Kastrationschip bei extremer Ablenkung draußen sinnvoll?
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Na das wäre ja was. Wir haben am 24.10. BH-Prüfung und Zera ist seit 1,5 Wochen läufig...wenn ich jetzt die ganzen Wochen bis sie wieder "normal" riecht nicht trainieren dürfte könnte ich die Prüfung vergessen....
Klar wir trainieren immer in 2er Teams und ich weise drauf hin und wenn einer bei seinem Rüden bedenken hat gehen wir mit einer Hündinn gemeinsam auf den Platz und wir gehen relativ zum Schluss...andere Vorsichtsmaßnahmen gibts nicht. Ich kann mich doch nicht über einen Monat mit meiner Hündinn einigeln und in einem Bunker verschanzen nur weil Rüden irritiert werden KÖNNTEN.Entweder man arbeitet als Rüdenbesitzer dran (kann man aber nur wenn man sich in kleinen Schritten dem Reiz annähert; sich mit diesem auch auseinander setzt) oder eben seinen Rüden kastrieren lässt.
Haben einen Malirüden mit im Training...der steht in letzter Zeit fast immer mit auf dem Platz wenn wir trainieren EXTRA zu Trainingszwecken. Der steht im Gehorsam das ist der Hammer..trotz Zeras Standhitze...es geht also schon
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Hallo,
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"Läufige Hündinnen sind - außer im Einzeltraining - von der Teilnahme und Prüfungen ausgeschlossen. Dieser Ausschluss berechtigt nicht zur Minderung des Teilnahmebetrages und begründet keinen Anspruch auf Ersatz der versäumten Stunden."
Ach so, und dann bekommt man nicht mal das Geld zurückerstattet bzw. darf die verpassten Stunden nicht mal nachholen???? Da zahle ich dann 180€ für den gesamten Kurs und 90€ davon umsonst, weil ich mit meiner Hündin nicht teilnehmen kann? Das ist echt dreist. Wer unterschreibt so etwas?
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So - ich habe mich jetzt hier durch alle Posts gekämpft (
) und hoffe, @xerves erlaubt mir, in ihrem Thread ein wenig nach zu bohren.Unser Hund lebt seit 3 Monaten bei uns. Er ist 3 Jahre und unkastriert.
Er ist noch nicht vollständig "bei uns angekommen" denke ich. Und die vergangenen Wochen waren (natürlich) weit zu wenig, um einen Grundgehorsam oder Leinenführigkeit aufzubauen.
Im Moment haben wir auch noch die Baustelle mit seiner (immer weniger werdenen *freu*) leichten Leinenpöbelei, weil er andere Hunde so klasse findet und eingeschnappt ist, wenn die einfach so vorbei gehen.
Zudem arbeiten wir mit "schau", Wald-und-wiesen-Agility, stehen bleiben und Richtungswechseln an der Leinenführigkeit .. Ja - das tun wir, wenn er sich nicht an Pipi-Pfützen festschnüffelt und danach Zähneklappernd einer Spur nach jagt.
Wenn das der Fall ist kommen wir / komme ich einfach nicht mehr zu ihm durch.
Das einzige, was ihn von einer leckeren Hündin ablenken könnte wären Mäuselöcher ... Leider gibt es keine Mäuse-Gerüche in der Dose (oder? - DAS wär cool
) und so mach ich mir ein wenig Sorgen ob des nun beginnenden Herbstes.Wir wohnen am Stadtrand - umgeben von vielen anderen Hunden (und Hündinnen).
Um die Aufmerksamkeit draußen und die Leinenführigkeit zu üben haben wir unsere Spaziergänge zur Zeit auf die Mäuse-armen Gegenden zu hundefreien Zeiten gelegt.
Im Moment sind die Mäusefreien Gegenden zu hundefreien Zeiten aber voller leckerer Pfützchen...So - zu meiner Frage:
Hat wer Tipps zum Training unter hoher Ablenkung, wenn die Grundzüge unter geringer und mittlerer Ablenkung noch nicht recht sitzen?
Denn - entweder hohe Ablenkung durch Wild/Mäuse oder hohe Ablenkung durch Hündinnen - eine Alternative habe ich bislang noch nicht gefunden.
ich will aber auch nicht ständig an meinem Hund "rum zerren" oder ihn (mit 20kg nicht unbedingt der leichteste Geselle) von den Pfützen weg tragen (musste ich schon einige Male). -
So - zu meiner Frage:
Hat wer Tipps zum Training unter hoher Ablenkung, wenn die Grundzüge unter geringer und mittlerer Ablenkung noch nicht recht sitzen?
