Kastrationschip bei extremer Ablenkung draußen sinnvoll?
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Oh München ist dann doch etwas weit...

Hängt er dir denn auch so richtig in der Leine, oder gibt es auch Teilstrecken, wo das "Fuß" gut funktioniert?
Weiß er was das ist, will ich damit fragen?Er ist ja erst 3 Monate bei dir! Da würde ich auch noch warten...ich glaube neben all den Kommandos ist "Bindung stärken" erstmal mit das Wichtigste. Ihr müsst ja erstmal richtig zueinander finden...
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Hi,
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genau .. :)
Deshalb kennt er auch "Fuß" nicht.
Er kennt "schau" und "zu mir". z.B. wenn er etwas vor gelaufen ist, ich ihn aber gern neben mir hätte (z.B. wenn ein Auto kommt oder wir über die Straße gehen).
Ohne bzw. bei leichter Ablenkung klappt beides super - nur "neben mir her laufen mit locker durchhängender Leine" ist noch nicht.
Das, wie gesagt, erwarte ich auch noch überhaupt nicht. von uns beiden nicht
Er ist ja auch mein erster Hund.
Ich bin nur so unschlüssig zwischen "er ist halt ein Hund und muss auch mal schnüffeln dürfen" und "er muss lernen, dass die Leine nicht auf Dauerspannung sein darf/soll" - weißt wie ich mein?Ja, ohne Mäuse, Pipi-Stellen und sonstige spannende Sachen schaffen wir auch manchmal schon einige hundert Meter lockere Leine.
Nur scheint es "spannend" oder "nicht spannend" zu geben .. mit der leichten Steigerung der Ablenkung tu ich mich so schwer :/
Zumal im Moment wohl "die Übeltäterin" (nein, ich mein das nicht so
) bei uns im Haus wohnt und Herr Hund heute morgen fast die Treppe runtergesegelt ist, weil er SO schnell der Spur nach wollte (ich konnte ihn gerade noch am Geschirr festhalten, als er dann unten war ist er gegen die Türe gelaufen (Glastüre) - dabei hat er nun 3 Monate lang 3-5 x täglich immer brav gewartet, bis ich die Tür aufgemacht hab - nicht heute morgen...) -
Ach, der arme. :/
Du willst euch das Gezerre also nicht nehmen, dann musst du aber bedenken, dass der Hund jetzt ganz intensiv lernt, dass Ziehen ihn zum Ziel führt. Das prägt sich bereits ein, wenn ich das nur ein mal durchgehen lasse. Möchte mir gar nicht vorstellen, wie sehr sich das einprägt, wenn sich das monatelang intesiv festigt.
Als Kompromiss könntest du vielleicht wenigstens eine Unterscheidung zwischen Geschirr (evtl. mit Schleppleine) und Halsband mit anderer Leine machen? -
Ich bin nur so unschlüssig zwischen "er ist halt ein Hund und muss auch mal schnüffeln dürfen" und "er muss lernen, dass die Leine nicht auf Dauerspannung sein darf/soll" - weißt wie ich mein?Warum machst du denn das für den Hund nicht klar unterscheidbar, wann schnüffeln ok ist, und wann einfach nur anständig an der Leine gelaufen wird? Solange du selber nicht weisst, wie du es haben möchtest, kann der Hund unmöglich eine Idee davon kriegen, und wird einfach weiter sein Ding machen. Mach dir klare Unterscheidungskriterien, die a) der Hund verstehen kann, und b) für dich praxistauglich sind. Nur so kann es was werden.
Ich habe es auch mit der Unterscheidung Leine an Halsband oder Geschirr gemacht. Es hat schon nur, was Druck und Stress betrifft, für beide Enden der Leine enorme Erleichterung gebracht. Viel Arbeit ist es immer noch, aber es erleichtert das Alltagsleben ungemein, wenn man innerhalb planbarer Zeit mit Hund von A nach B kommen kann ohne schlechtes Gewissen, dass man sich jetzt wieder das Training komplett versaut habe.
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Du sagst ja auch, dass es erstmal gar nicht soooo wichtig ist, da ihr noch am Anfang seid.
Meinst du nicht, dass man dann mit einer etwas längeren Leine die Spannung etwas nehmen könnte ?
Damit es erstmal für beide Enden angenehmer wird?
Und dann kann man Strecken einbauen wo man konkret das "Fuß" einübt. Es klingt für euch beide gerade alles recht anstrengend, wenn ihr draußen seid. Wie bei uns halt! Durch die längere Leine konnte ich ihm dann auch etwas Raum UND Zeit geben um mir zu folgen. -
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Es ist wie ich jetzt bei meinem sehe auch kein Training möglich, zumindest wenn man rein positiv arbeitet, weil er kein Verhalten zeigt das man bestätigen kann sondern nur mit schnüffeln beschäftigt ist.
