Wie schnell hat bei Euren SDU- Hunden das Medi gewirkt?

  • Eine SDU hängt auch oft mit verschiedenen anderen Mängeln zusammen, habt ihr mal den Vitamin D-, B12-, Zink-, Eisen- und Ferritin-Wert checken lassen?

    Mich nervt das auch ein bißchen, daß ich das früher nicht wußte, bis ich im Hashimoto-Forum gelesen habe. Bei Hunden scheint das scheinbar kein Thema? Habe ich jedenfalls noch nie in den ganzen Diskussionen zur SDU, denen ich gefolgt bin, gefunden. Haben Hunde kein Hashimoto? Im Hashimoto-Forum wird ja immer gesagt, eine SDU kann nur einen Grund haben, nämlich Hashimoto....
    ich weiß, daß man auch AK testet, aber es immer heißt, die müssen nicht vorhanden sein (heißt es ja bei Menschen auch)

  • Haben Hunde kein Hashimoto? Im Hashimoto-Forum wird ja immer gesagt, eine SDU kann nur einen Grund haben, nämlich Hashimoto....


    Der kleine Japaner hat es sich also auch bei dir bequem gemacht? :pfeif:

    Dazu weiß ich, ehrlich gesagt, nichts oder habe zumindest keine verlässlichen Quellen. Aber ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Hunde eine Hashimoto-ähnliche Autoimmunerkrankung entwickeln können. Für die Behandlung ist ja aber nicht zwingend relevant, ob die Ursache genau bestimmt wurde.

    Übrigens würde es wirklich interessant werden, wenn man beweisen kann, das Hunde auch an Hashimoto erkranken können, genauer zu erforschen, wie es mit der Vererbung der Anlage aussieht und wie man da züchterisch intervenieren kann/sollte/muss.

  • Der kleine Japaner hat es sich also auch bei dir bequem gemacht? :pfeif:

    Dazu weiß ich, ehrlich gesagt, nichts oder habe zumindest keine verlässlichen Quellen. Aber ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Hunde eine Hashimoto-ähnliche Autoimmunerkrankung entwickeln können. Für die Behandlung ist ja aber nicht zwingend relevant, ob die Ursache genau bestimmt wurde.

    Hashimoto konnte man bei mir (bisher) nicht feststellen. Nur eine subklinische Unterfunktion.

    Ja genau, bei Hunden heißt es immer, daß die Ursache für die Behandlung nicht relevant ist. Für meinen Arzt ist das auch so, aber im Forum heißt es immer, es gäbe nur eine Ursache für eine UF eben Hashimoto und deshalb hat mich das gerade bei den Hunden verwirrt. Mein Hund hat übrigens zeitweise Schwellungen/Wassereinlagerungen im Bereich der SD. Auch ist die Haut dort dann ganz gerötet, warm das würde für mich schon für einen entzündlichen Prozeß sprechen
    (man bin ich Jahre damit in Angst gewesen und kein TA wußte was das ist, bis einer meinte, auch ganz klar sind das Wassereinlagerungen wegen der SD, das hätte er schon öfters gehabt)
    Jean Ddds ist ja wohl ganz bekannt auf dem Gebiet der SD bei Hunden und sie schreibt, daß 80% autoimmune Erkrankungen der SD sind, das Wort Hashimoto habe ich jedoch nicht gefunden auf die Schnelle
    "Hypothyroidism is the most common endocrine disorder of canines, and up to 80% of cases result from autoimmune (lymphocytic) thyroiditis. The heritable nature of this disorder poses significant genetic implications for breeding stock. Thus, accurate diagnosis of the early compensatory stages of canine autoimmune thyroiditis leading up to hypothyroidism affords important genetic and clinical options for prompt intervention and case management."
    http://drjeandoddspethealthresource.tumblr.com/post/609446237…on#.VYHSUFKW6So


  • Man sollte die Dosierung langsam steigern (um zu verhindern, dass man in eine SDÜ rutscht)

    Das, meinte der Kardiologe, kann beim Hund praktisch nicht passieren, bzw. könnten die Werte zwar in einen zu hohen Bereich - verglichen mit den Referenzwerten- rutschen, das hätte aber nicht annähernd die Folgen, wie beim Menschen.
    Mit zu hohen SD Werten haben angeblich die wenigsten Hunde ein Problem... :ka:

  • Ich habe einen Hund, der Forthyron nicht verwerten kann.
    Er hat eine massive SDU, aber auch nach 3 Jahren mit sechswöchiger Wertekontrolle und Dosiserhöhung keinerlei Änderung.

  • Das, meinte der Kardiologe, kann beim Hund praktisch nicht passieren, bzw. könnten die Werte zwar in einen zu hohen Bereich - verglichen mit den Referenzwerten- rutschen, das hätte aber nicht annähernd die Folgen, wie beim Menschen.
    Mit zu hohen SD Werten haben angeblich die wenigsten Hunde ein Problem...

    Jedes Lebewesen ist ein Individiuum, was bei einem keine große Probleme auslöst, kann es bei einem anderen schon. Große Unruhe, hoher Stresspegel, Gewichtsabnahme, hohe Reizempfindlichkeit sind schon gängige Probleme bei einer SDÜ.

    Und aus meiner eigenen Erfahrung ist eine SDÜ auch sehr unangenehm und kann sehr, sehr anstrengend sein.

    Ich persönlich würde die Dosierung langsam steigern, alleine schon um auf Nummer sicher zu gehen und dem Organismus Zeit zur Gewöhnung zu lassen. Zum Vergleich, beim Mensch steigert man sehr verallgemeinernd gesprochen in 12,5mg - Schritten und versucht sich so an die richtige Dosierung heranzutasten.

    Aber das ist nur meine Meinung als Laie, vielleicht meldet sich ja hier noch jemand mit einer fundierteren Meinung.

    Übrigens: zumindest beim Menschen ist es wichtig, am Tag der Blutentnahme kein Thyroxin zu nehmen, da sonst die Wirkspitze der Hormone mitgemessen wird. Vielleicht solltest du das beim Hund auch beachten.

  • Beim Hund gibt man es und mißt den Peak, der nach Herstellerangabe nach 3-4 Stunden erreicht ist. Wenn man es ganz super machen will, mißt man auch noch den Tiefpunkt, um zu sehen, ob die versorgung auch da noch gegeben ist, hat mir neulich der Arzt erzählt.. Im SD-Forum wurde auch darüber spekuliert, wieso das so unterschiedlich ist und jemand kam zu der Meinung, daß man den Hund ja nicht nach Befinden einstellen könne, deshalb mit den Tabletten mißt und der T4 sich im oberen Drittel der Referenz oder leicht darüber befinden sollte...
    die Meinung des Kardiologen teile ich auch nicht. Der Hersteller äußert sich dazu unter Punkt 4.10

    http://www.pharmazie.com/graphic/A/62/8-00662.pdf

  • @stefanie

    Vielen Dank! Da habe ich wieder etwas dazugelernt. :)

    Leider sind Schilddrüsenerkrankungen wirklich kein leichtes Thema, viele Ärzte haben keine große Ahnung davon und oft muss man sich viel selbst einlesen und damit beschäftigen, verschiedene Studien miteinander vergleichen und Ergebnisse abwägen und, und, und.

    Hoffentlich hast du bei deinem Henry einen guten Arzt an deiner Seite, der dir unterstützend zur Seite steht, @malika

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!