Hündin nimmt alles vom Boden auf
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Hallo ihr Lieben,
ich weiß langsam nicht mehr was machen.. meine Zwergdackeline Daja nimmt draußen ALLES vom Boden auf. Egal ob Kacke oder Würstchen, zwischendurch darf es auch mal die tote Maus auf dem Feld sein.
Gerade vergangenen Dienstag hat sie auf dem Feld wieder eine Maus gefunden, ich habe versucht Daja zu schnappen und die Maus aus dem Maul zu ziehen.. aber leider war ich zu langsam. Eine halbe Stunde später kam zum Glück wieder alles retour.
Ich hab einfach Angst, dass sie mal etwas falsches erwischt und ich es evtl gar nicht mitkrieg!
Was habt ihr für Trainingsmethoden um dieses Verhalten zu ändern?
Ich muss dazu sagen, dass Daja seit einem knappen Jahr bei mir ist, zuvor war sie bei der Züchterin als Zuchthund (sie ist jetzt 7) und musste glaub immer eher kämpfen um ihr Fressen.
Danke schon mal für eure Tipps,
Teresa - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hi,
vielleicht gibt es bei einer Hundeschule in deiner Nähe eine art "Anti-Giftköder-Training" - habe ich jetzt mehrfach gehlört und ich denke das werden gute Methoden gezeigt - ob es nun darum geht keinen Giftköder auf zu nehmen oder generell kein Essen mehr vom Boden - ist ja egal.
Man könnte dem Hund beibringen die alles Fressbare an zu zeigen anstatt es auf zu nehmen /Alternativverhalten)
Man könnte ihm beibringen dir alles zu bringen anstatt es zu fressen (Apportierübungen)
Man könnte ihm beibringen nur auf Kommando zu fressenEs wird aber sehr lange dauern und manche Hunde schaffen es auch nie ...
Was du definitiv jetzt schon üben kannst ist ein zuverlässiges "Aus" (Ausgabe von Beute).
Arek hat auch immer was gefunden und es vor mit weggeschleppt als ich es abnehmen wollte.
Wenn er jetzt was findet, freue ich mich wie ein Kullerkes sage "Fein! Komm schnell" dann bringt er es zu mir und ich tausche es gegen Käse oder Leberwurst oder so - klappt nicht immer, aber er rennt nicht mehr vor mir weg.Ich versuche generell so oft es geht zu vermeiden, dass er was vom Boden aufnehmen könnte.
Ich scheiße auch kein Futter auf den Boden, wenn dann, nur mit "Nimms-kommando".
Das übe ich auch ind em ich gezielt mit und ohne Kommando Essen hin schmeiße - wenn er es ohne kommando ignoriert, bekommt er was richtig tolles dafür.
Dafür muss man aber auch gut an der Impulskontrolle arbeiten.Im Moment macht ich ein Maulkobrtraining mit Arek um auch draußen zu verhindern dass er an der 2 Meter Leine Zeugs vom Boden aufnehmen kann.
Hier eine Informative Seite
http://maulkorb-drauf.jimdo.com/Es gibt viel was du tun kannst, aber alles erfordert viel geduld und permanente Konsequenz.
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glaube nicht, dass es ein Problem ist mit dem Hund leckerlisuchspiele vom Boden zu machen. Schließlich riechen die ja dann nach frauli/herrli Hunde merken da sehr wohl einen unterschied. Laut einer Trainerin bewirkt es eher das Gegenteil, wenn sie ab und zu was suchen dürfen.
meine ist für grausige Dinge vom Boden aufnehmen ja leider auch Expertin
wir arbeiten viel mit Tauschgeschäften
beim wegnehmen tu ich mir eher schwer, weil sie dazu neigt die Dinge dann so schnell wie möglich hinunter zu schlucken, finde ich ehrlich gesagt fast noch gefährlicher -
Leckerchensuchspiele finde ich auch völlig OK - wichtig finde ich aber dass man, bevor der Hund suchen und aufnehmen darf ein Kommando sagt. ("Such" oder "DA" oder irgendwie so was)
Das hilft einfach dass der Hund nichts unkontrolliert, sondern nur auf Kommando sucht.Arek hatte ne Zeit lang hektisch bei jedem Spaziergang geschnüffelt oder vielleicht irgendwas fressbares findet - war für alle sehr snatrengend (Auch Arek hatte Stress weil er sich auf nichts anderes konzentrieren konnte - ähnlich wie ein richtiger Balljunkie)
Dann haben wir gezielt Suchspiele und Fährtenspiele gemacht (Düfte unterschieden, Felldummy-Fährte suchen, Beutel mit Kamillentee suchen und apportieren)
Seit dem ist er viel entspannter draußen (ich denke er hat jetzt einfach eine "Ersatzbeschäftigung - ähnlich wie eine Alternative zum jagen halt)Noch ein Trick der bei uns gut funktioniert hat:
Wenn arek was er nicht herunterschlingen konnte (Knochen oder so) war es für uns beide doof wenn ich es ihm mit gewalt aus dem Maul klauen musste.
