Humpeln, Lahmen, Hinken - ich weiß nicht mehr weiter!
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Hallo Ihr Lieben,
musste mich gerade einmal an das "neue" DF gewöhnen, bzw. werde ich das noch müssen.

Nach längererererererererer Inaktivität möchte ich gerne Teilzeit wieder ins Forumleben einsteigen.

Ich habe sogar vor meinen Fotofred zu entstauben.

Aber nun habe ich erst einmal ein großes Problem und hoffe hier auf Denkanstöße.
Einige von euch kennen die Geschichte zu meinem alten Ares, der ja leider viel zu früh von uns ging.
Nun, ich habe ihn wieder!
Mein "alter" Ares in "neuem" Körper ist inzwischen 16 Monate alt (Gott, ich war echt lange inaktiv....
) und wirklich mein allergrößter Schatz, auch wenn er manchmal ne Wutbirne ist.
Nun habe ich aber ein großes gesundheitliches Problem mit ihm und ich weiß einfach nicht mehr weiter.Es fing an mit sieben Monaten - Ares lahmte vorne rechts. Ich gleich totale Panik!! Ging es doch mit Ares 1 genauso los....
Gleich zum TA - Diagnose: Vertreten. Mmh....ja, ja....erzählen kann man viel, ich wollte röntgen. Also geröntgt. Nix zu sehen, wirklich "nur" vertreten. Okay. Gab Traumeel und Rimadyl, wurde besser. Alles gut.Rimadyl alle - ging's wieder los und haaaach, ich kürze es jetzt mal verstärkt ab.
Nach inzwischen 5 mal röntgen bei fünf verschiedenen TÄ, gingen unsere Diagnosen von ED (zum Glück nicht - Bilderbuchgelenke!
), Wachstumsstörungen, Knochenhautentzündung, Sehenenentzündung, Sehnenverkürzung bis doch wieder FCP oder OCD.
Die Krux ist auf den Röntgenbildern ist nichts, aber auch gar nichts zu sehen.Dann haben wir ebenfalls Physiotherapie hinter uns - monatelang.....monatelang kein toben (super easy bei nem jungen Hund und insg. drei im Haus...
), monatelang nur "an der Leine laufen" und ja, es wurde immer besser, aber es ging nie ganz weg. Jetzt humpelt er immer mal mehr mal weniger stark.Ich telefoniere diese Woche noch mit einem anderen TA der sich die Bilder (alle die wir inzwischen besitzen) nochmal anschauen möchte. Es geht nun aber doch schon in Richtung MRT und ja, ich und Ares und das MRT.

Ich bekomme pure Panik wenn ich nur daran denke. Das erste mal Narkose für's Röntgen!! Leute, ich bin eigentlich schon sachlich und abgeklärt, aber nach der Story mit Ares 1 bin ich beim narkotisieren erst einmal in Panik so weggeklappt das die für mich nen Notarzt rufen mussten weil Ares (2
) geröntgt wurde. 
Das sitzt so tief, ich bekomme Panikattacken wenn ich nur dran denke. Ich weiß. Nützt nichts. Und es muss ja geklärt werden, aber ich habe eine solche tiefsitzende große übermächtige Panik davor.

Der TA der uns zum MRT schicken möchte meint halt das da wohl so ein mikroskopisch kleines Teilchen im Gelenk rumgeistert das es mit Röntgen einfach nicht auszumachen sei, ich frage mich aber nun wieso es denn mit Physio besser wird. Klar, hören wir auf wird es auch wieder schlechter, aber Physio macht det Knochenteilchen ja auch net weg.
Überlege also ob's nicht doch die Sehne ist, TA meint nein, allerdings auch nur weil er meint das sei sooo selten.Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Es kann doch nicht sein das mein armer Spatz jetzt auf ewig humpeln muss, wobei er schon so einen Großteil seines Jungspundlebens in die Tonne hauen durfte, von wegen nicht toben, Leine, langsam etc. pp.
Das wäre auch noch so eine Frage - kennt wer gute Kliniken mit MRT? Wirklich gute, das beste ist gerade gut genug! Ich fahre ÜBERALL hin, schietegal was es kostet. Mein TA meinte Lüneburg sei "gut" und die "besten" in ganz Europa seien eipzig. Kann das wer bestätigen? Abraten? Andere Ideen? Erfahrungen?
Bitte haut raus was ihr denkt, ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Glg Tam
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Borreliose? Anaplasmose? Leishmaniose?
Rheuma? Stoffwelchselerkrankungen? -
Wann tritt denn die Lahmheit auf?
Bei uns tritt die Lahmheit in der Regel nach Tobeeinheiten mit Sprüngen auf. Anfangs jedoch erst am nächsten Morgen. Mittlerweile direkt am selben Abend. So stark, dass er zum Teil fast auf drei Beinen läuft. Gerade aus laufen, auch rennen, dagegen ist absolut kein Problem. Wir haben auch Röntgen lassen und es war nichts zu sehen, muss aber auch nicht zwangsläufig zu erkennen sein.
Je nachdem wie sich die Lahmheit äußert und vorallem wann tippt man gerne auf die Bizepssehne. War auch unser erster Verdacht. Jedoch hat es sich bei uns, kann ich ihm nachhinein sagen, mit Schmerzmittel und Entzündungshemmer sowie Schonen nicht gebessert. Mittlerweile liegt der Verdacht auf Schulter oder Halswirbelsäule. Laut THP tendenziell eher die Halswirbelsäule. Stichwort: Wobbler-Syndrom.
Der nächste Schritt wäre bei uns das CT. Da wir aber auch hier nicht wissen ob eine Diagnose gestellt werden kann, bleiben wir erstmal bei der THP und hoffen das Beste. Es gibt durchaus auch Fälle, da hat man nach Röntgen, CT, mehrfach MRT keine Diagnose gehabt und dennoch lief der Hund nach einem halben Jahr wieder.
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mal an den Besuch bei einem Osteopathen gedacht? Grad wenns durch Physio besser wird - Osteopathen haben oft ja eine andere "Denkweise" als ein Arzt.
Gute Besserung

