Es kläfft und kläfft und kläfft....
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Da ich selbstständig bin ist unser Tag nicht immer gleich.
Nach dem Aufstehen gehts erstmal in den Garten Pipi machen, dann brauche ich erstmal einen Kaffee und der Zwerg versucht die Hündin zum Spielen zu bewegen. Nach dem ersten Futter ist der kleine Mann hoch spielmotiviert. Ich versuche das aus zu bremsen, was nicht einfach ist. Ihm bekommt auch das Spielen nach dem Fressen, meiner Alten aber nicht immer.
Dann fahre ich mit dem Fahrrad und der Hündin in den Wald, etwa eine Std. Derweil ist der Zwerg bei meinem Mann. Gerne raufen die beiden, aber auch nicht immer.
Wenn ich wieder komme pennt er meistens. Dann gehe ich seit gestern mit ihm alleine eine kleine Runde und danach schläft er und ich bin weg.
Mein Mann spielt nicht so häufig mit ihm, immer mal, wenn der Kleine ankommt. Die Hündin spielt auch immer mal, das ist von Tag zu Tag anders. Emil (so heißt der Zwerg) geht aber auch viel von alleine schlafen.Ich bin auch immer mal übers WE weg, weil ich unterrichte, das war die letzten beiden WE so. Und wenn ich dann abends komme dreht er am Rad und kommt auch nicht so schnell runter. Hopst dann auch auf der Hündin rum, von der er dann auch mal eine Schelle kriegt, was ihm im Zweifel egal ist.
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Hallo,
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Ich würde meinen Hund trotzdem nicht in die Box sperren. In deinem Fall würde ich ein Gitter an der Tür anbringen, damit er nicht raus kann. Oder vor der Treppe, wenn das machbar ist.
Es gibt auch so eine Faustregel: Wenn der Welpe abends hochdreht, dann war der Tag viel zu anstrengend.
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Hallo,
seh ich auch so.
In dem Alter habe ich versucht alles sehr ruhig und entspannt an zu gehen.
Der " Baby-Schlaf" war heilig, , genau da hab ich dann meinen Kaffee getrunken.Das mit dem Beißknochen find ich gut , hatte meiner auch.
Die spitzen Milchzähne möchten schon mal was zerbeißen und das damit begleitete abreagieren
macht den Knochen noch besser.Als mein Hund, als Welpe, sich genüsslich auf der Decke einrollte um zu schlafen wurde das in dem Moment auch immer mit einem freundlichem " auf Platz/ Prima " kommentiert.
Das lief schon fast beiläufig - hintergründig wollte ich aber, dass er den Moment, in dem er selbst sich entspannen mit diesen Wort verbindet.Was von anderen Haltern gelernt habe ist u.A. : immer ruhig und gelassen bleiben ( auch wenn es mal nicht läuft ) .
LG Ramona
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Das klingt doch eh nicht so schlecht. Emil musst einfach lernen, dass er nicht immer sofort alles bekommt. Aber dafür hat er noch genug Zeit, das lernt er mit der Zeit. Du kannst ja mit kleinen Frustrationstoleranz Übungen beginnen. Z.b. er muss sitzen bleiben und kurz warten, bis er auf Kommando zum Futter darf. Das ist anfangs natürlich nur ganz kurz und wird dann immer länger ausgedehnt. Er sollte auch lernen, dass deine Hündin nicht nur zum Spielen da ist. Vielleicht kannst du mit ihnen beiden ruhige Spiele gemeinsam machen. Ich denke da an Schnüffelspiele: Leckerlies verstecken und suchen lassen. Das ist sehr anstrengend, die Hunde müssen konzentriert arbeiten und Nasenarbeit beruhigt sie meistens. Dann sind sie vom Nachdenken und Schnüffeln müde, nicht vom herumtoben.
Wenn meine Hündin eine ihre Kläffanfälle hatte (das haben Jungspunde nun mal) habe ich sie kurzer Hand aus dem Raum geworfen. Kommentarlos geschnappt, ins Vorzimmer gebracht und Türe zu. Manchmal musste ich das zweimal machen, aber dann hat sie es kapiert und war ruhig. Dieses Thema wird dich bei einem Sheltie wahrscheinlich das erste Jahr dauernd begleiten. Ich finde es extrem wichtig, dass die Hunde lernen Langeweile auszuhalten.
Und sonst ... hab einfach Geduld und Nachsicht mit deinem Zwerg. Er muss erst lernen, was er darf und was nicht.
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Hallo,
danke für Eure Anregungen. Wird alles nicht so heiß gegessen wie gekocht :). Bei den zwei extremen Kläfftagen ist es glücklicherweise geblieben. Er kriegt jetzt schon gelegentlich mal so einen Anfall, aber kurz und erträglich.
Das Autofahren ist nach wie vor problematisch. Dabei fahren wir max 3 Min. ins Auslaufgebiet. Spielen im Auto klappt problemlos. Er lässt sich auch rein heben und nimmt fröhlich auf "Sitz" ein entsprechendes Leckerli, aber wenn der Wagen rollt geht der Tanz los.
Ich versuche es jetzt mal mit Gerüchen. Die Hütehundtrainerin, die ja auch ganz viel mit abgedrehten Borders arbeitet sagt sie arbeitet viel mit positiven Gerüchen. Eine Geruchsessenz aus der Aromatherapie mit Öl als Träger mischen und dann einen Lappen damit befeuchten. Wenn der Hund ruhig und entspannt ist legt man den Lappen neben ihn. Halt beim Schlafen. Mindestens eine Woche lang, wenn die Entspannung vorbei ist kommt der Lappen in ein Schraubglas, damit der Geruch weg ist. Damit also in chilligen Phasen den Lappen positiv "aufladen" und dann gezielt in Stresssituationen einsetzen, also z.B. beim Autofahren. Aber das positive immer wieder aufladen muss zeitlich überwiegen, damit sich das nicht umdreht. Fand ich einen spannenden Ansatz, muss ich mal ausprobieren. Ich berichte dann.Letzte Nacht hat Emil in der offenen Box geschlafen und wir bei geschlossener Tür
. Lufttechnisch grenzwertig, aber er lag die ganze Nacht in der Box (falls ich nicht was überhört habe) und hat weiterhin gepennt. Hat mich erleichtert, hatte schon die Befürchtung ich habe ihn fürs Leben geschädigt.Ich hab Geduld mit meinem Hütezwerg, keine Sorge. Hab auch zwei Kinder groß gezogen und das war eine ganz andere Nummer. Der zwerg ist so ein süßes Wesen, schmusig und anhänglich und selbst während er kläfft und mich mit seinen Knopfaugen anguckt
. Ich hatte etwas Sorge, weil mein Mann von zuhause aus arbeitet, eh nur mäßig begeistert von der Welpenidee war und sich jetzt evtl den ganzen Tag Gekläffe anhören muss, während ich unterwegs bin. Hat Kunden am Telefon und versteht kein Wort, aber wie gesagt es ist besser geworden und mein Mann meint ja eh, er macht es meist erst wenn ich nachhause komme.LG Claudia
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