Humpeln NACH Untersuchung

  • Mir bekannte Chiropraktiker hüten sich auch einen Hunden mit undefinierten Schmerzen zu behandeln, wenn eventuell etwas vorliegt was sie verschlimmern könnten. Daher habe ich das gar nicht in Betracht gezogen, ich kann aber mal nachfragen.

  • Um einen (in Narkose) entspannten Muskel oder dazugehörige Sehnen, oder Bäder zu traumatisieren braucht es schon sehr viel Einwirkung von außen, ich denke nicht, dass der Hund an einer Gliedmaße hochgehoben und gehalten wurde, alles andere sieht ziemlich "unsanft" aus, schadet einem gesunden Hund aber nicht.

    Um einen Knochensplitter zu lösen, müsste die "Gewalteinwirkung" ja noch schlimmer sein. Es ist echt schwierig, und die Ungewissheit macht einen verrückt.

  • Wenn die Verletzung schon vorher da war, braucht es nicht viel Kraft um eine Absplitterung zu lösen.
    Allerdings hätte man das im Röntgenbild des Ellbogens sehen müssen.

  • Gerade wenn es eine winzige "Gelenkmaus" ist, kann die durchaus dem Röntgen komplett verborgen bleiben. Das störende Stückchen gab es schon vor dem Röntgen, das Röntgen war dann irgendwie Veranlassung für eine Lageänderung, und je nachdem, wo es jetzt im Gelenk bzw. der Gelenkflüssigkeit rumschwimmt, kommt es zu Beschwerden, oder Beschwerdefreiheit.

    Leider ist nicht mal bei einer CT gesagt, daß da eine glasklare Diagnose gestellt werden kann. Im Fall meines Quarus, der sich durch Sportverletzung einen FPC (winziges Teil) zugezogen hatte, brachte erst die Arthroskopie Aufschluß.

    Ich habe lange rumsuchen lassen, ich hoffe, bei Deinem Hund ist es was Harmloseres.

  • Der Hund ist knapp ein Jahr alt, es war das normale Zuchtröntgen (HD/ED/Rücken), so weit ist sonst alles in Ordnung. Es wurde nichts gefunden was dieses Humpeln auslösen könnte, wäre auch merkwürdig wenn es genau nach der Untersuchung auftritt und NICHT damit zu tun hätte, was da vorgefallen ist.
    In der Klinik wurde er schon abgetastet, er hat beim Ellbogen eine minimale Schmerzreaktion gezeigt. Physio halte ich für nicht so eine gute Idee, so lange nicht abgeklärt ist, was es denn wirklich ist.

    Wenn die Verletzung schon vorher da war, braucht es nicht viel Kraft um eine Absplitterung zu lösen.
    Allerdings hätte man das im Röntgenbild des Ellbogens sehen müssen.

    Es könnte sich durchaus um eine Knochenabsplitterung handeln, die man auf einem Röntgenbild nicht sieht. Beim ED-Röntgen wird der Hund ja in eine bestimmte Position gebracht, sodass sich dieser bereits vorhandene Knochensplitter, der bisher keine Probleme bereitet hatte, etwas verschoben hat, das würde das Humpeln nach dem Röntgen erklären.
    Unsere letzte DSH hatte ein Knochenteil (ED-Grunderkrankung IPA) im Ellbogengelenk das auf dem Röntgenbild gesehen wurde, daran wurde sie operiert. Leider hörte das Humpeln auch nach erfolgreicher OP nicht auf, sodass wir in eine andere Klinik für ein CT mussten, dort wurde dann festgestellt, dass sie auch noch einen Knochensplitter (FPC) auf der anderen Seite desselben Ellbogengelenkes hat, den man auf dem Röntgenbild nicht sehen konnte und sie wurde nochmal operiert. Erst dann hatte das Humpeln ein Ende.

  • Also so einen massiven "Schaden" wie einen abgetrennten Processus Anconaeus (IPA) oder auch FPC hätte man am Röntgenbild doch erkennen müssen, noch dazu wurden die Bilder überbefundet (offiziell) und da wurde der Hund frei von diesen Erkrakungen/Fehlbildungen beurteilt.
    Ich werde aber wohl nicht um eine weitere Untersuchung herumkommen.

  • Also so einen massiven "Schaden" wie einen abgetrennten Processus Anconaeus (IPA) oder auch FPC hätte man am Röntgenbild doch erkennen müssen

    Konnte bei unserer Hündin, wie ich bereits geschrieben hatte, nicht auf einem Röntgenbild erkannt werden, das wurde durch ein CT festgestellt.

  • Also so einen massiven "Schaden" wie einen abgetrennten Processus Anconaeus (IPA) oder auch FPC hätte man am Röntgenbild doch erkennen müssen, noch dazu wurden die Bilder überbefundet (offiziell) und da wurde der Hund frei von diesen Erkrakungen/Fehlbildungen beurteilt.
    Ich werde aber wohl nicht um eine weitere Untersuchung herumkommen.

    Nein, eine winzige Absplitterung nach einem Trauma reicht schon. Mein Hund war über 6 Jahre alt, hatte einige VPG-Prüfungen hinter sich und hat sich zwischen 2 Prüfungen diese Verletzung zugezogen. Ich war auch irritiert, bis der Chirurg der Uni-Klinik mir diese erworbene Form bestätigte.

    Kann aber gut sein, dass bei Deinem Hund was ganz anderes vorliegt.

  • Konnte bei unserer Hündin, wie ich bereits geschrieben hatte, nicht auf einem Röntgenbild erkannt werden, das wurde durch ein CT festgestellt.

    Nur da war ja die Ausgangssituation eine andere. Ich habe das Röntgen nicht machen lassen, weil mein Hund davor schon eine Lahmheit gezeigt hat. Sondern dieses Fehlverhalten ist erst direkt danach aufgetreten, warum soll also ein IPA oder FPC er danach Probleme machen? Eigentlich fällt mein Hund vom Alter her auch raus, da Erstymptome mit diesen ED-Grunderkrankungen schon früher auftreten. Möglich ist aber in der Medizin natürlich immer alles.

    Nein, eine winzige Absplitterung nach einem Trauma reicht schon. Mein Hund war über 6 Jahre alt, hatte einige VPG-Prüfungen hinter sich und hat sich zwischen 2 Prüfungen diese Verletzung zugezogen. Ich war auch irritiert, bis der Chirurg der Uni-Klinik mir diese erworbene Form bestätigte.
    Kann aber gut sein, dass bei Deinem Hund was ganz anderes vorliegt.

    Und hast du deinen Hund nach der OP wieder im VPG geführt? Problemlos?

  • Nein, auf Prüfungsniveau habe ich nicht mehr trainiert. Der Doc meinte, trotz Entfernung des Splitterchens würde im Gelenk über kurz oder lang die Arthrose losgehen, und bei Belastung eben schneller. Ich habe noch just for fun gearbeitet, aber nicht mehr auf Prüfung. Arthrose hat aber bis ins hohe Alter keine Rolle gespielt.

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