Es kläfft und kläfft und kläfft....
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Hallo Ihr Lieben,
ich habe seit drei Wochen einen mittlerweile 12 Wochen alten Sheltie. Er ist ein toller Hund und vieles klappt schon recht gut. Aber das kläffen...
Dazu sei gesagt, habe eine alte Hündin und der Kleine kläfft hauptsächlich wenn die Alte ihn ignoriert und nicht spielen will. Oder er ist sehr müde und dreht am Rad. Oder ich verlasse den Raum und das passt ihm nicht (unabhängig davon, ob andere Personen noch da sind). Oder wir fahren Auto, was er bislang nicht gerne macht. Oder wir sind im Wald und ich trage ihn eine Weile. Oder er will morgens aus seiner Box....
Also genau genommen immer dann, wenn er seinen kleinen Welpenkopf durchsetzen will.
Mittel der Wahl soll ja sein das Wesen zu ignorieren. Sowohl wir Zweibeiner, als auch die Alte, versuchen das. Ist ihm relativ wurscht. Kläfft, kläfft, kläfft. Laut und schrill.
Hat jemand eine zündende Idee?
Versuche schon immer Lücken ab zu passen, wo er nicht kläfft um ihn dann gleich mit Aufmerksamkeit zu bedenken, aber bemerke keine wirklichen Erfolge.Freue mich auf Eure Ideen,
Liebe Grüße
Claudia - Vor einem Moment
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Hallo,
fällt mir schwer dazu Antwort zu geben.
Aus dem Bauch: 12 Wochen alter Welpe - den musst du nicht erziehen, dem musst du gaaaanz sanft die Welt zeigen.
Lass ihn bitte nicht mehr unnötig bellen und sperre ihn nicht unnötig ein .LG Ramona
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Dazu sei gesagt, habe eine alte Hündin und der Kleine kläfft hauptsächlich wenn die Alte ihn ignoriert und nicht spielen will.
Er bellt aus Frust, natürlich hat ein Welpe noch keinerlei Frusttoleranz, das kann man langsam üben.
Oder er ist sehr müde und dreht am Rad.
Wie sieht denn der Tagesablauf aus, wie oft und wie lange geht ihr Gassi und was übst du schon mit dem Welpen?
Oder ich verlasse den Raum und das passt ihm nicht (unabhängig davon, ob andere Personen noch da sind)
Es geht dem Welpen kaum darum, dass es ihm nicht "passt", dass du den Raum verlässt. Er hat sicher noch Folgetrieb und hat Angst, dich zu verlieren. Übe es und nimm es ihm nicht übel, auch wenn es nervt.
Oder wir fahren Auto, was er bislang nicht gerne macht.
Dann fahre noch nicht so lange.
Setze den Welpen ins Auto, gib ihn da etwas Futter und starte den Motor nicht, später den Motor starten, danach nur eine sehr kurze Strecke fahren.
Wo befindet sich der Kleine, wenn er im Auto transportiert wird?Oder wir sind im Wald und ich trage ihn eine Weile.
Lass ihn doch laufen und passe die Gassistrecke einem Welpen an.
Meine Welpen wurden auch nie gerne getragen.
Deswegen bin ich einzeln gegangen und habe den Welpen in der Zeit betreuen lassen.Oder er will morgens aus seiner Box....
Wenn man mich die ganze Nacht in einen Käfig sperren würde, würde ich am frühen Morgen auch bellen, damit ich endlich da herauskomme.

Also genau genommen immer dann, wenn er seinen kleinen Welpenkopf durchsetzen will.
Er will seinen "Welpenkopf" nicht durchsetzen.
Es ist noch ein Hundebaby, der schnell in Stress gerät, diesen wiederum versucht er durch Kläffen abzubauen.Mittel der Wahl soll ja sein das Wesen zu ignorieren.
Ignorieren ist nicht grundsätzlich das Mittel der Wahl, nur wenn du mit dem Gegenteil das Gegenteil erreichst.
Überlege dir, ob der Tagesablauf nicht zu stressig ist (dazu gehört zu langes Autofahren, zu viele neue Eindrücke, die auch beim Tragen durch den Wald entstehen, zu viele Übungen, zu wenig Schlaf usw.)
