• Richtig, mein Freund wird dann auch mehr für die Morgenrunde zuständig sein.

    Naja, das Problem ist eigentlich einfach. Meine Hündin hat Stress beim alleine bleiben. Die macht nix kaputt und ist auch leise, aber sie ist einfach ned gern allein. Und allein ist bei ihr dann allein, wenn ich weg bin. Der sind andere Hunde da völlig Pups, auch wenn sie sich super mit den beiden versteht. Im Gegenteil, die stachelt dann nämlich den Rest an und macht die auch nervös. Das hat sie schon gut bei Maja geschafft, unserer Zweithündin. Mir scheint es so als hätte sie ihr verständlich gemacht, dass alleine sein nicht sehr toll ist.

    Nicki kommt mir auch meistens noch aufgelöster vor wenn ein anderer Hund beim alleine bleiben vorhanden ist, als ohne. Seit Maja da ist, wirkt sie gestresster, wenn die zwei alleine sind.
    Die junge Hündin von meinem Partner bleibt mittlerweile nur problemlos alleine, weil sein Rüde ihr absoluter Ruhepol ist.

    Meine Rakete war schon mal mit den anderen alleine, meistens haben die Mädels dann was umdekoriert. Deshalb - erst mal schauen und das Ganze an den Wochenenden testen. Wird schon schief gehen :ugly:

  • Bei uns ist es ganz genauso und alles ist gut.
    Unsere sind halt draußen im Zwinger, wenn sie alleine bleiben müssen, wo sie sich lösen können, aber wir gehen auch morgens und abends eine große Runde und mittags eine Kleine.
    Das ist kein Problem, da sie es so gewohnt sind.
    Das passt bestimmt :smile:

  • Hallo,

    also ehrlich gesagt, wenn die Hunde das mittlerweile gewohnt sind, acht Stunden am Stück alleine zu bleiben, würde ich jetzt nicht anfangen mit HuTa oder Gassigänger am Mittag. Ich würde es jetzt einfach so hinnehmen, wie es ist. Wird schon passen.

    Persönlich wären mir die 8h auch zu lange, aber wie gesagt, sind ja die Hunde von deinem Freund. Ich würde da jetzt kein Fass aufmachen, wenn es schon jahrelang so geklappt hat.

    Grüße,
    Rafaela

  • Danke für deine Einschätzung. Ich finde schon, dass die Aussie Hündin ein wenig Probleme damit hat. Sie hat sowieso einige Baustellen und ich bin der Meinung, dass die auch damit einhergehen, dass sie so viel alleine ist.. Trotzdem ist sie ruhig beim alleine bleiben (mittlerweile), tobt aber wie eine Irre, wenn man nach Hause kommt.

    Das Problem für mich liegt wohl noch eher an meiner eigenen Hündin, ich habe Angst, dass sie nicht damit zurecht kommt, mich nur zu besuchen. Sie hängt an mir wie eh und je, wir machen total viel zusammen. Sie ist halt mein Seelenhund. Ich bin froh, dass sie es bei meinen Eltern so gut hat und kaum alleine ist, aber außer mir geht halt niemand wirklich mit ihr spazieren. Nur meine Schwester zusammen mit ihrer Hündin, aber höchstens 45 Min. am Tag.

    Wenn ich sie aber ganz hole, muss sie auch die Zeit alleine bleiben und ich denke, dass wird Stress für sie.. Bin mir einfach noch unsicher, wie ich das Ganze manage.. :tropf:

    Was sagt dein Freund dazu bzw. wie stellt er sich dass vor?
    Ich finde es gut und auch wichtig, wenn Hunde mehr als 3 Stunden alleine bleiben können(nicht müssen).
    Wenn einer von euch z.B. mal für einige Tage im Krankenhaus ist und der Partner 8 Stunden arbeiten muss, weil er nicht frei bekommt und es findet sich niemand der mittags mit den Hunden eine kurze Runde gehen kann, dann sind die Hunde gewohnt 8 Stunden zu warten.
    Wäre deine Hündin meine, würde ich mit ihr das Allein-sein nochmal komplett neu aufbauen und üben, dann kann sie die anderen Hunde auch nicht "stressen". :)

  • Ich denke generell wenn die Hunde das gewohnt sind, ist das kein Problem.

    In jedem Fall würde ich aber morgens eine größere Runde einplanen - und mit einer größeren Runde sind nicht 30 Minuten gedacht, sondern schon 1-1,5 Stunden - eben so, dass die Hunde danach auch ausgelastet sind und wieder schlafen können :D

    Als ich Vollzeit arbeiten ging, kam der Hund morgens raus (dann eben 1-1,5 Stunden) und dann erst nach 8 Stunden wieder - ebenfalls wieder mindestens 1-1,5 Stunden.. wobei die Zeit nach der Arbeit für mich dann auch "Hundezeit" war :D Irgendwie fand ich, dass das so sein muss ^^

  • Ich arbeite auch an 3 Tagen die Woche 2x4h mit 2h mittagspause.
    Im Normalfall sind sie aber nur max.eine Hälfte alleine, da mein mann im Schichtdienst ist und entweder vormittags da ist oder nachmittags bzw. bei Nachtschicht den ganzen Tag.

    Heute zb müssten sie die volle Zeit alleine sein, weil mein mann mit dem Auto liegen geblieben ist. War kein Drama.