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Erstmal gute Besserung.
Deine Angst wegen der Narkose kann ich verstehen.Bei Snoopy hatte auch so was, da war es auch noch ständiges vertreten beim Zughundesport.
Immer wieder ein anderes Bein, was durch seine Schonhaltung dann kam.Verdacht war bei ihn erst Kreuzband, hatte sich auch nicht bewahrheitet.
Doch zur Sicherheit hat man aus allen Gelenke punktiert um zu sehen ob er wirklich kein entzündlicher Prozess vorliegt.
Vor allem um Borreliose auszuschließen.Wurde bei Ares schon mal die Gelenke punktiert?
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Ich würde auf jeden Fall auf Borreliose und Anaplasmose untersuchen.
Meine Bordercolliehündin zeigte nur unspezisches Schonen/Humpeln - der Anaplasmosetiter war unglaublich hoch.... -
Wann tritt die Lahmheit auf? Jaa, schwierig zu sagen. Ich finde schon das es "schlimmer" ist nach heftiger Bewegung. Sprich Sprünge, Verrenkungen, abrupte Stopps etc., aber auch nicht immer. Manchmal läuft er fast klar an anderen Tagen sieht es aus als würde er auf drei Beinen laufen.
Bei uns wurde auch Bizepssehne diagnostiziert, aber ob es nun das ist oder nicht....ich weiß es nicht. Hatte auch schon überlegt ob er eine verhärtete, verkürzte Sehne hat, nur meinten die TÄ dazu "Das ist unwahrscheinlich."Ja, super. Die Aussage bringt mich auch nicht weiter. Inzwischen überlege ich auch ob es nicht sinnvoll wäre den Hund einfach nochmal vollständig durchröntgen zu lassen, Es wurde immer auf die Schulter und das Schultergelenk geguckt, aber vll liegt das Problem ja ka....in der Wirbelsäule, in der Hinterhand, Becken....ka....
Wäre vll nochmal ein besserer Ansatz zu CT oder MRT.....oder was meint ihr?
Ich telefoniere nachher nochmal mit dem TA und werde das mal ansprechen.Dächsin: Das ist mir schon mehrfach gesagt worden mit nem Osteopathen und ja. Habe auch definitiv schon dran gedacht. Nur kenne ich niemanden der jemanden kennt und weiß somit nicht wer "gut" ist und ob und wo es überhaupt jemanden gibt hier in der Nähe. Mir wurde auch schon eine Dame empfohlen die Cranio Sacral Therapie macht, aber ich bin mir inzwischen auch so unsicher......ich möchte auch nicht das sich irgendein "Möchtegern Heiler" (ich weiß, das klingt böse) an ihm austobt und etwas evtl. noch schlimmer macht.
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Habe zwar keinen Großhund, aber mein kleiner
Filou lahmt und humpelt z.Zt. auch vorn, er hat
vorn rechts eine Verdickung der Schultermuskulatur.
Heute wird er nochmal kontrolliert und bekommt
vorsorglich wieder eine bestimmte Pferdesalbe drauf
(nicht jede eignet sich). Er war gestern fast unauffällig
im Gangbild. Sollte es etwas ernsthaftes sein und bleiben,
bleibt immer noch Zeit genug für den TA. Ich gehe aber
von einer Entzündung aus, das kommt bei Mensch und Tier
schnell mal vor. In dem Alter ist es auch oft nur Überanstrengung
der Muskulatur, meiner ist 24 Wochen. -
Ich würde gleich ein CT oder MRT machen, je nach finanzieller Lage. Die Wahrscheinlichkeit dass beim Röntgen was raus kommt ist doch recht gering. Bei uns sieht man auf dem Röntgen an der Wirbelsäule auch keinerlei Veränderungen.
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Das Lahmen ist ja eine komplexe Sache.
Die Hündin meiner Schwester lahmte immer vorne bei Belastung.
Meine Schwester ist von TA zu TA getingelt. Ohne Befund.
Bis sie den einen TA gefunden hat, der eine Idee hatte.
Er hat die einfache Frage gestellt: "Waren Sie mit dem Hund mal im Ausland?"
Da meine Schwester oft nach Südfrankreich gefahren ist ...Hund wurde auf verkapselten Stich/Biss im Fuß behandelt ... und gut war es.
Tiermedizin ist halt ein weites Feld. Nicht jeder TA kann alles wissen.
Und manchmal muss man deswegen eben viele Meinungen hören. - Vor einem Moment
- Neu
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