Humpeln NACH Untersuchung

  • Hallo, ich habe folgendes Problem.
    Mein Hund wurde geröntgt und seit dem humpelt er, direkt nach der Untersuchung, als er nach der Narkose wieder laufen konnte, hat er die Lahmheit gezeigt.
    Es wurde dann zwar immer besser, trotzdem nach einer Woche mit Schmerzmittel/Entzündungshemmer unterstütz. Dann war er ca. 1 1/2 Wochen humpelfrei, nach stärkerer Belastung hat er wieder gehumpelt. Und so geht das jetzt schon fast 2 Monate, der Hund zeigt immer mal wieder was.
    Ich habe nun eine Fachklinik aufgesucht, dort wurde mir gesagt, dass der Hund eventuell einen losen Knochensplitter hat (am Röntgenbild ist aber nichts zu erkennen), daher wird zu einem CT geraten. Oder er hat eine Muskelzerrung, auf jeden Fall muss bei der Röntgenuntersuchung was vorgefallen sein, denn der Hund hat zuvor noch nie gehumpelt oder sonst was gezeigt.
    Hat jemand Erfahrung mit einer Muskelzerrung? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass so was so lange dauern kann. Aktuell zeigt er höchstens nach dem Schlafen/längerem Liegen für die ersten paar Schritte etwas. Ein Knochenabsplitterung ist aber auch schwer vorzustellen, was kann denn bei einer tierärztlichen Untersuchung derart passieren?
    Ich bin echt etwas ratlos, ich will den Hund eigentlich nicht schon wieder in Narkose legen für das CT. Ich befürchte aber, dass es wohl nur den Weg geben wird.

  • Hallo,

    vielleicht erst mal bei der Physiotherapie/Chiropraktik vorbei schauen? Zumindest Muskelzerrung müsste ein Physiotherapeut ausschließen können? Wäre zumindest erst mal billiger als CT!
    Ich könnte mir vorstellen, dass die beim Röntgen etwas überdehnt haben? Die drehen und wenden den Hund ja, damit er richtig liegt. Eventuell haben sie ihn blöd gelagert oder er ist irgendwo runtergefallen (das wäre schon sehr fahrlässig!)!
    Welches Bein ist es denn und warum wurde geröntgt?

  • Wie alt ist der Hund jetzt und was wurde alles geröntgt?
    Was durchaus auch denkbar wäre, wäre ein Problem der Wirbelsäule (beginnende Spondylose) dass sich nach der längeren Lagerung für das Röntgen jetzt erstmalig zeigt.

  • Was und warum wurde denn ursprünglich überhaupt geröntgt? Die Hüfte, ein Gelenk an den Beinen oder die Wirbelsäule? Du hast geschrieben, dass er eine Narkose bekommen hat ...das wird ja i.d.R. nicht bei "normalen" Röntgenaufnahmen gemacht, sondern nur wenn es schmerzhaft für den Hund wird/werden könnte, wie z.B. HD-Untersuchungen oder wenn ein Bruch gerichtet werden muss.

  • Der Hund ist knapp ein Jahr alt, es war das normale Zuchtröntgen (HD/ED/Rücken), so weit ist sonst alles in Ordnung. Es wurde nichts gefunden was dieses Humpeln auslösen könnte, wäre auch merkwürdig wenn es genau nach der Untersuchung auftritt und NICHT damit zu tun hätte, was da vorgefallen ist.
    In der Klinik wurde er schon abgetastet, er hat beim Ellbogen eine minimale Schmerzreaktion gezeigt. Physio halte ich für nicht so eine gute Idee, so lange nicht abgeklärt ist, was es denn wirklich ist.

  • Am Vorderfuß kann eigentlich durch das Röntgen nichts gezerrt oder ähnliches sein, die Vordergliedmaßen werden nicht in "schwierigen Stellungen" geröntgt.

    Vielleich ist er nach der Narkose zu schnell hochgekommen oder (bei Dir zu Hause) zu viel rumgelaufen, so dass er ohne wirkliche Koordination gestolpert oder weggerutscht ist.

  • Musst ja nicht direkt bei der Einnahme der "Röntgenstellung" passiert sein, sondern wenn sie den Hund hochgehoben haben (rauf auf den Tisch, runter vom Tisch, umdrehen etc.) Habe nur durch ein kleines Fenster zugeschaut, aber so sanft wird da nicht umgegangen.
    Er ist direkt aus dem Auto raus und hat sofort gehumpelt, mir wäre nicht aufgefallen dass er gestolpert wäre. Nur das Ganze dauert nun schon eine gefühlte Ewigkeit, das macht mich so stutzig.

  • In der Klinik wurde er schon abgetastet, er hat beim Ellbogen eine minimale Schmerzreaktion gezeigt. Physio halte ich für nicht so eine gute Idee, so lange nicht abgeklärt ist, was es denn wirklich ist.

    Ich kann dir nur sagen, dass ein Physiotherapeut ganz anders tastet als ein Orthopäde beispielsweise. Gerade mit einer so unklaren Diagnose würde ich immer noch mal zum Physiotherapeut oder Chiropraktiker bevor ich Unmengen an Geld lasse für ein CT oder ähnliches. Wir waren auch ganz lange nur beim Facharzt und da hieß es bei meinem Hund nur: Rückenschmerzen. Jetzt beim Chiropraktiker habe ich detailliert aufgelistet sogar mit Bildern an welcher Stelle mein Hund Schmerzen hat, welche Knochen und welche Muskeln betroffen sind. Die nehmen sich einfach viel mehr Zeit und stellen den ganzen Hund auf den Kopf.

  • Um einen (in Narkose) entspannten Muskel oder dazugehörige Sehnen, oder Bäder zu traumatisieren braucht es schon sehr viel Einwirkung von außen, ich denke nicht, dass der Hund an einer Gliedmaße hochgehoben und gehalten wurde, alles andere sieht ziemlich "unsanft" aus, schadet einem gesunden Hund aber nicht.

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