Aussergewöhnlicher Pflegehund

  • Ich habe mal zwei Tests gemacht..
    Sein schlafplatz ist im Gang... ich habe ihn dort PLatz geschickt.. und die Türe zugemacht.. nach ca. 2min.. hat er sich die Türe geöffnet und ist sofort zu mir.. hmmmm komisch..
    Zweiter Test war.. ich bin mit ihm ca.. 2 h im WOhnzimmer im selben Raum gewesen (er einfach nur rumgelegen und geschlafen).. meine Freundin auch.. dann habe ich den Müll runtergetragen.. um zu sehen was passiert.
    Er ist sofort zur Haustüre und wollte diese öffnen.....

    Es ist ja absolut kein "unerwünschtes" Verhalten.. sondern eigentlich ein Normales (aber nicht nach zwei Tagen)...


    Das ist für dich normales, erwünschtes Verhalten? :verzweifelt:

  • Ich denke eher, dass ein Hund, der sich so verhält wie der Beschriebene, das Leben im Haus in irgendeiner Weise kennt und man darf sich freuen, wenn es so problemlos und vorbildlich klappt.

    Smilla war am Anfang auch so. Alles war unproblematisch und dann irgendwann war die Haustür zerbissen, der Hund stand im Hausflur, sprang gegen Fenster, um rauszukommen, zerstörte alles, was zu finden war, hatte Jagdtrieb wie sonst was und war auch nicht mehr so nett. Das hat etwa 1-2 Monate gedauert und erst nach einem halben Jahr war klar, wie sie wirklich ist.

    TWH sind klug, sehr klug - der Hund zeigt noch seine komplizierte Seite.

  • Hab ich was Gegenteiliges gesagt?
    Ich schrieb, dass dem Hund das leben im Haus vermutlich nicht völlig unbekannt ist und man sich über den Ist-Zustand freuen kann. Nicht, dass es die nächsten 12 Jahre genau so bleibt.

  • Aus deiner Aussage war nicht zu entnehmen, dass es dir nur um den Status quo geht. Ein Hund muss das Leben im Haus auch nicht kennen, um sich so zu verhalten, aber es natürlich dennoch sein, dass jener es tut. Viel wissen wir ja nicht über ihn.

  • Ich denke eher, dass ein Hund, der sich so verhält wie der Beschriebene, das Leben im Haus in irgendeiner Weise kennt und man darf sich freuen, wenn es so problemlos und vorbildlich klappt.

    DAS war auch mein erster Gedanke. Sicher, daß der Tierschutz ihn da, wo er herkommt, zu Recht rausgeholt hat? Für mich hört sich das an nach nem Hund, der sehr wohl mit Menschen zusammenzuleben gelernt hat, und das gewünschte Benehmen kennt. Daß er das "erspüren" kann, was gewünscht ist, halt ich nämlich für ein Gerücht. Vielleicht kann er menschliche Reaktionen gut lesen auf (Un-)erwünschtes Verhalten hin - aber auch das wäre für mcih ein Zeichen, daß er mit dem Menschen Kontakt hatte und auf ihn geprägt wurde, sodaß er Zeit hatte, menschliche Körpersprache zu erlernen.

  • bei Wolfhunden muss man auf alles gefasst sein, aber es bedeutet nicht, dass es nur schlimme Exemplare gibt. Gibt viele die sind einfach nur tolle Hunde und vielleicht ist das so ein Tier. Also warum den Teufel an die Wand malen, wenn alles toll ist. Abwarten, den Hund ankommen lassen und dann schauen wie er tickt, wenn er angekommen ist

  • Hallo Liebe Hundefreunde..

    Da ich einige Bekannte und Freunde habe die beim Tierschutz aktiv sind... wurde mir vorgestern die Gelegenheit geboten.. meinen zukünftigen Pflegehund, selbst und legal aus seiner misslichen Lage zu befreien..

    Hallo,

    wie lief das denn ? Würde mich sehr interessieren. Hab es auch schon mal erlebt , Tiere aus schlechter Haltung zu holen.

    LG Ramona

  • Ich würde erstmal abwarten. Ich hatte schon Pflegehunde hier die haben sich in den ersten Tagen total unproblematisch verhalten und umgekehrt. Nach ca. 2 Wochen zeigen die meisten ein völlig anderes Verhalten. Ist ja auch normal, der Hund ist in einer völlig fremden Umgebung und muss sich erst orientieren, er kann sich positiv oder negativ verändern.

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