An alle, deren Hund schonmal Blasenentzündung oder Erkältung/Husten hatte
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Gast83155 -
30. November 2015 um 11:23
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Ich hab einfach so viel Schiss, dass sie mir eine Blasen- oder Gebärmutterentzündung bekommt, wenn sie so stark friert. Sie friert ja heute bei +8 Grad, Wind und nassem Boden auch schon.
Darum ein letzter Versuch, meinen Hund an einen Mantel zu gewöhnen. Ich Depp hab jetzt gerade nochmal einen Mantel geholt, vllt. mag Frau Dackel mit diesem lieber Gassigehen als mit den bisherigen Modellen. Wenn nicht, dann geb ich auf.....
Hab ihn von der Rückenlänge her eine Nummer kleiner genommen, sie bräuchte eigentlich Länge 40, hab jetzt aber nur Länge 36 genommen, weil er dann am Hals und am Bauch besser sitzt. Sind halt am Hintern ein paar cm frei und die Beinschlaufen schneid ich sowieso immer ab, die brauch ich nicht.Ist dieser hier:
http://www.trixie.de/de/prod/Hund_Wintermantel_Marne,22215Bin schon gespannt, wenn sie ihn später ausprobieren muss - mir graut schon davor.

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Hallo,
hast du hier An alle, deren Hund schonmal Blasenentzündung oder Erkältung/Husten hatte schon mal geschaut ?*
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Hast du schonmal einen ganz weichen Pulli, z.B. aus Fleece, ausprobiert? Meine Hündin kann Mäntel auch nicht so richtig gut leiden, deshalb bekommt sie jetzt einen maßgefertigten Fleece-Pulli, in dem sie sich hoffentlich problemlos bewegen kann und der nirgendwo klemmt oder knistert. Sie läuft zwar auch, wenn sie den Mantel trägt, aber sobald ich sie ableine, läuft sie hinter irgendeinen Busch und kommt ohne Mantel wieder raus

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Hast du schonmal einen ganz weichen Pulli, z.B. aus Fleece, ausprobiert?
Wir haben auch einen gekauften Strickpulli und einen selbstgehäkelten Pulli. Wobei sie mit diesen Teilen genauso zittert wie nackig. Die sind anscheinend nur zur Zierde, aber nicht zum Wärmen.

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Entzündungen werden doch nicht von Kälte ausgelöst oder bin ich da jetzt ganz falsch.
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Ich denke schon, denn wenn ich mich selbst in der Kälte auf den Boden setze, kann ich eine Blasenentzündung bekommen, daher denke ich nicht, dass es beim Hund anders ist.
Mir wurde bei unserer 1. DSH damals am SV-Platz erklärt, dass man Hündinnen im Winter nicht lange in der Ablage (Platz) lassen soll, damit sie sich keine Gebärmutterentzündung einfangen.
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Entzündungen werden doch nicht von Kälte ausgelöst oder bin ich da jetzt ganz falsch.
Nein, werden sie nicht. Es sind Infektionen, der Hund muss sich mit dem Erreger infiziert haben. Ohne Krankheitserreger kann der Hund stundenlang schlottern, ohne eine Blasenentzündung zu kriegen. Und schon gar keine Gebärmutterentzündung.
Edit: durch Nässe und Kälte kann die Blase leichter verkrampfen, die Nerven werden irritiert. Sie wirken begünstigend, aber nicht auslösend.
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Danke @naijra. So in der Art hatte ich das auch im Kopf.
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Also Frau Gräfin (Shih-Tzu) ist ja auch tiefergelegt, dazu noch mit einem prima Pelzmantel ausgestattet, der schön Wasser zieht, wie ein Zauberschwamm.
Sie war noch nie erkältet und hatte auch noch nie eine Blasenentzündung. Gebärmutterentzündungen werden imho meist von Keimen ausgelöst, daher gehe ich jetzt da mal nicht drauf ein.
Sie ist Besitzerin eines Regenmantels und eines leicht gefütterten, wasserdichten Mantels. Sie findet allerdings die Dinger sind komplett unter ihrer Würde und Ihrognaden würde sich keinen Millimeter bewegen - wenn ich sie nicht zwingen würde. Wer die Shizis kennt weiß genau, was sie für ein Gesicht macht: Sie wünscht mir die stinkende Pestilenz an den Hals und einen qualvollen, langsamen Tod!!

