Für Jeden das Passende. :)
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Ich bin kein wattebauschwerfer, aber ich bin fair. Ich trete im Forum nicht breit, wie ich meine Hunde erziehe, das ist nämlich meine Sache und Sache meiner Hunde. Meine Hunde und ich müssen klar kommen, niemand sonst. Ich lebe mit ihnen und sie mit mir, somit haben wir für uns einen Weg gefunden.
Ich binde das niemandem auf die Nase, ich versuche fair zu sein, authentisch und ehrlich. Bauen die Viecher Mist, bekommen sie Antwort, bin ich genervt, spüren sie das.
Ich erziehe nach Bauchgefühl, mal bin ich auch wütend, oft ungeduldig und manchmal am Rande des Wahnsinns, weil ich einfach ein Mensch bin, mit Fehlern, Macken und Schwächen. Meine Hunde sind auch keine Roboter und bauen Mist, haben schlechte Tage und sind auch manchmal nicht gerade ein Vergnügen, weil ihnen was verquer sitzt. So what? Wir, meine Hunde und ich müssen auskommen und zufrieden sein.
Und leinenruck oder Impuls klar kommt bei uns vor, anbrüllen auch, leckerlies auch, streicheln, loben, schimpfen, kraulen, zupfen, schieben, festhalten, säuseln, beknuddeln, spielen, Knuff ins Fell, anstupsen, ansprechen, eben wenn es passt und gebraucht wird. Gewaltfrei ist nicht mein Anspruch. Ehrlich, fair, direkt und authentisch, das ist mein Anspruch und hart genug zu erreichen.
Ich möchte das meine Hunde die größtmögliche Freiheit genießen können, ich will das sie ohne Leine laufen, ihren Radius frei wählen dürfen, und einfach auch mal machen können was sie wollen, dafür gibt es Regeln und Grenzen, auf deren Einhaltung ich poche und deren Missachtung zu strafen und Maßregelung, in angemessenem Rahmen führt.
Heute z.b. war ich 2 Stunden mit den drei Hunden im Freilauf unterwegs und habe mit keinem der drei auch nur ein Wort gesprochen. Sie kennen die Regeln, ich muss nicht auf sie achten und so Latschen wir entspannt, schweigsam und frei zusammen durch die Gegend. Das reh nahmen die drei wah und legten sich ins down, bevor ich was sagen musste, dann gingen wir einfach ohne Wort weiter.
Meine Hunde sind nicht top erzogen, oder gar dressiert. Es sind Hunde, die Regeln kennen, die Grenzen gesetzt bekommen, die freundlich, friedlich und kompetent sind und es sind Hunde die durchaus mal körperlich werden können, die sich durchsetzen wollen und eigene Ideen haben, die mir nicht immer gefallen. Somit haben wir für uns einen Weg gefunden und ob andere das doof, toll, richtig, falsch oder sogar tierschutzrelevant finden, ist mir total schnurz. Bis jetzt wollte mich noch nie jemand anzeigen, sondern ich ernte zumeist Lob, für drei brave Hunde, die selbstsicher, selbstbewusst und Gehorsam wissen wie sie sich zu benehmen haben und das sicher nicht nur, weil ich ständig Kekse in sie stopfe, oder sie halb tot prügel. ( ich tue übrigens beides nicht)
Lg
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Hi,
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Solange man sich, in die Lage des Hundes hineinversetzt, fair behandelt fühlt und sich vorstellen kann, dass man das als Hund versteht und nicht schlimm findet, dann ist das ja insofern okay, dass man "sein Ding" gefunden hat.
Ich finde die Vorstellung, dass mich jemand, der nicht meine Sprache spricht, körperlich zu erziehen versucht, echt unvorstellbar und unangenehm. -
Nicht ich habe angefangen mit der Vergleicherei zwischen Hund und Schüler, sondern Winkehund. Zeige mir den Thread, wo ich jemals Hunde mit Kindern verglichen hätte...
Ja entschuldige, da hat mich Winkehund schon darauf hingewiesen, da habe ich mich geirrt.
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@Gammur
Ich hoffe das du nie einen ängstlichen Hund bekommst um ehrlich zu sein.
Man kann auch mit Verstärkung, alles schaffen ,nur man braucht halt Geduld.
Amy läuft auch seid Monaten nur an der Leine weil halt der Rückruf noch nicht sitzt davon stirbt sie aber nicht. -
@Gammur
Ich hoffe das du nie einen ängstlichen Hund bekommst um ehrlich zu sein.
Man kann auch mit Verstärkung, alles schaffen ,nur man braucht halt Geduld.