Denn - entweder hohe Ablenkung durch Wild/Mäuse oder hohe Ablenkung durch Hündinnen - eine Alternative habe ich bislang noch nicht gefunden.
ich will aber auch nicht ständig an meinem Hund "rum zerren" oder ihn (mit 20kg nicht unbedingt der leichteste Geselle) von den Pfützen weg tragen (musste ich schon einige Male).Hallo,
meiner Meinung nach ist es nicht sehr sinnvoll, Dinge, die bei geringer oder mittlerer Ablenkung noch nicht zuverlässig funktionieren, bei höherer Ablenkung einzufordern bzw. zu trainieren. Ich würde solange mit geringer bzw. mittlerer Ablenkung arbeiten bis es dort 99% sitzt. Erst dann würde ich zu höheren Ablenkungen übergehen.
Natürlich kann man Ablenkungen, gerade draußen, nicht planen. Da heißt es dann erstmal Management betreiben. Gerade bei dem Pipi-Pfützen-Problem ist das gut möglich. Dort wo es viele solcher "leckerer" Pipi-Pfützen gibt, ist dann eben erstmal nur kurze Leine angesagt. Und zwar erhobenen Hauptes. Nur der Gedanke, die Nase Richtung Boden zu bewegen, wird korrigiert. Natürlich sollten das nur kurze Übungseinheiten sein, aber 10 bis 15 Minuten ordentlich an der Leine laufen ist für viele, gerade junge Hunde, auch anstrengender als 60 Minuten Freilauf.
Derweil kann man zuhause im Garten oder im hundefreiem Gelände an der Schleppleine den Befehl "Weiter!" aufbauen. D.h. Spielzeug (oder was auch immer unter geringe bis mittlere Ablenkung fällt) auf die Erde und los geht's. Wenn es bei geringer Ablenkung klappt, zur mittleren Wechseln, wenn es dort klappt, kann man sich mal an eine Strecke mit wenig Hundeverkehr wagen.
Womit ich weiterhin gute Erfahrungen gemacht habe, ist, Blickkontakt einzufordern, bevor es etwas Tolles für den Hund gibt. Futter gibt es erst nach Blickkontakt. Spielzeug gibt es erst nach Blickkontakt. Aufs Sofa geht es erst nach Blickkontakt. Etc. pp. Es lässt sich beliebig ausdehnen.
Außerdem würde ich gezielt Orientierung am Halter (mit Schleppleine) trainieren und eventuell auch ein Ankersignal aufbauen. Gerade das Ankersignal hilft bei besonders "leckeren" Pipi-Pfützen sehr gut.
Und dann, nun ja, dann braucht man eben noch sehr viel Geduld. Mit Newton habe ich daran insgesamt sicher drei bis vier Monate trainiert. Aber es hat sich gelohnt. Es kommt nur noch selten vor, dass er sich überhaupt festschnuppert. Wenn es doch mal vorkommt, ist aber ansprechbar und spätestens das Ankersignal funktioniert dann.
Viel Erfolg beim weiteren Training,
Rafaela -
Das sind alles ganz tolle Trainingstipps, aber was ist, wenn man das hunde- und ablenkungsarme Gelände zum Üben nicht hat? Alles in der Wohnung aufbauen?
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Danke @RafiLe1985 - aber ... Genau DAS ist doch mein Problem :-/
Mal abgesehen davon, dass wir keinen Garten haben - sobald wir zur Tür draußen sind sind wir am "Haupt-Hunde-Weg" (unsere Straße ist wohl sehr beliebt als Weg vom und zum Gassigebiet)
Da das Wohngebiet ist und es drum rum (auch auf den "Standard-Gassi-wegen") sehr viele Menschen (Jogger, Radler, Spaziergänger etc.) gibt, ist sowieso die kurze Leine dran.
Das würde ja bedeuten, den gesamten Weg Schnüffelfrei und "erhobenen Hauptes" - was ich aber a) irgendwie unfair fände (ich seh ja der Stelle / Pfütze nicht an, ob er nun "normal" schnüffelt oder sich gleich fest saugt) und b) da er das ja noch nicht wirklich kennt am Ende doch auch in einer eher unangenehmen Zerrerei endet ...
Ende vom Lied wäre dann, dass wir nach 10 min. wieder umkehren und Herr Hund keinerlei Auslauf hatte.Geh ich mit ihm raus auf die Felder sind wir wieder bei den Mäusen - die ihn noch mehr ablenken als die Pfützen *hmpf*
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Auto oder Bus eine Option? Im Wald gibts doch nicht so viel Mäuse, oder?
Auf die harte Tour könnte man es so probieren: Sofort ab Haustür (notfalls auch schon in der Wohnung üben) Leinenführigkeit einfordern, dem Gezerre niemals nachgeben. Ja, das ist sehr anstrengend für den Hund und für dich und er hätte in dem Zeitraum keinen Auslauf, das stimmt leider. Deshalb die Frage oben. -
Auto wäre eine Option.