Sie hatte einen dick gefütterten Wintermantel, in dem stand sie mal 96 Minuten im Hausflur. Und hat sich buchstäblich nicht einen Millimeter bewegt!!! Ich gebe zu, den hab ich wieder verkauft.
Allerdings kommt Frieda auch bei Wind und Wetter mit, es sei denn ich habe keine Lust hinterher den Hund 2 Stunden von Matsch und Mott zu befreien. Sie hat wohl dadurch ein gutes Imunsystem und ist gut abgehärtet. Sie bekommt die Mäntel nur bei Starkregen oder der Kombi nass und kalt an. Allerdings mit Beinschlaufen, das volle Programm. Und mindestens ein Spaziergang pro Tag findet textilfrei statt
.Die beiden leichteren Mäntel findet sie zwar auch tierschutzwidrig, lässt es aber mittlerweile über sich ergehen. Ich hab sie zu Beginn immer an einen Piesch- und Kackplatz getragen und da einfach gelassen. Mit der anderen Hündin hab ich mich nur im Umkreis bewegt. Manno, das waren vieleicht langweilige Spaziergänge!! Aber als sie gemerkt hat, dass sich keiner von ihrem "Leid" beeindrucken lässt hat sie sich ihrem Schicksal ergeben....
Nach einiger Zeit konnte Madame dann auch pieschern mit Mantel und etwas später auch das große Geschäft. Aber es ist ihr bis heute noch am liebsten "nackig"!Wenn sie bei Kälte länger irgendwo sitzen oder liegen muss bekommt sie eine dämmende Unterlage und wird, je nach Temperatur noch in eine Fließdecke eingewickelt. Bei meinen Kunden das Highlight ist, wenn ich sie dann noch in die goldene Rettungsdecke einwickle. Dann sieht sie aus wie ein stockbeleidigter Riesendöner. Sie macht es aber mit. Scheint also nicht so schlecht zu sein.
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Meine Spanier, waren, bzw. sind richtige Frostbeulen. Da keine Unterwolle vorhanden ist, die Hunde im Warmen leben und das vorhandene Fell auch nicht wirklich dick ist gibt es hier auch Mäntel.
Mein Rüde war rauhaarig und hat bei unter 0°C etwas an bekommen. Der Mantel war kaum gefüttert, aber wasserabweisend und winddicht. Das hat gereicht.
Meine Hündin hatte etwas mehr Fell und bekam erst im Alter verschiedene Mäntel. Sie war immer sehr aktiv und hat in Bewegung nie gezittert oder ich das Gefühl das sie friert.
Unsere Kleine bekommt bei kalter Nässe auch einen Mantel an. Sie findet Mäntel total gruselig, aber sie hat einfach keine Wahl. Das Gangbild ist manchmal etwas lustig, aber wenn es draußen interessant ist vergisst sie den Mantel.
Meine Tochter hat dann anfangen selbst zu nähen und aus Polarfleece einen passenden Mantel gemacht. Der sitzt toll und er schien sie von Anfang an nicht zu stören.
Das Problem ist einfach das Mäntel nicht für alle Hundefiguren passen und sie hat einen sehr tiefen Brustkorb. Bei Dackeln finde ich es noch schwieriger einen Mantel zu finden und dann noch einen der auch den Bauch schützt. Mittlerweile gibt es aber Hersteller die so etwas anbieten.
In der kalten Jahreszeit habe ich meinen Hunden immer Vitaminpaste gegeben. Das hat mir ein Tierarzt empfohlen. Erkältet war noch kein Hund und eine Blasenentzündung kenne ich nur von meiner alten Hündin. Da war sie schon 15 Jahre und das war im Sommer.
Was ich aber auch heute nicht mache wenn es richtig knackig kalt ist. Ich lasse meine Hunde nicht abliegen oder lange Sitz machen. Selbst wenn ich mir im Verein anhören muss das ich meine Schäferhündin verweichliche. Sie bekommt zum Warten im Auto einen Mantel an und fertig.
Das erste mal Mantel bei ihr war als sie noch ein Welpe war. Es war lausig kalt und nass und alle 2 Stunden raus und mit einem nassen Hund wieder rein war doof. Ihr passten nach und nach die Mäntel der anderen und auch wenn sie anfangs sehr bockig reagierte habe ich es einfach drauf ankommen lassen. Es hat nur ein paar Tage gedauert und bei Ablenkung auf der Wiese war es ihr sowieso egal. Wenn es heute bei der letzten Runde schüttet wie aus Eimern ziehe ich ihr einen Regenmantel über. Das ist eigentlich reine Bequemlichkeit von mir und außerdem will ich keinen nassen Hund im Bett.
LG Terrortöle
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Gismo hasst auch Mäntel, er läuft keinen Schritt damit, wenn ich die Gummibänder für die Hinterbeine weg lasse dann geht es,
Gismo friert aber auch nicht, den Mantel gibt es mehr für Nässe. Wenn dein Hund aber zittert würde ich schon einen Mantel anziehen. - Vor einem Moment
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