Familienmitglied weg = Hund ruhelos

  • Hallo,
    wir sind gerade mitten im Allein-sein Training unserer Husky Hündin, die dieses leider nie gelernt hat. Aber ich habe hier eine andere Frage: Eine ihrer Bezugsperson verlässt das Haus z.B. einkaufen oder was auch immer. Hund wird hibbelig, läuft herum und jault auch (leise). Wenn ich dann etwas später mit ihr spazieren gehe oder Fahrrad fahre und wir zurück sind ist sie komplett ruhig und gelassen, auch wenn die andere Person noch unterwegs ist. Wie kommt das ? Irgendwie kann ich es nicht verknüpfen. Vielen dank :)

  • Ich vermute es anders. Ist hier nämlich ähnlich. Gehe ich aus dem Haus, ist Nele oft unruhig, wartet aktiv und hat die Tür im Blick. Geht jemand mit ihr nach draußen und kommt dann wieder ins Haus, ist sie nicht mehr so im Wartemodus (weil sie das Bild vor mir, die aus der Tür geht, nicht mehr präsent hat?) und entspannt schneller

  • Und ich würde es noch mal anders interpretieren: Wie? Die geht weg und hat Spaß und ich soll hier bleiben?!? Geht´s noch???
    Na, uns sobald sie auch was machen durfte, ist es okay.
    So baut ihr eher Unruhe auf, das steigert sich noch, wenn sie durch hibbeliges Verhalten jedesmal mit Spaß und Rausgehen belohnt wird!
    Konsequent auf ihren Platz einfordern, für Ruhe sorgen. Mit ihr VORHER raus gehen, füttern. Dann nicht mehr beachten.

  • Ich kenne das ähnlich von Hunden, die ich bei mir sitte. Wenn der Hund gebracht wird und der Besitzer geht ist der Hund verständlicherweise total unruhig. Hole ich den Hund oder gehe direkt mit ihm eine kleine Runde raus und wir kommen gemeinsam wieder an meiner Wohnung an, kann der Hund sofort entspannen.

    Ich glaube auch, dass das Alleinebleiben dann nicht mehr im Vordergrund steht. Der Hund hat dann einfach nicht mehr seinen Fokus darauf, dass einer ohne ihn weggegangen ist.

  • Und ich würde es noch mal anders interpretieren: Wie? Die geht weg und hat Spaß und ich soll hier bleiben?!? Geht´s noch???
    Na, uns sobald sie auch was machen durfte, ist es okay.
    So baut ihr eher Unruhe auf, das steigert sich noch, wenn sie durch hibbeliges Verhalten jedesmal mit Spaß und Rausgehen belohnt wird!
    Konsequent auf ihren Platz einfordern, für Ruhe sorgen. Mit ihr VORHER raus gehen, füttern. Dann nicht mehr beachten.

    Ich hätte es jetzt rein vom Gefühl her ganz anders gemacht. Sie schiebt in den Situationen ja Frust, deswegen würde ich nicht noch mehr Frust aufbauen, indem ich sie ins Körbchen verfrachte.
    Ich würde mir eher die Tatsache zunutze machen, dass sie entspannt ist, wenn sie auch draußen war: Versuch doch mal, gleichzeitig mit ihr rauszugehen, wenn deine Frau das Haus verlässt. Wenn sie danach auch entspannt ist, könnt ihr das ja vielleicht langsam runterschrauben. Also irgendwann nicht mehr richtig lang gassi gehen, sondern bloß 10 Min. radeln. Dann 5. Dann nur die Straße entlang etc.

  • Da bin ich anderer Meinung: erstens: wir reden von einem Husky! Der will nicht mal nur so kurz um den Block, über kurz oder lang wird sie sich da wehren und aufbegehren. Vieeeel zu langweilig.
    Zweitens: sie sollte schon lernen, Frust zu ertragen bzw. sich einfach in eine Situation einzufügen.
    Wenn ihre Bedürfnisse befriedigt sind, sie ausgiebig draußen war, der Bauch geladen ist, warum soll sie dann nicht lernen können, ruhig liegen zu bleiben?

  • Ich gehe auch nicht davon aus, dass es dem Hund um Bewegung und Auslastung geht, sondern allein um die Tatsache, dass Frauchen allein das Rudel verlässt. Natürlich gehe ich davon aus, dass der Hund huskygerechte Auslastung bekommt.
    Zu zweitens: Klar muss ein Hund das lernen, aber wenn man ihm das Lernen angenehm machen kann, warum nicht so probieren? Huskys sind ja eh dafür bekannt, nicht die Meister des Alleinseins zu sein.

    Also ich würde es so probieren, aber keine Ahnung, ob's wirklich helfen würde!

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