Für die Leseratten- Der Bücherthread

  • Ich finde auch, jeder der Bücher liebt sollte die unendliche Geschichte gelesen haben.

    Finde ich zB nicht. :p :smile:

    ich finde, @Loalas Frage ist nicht zu beantworten.
    Da gibt es für mich so viele, aber ich würde niemals von etwas behaupten, man müsse...
    Man muss gar nichts, man möge lesen- basta.

    Man kann, man freut sich, man schließt was ins Herz- ok, klar.


    Keines.
    Man kommt auch wunderbar durchs Leben ohne.

    Das geht natürlich auch überhaupt nicht! Widerspruch! :D

    Donna Tartt mag ich auch sehr, wobei das erwähnte Buch mMn ihr schwächstes war.
    Distelfink fand ich toll, es bekam sehr schlechte Kritiken. Seis drum.

  • @wiejetztich

    Mega! Das Buch klingt ja höllisch interessant... ist postwendend auf meine Januar- Liste gewandert. :shocked:
    Kennst du auch das andere Buch der Autorin, 'Freiwild?'. Das interessiert mich jetzt auch spontan.


    ...

    So, als ich eben noch ein Kleinteil fürs Essen einkaufte lief mir 'Cry Baby' von Gillian Flynn über den Weg, besser, es lag in der Grabbelkiste. Sonst kaufe ich nix daraus, weil meistens Herzschmerz- Frauenliteratur, aber ich erinnerte mich dunkel, dass hier über das Buch gesprochen wurde. Deswegen hab ich's mal mitgenommen. Mal sehen wann ich dazu komme.

  • "Cry Baby" finde ich Flynns bestes Buch :bindafür: Recht düster und verstörend, aber mir gefällt's, ist mal was anderes.


    "Die umendliche Geschichte" hab ich vor Jahren mal gelesen - konnte aber damit echt nicht warmwerden |)


    Zu meinen All-Time-Favorites gehòren "Wohin die Krähen fliegen", 'Die Züchtigung", "Middlesex" - aber es ist schwer, da Empfehlungen zu geben, Geschmäcker sind einfach sehr verschieden.

  • Ich hab die unendliche Geschichte zum ersten Mal gelesen, als ich grade zehn war...
    Jahrelang mussten Kuscheltiere zu meinen Füßen schlafen (obwohl die ansonsten echt uncool waren und tagsüber unter dem Bett versteckt wurden), damit das Nichts erst meine Kuscheltiere fressen muss, bevor es an meine Füße gelangt... :headbash:
    Tatsächlich konnte ich diese Angst nie so richtig überwinden.
    Wenn ich nur die rote und die grüne Schrift sehe, krieg ich schon Herzklopfen. :ops:

  • @wiejetztich

    Mega! Das Buch klingt ja höllisch interessant... ist postwendend auf meine Januar- Liste gewandert. :shocked:
    Kennst du auch das andere Buch der Autorin, 'Freiwild?'. Das interessiert mich jetzt auch spontan.


    Ne, das kenne ich nicht - wurde aber umgehend vorgemerkt :D Ich wusste nicht, dass sie noch mehr geschrieben hat.
    In der Tat muss man aber auch ein bisschen Interesse für das Thema haben. Meine Familie stammt von dort, meine Großmütter haben ähnliches mitgemacht. Ich habe mich mal intensiv damit befasst und es gibt einige sehr beeindruckende Bücher und Memoiren von Frauen aus Ostpreußen und Schlesien, die von ihren Erlebnissen auf der Flucht und dem Leben danach erzählen.
    Es ist sehr erschreckend, aber auch spannend und mein Blick auf diese Generation hat sich dadurch sehr verändert.

    Auch empfehlen kann ich, wenn auch fiktiv, aber in diese Zeit passend: die Mittagsfrau - Julia Franck.

    Deutlich "schöner" und weichgespülter, trotzdem thematisch verwandt und gut zu lesen: Jauche und Levkojen - Christine Brückner.

  • Überlest das "was man gelesen haben muss" einfach, so zwanghaft meinte ich es nicht. =)

    Mich interessiert einfach, welche Bücher euch wirklich begeistert haben und habe auf Ideen für mich gehofft.

    Dass Geschmäcker sehr unterschiedlich sind und man eine Empfehlung kaum pauschal für alle raus hauen kann, ist mir klar. Gerade deshalb finde ich eure Vorschläge so spannend :gut:


    Danke an alle, die sich dazu bisher geäußert haben. Momo oder auch die unendliche Geschichte kenne ich, aber tatsächlich nicht in Buchform. Werde mir eure Bücher mal genauer ansehen :smile:

  • es sind jetzt auch noch 3 Bücher von trudi Canavan im Einkaufswagen gelandet. Das lesefieber hat mich wieder

  • Mir hat es gut gefallen.Mehr von Kehlmann kenne ich nicht.
    Habe die Jubelorgie vom Scheck über den Tyll in druckfrisch gesehen.
    Da mir seine Art, die Spiegel-Bestsellerliste abzuarbeiten, gut gefällt, wage ich vielleicht mal einen Blick ins Buch.

