Hinten laufen, was ich gestern sah.
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Meine Hand kann streicheln, ihre Kraft nutzen, um Unheil abzuwenden oder zuschlagen.
Meine Hand kann an der Leine zupfen, um geräuschlos Aufmerksamkeit zu erlangen oder meinen Hund zu einem spontanen Rückwärtssalto zwingen.Meine Stimme kann aufmuntern, beruhigen, loben, warnen oder brüllen.
Mein Körper kann sanft anleiten, Sicherheit geben oder als Rammbock dienen.
Blocken ist der neue Leinenruck? Das ist nichts als Polemik, Liv. War es schon im Eingangsbeitrag.
Normalerweise bin ich von Dir Durchdachteres gewöhnt. - Vor einem Moment
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Mag sein.
Fakt ist, dass es heutzutage im Strassenbild normal wird, das Hunde "geblockt" werden.Und das dieses BLOCKEN eine Dimension annimmt, die an tierquälerei grenzt.
Ich sehe ganz deutlich, wenn ein Mensch leidet durch massivem Druck, von einem anderen Menschen ausgefürht.
Ich sehe auch deutlich einen Hund, der massivem Druck ausgesetzt ist.
Der Hund, den ich sah, ging mit seinem Frauchen auf einem Bürgersteig an der Strasse entlang und KEIN anderer Mensch oder Hund war da. Es ging um: "Hinter dem Menschen laufen" an einer Mauer.
Es war für uns (mehere Zuschauer) nicht ersichtlich, weshalb MENSCH derart aggressiv agiert. Und es war (meiner Auffassung nach) auch nicht klar, weshalb Mensch so aggressiv reagiert. Und es war kein EINMALIGES Ereignis, es war über einen Zeitraum von 15 Minuten. Es war schlichtweg Drangsalierung!
Ich habe keine Zeit genannt, evt. verstehst du meinem Beitrag deshalb falsch?
Es war elend lange.....
Und nächstes mal steige ich aus!Aber nichts denken, geht nicht.
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Liv, ich kann verstehen, wenn Dich die Begebenheit betroffen macht. Gern sieht so etwas niemand.
Anders sieht es, beim von Dir gezogenen Fazit aus. Als ich den Absatz gelesen habe, in dem Du über den unterschiedlichen "Gemeinheitsgrad" von Leinenruck und Block schreibst und danach Deiner (m. E. falschen) Erkenntnis Allgemeingültigkeit verleist, mußte ich ungelogen scheppern.
Ich hoffe, Du nimmst mir das nicht übel.Ich will dazu einräumen, dass m.M.n. das, was etwa die Hälfte der Leute betreibt, mehr mit Rinderwahnsinn gemein hat, als mit Körpersprache.
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Nein, ich nehm dir das nich übel!
Es ist halt schwer, Gefühle schriftlich auszudrücken. Ich habe es versucht und damit 50 % erreicht und 50 % abgestossen. Das ist halt so.
Besser kann ich es nicht beschreiben. Es geht mir nicht um mich und meine Auslegung der Dinge. Sondern um den Fakt: BLOCKEN
Mir ist an dem Tag einiges klar geworden, das versuchte ich zu verschriftlichen.
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Du hast jemanden gesehen, der seinen Hund (zumindest in dem Moment) zu ruppig behandelt hat. Mist sowas, keine Frage.
Deine Beurteilung des Blockens an sich bleibt aber für mich falsch. Genau wie Deutsch oder die Gebärdensprache ist auch die Körpersprache komplex. Und wie immer macht der Ton bzw. die Intensität die Musik. Im Fall des körperlichen Ausdrucks wird dies durch die Körperspannung gesteuert.
Wenn man den Ergebnissen aus Sportaufnahmetests diverser Institutionen glauben darf, besitzt nicht mal die Hälfte der jungen Menschen (die sich selbst durchaus für sportlich halten) eine ausreichend ausgeprägte (Tiefen-)Muskulatur und Körperbeherrschung. Diese sind für einen sauberen körperlichen Ausdruck aber nötig.
Das Verhalten der Frau war das körpersprachliche Äquivalent zum Rumbrüllen oder Rumzerren.
Dein Fazit zum Blocken im Allgemeinen, ist für mich deshalb falsch. Ich kann aber damit leben, dass Du das anders siehst.

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Weil das genau das Problem unserer Gesellschaft ist.
Nicht einschreiten.
Keine Zivilcourage zeigen, lieber mit dem Handy filmen und schnell nach Hause.Es hat nichts mit Zivilcourage zu tun, wenn man nur Menschen mit den eigenen Idealen/Methoden respektiert. Und WENN man was zu melden hat, sollte man das direkt tun. Im Nachhinein hat es a) keinen Sinn mehr und b) hinterlässt es nen schlechten Eindruck...
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Weil das genau das Problem unserer Gesellschaft ist.
Nicht einschreiten.
Keine Zivilcourage zeigen, lieber mit dem Handy filmen und schnell nach Hause.Dem gegenüber steht das stasimässige deutsch/bürgerliche Spitzeltum.
Und was genau hast Du jetzt für den Hund in der Situation besser gemacht? Es ist ja schön und gut, jetzt auch noch den allgemeinen Verfall der Gesellschaft zu beklagen, aber ich sehe nicht an welcher Stelle Du das gute Vorbild abgegeben hast. Wenn Du das Gefühl hattest, hier wird ein Hund ernsthaft gequält und das 15 Minuten lang wie Du im vorletzten Beitrag schreibst, kann ich mir keine räumliche Situation (mit Dir in Sichtweite) vorstellen, die es binnen dieser doch sehr langen Zeitspanne nicht zulässt einzugreifen. Dein Startbeitrag klingt für mich eher so, als wollten Du und Deine fröhlichen Vorläufer den anderen mit ihren vermeintlich untergeordneten Hinterherläufern mal fix die Welt erklären, aber das ist womöglich ein Problem der Wahrnehmung meinerseits.

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Ähm solche einschreiten Leute liebe ich...
Mein Boxer muss auch hinter mir, weil sie vorne zum T Rex wird...
Und da hab ich sie lieber hinter mir und gönne ihr die Freiheit als immer Leine. -
es ist doch überhaupt nicht schlimm, wenn der Hund aus welchen Gründen auch immer hinter einem läuft! Es kommt doch darauf an, wie es ihm vermittelt wird.
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Nein, ich nehm dir das nich übel!
Es ist halt schwer, Gefühle schriftlich auszudrücken. Ich habe es versucht und damit 50 % erreicht und 50 % abgestossen. Das ist halt so.
Besser kann ich es nicht beschreiben. Es geht mir nicht um mich und meine Auslegung der Dinge. Sondern um den Fakt: BLOCKEN
Mir ist an dem Tag einiges klar geworden, das versuchte ich zu verschriftlichen.
Entschuldige. Ich komme nicht ganz mit. Ist jetzt das Blocken für dich das Problem (was mich wundern würde, da es für dich ja eigentlich zum Hundehaltertum dazu gehört. So war es letztes Jahr jedenfalls noch), oder die Art und Weise wie geblockt wurde?
- Vor einem Moment
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