    Ich bzw die hunde bevorzugen morgens auch nur eine kleine löserunde. Denen ist das einfach zu früh und insbesondere layla bleibt besser/entspannter alleine, wenn sie nur kurz draußen war - dann nehme ich mir lieber die 30min zu Hause mit den Hunden und Knuddel sie in den "alleine-bleib-Modus"

    Mittags schaffe ich es dank kurzem arbeitsweg ca. 1-1,5h mit den beiden raus + wieder die kuschelzeit zum zur Ruhe kommen, wenn mein Mann noch nicht wieder da ist, bevor ich fahre bzw auch los muss.

    Abends geht's dann noch mal raus, je nach Laune und wetter ca ne mittlere Runde.

    Ich finde den Plan durchaus durchdacht und deine hündin kann sich da auch dran gewöhnen. Ich würde sie zu dir holen, wenn du über Weihnachten etc URlaub hast und in Ruhe an alles gewöhnen. Zum alleine bleiben kann man die hunde auch räumlich trennen, wenn es einfacher für sie ist.

  • ich glaub es ist wichtig was man vorher bzw nachher mit den Hunden macht. Wenn ich vor der Arbeit 5 Minuten (jetzt übertrieben) mit ihnen rausgehe und nach der Arbeit 10 Minuten weil der tag so anstrengend war wären sie arm..
    Aber wenn man die Hunde vor und nach der Arbeit gut körperlich und kopfmaesig auslastet und du noch dazu zu mittag ausleeren gehen kannst seh ich da keine Probleme

  • Ich bzw die hunde bevorzugen morgens auch nur eine kleine löserunde. Denen ist das einfach zu früh und insbesondere layla bleibt besser/entspannter alleine, wenn sie nur kurz draußen war - dann nehme ich mir lieber die 30min zu Hause mit den Hunden und Knuddel sie in den "alleine-bleib-Modus"

    Ja genau, so ist es bei den Hündinnen auch. Dem Rüden ist es ziemlich schnuppe, ob man 5 Sekunden, 30 Minuten oder 'ne Stunde raus geht. Halbe Stunde an sich ist für mich gar kein Problem, aber morgens laufe ich definitiv keine Stunde. Mein Fahrtwegs mittags ist zwar nicht der längste, aber mit zum Parkplatz laufen brauche ich auch um die 14 min. nach Hause. Höchste eingeplante Zeit für's Rausgehen wären da 45 min.

    Räumlich trennen wäre auch eine gute Idee, danke. War auch so gedacht, dass wir es mal im Weihnachtsurlaub langsam testen. Ganz ohne die Nervkuh kann ich sowieso nicht sein, und nur mal zum besuchen.. ne, find ich doof, ist halt einfach mein Hund.

    Was sagt dein Freund dazu bzw. wie stellt er sich dass vor?

    Mein Freund findet sowas völlig normal, aber eben auch, wenn die Hunde TÄGLCICH DURCHGEHEND 8 Std alleine wären. Und das sehe ich anders. Jetzt kann ich es mit mir und meinem Gewissen besser vereinbaren, war mir aber trotzdem noch unsicher. Zumal er auch so oft an den Wochenenden weg ist, ohne die Hunde. Da sind sie zwar bei Mutti, aber auch nur in der Wohnung.. dann frag ich mich schon manchmal, warum man zwei Hunde braucht bzw. zum gemütlichen Rentner aus dem TH eine Aussie Hündin, die schon als 'schwer erziehbar' und 'hibbelig' abgegeben wurde.. aber egal, das sind andere Themen, die immer im Raum bei uns stehen werden.

    Wäre deine Hündin meine, würde ich mit ihr das Allein-sein nochmal komplett neu aufbauen und üben, dann kann sie die anderen Hunde auch nicht "stressen". :)

    DAS ist eine Sache, die übe ich seit 3 Jahren... Nicki war ja eine Katastrophe. Erst reinpinkeln und koten, dann alles kaputt machen, dann jaulen. Wir haben so viel probiert. Jetzt fahren wir gut damit, wenn sie in WZ und EZ bleibt, Türen zum Flur + Rest vom Haus zugesperrt. Sie sitzt halt dann immer aufmerksam am großen Fenster, wenn wir wieder kommen und freut sich dann wie bolle. Sie mag's sicher immer noch nicht, aber besser bekommen wir das nicht hin. Ich wüsste auch nicht wie.

  • Wenn deine hündin ganz bei euch lebt, kann man es ja auch so machen, dass jeder morgens mit seinem Hund geht.
    Deine hündin ihre kurze Runde + kuschelzeit und die anderen beiden eben eine große Runde mit deinem Freund.

    Wie sieht es denn von der Entfernung aus? Können deine Eltern sonst weiterhin als Betreuung für deine Hündin einspringen. Sodass sie zb nur montags und mittwochs lange alleine ist und Dienstag und Donnerstag bei deinen Eltern am Nachmittag zb. Dann hat sie nur zwei volle Tage.

  • Ja, das ist alles machbar!
    Der Tip mit dem getrennt laufen morgens ist super, danke. Meine Hündin ist zwar generell gern in Hundegesellschaft, genießt aber auch unheimlich die Zeit mit mir allein.

    Meine Eltern wohnen dann 15km weg, wäre also kein Problem, Nicki nicht die ganze Woche bei mir zu lassen.

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