Besucher-Problem
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Ich würde ihm auch beibringen auf die Decke zu gehen und dort zu bleiben, bis er von dir da wieder rausgeholt wird. Und das würde ich den ganzen Tag immer mal wieder machen. Über mehrere Wochen..
ABER nicht in den Situationen, wo es letztendlich mal angewandt werden soll. Da würde ich ihn auch erstmal noch sichern und woanders hinbringen.
Und wenn Du meinst, dass er das neue "auf die Decke gehen" sicher verstanden hat, würde ich es in so einer Situation mal anwenden. Wenn z.b. nur der Postbote oder so kommt.
Bleibt er da tatsächlich auf seiner Decke, würde ich ihn hinterher überschwänglich loben - ein Stück vom absoluten Lieblingsleckerli reinstopfen. Damit er verstanden hat, dass dieses Verhalten von ihm gewünscht wird. So verknüpft er bestenfalls, wenn ich ruhig bleibe, gibt es was Feines.Was auch in meinen Augen wichtig ist, ist das er das Gefühl haben muss, dass ihr alles im Griff habt. Das fängt bei eurer inneren Gestimmheit an.
Versucht ruhig, gelassen und bestimmt zu wirken. Nicht nervös und aufgeregt sein... Ist schwer in so einer Situation - weil man sich automatisch auch selber wieder hochschaukelt, aber versucht das mal! Hunde reagieren total auf das was ihr ausstrahlt.Edit: Ich habe die ganzen neuen Beiträge während des Schreibens noch nicht gesehen... Der bezog sich also noch auf davor.
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Drum schrieb ich ja, mein Weg. Fakt ist, ohne Trainer wird das nix. Ihr seid zu unerfahren, das Verhalten ist zu gefestigt, der Hund (evtl.) rassetechnisch unpassend.
Trotzdem würde ich den Besuch minimieren. Mit jedem "Erlebnis" festigt sich sein Verhalten. Also alle Kaffeekränzchen, naachbarschnacks usw. Absagen und nur noch Postboten etc. Öffnen. Ja ich weiß Einschränkungen, aber da muss man durch.
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UPS,da ging beim zitieren was schief...
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Besuch minimieren... wir bekommen schon seit über einem Jahr nur alle paar Monate mal Besuch. Das hilft uns aber auch nicht weiter. Das ist keine Trainingssituation für ihn.
Habt ihr schonmal überlegt, das man auch mal Besuch haben möchte? Und dann einen Hund der nicht den Besuch "zerfleischen" will.
Rassentechnisch unpassend. Er ist ein Mischling, da kann alles raus kommen. Wir haben ihn schon lange und geben ihn bestimmt nicht her. -
Ich habe nicht geschrieben, dass ihr keinen Besuch mehr bekommen sollt, sondern, dass das Training nicht passt.
Ich habe einen Hund aus dem Tierschutz, der darauf selektiert wurde extrem zu bewachen. Ich bekomme trotzdem Besuch, weil ich eine machbare Lösung für ihn gefunden habe. Für meinen anderen Hund, der auch aus dem Tierschutz kommt und der auch ein Wächter ist, ist eine andere Lösung machbar bei Besuch.
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Unsere Monster spulen bei fremdem Besuch auch das volle Programm ab. Leute, die sie gut kennen, werden fast komplett ignoriert, bei allen anderen... Hölle. Einer alleine ist kein Problem, zu zweit pushen sie sich unglaublich hoch, wobei das Verhalten wohl nicht nur territorial geprägt ist, sondern auch durch Unsicherheit. Unsere Hündin ist Fremden gegenüber oft ängstlich.
Aufgrund ihrer Größe, ihres Gewichts, der gut sichtbaren Bemuskelung und des fehlenden Plüschfaktors kann ich mir vorstellen, dass das auf Besucher recht beängstigend wirken muss.
Mittlerweile haben wir darum folgenden Ablauf eingebürgert:
Die Hunde melden. (Schon da merken wir, wer da kommt - Freund oder ... naja, noch nicht Freund. Das Melden erfolgt normalerweise schon vor dem Klingeln, na gut, Strom gespart)
Bei Bekannten sind sie dann sofort ruhig, dürfen dann auch an der Tür bleiben. Begrüßt wird hier nicht wirklich, einmal hinschaun, reicht aus Sicht der Monster scheints aus, dann tappen sie auf ihre Plätze zurück. (Die Bekannten sind dann oft enttäuscht, dass sie nicht mehr beachtet werden, mir ist das aber ganz recht.)
So, spannend wird es, wenn sie die Person vor der Haustür (durchs Fenster sichtbar) nicht (gut) kennen. Dann ginge nämlich der Terror los. Vor allem aus Rücksicht auf die Besucher haben wir die Kommandos "Zimmer" oder bei schönem Wetter "raus" eingeführt. "Zimmer" heißt, sie laufen in ihr Zimmer, wo für sie ein eigenes Bett steht und in dem sie auch gefüttert werden. "Raus" heißt über die Terrasse in den Garten. Dort jeweils erst mal Türe zu. Sie sind dann auch sofort ruhig, wenn sie keinen direkten Kontakt haben können (Hat allerdings auch ein bisschen gedauert, bis sie da so ruhig wurden.) Das klappt mittlerweile auch bei großer Aufregung sehr gut. Meistens brauch ich gar nichts mehr sagen. Der Besuch kann in Ruhe hereinkommen, ablegen,...
