Wie schnell hat bei Euren SDU- Hunden das Medi gewirkt?

  • übrigens gibt es eine Facebookgruppe zu dem Thema, sie heißt "Schilddrüse und Verhalten beim Hund". Dort gibt es viele interessante Infos und auch eine Ärzteliste mit Ärzten die sich auskennen. Und viele schreiben auch ihre Erfahrungen zu dem Thema rein.

    Wie finde ich die und kommt man da ohne Einladung rein?

  • @QuoVadis woher weißt du, dass dein Hund das Forthyron nicht verwerten kann? Steigt der T4 nicht trotz hoher Dosierung? Hat dir ein TA bestätigt, dass sowas passieren kann?

    Weil sich in 3 Jahren bei verschiedenen Dosen die Werte nicht verändert haben, und verschiedene Ärzte, auch Spezialisten, keine Erklärung dafür hatten.

  • oje du machst mir angst. Bei uns haben sich alle Werte und Auffälligkeiten am Anfang durch Forthyron verbessert, seit etwa 2 Monaten gehts wieder bergab (Werte- und Verhaltensmäßig) trotz ständigem hochdosieren. Unsere Schilddrüsenexpertin kommt erst in 2 Wochen aus dem Urlaub wieder. Dass es sowas wie eine Unverträglichkeit geben könnte, daran hab ich gar nicht gedacht :(

  • Ich kopier das jetzt der Einfachheit halber alles hier rein, wie das damals bei meinem Dackel mit der SDU anfing und ablief, vllt. ist es ja für irgendjemanden hilfreich:

    geschrieben am 03.09.08
    Beim TA wurde zuerst ein Hautgeschabsel am Hals und Bauch gemacht und auf Demodex-Milben untersucht. Das Ergebnis war negativ. Dann wurde Blut abgenommen um die Schilddrüsenwerte zu ermitteln. Das Blut wurde nach Wien weitergeschickt und dort wurde auch ein Antikörpertest gemacht. Bei der 1. Blutuntersuchung vor 3 Wochen wurde festgestellt, dass die T4-Werte (T4 und fT4) normal sind. Der TSH-Wert ist allerdings viel zu hoch. Das ist nicht typisch für eine Schilddrüsenunterfunktion, da müsste bei einem hohen TSH das T4 niedrig sein. Es wurde von einem Laborfehler ausgegangen.

    Benny`s Symptome auf einen Blick:
    -Fell wächst nicht nach am Hals und am Bauch
    -schwarzverfärbte Haut
    -sehr kälteempfindlich (zittert unter +10 Grad)
    -schlechte Wundheilung
    -zunehmend ängstlicher
    -gesteigerte unkontrollierte Aggressivität gg. Mensch und Hund
    -kein Übergewicht (wie bei einer Schilddrüsenunterfunktion üblich)
    -nicht träge, sondern fit und übermütig wie immer
    -in bestimmten Situationen nicht mehr “ansprechbar”

    Ergebnisse 1. Blutuntersuchung am 02.09.08 (ohne Tabletten):

    Autoantikörper gegen Thyreoglobulin negativ
    Autoantikörper gegen T3 negativ
    Autoantikörper gegen T4 negativ
    T4 2,6 µg/dl (1,5 - 4,0) Referenzwert
    fT4 1,3 ng/dl (0,6 - 2,1)
    TSH 2,74 ng/ml (< 0,30)

    Wir waren nochmal bei der TÄ und sie hat mich sehr nach dem Verhalten von Benny ausgefragt, um mehr über seine Veränderungen zu erfahren. Es wurde zum 2. Mal Blut abgenommen um nochmals diese Werte zu überprüfen, falls beim 1. Mal im Labor was schiefgelaufen ist.

    Ergebnisse 2. Blutuntersuchung am 23.09.08 (ohne Tabletten):

    T4 2,5 µg/dl (1,5 - 4,0) Referenzwert
    fT4 1,2 ng/dl (0,6 - 2,1)
    TSH 2,98 ng/ml (< 0,30)

    Daraufhin bekam Benny Tabletten Forthyron 200. Wir haben mit der üblichen Einstiegsdosis je morgens und abends 1/2 Tablette angefangen.

