Komische Macke/Verhalten meines Hundes ?
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Ich glaube, Du überforderst Deinen Hund mit Deinem "Spiel".
Sollte es im Auge des Hundes wirklich ein lustiges Spiel sein (kannst ja nur Du beurteilen, da nur Du ja dabei bist), würde ich es dennoch beenden, bevor es zum Stress - Faktor wird und der Hund den Stress anderweitig abbauen muss.
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Hi,
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Was soll das mit "Unterwerfung" zutun haben?
Hast du schon Hunde beim Spielen zugesehen?
Da wird an den Ruten gezogen, in die Ohren
und Lefzen gezwickt, in die Seiten gestupst
und ja, es wird sich auch gerollt.Menschen sind keine Hunde und können auch nicht wie Hunde spielen.
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Wie gesagt: wenn ich aufhöre macht sie anstalten dass ich weitermachen soll wie zb mit pfötchen nach mir greifen/schlagen, schnappen und Schwanzwedeln. Vielleicht versuche ich einfach mal vorher aufzuhören aber das einzuschätzen ist schwer. Mal macht sie das nach 2 minuten und manchmal erst nach 10-15 minuten.
Ich dachte eher das es eine Form von Freude und Auslastung ist und kein Überfordern.
Wenn ich Hunde beim Spielen mit anderen Hunden beobachte ist das um längen heftiger als mein Spiel.
Der Jack Russel eines Freundes von mir macht das auch oft beim Spielen und er meinte das is einfach so ne art Abreagieren. Andere Hunde schnappen sich n Stofftier und maltretieren dieses anstatt zu Buddeln.
Wollte es aber bei einer Meinung nicht belassen und schrieb daher hier ins Forum. -
Ich dachte eher das es eine Form von Freude und Auslastung ist und kein Überfordern.
Es könnte doch sein, dass der Hund das nur macht, weil er denkt, dass Du das toll findest.
Er selbst findet das vielleicht weniger lustig, geht dann raus aus der Stresssituation und baut die Aggressionen ab, die er an Dir nicht auslassen kann, weil Du ja der Dosenöffner bist. -
Wenn ich Hunde beim Spielen mit anderen Hunden beobachte ist das um längen heftiger als mein Spiel.
Hunde können feinste Signale vom Spielpartner wahrnehmen und wissen deshalb, wie weit sie gehen können. Kannst du deinen Hund auch so lesen? -
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Für mich klingt es so, als ob deine Hündin durchaus Spaß an eurem Rangelspiel hat, daß es ihr aber manchmal zuviel wird.
Du könntest das Spiel ja auch mal versuchsweise deutlich sanfter gestalten, mehr als Streichelspiel als mit Greifen und Schnappen deinerseits. Darf deine Hündin denn auch deine Hände ins Maul nehmen und mit den Pfoten danach greifen? Was passiert, wenn du ihr deine Hand einfach überläßt oder dich passiv auf die Seite legst? Zum Spielen gehören ja immer zwei, und beide gemeinsam bestimmen die Dynamik des Spiels. Wenn du also ruhigere Sachen machst und dich passiver verhältst kannst du Energie rausnehmen.
Zwei Minuten körperlich rangeln finde ich schon recht lang, und bei 10 Minuten ohne Pause wundert es mich nicht, wenn der Hund überdreht. Kurze Spielsequenzen mit Pausen dazwischen können verhindern, daß aus Spaß Stress wird. Spielpause heißt ja nicht, daß man den Hund links liegenlassen muß. Man kann ihn ruhig streicheln oder sich vom Hund die Nase lecken lassen oder einfach so zusammen sein.
Dagmar & Cara
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Hallo,
meine Hündin hat, anstatt zu Buddeln, Flitzerunden im Garten gedreht. Danach war sie viel entspannter.
Ich denke das Spiel die Hunde richtig hoch puscht und sie dann ein Ventil brauchen.
Die "Raserei" hatte sie auch wenn wir im Wald unterwegs waren und an eine Wiese kamen. Die Aufregung der neuen Gerüche und Erlebnisse hat sie wohl so kompensiert. Bei ihr hielt das viele Jahre an, und es tat ihr gut. Die Entspannung konnte man sehen und spüren.
Bei den anderen Hunden habe ich das auch bemerkt, aber nicht so intensiv. Sie waren aber auch mind. zu zweit und meine erste Hündin war 3 Jahre lang Einzelhund.LG Terrortöle
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Wie gesagt: wenn ich aufhöre macht sie anstalten dass ich weitermachen soll wie zb mit pfötchen nach mir greifen/schlagen, schnappen und Schwanzwedeln.
Ich persönlich spiele überhaupt nicht mit meinem Hund mit den Händen - denn der wird schnell ganz ohne böse Absicht grob und wenn ich mir die Zähne angucke - nee danke. Als er noch Welpe/Junghund war, habe ich schnell gemerkt, dass es keine gute Idee ist, mit einem spielfreudigen Hund rumzuzerrschen. Erstens findet der kein Ende, zweitens wirds immer grober und drittens, nervt er dann irgendwann wirklich mit seinen Spielaufforderungen.