Unabhängig davon, dass ich einen Welpen nicht in der Nacht einsperren würde, solltest du das morgendliche Bellen natürlich nicht ignorieren.
Stellenweise klingt dein Welpe irgendwie verzweifelt, das meine ich nicht böse, aber gehe mehr auf ihn ein und schau, ob es besser wird.LG Themis
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Frustkläffen ist selbstbelohnend und wenn du das ignorierst, steigert er sich immer mehr rein.
Ich würd ihn nicht ignorieren, wenn er kläfft. -
Vielleicht hilft es euch ja weiter, wenn du mal auf das Bellen eingehst. Jedenfalls soweit, dass der Kleine merkt, du hast verstanden, wenn er dir etwas mitteilen will. Das ist für den Kleinen vermutlich weniger frustrierender. Wenn er bellt, weil er aus der Box raus will, könntest du ihn beruhigend ansprechen und wenn aufhört, kannst du die Box öffnen.
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Hallo,
und mach Dir bitte keinen Stress damit, Bellpausen abzuwarten. Das ist Quatsch und setzt Dich nur unter Druck.
Wartet man bei einem schreienden Baby ab bis es mal Luft holt, bevor man zu ihm geht...!? NEIN
Den Raum mal zu verlassen, kannst Du im Alltag immer mal wieder "üben", indem Du den Raum wechselst und nach 3 Sekunden wieder rein gehst, ohne den Drops zu beachten. Es soll "normal" werden. Und da spielt es keine Rolle, ob er gerade bellt, wenn Du wieder reinkommst. Eine Pause abzuwarten, zögert es nur unnötig hinaus und macht Druck bei Euch beiden.
Ansonsten schließe ich mich Themis und ihren Fragen an, insbesondere warum der Drops nachts in einen Käfig gesperrt wird.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Hallo,
vielen Dank für die vielen Antworten.
Der kleine Mann schläft nachts in der Box, weil man mir das geraten hat. Da sie nicht da hin machen, wo sie schlafen. Die Box steht neben meinem Bett, er ist also nie alleine im Raum, wenn er da drin ist. Er schläft auch durch in seiner Box. Morgens in der Box lasse ich ihn nicht kläffen. Da er inzwischen lange schläft habe ich es geschafft vor ihm wach zu sein und öffne die Box bevor er Frust schiebt. Er sucht auch tagsüber seine offen im Wohnzimmer stehende Box auf und schläft da drin.
Ich hatte in einer meiner Kurse gerade eine Teilnehmerin, die ausschließlich mit Hütehunden trainiert und die hat mir den Rat gegeben ihn seinen Frust anders abbauen zu lassen. Sie sagt er macht das mit Bellen, rennen, oder kauen, was halt Adrenalin abbaut. Jetzt hat er einen ganz weichen Ball, der perfekt in die kleine Schnute passt und wenn ich ihm den gebe, wenn die Alte ihn beispielsweise ignoriert, dann knautscht er drauf rum und regt sich ab. Klappt prima.Wenn wir Auto fahren, dann nur wenige Minuten ins Auslaufgebiet. Egal wo er sitzt, bei meiner Tochter auf dem Arm, mit der Alten in der Kofferraumbox, oder alleine auf dem Beifahrersitz, er kläfft und jault. Bislang nur wenn der Motor an ist. Mit spielen im Auto und wieder aussteigen hat er garkein Problem. Als wir ihn mit neun Wochen geholt haben sind wir vom Züchter sieben Std nachhause gefahren. Da war er sehr verstört, kannte ja uns nicht und alles, was er kannte war weg. Er hat auf dem Weg fast die ganze Zeit geschlafen, aber ich denke die Fahrt steckt ihm noch in den Knochen, daher fährt er nicht gerne Auto.
Ich habe jetzt angefangen mit beiden einzeln Gassi zu gehen. Findet er noch nicht wirklich toll, da er sich doch sehr gerne an meiner Hündin orientiert. Wenn andere Hunde kommen ist er meist erst interessiert, will aber schnell hoch genommen werden, wenn die ihn zu sehr bedrängen. Körperkontakt will er nur mit meiner Hündin und uns, andere Hunde sind ihm noch unheimlich.