Immer wnen er was fand und ich auf ihn zuging ist er entweder weggelaufen oder hat sich total versteift wenn er an der Leine war. er wusste ja was kommt.Ich hab dann mit ihm geübt, dass er getrost Dinge direkt neben mir kauen kann und es nichts passiert.
Er hat nen Ochsenziemer von mir bekommen - ich setze mich direkt daneben und er kann entspannt weiter kauen.
Ich fasse den Ochsenziemer auch an und nehme ihn weg und lege ihn sofort wieder hin und er kann entspannt weiter kauen.
Das habe ich oft Zuhause geübt, dann draußen - sobald er verkrampfte, habe ich die Finger von gelassen und gewartet bis er ruhig weiter knabbert.Wenn er jetzt nen Knochen oder ähnliches fidnet, kann ich mich entspannt daneben setzen und kann ihm ihn so wegnehmen ohne ihm mit Gewalt das Maul zu öffnen.
Beim wegnehmen sage ich natürlich immer noch "Aus" und meistens lässt er es prompt fallen.
Wenn nicht, warte ich eifnach so lange (er ist ja entspannt) bis er genüsslich weiter nagt und das Ding grad nicht im maul hat, dann bin ich schneller.
Er bekommt danach imemr noch was Leckeres damit er sich merkt - ist nicht schlimm wenn frrauchend as jetzt weg nimmt. -
Ich habe selbst zwei Dackel, die sehr verfressen sind und draußen auch alles fressen würden, was sie finden.
Beide Hunde haben ein Abbruchsignal gelernt, das natürlich nur funktioniert, BEVOR der Hund etwas aufnimmt.
Sollten sie schon was im Maul haben, gibt es ein Aus und beide würden mir sogar eine selbst gefangene Maus ausspucken.
Wichtig bei dem Aufbau ist, dass es sich für die Hunde lohnt, etwas nicht zu fressen oder aufzunehmen. Sie bekommen also fürs sich Hemmen eine hochwertige Belohnung.
Dadurch dass beide Signale so belegt sind, dass es BEI MIR etwas Leckeres gibt, wird der Fokus schnell von der "Beute" zu mir umgelenkt.Für den Aufbau beider Signale muss man natürlich sehr kleinschrittig vorgehen und dem Hund erst mal ausreichend Gelegenheit geben, zu verstehen, was ich überhaupt von ihm will.
Während man noch trainiert, sollte dringend vermieden werden, dass der Hund weiterhin draußen Erfolg hat und doch noch Fressbares erwischt, sonst bringt das ganze Training nichts. Also Leine dran und vermeiden, dass der Hund was aufnimmt, solange er die Kommandos noch nicht kann. Wahlweise geht auch ein Maulkorb, wenn man auf den Freilauf nicht verzichten möchte.
Bei beiden Signalen macht es Sinn, diese erst in abluenkungsfreier Umgebung (z.B. Zuhause) aufzubauen und auch schnell zu variieren und auch an anderen Orten durchzuführen.
Erst wenn es zuhause verlässlich klappt, kann ich draußen weiter üben und es macht Sinn, sich einen "Fressparcours" aufzubauen, von dem ich weiß, wo die leckeren Sachen liegen und den ich dann mit dem Hund abgehe.
Die Schwierigkeit draußen ist ja, dass ich nicht schnell genug sehe, wann und wo der Hund was findet. Also lege ich mir erst mal selbst was aus (verschiedene Dinge) und übe in diesem für mich besser kontrollierbaren Rahmen weiter.Und erst dann geht es in die "echte Welt", wo ich natürlich ein gutes Auge haben muss.
Parallel dazu macht es einfach auch Sinn, dass der Hund einen gewissen Radius um mich herum einhält und auf den Wegen bleibt und nicht ins Gebüsch verschwinden darf. Das macht die ganze Sache deutlich einfacher.
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Ich fidne auch an der Leine macht ein Maulkorb Sinn.
Ich kann ´den Hund auch im Bei Fuss-Modus durch die Stadt nehmen - wenn ich ne Waffel übersehe, nimmt er sie auch auf.
