Nur noch Rückschritte bei dem Leinenterror. Was kann ich noch tun?
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Hallöchen an alle,
der ein oder andere hat bestimmt mitbekommen das ich mit meinen Spike aufgrund seiner (und meiner) Unsicherheit Probleme bei Hundebegegnungen an der Leine habe. An sich hatten wir das ganze schon gut unter Kontrolle. Spike ist ausgewichen und Bogen gelaufen und hat sich sofort an mich orientiert wenn er angepöbelt wurde. Leider ist das jetzt seit etwa einen Monat nicht mehr so. Er fängt wieder an zu fixieren, die Lippenspalte wird klein und dann geht er in die Leine. Auch bei größerer Entfernung. Wenn er angepöbelt wird mault er zurück.
Ich habe natürlich überlegt was sich in der Zeit verändert hat. Einige Änderungen sind mir eingefallen. Er wurde von einen Kuvasz angegriffen, Spike war zwar nicht an der Leine aber ich konnte den anderen Hund nicht blocken (vielleicht Vertrauensverlust?). Es wurde bei Spike Arthrose festgestellt wogegen er jetzt Schmerztabletten bekommt (vielleicht hat er sich aufgrund der Schmerzen nur zurückgenommen und jetzt kann er wieder Gas geben?). Auch waren wir in der Zeit im Urlaub am Hundestrand wo er aber ganz gut mit den anderen Hunden klar kam.
Was denkt Ihr was es sein kann? Und vor allem was soll ich machen? Einige Trainingsschritte zurückgehen oder einen anderen Trainingsansatz suchen?
Wir haben vorher übrigens Zeigen und Benennen (er sah anderen Hund und bekam Leckerlie) gemacht aber da funktioniert das Bestädigungswort nicht mehr. - Vor einem Moment
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Hi,
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Huhu.
Der Grund warum er Rückschritte macht kann viele Ursache haben.
Hast du vllt zu schnell die Distanz veringert? -
Welches Bestätigungswort benutzt du und setzt du es nur während Z&B ein?
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Hat sich nach den positiven ersten Schritten evtl eine Verhaltenskette aufgebaut?
Wendet er sich nach dem er den anderen Hund angemault hat sofort dir zu? Wartet er auf eine Belohnung? -
Wir waren bei der Distanz schon problemlos auf etwa 3 Meter runter. Näher wollte ich auch nicht. Als Bestätigungswort habe ich immer ein recht hohes "fein" genommen. Er schaut einen anderen Hund an es gibt ein fein darauf wendet er sich mir zu und bekommt ein Leckerlie.
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Ich würde dem Hund erst einmal das Kommando "schau" antrainieren. Immer wenn er Dich anschaut kommt ein Leckerli. Das lässt sich in allen Alltagssituationen gut antrainieren.
Wenn es zu Hundebegegnungen kommt, musst du rechtzeitig das "schau" einfordern, Hund aus der Blickrichtung holen und ordentlich Leckerli verteilen bis der Hund vorbei ist. Alles eine Übungssache und auch da wird es zu Rückschritten kommen an denen Du nicht verzweifeln solltest.
Später kannst Du das Leckerli durch sein Lieblingsspielzeug ersetzen. Wenn der Hund was im Maul hat, kann er nicht bellen.
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Als Bestätigungswort habe ich immer ein recht hohes "fein" genommen. Er schaut einen anderen Hund an es gibt ein fein darauf wendet er sich mir zu und bekommt ein Leckerlie.
Meiner Meinung nach liegt Dein Fehler darin, dass Du das Anschauen eines anderen Hundes mit einem "fein" belohnst. Das sollte so nicht sein!
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Meiner Meinung nach liegt Dein Fehler darin, dass Du das Anschauen eines anderen Hundes mit einem "fein" belohnst. Das sollte so nicht sein!
Wieso nicht?
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Wieso nicht?
Weil das Anschauen anderer Hunde mit fixieren gleich zu setzen ist.
Würd ich auch nicht belohnen. -
So isses!
Und dass das "fein" nicht wirkt, merkst Du ja!
- Vor einem Moment
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