    Ergebnisse 3. Blutuntersuchung am 31.10.08 (mit Forthyron 200, 2 x tgl. 1/2 Tabl.):

    T4 4,0 µg/dl (1,5 - 4,0) Referenzwert
    fT4 1,6 ng/dl (0,6 - 2,1)
    TSH 0,44 ng/ml (< 0,30)
    Der TSH ist zwar immer noch leicht erhöht, aber ich sollte jetzt mal diese Dosierung beibehalten.

    Wir waren heute wieder beim Blut abnehemen, um die Werte erneut zu kontrollieren, da sich bei Benny`s Verhalten keine Besserung einstellt. Es wurde auch Blut in gefrorenem Zustand ins Labor geschickt, damit man den ACTH-Wert kontrollieren kann. Das hat irgendwas mit der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) und evtl. einem Tumor irgendwo dort zu tun. Genau habe ich mich dazu noch nicht informiert, da es wahrscheinlich ist, dass dieser Wert normal ist. Er wird aber zur Sicherheit überprüft.

    Ergebnisse 4. Blutuntersuchung am 06.02.09 (mit Forthyron 200, 2 x tgl. 1/2 Tabl.):

    T4 3,0 µg/dl (1,5 - 4,0) Referenzwert
    fT4 1,1 ng/dl (0,6 - 2,1)
    TSH 2,81 ng/ml (< 0,30)
    ACTH 7 pg/ml (<35) Referenzwert

    Der ACTH ist in Ordnung, somit konnte ein Tumor ausgeschlossen werden. Allerdings war der TSH wieder zu hoch. Evtl. hat es damit zu tun, dass ich bis zur 3. Blutuntersuchung die Tabletten ca. 30 Min. VOR dem Fressen gegeben habe und nach der 3. Blutuntersuchung die Tabletten MIT dem Futter gegeben habe. So könnte es sein, dass die Dosis angepasst werden muss. Es ist mir leider nicht möglich ein Hundeleben lang, morgens und abends immer 30 Min. vor dem Fressen die Tabl. zu geben, da Benny sie nicht freiwillig frisst und er auch öfter von meinen Eltern gefüttert wird, daher gebe ich nach Absprache mit der TÄ jetzt die Tabletten IMMER MIT dem Futter. Das ist auch nicht schlimm, man sollte nur immer dieselbe Methode beibehalten. Die Dosis wurde erstmal auf 2 x tgl 3/4 Tablette erhöht.
    Heute wurde wieder Blut abgenommen zur erneuten Kontrolle. Benny`s Verhalten hat sich mit entsprechenden Erziehungsmaßnahmen schon etwas gebessert und auch das Fell wird am Hals und am Bauch schon flaumig.

    Ergebnisse 5. Blutuntersuchung am 08.05.09 (mit Forthyron 200, 2 x tgl. 3/4 Tabl.):

    T4 3,0 µg/dl (1,5 - 4,0) Referenzwert
    fT4 1,5 ng/dl (0,6 - 2,1)
    TSH 0,26 ng/ml (< 0,30)

    Endlich ist Benny richtig mit den Tabletten eingestellt. So sind ALLE Werte in der Norm.

  • einfach bei Facebook suchen und eine Beitrittsanfrage stellen. Wird in der Regel sehr schnell bestätigt. Hat bei mir damals 5 Minuten gedauert.

    Jo, das hat geklappt und ich hab auch schon ein bisschen quergelesen.....jetzt gruselts mich richtig.
    Meine Güte, das ist ja ein noch komplexeres und komplizierteres Thema, als ich ohnehin schon befürchtet hatte. :fear:

  • Ich hab nicht alles durchgelesen, dafür fehlt mir die Zeit gerade, aber bei Nele wars so, dass man von ihrem Verhalten her eigentlich gar keine Änderung gemerkt hat. Nur das Blutbild war dann halt besser.
    Bei Janosch habe ich nach 3 Tagen eine deutliche Besserung gemerkt. Allerdings hat die nicht durchgehend angehalten.

    Vielleicht interessant: Bei Nele hat sie die SDU im Alter entwickelt, bei Janosch war sie Beiwerk einer Pankreatitis.

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