Oder geraede in der Dunkelheit jetzt - auf dem Grünstreifen vorm Block kann ich ein Blatt nicht von ner Boulette unterscheiden -
Das war bei mir der Grund wieso ich jetzt den maulkorb trainiere - hängt sicher auch von der Umgebung ab - auf so ziemlich jedem Spaziergang liegt irgendwas auf dem Boden rum bei uns im Wohngebiet (Kekse, Eier, Butter, Maggi-Packung, schokolade, Döner, Döner, Döner) -
das Meiste sehe ich und bekomme Arek auch VORHER davon weg mit nem Abbruchsignal - aber hat er es erst mal im Maul, ist es zu spät.Bei uns ist es auch noch schwer - dass Arek echt schlecht darin ist, Wort-Kommandos zu lernen.
Mit Körpersprache geht alles, Aber nur mit Worten kann er ein Platz nicht von nem Bleib unterscheiden.
(Sitz, Nein und Hier sind die Einzigen die er als reines Sprachkommando kann - obwohl wir auch Anderes oft geübt haben).
Beim "Aus" brauch es also auch eine bestimmte Geste von mir damit er versteht was ich von ihm will - und die Geste zu machen dauert 1 Sekunde länger als das Wort zu sagen.
Und in dieser 1 Sekunde kann er das Ding halt shcon verschlungen haben - ist blöd ... -
@Manfred007 Anzeigen lassen kommt für euch nicht in Frage? Ich versuche das gerade mit meinem Hund aufzubauen. Lass es, Aus, mit Blick fragen usw. kann sie alles schon, aber, wie du sagst, es ist ja auch mal Dunkel z.B.
Deshalb versuche ich ihr gerade Bellen beizubringen. -
@afängerinAlina
am Anzeigen lassen übe ich auch mit Arek mehr oder weniger intensiv.
Wenn er etwas findet, soll er sich davor ablegen - das ist aber sehr langwierig.Wir haben das mal im Schnüffelkurs geübt - aber nur auf Kommando "Suchen und ablegen" und nur bei einem bestimmten Gegenstand.
Es ist sehr schwer für Arek dass auf was anderes zu übertragen.Er gehört auch nicht zu den hunden die so egrne mit dem menschen etwas zusammen erarbeiten - klug ist er, aber es muss Sinn ergeben. (Tür von der Hundeauslaufzone auf zu kriegen um zu den Autos zu kommen ist kein Thema >.< aber sich vor dem Essen ab zu legen ... Hääää?)
+ er hat ne sehr gute Impulskontrolle - er würde eher 30 Minuten vor dem Leckerlie sitzen und mich anschauen als mir ein Verhalten vor zu schlagen.Bellen bei zu bringen habe ich auch schon überlegt - würde aber noch länger dauern da Arek fast gar nicht bellt - udn wenn da so, dass ich es absolut nicht vorherkommen gesehen habe. - Ich habe keine Ahnung wie ich einbe Situation erzeuge in der er bellt - von daher kann ich das auch nicht üben ^^
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Mein Hund bellt eigentlich auch nicht (außer in den letzten Tagen, aber das ist eine ganz andere Geschichte.)
Wir sind gerade dabei, das zu shapen. Zuerst war es nur ein lauteres Atmen, das ich gemarkert habe, dann ein kaum hörbares Fiepen und jetzt sind wir nach ein oder zwei Wochen "schon" bei einem lauten Röhren. Leider reicht das für draußen noch nicht, weil die Stadtgeräusche lauter sind als sie, deshalb muss sie richtig kläffen lernen, aber ich bin da zuversichtlich.Impulskontrolle ist doch was großartiges, da würde ich meinen Hund (dankbar!) nehmen wie er ist und eben statt freiem Formen sagen, dass er sich davor legen soll. Ich habe gehört, dass man das alternativ auch so aufbauen kann.
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Ohhh , das kenn ich auch mit Welpi.. es ist schlimm..
bei uns sind es Taschentücker, Kuchen,Katzenkacke, Deckel von Flaschen , sogar an Kastanien ist er interessiert.
Abends läuft er a.d. Leine und ich erleuchte den Weg, damit ich
" die Gefahren "sehen kann .. es ist soooo anstrengend!
Habe Pansen aus der Dose gegeben,Jogurth, Hunde Spaghettiii die stinken furchtbar , er mag diese sehr ..
und das Neuste ist : Leberwurst aus der TUBE ;-) , wenn ich rufe,
dann lässt er dann das Zeug fallen und kommt schnell um a.d.TUBE zu schlecken.
ABER, ABER, bei Katzenkake ist nicht zu helfen!!!!
es ist ein Hochgenuss
Wir haben i.d. Welpenschule eine Übung gelernt,
wo ein stabiler Metallpapierkorb ein Leckeril oder ein Taschentuch enthält , er es sieht,
aber durch das NEIN + ein tolles Leckerli
aus meiner Hand, abgelennkt und davon weg gelockt wird .
Klappt gut ,aber im Park ist das Horror
. und überall wo Katzenkacke liegt.
Ich hoffe er hört damit auf !!!
L.G
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