Wie schnell hat bei Euren SDU- Hunden das Medi gewirkt?

  • Hallo,

    ich muss jetzt doch mal fragen.....


    Henry bekommt jetzt seit drei Wochen (Woche vier ist angebrochen) seine tgl. Dosis Forthyron.

    Davor hat er aber schon vier Wochen lang die halbe Dosis zum "ausprobieren" bekommen.

    Der Arzt meinte, es dauert so an die sechs Wochen, bis er den gewünschten "Pegel" hat (aber wohl mit der vollen Dosis?)

    Bis jetzt merke ich null,null gar nix an Wirkung bei ihm.

    Wie lange hat es bei Eurem Hund gedauert, bis er besser drauf war?

  • Das ist nicht ganz einfach.
    Sechs Wochen ist aber eine ganz gute Zeitangabe, falls die Dosis stimmt und da mangelt es ganz oft.
    Ein TA muss sehr erfahren sein, um den Hund gut einzustellen.

    LG, Friederike

  • mir hat der TA neulich erzählt, bei manchen merkt man schon nach 2 Tagen etwas. Das bezieht sich dann aber vielleicht eher auf die Stimmung nehme ich an. Bis die Organe profitieren soll es länger dauern...

  • Vorab: Ich kann leider nur mit Erfahrungen beim Menschen dienen, schätze aber mal, dass es beim Hund ähnlich sein könnte.

    6 Wochen nach Beginn der Hormongabe sollte ein erneutes Blutbild gemacht werden. Wenn man sich dann immer noch in der Unterfunktion befindet, wird schrittweise erhöht, bis man eine deutliche Stimmungs-, Verhaltens und körperliche Verbesserung bemerkt.

    Festgeschriebene Dosierungen gibt es eigentlich nicht, sondern es kommt immer auf das Individuum an.
    Zwei Hunde mit 30kg und den gleichen Symptomen können vollkommen verschiedene Dosierungen benötigen.

  • Ja, Blutbild lassen wir dann machen, wenn er sechs Wochen die vorgesehene Dosis hatte.

    Meine Überlegung war nun aber, dass die Sympthome vielleicht gar nicht von der (definitiv vorhandenen) SDU kommen, sondern der Hase evtl. noch ganz woanders im Pfeffer liegt...

  • Klar, das kann immer sein.
    Ich habe bei Bruno Leonberger übrigens keine spürbaren Veränderungen bei der SDU- Behandlung bemerkt.
    Weder körperlich noch physisch.

    Geld wurde weniger. ;)

    Behandeln und probieren muss man auf alle Fälle, da die Schilddrüse für so viel Prozesse im Körper ausschlaggebend ist.

    LG, Friederike

  • Eine SDU hängt auch oft mit verschiedenen anderen Mängeln zusammen, habt ihr mal den Vitamin D-, B12-, Zink-, Eisen- und Ferritin-Wert checken lassen?

    Eine Nebennierenschwäche wurde ausgeschlossen?

  • Also vorhanden ist die SDU definitiv und sollte somit auch behandelt werden.
    Aber Herr Hund hat ja nun noch mehr Baustellen.
    Seine IBD und seine Rückenschmerzen....da sind wir auch dran, aber welche Krankheit nun welche Sympthome hat, da findet man nicht mehr so richtig durch...

    Er läuft halt ungern und geht nur widerwillig gassi (Ausnahmen bestätigen die Regel).
    Er wird recht schnell, fast sofort kurzatmig wenn wir losgehen und legt die Ohren nach hinten und zieht die Mundwinkel nach hinten.
    (Schmerz-/ Stressgesicht) und setzt oder legt sich auch einfach hin und geht nicht mehr weiter.

    Das macht er allerdings auch, wenn ihm lediglich der Weg nicht passt, den ich gehen will. :hust:

    Lahmen tut er nicht, läuft aber m.M.n. irgendwie unrund.

    Das ist aber abgecheckt, Rücken und Hüfte sind ok, Muskeln sind verspannt, er bekommt seit einem dreiviertl Jahr Physio bzw. Osteopathie.


    Herz ist gecheckt (beim Spezialisten).
    Etwas zu langsam und zu schwach, kommt aber angeblich von der SDU, denn das EKG war ansonsten i.O. und ansonsten sah auch alles gut aus.

    Ich hatte nun alle meine Hoffnungen auf die SD -Behandlung gesetzt, aber vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig :ops:

  • Eine SDU hängt auch oft mit verschiedenen anderen Mängeln zusammen, habt ihr mal den Vitamin D-, B12-, Zink-, Eisen- und Ferritin-Wert checken lassen?

    Eine Nebennierenschwäche wurde ausgeschlossen?

    Ich werde bei der nächsten Blutabnahme nicht nur die SD-Werte kontrollieren , sondern ein großes Blutbild machen lassen.

  • Ich hatte nun alle meine Hoffnungen auf die SD -Behandlung gesetzt, aber vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig


    Es kann auch einfach sein, dass ihr noch nicht die richtige Dosierung gefunden habt, also die Dosierung noch zu niedrig ist, um eine Wirkung zutage kommen zu lassen. Oft nimmt das Suchen mehrere Monate (sogar bis zu einem Jahr) in Anspruch.
    Man sollte die Dosierung langsam steigern (um zu verhindern, dass man in eine SDÜ rutscht) und ihr Zeit zum Anschlagen lassen. Das zieht sich manchmal sehr und ist oft nicht einfach!

    Ich hoffe, dass ihr schnell die richtige Dosierung findet und dass es deinem Hund bald besser geht. :)

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