Wenn der Besuch am Tisch sitzt, ist das für die Hunde das Zeichen, dass der Besuch in Ruhe zu lassen ist. Dann wirkt er offenbar nicht mehr bedrohlich. Außerdem hatte es am Anfang den positiven Nebeneffekt, dass der Rüde nicht versuchen konnte, Besuch anzuspringen (ein Verhalten, das wir zum Glück inzwischen los sind). Wenn der Besuch sich traut, werden die Hunde dann dazu geholt. Sie schnuppern ein bisschen hin, das dauert aber nur ein paar Sekunden, dann haben sie sich soweit beruhigt, dass sie wieder auf die Couch zurückkehren und ihren Schönheitsschlaf machen. Hat der Besuch Angst, bleiben die Hunde draußen. Ist für mich auch kein Problem. Für die Hunde auch nicht.
Bei uns wird ruhiger Kontakt auch nicht groß bestätigt. Ich habe bei meinen Hunden die Erfahrung gemacht, dass sie dann sofort wieder aufgeregter werden. Der Besuch darf ruhig streicheln, wenn die Hunde es anbieten. Ansonsten tun wir einfach so, als wäre aaaalles total normal (was es ja auch ist). ("Uninteressant. Ihr könnt ruhig weiterschlafen. Party wird's keine geben.") Würde die Aufregung größer werden, würde ich sie einfach ruhig und ohne Kommentar zurück in ihr Zimmer bringen. (Eigentlich noch nicht vorgekommen.)
Für uns ist das eine Lösung, mit der wir gut leben können. Die Hunde lieben ihr Zimmer und empfinden das auch nicht als Strafe, sondern eher als sicheren Bereich.
Grundsätzlich kommen die Hunde zum Besuch, nicht der Besuch zum Hund. Das Hundezimmer ist tabu.Vielleicht wäre es in deinem Fall auch einen Versuch wert, Scotty erst mal grundsätzlich komplett aus der Situation rauszunehmen und dann nach einem festen Schema wieder dazu zu holen (eben zum Beispiel, wenn der Besuch am Tisch sitzt und Scotty ignoriert). Für den Anfang dürften deine Gäste dann eben mal nicht herumlaufen, erst recht nicht zum Hund. (Das kann man den Gästen ja erklären.) Klobesuche müssten am Anfang dann eben auch ein bisschen geplant werden
Vielleicht merkt Scotty nach einer Weile, dass Gäste das Langweiligste sind, das man sich vorstellen kann. Maßregelungen würde ich komplett streichen, wenn du Pech hast verknüpft er das nicht mit seinem Verhalten sondern mit dem Besuch, und du verschärfst die Situation dadurch noch. Wenn's nicht funktioniert, nimm ihn ganz ruhig wieder aus der Situation.
Hausleine finde ich eine gute Idee, weil du einfach schneller auf ihn einwirken kannst (im Sinne von wegführen).Sollte echt gar nichts helfen, würde ich einen ruhigen Platz für den Hund suchen, an dem er sich selber sicher fühlt, und weder ihn noch deinen Besuch mit frustrierenden Annäherungsversuchen quälen. Notfalls wird der Hund eben mal für ein, zwei Stunden "weggesperrt". Letzten Endes bist du nicht nur für die Unversehrtheit deiner Gäste verantwortlich, sondern kannst vielleicht dadurch auch den Stress für Scotty reduzieren.
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Meine hat recht früh gelernt auf einem Platz zu bleiben bis ich ok sage.
Das war mir wichtig, denn sie ist kein Mini-Hund und ziemlich grobmotorisch wenn sie sich freut.
Geübt haben wir aber anfangs gar nicht zu Hause, sondern draußen. Das war eigentlich mein Plan für ein Ran- und Rückruftraining. Ich wollte mich nur ein wenig von ihr entfernen und sie dann rufen. Recht schnell hat sie das begriffen und neue Übungsgelegenheiten taten sich überall auf.
Sie konnte im Kaufhaus vor einer Umkleide warten, oder im Laden am Ende eines Schuhregals. Im Treppenhaus blieb sie vor der Tür sitzen wenn ich ein Handtuch zum Abtrocknen holen wollte.
Sie entwickelte mit der Zeit einen, an sich gut händelbaren, Schutztrieb. Klar bei der Rasse. Durch unser Bleib-Training war es aber kein Problem sie auf einen Platz zu schicken von dem sie sich erst weg rührte wenn sie das OK bekam.
Für die Begleithundprüfung haben wir das gar nicht üben müssen.
Sie hat auch warten gelernt vor dem Futternapf. Ich hasse es wenn Hund schon futtert wenn ich das Ding noch in der Hand habe.
Vorteil der ganzen Sache ist das ich mich fast zu 100% darauf verlassen kann.
Sollte es mal nicht klappen würde es eine Ansage vom Feinsten geben, fertig.
Das brauchte es bisher noch nicht, dafür gibt es aber jede Menge Lob.Was ich sagen will: Ich würde ein Kommando einüben das ich für andere Dinge auch benutzen kann und nicht nur für Besuch.
LG Terrortöle
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Lesen, bitte, liebe TE...
Besuch einstellen bis die Situation im Griff ist. Wenn ihr seit einem Jahr das Problem habt, kriegt euren A... hoch und sucht euch nen Trainer. Kostet Geld, ja, aber anders wird das dich nix. Sonst müsst ihr halt damit leben oder den Hund abgeben

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Du hast aber auch gelesen, dass wir eine Trainerin haben oder??
Ich möchte Erfahrungen hören und keine Tipps von Leuten, die nicht mal ein ähnliches Problem haben. -
Naja @Samiko hat ja ein "ähnliches" Problem und hat beschrieben, wie sie vorgeht. Die Vorgehensweise ist auch gut.
Man hat das Gefühl, dass man es dir nicht Recht machen kann. Obwohl man nur helfen möchte. - Vor einem Moment
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