Angst vor der Badewanne - wie trainieren?

  • ich glaube ein großer Teil von unseren Problem ist auch, dass er nicht hochgehoben werden möchte, deswegen wollte ich insbesondere das Hochheben vermeiden.

    Warum nicht an diesem Punkt weiterarbeiten? Hochheben üben ist ja auch sinnvoll für den Alltag.

    Ich würde es vermutlich so aufbauen: Das Hochheben mit viel Belohnung trainieren in allen möglichen Situationen.

    Wenn das klappt, hochheben, in die Wanne, dort zum Beispiel eine Mahlzeit verfüttern oder Leckerchensuchen im Handtuch spielen oder irgendso was... dann wieder raus... ohne geduscht zu werden. Und dann den Hund fressen lassen, während das Wasser mal läuft, ohne, dass er geduscht wird und so weiter.

    In die Wanne springen wäre mir auch zu heikel wegen des Ausrutschens, muss ich sagen.

  • Ich denk ja immer, je mehr Terz man aus so ner Einfang-Aktion macht, desto schlimmer wird´s für den Hund. Daher sieht das bei uns so aus: alles (nach Bedarf halt) rechtzeitig vorbereiten, und dann einfach zack vor der Wanne absitzen, Kommando "geh in die Wanne", abduschen-Jackpot.

    Was ich immer noch mache, ist, beim Einshampoonieren schön ruhig durchkneten und streicheln, ruhig loben, und hinterher wird vooooll bewundert, wie schön der Hund denn nu is.... *gg Inzwischen steht Bossi in der Dusche und schnurpst vor Behagen, wenn er so durchgeknetet wird *gg Biene freut sich total, wenn sie hinterher toll und hübsch ist *gg und von mir bewundert wird. Frieda isses schlichtweg nur wurscht, die läßt sich duschen und abrubbeln, und hinterher trocknet sie sich aufgedreht aufm Teppich wieder ab. *gg Die is da hartgesotten....

    Wenn die Hunde gemein waren zu mir und sich in Stinkigem gewälzt haben, dürfen sie vor der Wanne im SITZ darauf warten, daß ich ihr Handtuch hole, und sich schonmal auf das Bad "freuen".... Ja - ich kann auch gemein sein..... *hehe.... Keine Lust auf Aas-Stinkehund, der sich auf Teppich wälzt....

  • Ich möchte nicht, dass er durch das Baden das Vertrauen zu mir verliert.

    Wenn das Vertrauen ansonsten da ist, dann macht es nichts, den Hund alle paar Monate mal mit etwas Druck zum Duschen zu überreden.
    Wie gesagt: Meine beiden mögen das auch nicht, der Terrier versucht auch, sich zu verkriechen. Aber da fackel ich dann nicht lange.
    Und wenn die nasse Massage vorbei ist, freuen sie sich, bekommen viel Lob, dass sie jetzt schön sauber sind. Und dann ist das sofort vergessen.
    Mir ist noch nicht aufgefallen, dass einer der Hunde beleidigt gewesen wäre oder mich danach gemieden hätte.

  • Hier wird auch nur nach Bedarf gebadet, Leon ist semi-begeistert :fear: Aber er ist ruhiger, wenn ich mich mit in die Wanne stelle und er sich an mich lehnen kann. Ok, ich dusche dann quasi schon mit, aber das ist in Kauf zu nehmen ;-) Und ich mache kein Theater drum, er wird ruhig in die Wanne gehoben, nur so viel wie nötig festgehalten und das Kommando "steh" unter Extrembedingungen trainiert ;-)

  • Machst du manchmal Suchspiele mit Leckerlis, also dass er in der Wohnung nach Leckerlis suchen muss?
    Dann würde ich es nach dem machen. Zuerst Leckerlis im Badezimmer verstecken und suchen lassen, dann immer näher zur Badewanne legen und wenn es geht auf die Badewanne und irgendwann dann in der Badewann, so dass er rein muss um es zu bekommen. Bei den ersten Versuchen würde ich ihn einfach wieder rausspringen lassen. Erst nach mehren Übungsläufen und wenn du merkst er ist nicht gestresst, würde ich die Brause einschalten, aber nicht ihn naß machen und das dann schönfüttern, usw.

    Vielleicht hat er bei den Suchaufgaben nicht die Erwartungshaltung, dass du ihn gleich duscht?

  • Also freiwillig und gerne in die Badewanne ist keiner meiner Hunde gegangen.
    Ich denke, das wird schwierig werden, daß dein Hund freiwillig in die Wanne hüpft. ;)
    Die rutschsichere Matte würde ich auch empfehlen, weil, wenn Hund ausrutscht, geht er da gar nicht mehr rein.

    Möchte aber noch erwähnen, daß zu häufiges baden nicht gut ist.
    Meine Hunde wurden nur gebadet/geduscht, wenn sie sich in was Ekligem gewälzt hatten.

    Hallo,

    unterschreibe ich auch so, dass in die Wanne hüpfen und allgemein: baden.

    Mein erster Riesenschnauzer hüpfte auf Wink in die Wanne - wenn auch ungern .
    Lies sich dort ohne mucken abduschen und trocken rubbeln - obwohl der überhaupt kein Wasser mochte.
    Mein jetziger ist " Bademeister " `; ) (kein freies Gewässer ist sicher - er geht sofort rein ) , hüpft aber überhaupt nicht in die Wanne und findet duschen noch viel , viel schlimmer als der Erste.
    Beim Ersten war ich, nachträglich betrachtet, resoluter und sehr entschlossen, dass er muss !
    Er war aber auch auch ein ganz schlimmer Matz !
    Schlamm sprinten nach Regenwetter !
    Selbst die Rückenhaare waren verkrustet. Da half kein kämmen mehr. Nur noch abspülen.
    Zusammengefasst : Anfänglich musste der Erste, schon mit etwas strengem Druck in die Wanne verfrachtet werden, merkte aber, er kommt nicht drum rum, er muss in diesem Fall gehorchen. Später reichte schon das Handzeichen ins Bad.

    Damit verscheuch ich nicht das Vertrauen des Hundes zu mir.
    Dann dürft ich ja auch nie zum Tierarzt gehen ???
    Dort ist es doch ( meist ) auch doof.
    Ich würde jetzt sagen , genau das Gegenteil passiert.
    Wenn ich das Notwendige sicher und klar durchziehe, erdultet Hund auch mal was unangenehmes.

    LG ramona

  • wenn die Größe des Hundes passt, würde ich so eine Babywanne empfehlen. Meine muss nämlich schon öfter hinein (nicht abduschen, aber ich benutze die Wanne auch zum Pfoten waschen - und das kann im Winter auch mehrmals täglich sein - unter den Nachbarn gibt es scheinbar den Wettbewerb wer als erster 5 Tonnen ;) Salz verbraucht :dagegen: ) und da ist es mir wichtig, dass sie halbwegs gern reinsteigt, wenn es dann ein zwei Leckerli mehr sind... soll nix schlimmeres passieren...

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