Abgesehen davon soll mein Hund im Haus generell überhaupt nicht aufdrehen. Wenn fast 40 Kilo in der Bude rumhöppen würden, ginge laufend was zu Bruch. Für sein körperliches Austoben haben wir einen Garten mit Spielzeug, gehen täglich ausgiebig im Freilauf, er schwimmt täglich, apportiert mit Begeisterung und er hat viel Gelegenheit mit passenden Hunden zu rennen, zu toben und zu raufen.
Zuhause herrscht Ruhe.
Wenn ich Hunde beim Spielen mit anderen Hunden beobachte ist das um längen heftiger als mein Spiel.
Das Heftiger kann aber mit Dir auch noch kommen ... Du weißt schon wie ausdauernd Hunde sein können, die etwas wollen? Die können sehr lästig werden und dann hast Du den Salat - mir würde es jedenfalls schwer fallen unseren Hund von mir abzuhalten, alleine schon wegen dem Gewicht. Und um ein Spiel abzubrechen, müsste ich quasi flüchten. Hab ich gemerkt, als wir noch an solch einem langen Zopf-Seil mit ihm in der Junghundezeit Zerrspiele machten - das wurde von mal zu mal heftiger - man erkannte schnell seine Neigung, dass er uns übertrumpfen/besiegen wollte. Gar nicht gut ...
Ich weiß ja nicht wie alt Dein Hund ist - ich würde ihm nun langsam aber sicher beibringen, dass er nur sanft mit Dir kuschelt, dass im Haus weder gebuddelt noch rumgerast wird und er Dich nicht mit Pfoten und Zähnen und auch nicht mit Anbellen und Anstupsen zu was auch immer aufzufordern hat. Er sollte lernen, sich auch alleine zu beschäftgen - denn weder bist Du ein Spielzeug für ihn, noch er für Dich. Ein fetter Karton, den er im Garten auseinandernehmen darf, ist zB eine gute Möglichkeit "seine gägischen fünf Minuten" loszuwerden, ganz alleine. Danach forderst Du ihn auf runterzukommen und Ruhe zu geben.
Spielen bzw. sich beschäftigen kann man mit seinem Hund auch in Form von Suchspielen und Intelligenzspielen. Dabei geht es ganz ruhig zu.
Ich dachte eher das es eine Form von Freude und Auslastung ist und kein Überfordern.
Ich will da nix reininterpretieren - finde diese Überforderungs-Theorien manchmal total überzogen. Spielen macht Spaß und ja, da kann man sich auch mal reinsteigern und aufdrehen. Ich halte das für Ausgelassenheit und für normales Verhalten. Körperliche Energie kann sehr überschäumend sein - Lebenslust.
Aber bitte alles in Maßen und so, dass ich danach nicht jedesmal aussehe, als hätte ich einen Unfall gehabt ... ;-) - denn Hunde sind stark, sie haben Zähne - und sie setzen sie beim Spielen gerne ein. Auch wenns nur spielerisch und nicht mit Verletzungsabsicht geschieht. Ich beobachte meinen und andere Hunde oft beim spielen/raufen/wettrennen, da gehts manchmal richtig ab - je nach Spielpartner. Kann aber auch ganz sanft sein und ruhig zugehen - das Gegenüber eines verspielten und wilden Hundes bestimmt die Regeln und wie weit gegangen werden darf.
Aber, genau das muss ein Hund lernen, dass es Grenzen gibt und er sich anpassen muss. Und das jedes Spiel ein Ende hat - evtl mit Kommando. Und das Ende bestimmt nicht er, sondern sein Mensch oder ein anderer Hund, der genug hat. Denn eine Nervkröte, die nur ihren Fun im Kopf hat, braucht kein Mensch - und Spieljunkies sind genau so "überfordert" wie Balljunkies - die finden kaum Ruhe, wirken nervös und unzufrieden.
Mein Hund akzeptiert meine bzw. unsere Regeln, dem würde es im Traum nicht einfallen, mich anzuspringen oder nach mir zu schnappen oder mich mit seinen dicken bekrallten Pfoten zu etwas aufzufordern. Als Welpe und Junghund hat er das bei uns gelernt, hat nur wenige Wochen gedauert und war gar nicht so schwierig.
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Wenn ich Hunde beim Spielen mit anderen Hunden beobachte ist das um längen heftiger als mein Spiel.Ich lebe seit Jahren mit mehreren Hunden zusammen. Und beobachte ihre Kommunikation täglich.
Jüngere Hunde spielen viel, ältere weniger. Je älter sie werden desto mehr löst sich "Kleinhundspielen" in andere "Spiel"formen auf. Und es hat unterschiedliche "Funktionen".