Amy läuft auch seid Monaten nur an der Leine weil halt der Rückruf noch nicht sitzt davon stirbt sie aber nicht.Aber grade Regeln bringen Angsthunden weiter.
Meine geht es super damit, ihnen hilft es weil sie die regeln haben -
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Auch bei dem Auslöser hast du dich vertan. Der Thread hieß irgendetwas mit "Hinten laufen, was ich gestern sah" oder so ähnlich. Das hat mich nämlich wirklich geschockt, dass man jetzt schon in Teufelsküche kommt, weil man seinen Hund blockt...
Vermutlich hast du leider auch die Stellen überlesen, an denen ich schrieb, dass ich mich nicht scheue, Leinenruck zu sagen, wenn ich Leinenruck meine und für mich ein Leinenimpuls eben etwas gänzlich Anderes ist, das meiner Meinung dem Hund und der Beziehung zum Hund nicht schadet.
Ja, ich gestehe, den Hintenlaufen-Thread habe ich nur auszugsweise gelesen.
Aber... was du hier schreibst, dann geht es ähnlich darum, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, was gewaltfreie Hundeerziehung heißt, oder?
Und das ist das, was ich in meinem Posting meinte:
Du hast für dich und Newton den richtigen Weg für euch gefunden. Aber es scheint dich zu ärgern, wenn jemand schreibt, dass du nicht komplett gewaltfrei erziehst. Also mein Eindruck ist, dass du dich verteidigst, wenn jemand deine Methoden als "doch nicht so gewaltfrei" beschreibt.
Kann das sein? Dann frage ich mich allerdings, wieso dich das so ärgert, wenn du doch davon überzeugt bist, dass du den richtigen Umgang für dich und Newton gefunden hast. Ist doch absolut eure Sache, und darum gehts dir ja laut EP.Wenn ich deinen Eingangspost richtig verstanden habe, dann möchtest du, dass dir keiner in deine Erziehung hineinredet. Das verstehe ich absolut.
Aber wenn du anderen Usern Tipps gibst, dann ist es doch kein Hineinreden in deine eigene Erziehung, wenn jemand sich zu deinen Tipps äußert. Sondern eine Hilfestellung für den Fragenden, dass es auch andere Sichtweisen gibt. -
liebe leute, nochmal: Auch positiv verstärkte hunde kennen regeln und grenzen!
wir leben nicht in wilder anarchie! @BoxerandSchäferhund -
An der Leine lernt er das, laut TE, durch einen Leinenimpuls.
Was ist der Lerneffekt für den Hund, wenn er sich in Zukunft im Freilauf befindet?
Wie wird dann der Hund "ansprechbar", wenn das Hilfsmittel "Leinenimpuls" nicht einsetzbar ist?
Hunde sind ja nicht dumm und kennen den Unterschied zwischen "angeleint" und "frei" zu sein.Ich hoffe, ich habe es nicht überlesen, mag mir jemand noch diese Frage beantworten?
Ich möchte wissen, was ein Hund durch einen Leinenimpuls für die zukünftige "Leinenlosigkeit" lernt?
Dass man den Hund an der Leine auf diese Weise anprechbar "machen" möchte, habe ich verstanden, jedoch was lernt der Hund?
Nein, die allgemeine Frage, wie das ohne Leine funktionieren soll, wurde auch nicht durch "Labradora" beantwortet, indem die schreibt, dass ein "ungehorsamer" Hund nicht abgeleint werden sollte.Also: Leinenimpuls hat welchen Lerneffekt?
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Ich würde mir nie mit Absicht einen ängstlichen Hund aussuchen bzw holen. Passt nicht in mein Leben, nicht zu mir und nicht zu den Voraussetzungen die ich habe. Und ich will meine Hunde frei laufen lassen, für mich ist ständiger leinenknast tierschutzrelevant.
Gott sei dank, gibt es genug gefestigte, sichere, kompetente, selbstbewusste und selbstsichere Hunde und Welpen.Jeder ist anders, aber man hat doch immer die Wahl, mit wem oder was man sein Leben teilen möchte, will oder kann. Daraus sollte man niemandem einen Vorwurf machen, sondern im Gegenteil seinen hut davor ziehen, dass derjenige weiß was er möchte und was er sich zutraut.
warum sollte ich mich mit einem ängstlichen Hund belasten, wenn ich doch weiß, das passt nicht zu mir. Weder Hund noch ich würden doch damit glücklich werden.
Lg
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liebe leute, nochmal: Auch positiv verstärkte hunde kennen regeln und grenzen!
wir leben nicht in wilder anarchie! @BoxerandSchäferhundAber um ein Angsthund aus dem bestimmten Verhalten zu bringen braucht man meist "Gewalt" oder "zwang"
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