Die zwei Wälder die mit normalem Aufwand (also vor und nach der Arbeit) zu erreichen sind wimmeln aber vor Hunden sobald die Sonne aufgegangen ist (ernsthaft - mehr Hunde als Bäume dort... ). Und im Dunkeln gruselts mich im Wald ein wenig *zugeb*Zumal mit der Hundepopulation im Wald vermutlich auch die Pipi-Pfützen nicht weniger sind

Was ich im Moment mache ist im Innenhof vom Büro zu üben, da ist nicht viel .. es gibt hier nur 2 andere Hunde im Gebäude und wenigstens einem davon wird verboten (wie meinem übrigens auch
) im Innenhof zu pinkeln.Auf den anderen Gängen versuche ich dann das Gezerre eben zu ignorieren - wobei ich da tatsächlich eher das Gefühl habe, dass es Kontraproduktiv ist (also mal "erlaubt" sie zerren und mal nicht) und Herr Hund dabei nix lernt außer im Hof ordentlich zu gehen ...
Das ist so schade - wir waren eigentlich schon so viel weiter :-/
Weiteres Problem ist, dass ich eben im Moment auch um die Pöbelei zu verbessern viele Hundekontakte zulasse / bzw. gezielt herbei führe.
Dabei ist er dann an der Schlepp und ich lasse ihn im Zweifel auch mal ziehen - allerdings .. ja, wie gesagt - eher Kontraproduktiv. -
Mal abgesehen davon, dass wir keinen Garten haben - sobald wir zur Tür draußen sind sind wir am "Haupt-Hunde-Weg" (unsere Straße ist wohl sehr beliebt als Weg vom und zum Gassigebiet)
Hast du ein Auto?
Newtons Trainingsphase war im Januar - April. Da bin ich dann halt an unbeliebte Orte gefahren. Dort wo man bei Schmuddelwetter halt richtig dreckig wird. Oder eben wo allgemein nicht viele Leute mit Hund unterwegs sind. Mit ein bisschen Ortskenntnis werden sich doch wohl Orte finden lassen, die nicht zu den Hauptgassi-Strecken zählen und wo sonst auch nicht so viel los ist.
Zu Newtons bevorzugtem Trainingsgelände muss ich einen sehr steilen Anstieg hoch. Geht jedes Mal gute 15 Minuten bis ich oben bin und in Winterjacke kam ich da ganz schön ins Schwitzen... Aber was tut man nicht alles... Und rate, wieso da nicht viel los ist? Weil keiner besondere Lust hat, da hoch zu zockeln...

Das würde ja bedeuten, den gesamten Weg Schnüffelfrei und "erhobenen Hauptes" - was ich aber a) irgendwie unfair fände (ich seh ja der Stelle / Pfütze nicht an, ob er nun "normal" schnüffelt oder sich gleich fest saugt) und b) da er das ja noch nicht wirklich kennt am Ende doch auch in einer eher unangenehmen Zerrerei endet ...
Ich finde es nicht zuviel verlangt, wenn ein dreijähriger Rüde mal ne viertel Stunde ordentlich an der Leine laufen muss. Als unfair würde ich das erst recht nicht bezeichnen. Wenn die kurze Leine dran ist, möchte ich voran kommen und nicht alle paar Meter stehen bleiben, bis Herr Hund sich doch mal bequemt weiterzugehen.
Für Freilauf geht es dann halt in besagte entlegene Gebiete, wo sonst keiner läuft.
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Weiteres Problem ist, dass ich eben im Moment auch um die Pöbelei zu verbessern viele Hundekontakte zulasse / bzw. gezielt herbei führe.

Ich befürchte, dass könnte der Pöbelei gerade kontraproduktiv sein.
Meine Devise lautet hier: Bogen laufen, Bogen laufen, Bogen laufen. Wenn Bogen nicht möglich, umdrehen.
Kontakt zu anderen Hunden, ja gerne. Aber dann besser auf feste Gassi-Bekanntschaften zurückgreifen, wo du weißt, dass es funktioniert.
Auf den anderen Gängen versuche ich dann das Gezerre eben zu ignorieren - wobei ich da tatsächlich eher das Gefühl habe, dass es Kontraproduktiv ist (also mal "erlaubt" sie zerren und mal nicht) und Herr Hund dabei nix lernt außer im Hof ordentlich zu gehen ...
Die Leinenführigkeit ist halt auch ein Fleißkärtchen. Finde das die größte Herausforderung von allen Disziplinen. Aber seit ich keinerlei Ausnahmen mehr mache, läuft es bei Newton ganz gut.
Was mir geholfen hat, ist meine Einstellung von "Oh man, bitte hör doch ENDLICH auf zu ziehen!" zu "Es wird nicht gezogen. Punkt." zu ändern. :)
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