Daher kann ich zur Zeit draussen nicht trainieren weil scheinbar überall läufige hunde unterwegs sind und er im Freilauf ausser schnüffeln nichts macht.Da geht ausser mit Zwang nichts und das widerspricht dem rein positiven arbeiten.
Natürlich geht es ohne Zwang!Es wird in immer höherer Ablenkung geübt.
Wenn mein Hund mich "ausschaltet" weil er pöbeln muss, jagen muss, Pipi schnüffeln muss, ist das für mich alles ein und dasselbe.
Es ist immer eine Mischung aus "üben" und "managen". Je nach Erziehungsstand.
Wenn die Hundeschule dir jetzt an der Stelle keinen Tipp geben kann, dann such dir woanders Unterstützung. Das "Problem" läufige Hündinnen, kann man nicht ausblenden, das gehört zum Leben mit Rüden dazu, das holt dich schneller ein als du gucken kannst. Und wenn du nicht weisst was du machen sollst, stehst du irgendwann ohne Hund da, weil der weiss was er will.
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Ach so, und dann bekommt man nicht mal das Geld zurückerstattet bzw. darf die verpassten Stunden nicht mal nachholen???? Da zahle ich dann 180€ für den gesamten Kurs und 90€ davon umsonst, weil ich mit meiner Hündin nicht teilnehmen kann? Das ist echt dreist. Wer unterschreibt so etwas?
Diese Regel gibt es in allen Hundeschulen hier die ich kennenlernen durfte und läufige trainieren wenn dann im einzeltraining oder in reinen hündinnen gruppen.inzwischen arbeiten die schulen eh nur noch in 3 oder 4er gruppen, so das das kein problem ist.
Natürlich geht es ohne Zwang!
Es wird in immer höherer Ablenkung geübt.
Wenn mein Hund mich "ausschaltet" weil er pöbeln muss, jagen muss, Pipi schnüffeln muss, ist das für mich alles ein und dasselbe.
Es ist immer eine Mischung aus "üben" und "managen". Je nach Erziehungsstand.
Wenn die Hundeschule dir jetzt an der Stelle keinen Tipp geben kann, dann such dir woanders Unterstützung. Das "Problem" läufige Hündinnen, kann man nicht ausblenden, das gehört zum Leben mit Rüden dazu, das holt dich schneller ein als du gucken kannst. Und wenn du nicht weisst was du machen sollst, stehst du irgendwann ohne Hund da, weil der weiss was er will.
Inzwischen habe ich 10 Hundeschulen probiert (probestunde) und alle Trainier sagten das unser Hund blockiert ist und nur durch den Chip wieder trainieren kann oder echte kastration.
Und der Ansatz ist eben das durch den Chip man über 1 Jahr zeit hat in ruhe zu trainieren und der Hund dann so alt und reif ist das er mit den Gerüchen besser umgehen kann und das training gefestigt ist was man jetzt mit den Hormonen nicht festigen kann.
In jeder Schule gab es dutzende Beispiele und die Rüden kommen nach dem Chip besser mit den Hormonen klar, weil älter und reifer.
wie soll man üben und managen wenn beim Hund nichts ankommen kann weil er blockiert ist im kopf und das training nicht gefestigt werden kann ?
Keiner der 10 trainer hatte einen ansatz der funktionierte.
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wie soll man üben und managen wenn beim Hund nichts ankommen kann weil er blockiert ist im kopf und das training nicht gefestigt werden kann ?
Eben die Ablenkung langsam steigern!
Und wenn man die Grundzüge der Erziehung schon gelegt hätte, bevor der Hund in den Hormonrausch kommt, gar kein Problem. -
Eben die Ablenkung langsam steigern!Und wenn man die Grundzüge der Erziehung schon gelegt hätte, bevor der Hund in den Hormonrausch kommt, gar kein Problem.
wurde alles gemacht und versucht.
10 trainier haben es sich angeschaut weil ich eben offen für training bin, aber alle sagten am ende das nur ein chip erfolge bringen wird.und wir besuchen seit er 12 wochen ist 2x die woche die hundeschule und die erziehung ist ja super solange keine extremen läufigkeitsspuren vorhanden sind.
dann ist alles gelöscht und sein kopf blockiert.wir leben neben einer züchterin mit 8 weibchen

seltsamerweise lassen die ihn im garten / zaun recht kalt.aber sogar sie quartiert ihre rüden für 3 wochen aus wenn sie keinen deckakt will.
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Warum diskutiert Du dann noch so lange?
Wenn ich der Meinung wäre, mein Hund wäre hypersexuell veranlagt, wäre er schon lange kastriert!
Da würde ich mich nur mit dem Tierarzt meines Vertrauens absprechen und niemals mit "WIldfremden" in einem Forum! - Vor einem Moment
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