Besucher-Problem
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Charlie hat anfangs auch jeden Besuch angekläfft aus Angst. Ich habe mir ihm erarbeitet, dass er sich aus jeder Situation heraus von mir auf seine Decke schicken lässt und da so lange bleiben muss, bis ich ihm ein Auflösungskommando erteile.
Anfangs habe ich ihn auf seiner Decke noch durch eine Leine abgesichert, aber es hat überhaupt nicht lange gebaucht bis er verstanden hatte, was ich von ihm möchte.
Inzwischen geht er sobald es klingelnd freiwillig auf seine Decke und darf erst nach meiner Freigabe, wenn er denn möchte, den Besuch beschnüffeln.
Wäre vielleicht auch noch eine Idee für euch. - Vor einem Moment
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Hi,
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danke, aber das ist hier schon so. Wens geklingelt hat fängt er an zu bellen lässt sich aber noch steuern. Man kann ihn auf die Decke schicken. Wenn der Besuch in Sicht kommt dreht er nochmal eunen Gang höher.
Scotty geht nur insgesamt auch vor, er würde jeden Besuch schnappen (vertreiben, nicht beißen), wenn er ran dürfte.Mit nur warten, bis er sich beruhigt gehts hier nicht weiter. Er fängt jedes Mal, wenn ein Gast außer Sicht (auf Klo war) war, von vorne an. Rumlaufende Gäste sind jedes Mal ein neuer Reiz.
Er hängt in der Leine wie ein Schutzhundhund, nur läst er sich kontrollieren. Ich kann ihn auch ins Platz legen wärend des bellens, aber beim nächsten Reiz hängt er wieder voll in der Leine.
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Also irgendwie scheint das Pieksen und Stupsen " in" zu sein

Bringt dem Hund ein Alternativverhalten bei, zunächst ohne Reiz, eine Verhaltenskette, die er dann abspulen kann. Auf seinen Platz gehen zum Beispiel.
Gebt dem Hund die Chance etwas Alternatives zu lernen, und hört mit dem Massregeln auf

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was ist denn die Alternative? Wie stellt man das an?
Scotty lässt sich ja auf die Decke schicken. -
Du schreibst was von Leine, ich war davon ausgegangen, dass er nicht auf seinem Platz bleibt...
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Ich weiß wie ich reagieren würde, Schröder zeigt ähnlich klingendes Verhalten. Bei ihm ist es aktuell durch zu wenig Auslastung (kam völlig übertrainiert zu mir) verschärft.
Mein Plan ist der folgende, zuerst mal, Schröder hat nichts, aber auch gar nichts mit Besuch zu schaffen. Ich bekomme hier keinen Besuch, geht halt zur Zeit nicht. Besuch von meiner Familie (wohnen hier zusammen) und Postboten o.ä. sitzen Schröder und ich in meinem Zimmer ab. Ich sitze dabei demonstrativ ruhig rum, lese, stricke, häckele. Das gibt Ruhe und er sieht, nix los. Tobereien werden ignoriert. Komplett.
Wichtiger ist es den Hund auszulasten und ihm in diesem Zuge (lässt sich toll kombinieren) zu zeigen: ich bin ein kompetenter Mensch, du kannst mir vertrauen, egal was passiert, ich hab's im Griff. Ist das sicher "installiert" und stimmt auch der Grundgehorsam unter Ablenkung (Sitz,Platz,Schicken) dann erst gehen wir das Thema Besuch aktiv an.
Das ist mein Plan, ob es bei dir sinnvoll ist, keine Ahnung. Das müsste man live sehen. Daher meine Empfehlung: Trainer.
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Liest sich für mich, also ob Du den falschen Hund für Deine Erwartungen hättest.
Viele Mischlinge aus dem östlichen Tierschutz sind nicht selten Mischlinge aus Rassen, die das Bewachen genetisch ziemlich fest verankert haben. Mit drei Jahren reift das dann richtig aus.
Mit pieken, maßregeln und so einem Zeug wird das nichts werden und für manche Hunde mit hohen Wachverhalten ist es die Hölle mit der fremden Person in einem Raum sein zu müssen, wenn man ihnen noch nicht beigebracht hat, was man als Alternative haben möchte.
Vielleicht wäre es sinnvoll einen Trainer zu suchen, der das Wesen eines solchen Hundes kennt und versteht... und dann ein sinnvolles Training aufzubauen.
Viele Grüße
Corinna -
Das ist zum Absichern der Besucher.
Er würde sonst beim nächsten Reiz aufspringen und zum Besuch gehn. -
@Samiko geht sehr schlecht wenn man der einzige ist, der zu Hause ist. Bzw wenn der Besuch für einen selbst kommt im eigenen Haus. Da ist nichts mit Eltern etc.
@flying-paws was wäre denn ein sinnvolles Traing? Nach was soll ich da denn suchen?
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Sinnvoll wäre es erst Mal eingehend auszuklamüsern welche Motivationen alle hinter dem Verhalten stehen (Wachinstinkt, Angstverhalten usw...), einen Raum der Privatsphäre für ihn zu schaffen, ein wirklich für ihn machbares Alternativverhalten aufzubauen - kleinschrittig, ein solches Training beginnt immer mit einer Trainingsphase von mehreren Wochen jenseits jeglichen Besuchs! - und dann zu überlegen an welcher Stelle der Hund sein Wachverhalten in welcher Form ausleben darf. Nur deckeln geht bei solchen Hunden nicht.
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