    Ich war ganz am Anfang etwas geschockt, wie er Bücher "verissen" hat und dann übers Rollband geklatscht hat, aber mittlerweile finde ich es auch ganz amüsant. Wobei ich nicht immer seine Meinung teile. Z.B. finde ich die Kluftinger-Krimis nur noch furchtbar -> abgedroschen, gewollt witzig, peinlich. Ich wohne ja nicht allzu Weit vom Allgäu weg und irgendwie hab ich so das Gefühl, dass da auf Kosten der Allgäuer Witze gerissen werden. Ich weiß, dass die beiden selbst aus dem Allgäu kommen, aber trotzdem.
    Jedenfalls findet Scheck die Krimis gut - ich weiß nicht, warum...

    Hi zusammen :winken:

    ich grätsche jetzt einfach mal mit meiner Frage dazwischen:

    Welches Buch muss ein Mensch eurer Meinung nach unbedingt gelesen haben?
    Sei es, weil es historisch bedeutsam ist, einen absolut berührt, vor Spannung umhaut, zum Allgemeinwissen gehört,.....?
    Ich meine damit keines, das man einfach toll findet, sondern das eine unter 1000, das einen immer wieder packt.

    Ich habe bis vor ein paar Jahren so viel gelesen und mittlerweile gar nicht mehr. Ich glaube ich bin "meinen" Genres von damals entwachsen und auf der Suche nach Neuen weiß ich nicht, wo ich anfangen soll.

    Vielleicht habt ihr ja Freude daran, mir "das" Buch eures Lebens zu empfehlen. :cuinlove:

    Ich hab so viele Bücher gelesen, ich kann aber nicht sagen, dass es "das eine Buch" gibt, welches man unbedingt gelesen haben sollte. Ich bin aber auch nicht der Typ Mensch, der erst mal ein Buch "verdauen" muss nach dem Lesen (bzw. nur ganz selten). Wenn ich ein Buch beendet habe, kann ich das nächste direkt aufschlagen.
    Es gibt so viele "Buchschätze" zu entdecken, dass ich es nicht auf eines reduzieren könnte. Z.B. ist
    - Erich Kästner ein Schriftsteller, den man unbedingt gelesen haben muss (ich habe aber bei weitem noch nicht alles durch - er hat übrigens gute Erwachsenenromane geschrieben)
    - oder Jane Austen
    - oder Friedrich Dürrenmatt
    - oder Charles Dickens (die Weihnachtsgeschichte)
    - oder die Bronte-Schwestern
    - oder "ein ganzes Leben" von Robert Seetaler (hat mich tief beeindruckt)

    So eine Liste verändert sich auch im Laufe des Lebens. Vor 15 Jahren hätte ich sicherlich z.T. noch andere Autoren genannt.

  • Ich lese zur Zeit ja Die Schatzinsel, mein letztes Buch des Jahres. Wird auch wohl etwas dauern, da ich jetzt arbeiten gehe und dementsprechend nicht so häufig zum Lesen komme.
    Aber mir gefällt die Aufmachung richtig gut. Der persönliche Schreibstil, fast ja eigentlich schon irgendwie geschriebene Sprache (also halt.. :hust: So als würde man es so schreiben wie man's auch spricht, Piratenslang und so), und das verdammt angenehm. Man kann sich die Gespräche und alles richtig gut vorstellen und allgemein die Erzählweise und -sprache mag ich sehr gern, dieses etwas altbackenere, aber dennoch nicht so schwer zu lesen wie zB Der scharlachrote Buchstabe (den fand ich echt heftig :pfeif: Gut, ist aber ja so viel ich weiß n ganzes Jahrhundert zwischen den Büchern, 2. Hälfte 17** und Schatzinsel 2. Hälfte 18**? ). Ich hab die “Vollständige Ausgabe“ von Anaconda, übersetzt wurde das von Heinrich Conrad. Und hier kommt tatsächlich meine größte Begeisterung: Ich find es so dermaßen klasse übersetzt. Also ich kenne das Original überhaupt nicht, kann jetzt eigentlich gar nichts dazu sagen. Aber es wird glaub ich so ziemlich Wort für Wort übersetzt. Denn bei manchen Sprichwörtern oder zum Beispiel wenn vom Schiff zum ersten Mal gesprochen wird und da aber “Sie“ steht, gibt's hintendran ein * und unten in den Fußnoten steht dann die Erklärung, für etwas, das im Deutschen erstmal Unverständnis hervorruft! (Beispielsweise war mal vom Gelben Hans die Rede - es folgte ein * und unten wurde dann noch hinzugefügt, dass das englische Yellow Jack das gelbe Fieber bedeutet; einfach nur was vom Gelben Hans lesen macht ja überhaupt keinen Sinn, mit der Erklärung schon; und im Englischen ist ein Schiff wohl feminin)
    Ich find sowas so klasse! :cuinlove:

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