Spiel lenkt um, weg von aggressiven Verhalten, Spiel ist auch manchmal mit Aggression verbunden und ich habe das Gefühl, dass dadurch auch kleinere Reibereien abgebaut werden.
Einer meiner Hunde mag "Spiel" gar nicht und trennt die andern Hunde, selbst initiiert sie nur Renn"spiele".
Ich spiele auch mal so wie du es beschreibst mit einzelnen meiner Hunde. (aber niemals bis zu 15 Minuten, das machen so nicht mal Hunde untereinander...das ist viel zu lang)
Ich vermute, dass du für deinen Hund zu lange spielst.
Sie will abbrechen, aber du machst immer weiter. Und du spielst ein "Kleinhundspiel".
Das machen meine älteren Hunde untereinander vielleicht einmal im Jahr.Mit JÜNGEREN oder mit Welpen da packen sie das wieder aus.
Also meine Hunde setzen gezielt unterschiedliche Spielvarianten ein.
Wenn jetzt einer meiner Hunde ein gegenüber wie dich hätte, würde er mitspielen um dir das zu geben was du anscheinend brauchst, was dir fehlt, irgendwann würden sie aufhören. Und ich denke Teppischscharren ist hier in deinem Fall einfach ein Abbruchsignal durch Ablenkung
Hunde machen das häufig. So können sie eine für sie unangenehme Situation gut und ohne Aggression auflösen.
Mein Tipp: "kürzer" spielen und nicht so oft und VIEEEEEEELL zarter. Und gucken was dein Hund davon hält.
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Hey, metalguard, bist du inzwischen nicht einigermassen genervt? Harmlose Frage zu einem Spiel und jetzt eine Grundsatzdiskussion über Überforderung, gefährliches Spielen mit Hunden und und und....

Also, ich gehe soweit mit, dass deine Hündin vielleicht etwas überdreht..aber dann hörst du halt einfach AUF! Vielleicht schon einen kurzen Moment, bevor sie mit dem Verhalten anfängt. Mag sie garkein Spielzeug? Ich habe bei Spielen mit den Händen mit meinen Hunden manchmal ein Handtuch oder ein Kissen dabei. Dass finden sie dann sogar besser als ihre Spielzeuge ... und da können sie dann mal reinbeissen oder es sich um die Ohren schlagen. Wenn unsere kleine, junge Hündin mal etwas überdreht, kann sie da noch ein Moment reinbeissen und damit toben und dann ist Schluss mit dem Spiel - und alles ist gut.
Cattlefan, ja Hunde haben Zähne. Meine auch. Unser 68 cm Schäfer mix hat sogar grosse Zähne. Aber warum sollte ICH denn aussehen, wie nach einem Unfall wenn ich mit ihm spiele??? Wenn die Hunde untereinander spielen und rangeln, sind sie doch hinterher auch nicht blutüberströmt?
Ich oute mich hier jetzt mal. Wir spielen mit unserem Grossen seit 6 jahren Rangelspiele. Mit den Händen. Er ist auch nicht so der Typ für Spielzeug, er mag gerne "körperlich" spielen. Wir haben noch NIE einen einzigen Kratzer gehabt. Nicht mal einen blauen Fleck. Was stimmt, ist, dass das Spielen im Laufe der Jahre, er ist jetzt 7, weniger geworden ist. Das bestimmt natürlich er.
Es gab und gibt immer klare Regeln. Er zeigt, dass er in Spiellaune ist. Hüpfen, einfach wedelnd vor mir stehen, sich grunzend auf den Boden schmeissen - herrje, dass merkt man einfach. Dann schlagen wir sozusagen das Rangelspiel vor. Er würde nie anfangen zu Rangeln, hat er in 6 Jahren noch nicht einmal versucht. Und wir können das Spiel jederzeit beenden. Wobei er das eigentlich meistens von selber macht. Indem er einfach auf dem Rücken liegen bleibt und gekrault werden möchte. Oder nicht mehr rangelt, sondern meine Hand ganz sanft festhält und so ein bisschen knabbert. Das ist etwas ganz schönes, sanftes und dann wird gekuschelt und gekrault.
Er hat noch nie einen Menschen oder einen anderen Hund verletzt. Er hat noch nie mich, meinen Freund oder einen unserer 3 Jungs bedrängt oder grob zum Rangeln aufgefordert. Er spielt bis heute gerne mit Junghunden, wenn ihm danach ist. Mit unseren kleinen jungen Hündin hat er vom ersten Tag an gerangelt - immer passend zu dem, was sie wollte, nie grob.
Ich würde nicht mit einem distanzlosen, aufdringlichen Hund so spielen, aber ich glaube darum ging es hier auch nicht.
Und deswegen finde ich diese ganzen vielen Regeln und den " erhobenen Zeigefinger" etwas übertrieben.
Liebe Grüsse,
Elzbeth - Vor einem Moment
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