Im Moment ist es besser mit dem Kläffen. Mein Mann, der von zuhause aus arbeitet, sagt das ist hauptsächlich so, wenn ich da bin. Wenn ich arbeiten bin dann spielt und pennt er, kläfft aber nicht viel. Vllt spiele ich doch zu viel mit ihm.
Üben tun wir "hier", das klappt perfekt und tatsächlich auch draussen in Angstsituationen. Jetzt sind wir bei Sitz und bleib im Sitz, mehr läuft da noch nicht.
LG Claudia
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Tja, Shelties bellen nun mal gerne. Manche mehr und manche weniger. Dein Bub scheint ein Sheltie zu sein, der sehr gerne seine Stimmung laut äußert.
Wenn er in deiner Anwesenheit vermehrt bellt, dann verbindet er dich mit Spiel, Spaß und Action. Das lässt ihn hochfahren und mit diesem Stress kann er anscheinend nicht umgehen. Gerade bei einem Sheltie finde ich Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe im ersten Jahr am allerwichtigsten.
Wenn er aufgeregt ist gib ihm was zum Kauen, das hast du gut erkannt. Ich würde ihm aber nicht ein Spielzeug geben, sondern irgendeinen anderen Kauartikel.
Liegt bei euch das Spielzeug immer frei zur Verfügung herum?Die Box würde ich in der Nacht auf keinen Fall schließen. Es ist gut, wenn er darin schläft, aber er muss rausgehen können. Natürlich pinkelt er nicht in sein Bett, aber was ist wenn er wirklich mal muss? Dann musst du mit ihm halt rausgehen, aber bitte nicht einsperren. Abgesehen davon könnte ihm in der Box zu heiß werden. Mein Sheltie liegt sehr gerne am kalten, harten Boden.
Es gibt übrigens einen eigenen Sheltie-Thread -> https://www.dogforum.de/index.php/Thre…es-wo-seid-ihr/
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Hallo,
das Spielzeug liegt in einer Kiste und er holt es sich. Allerdings auch gerne Hausschuhe, oder Socken
. Wie bei meinen Kids damals: wenn man ihn nicht hört macht er murks.
Box nachts offen lassen ist ein bisschen schwierig. Er schläft ja bei uns im Schlafzimmer. Das ist extrem klein und da schlafen 2 Erwachsene und zwei Hunde :). Da das Fenster zur Strasse raus geht lassen wir nachts die Tür offen. Wenn die Box nicht zu ist fällt er mir die Treppe runter, ist eine Holztreppe ohne Teppich und das erste Jahr sollen sie ja sowieso keine Treppe steigen. Er mault auch nicht rum in seiner Box. Am Anfang ist er nachts aufgewacht und wir waren Pipi machen. Ich sperre ihn ja nicht ein, damit seine Blase platzt, ich ignoriere ihn doch nicht. Ich passe schon auf, ob er sich meldet. Inzwischen bin ich immer zuerst wach und mache die Box auf und gehe mit ihm runter.Abends bekommt er immer Kauknochen weil er dann oft so hochdreht und die Hündin beim Spielen zu sehr zwickt. Bevor er Dresche von ihr kriegt bremse ich das mit Kausachen aus. Er liebt die Hündin sehr und es ist toll wie sie wieder anfängt zu spielen. Hat sie so intensiv schon lange nicht mehr gemacht. Aber wenn er abdreht gibt’s ne Ansage von ihr
.Danke für den Tip mit dem Sheltie Thread, da werd ich mal drin rumlesen. Man hat doch viele Fragen mit so einem Hütezwerg.
LG Claudia
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Ich würde meinen Hund trotzdem nicht in die Box sperren. In deinem Fall würde ich ein Gitter an der Tür anbringen, damit er nicht raus kann. Oder vor der Treppe, wenn das machbar ist.
Spielzeug würde ich nicht immer zur Verfügung stellen. Shelties wissen sehr oft nicht wann sie eigentlich müde sind. Die könnten 24h am Tag spielen und herum laufen. Ich spiele mit meiner Hündin ganz bewusst und danach wird das Spielzeug wieder weggeräumt.
Es gibt auch so eine Faustregel: Wenn der Welpe abends hochdreht, dann war der Tag viel zu anstrengend.
Erzähl mal, wie euer Tagesablauf so aussieht?
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