Hund trotz Berufstätigkeit
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Das ist ja ein erstaunlich positives Feedback. Super..
Nun Frage ich mich, wie ich an die Sache "rangehen" sollte.. Sollte ich mir einen Welpen holen oder eher einen Erwachsenen Hund? Sollte ich einem Welpen bevor er mit ins Büro kommt darauf "vorbereiten"? Wie würdet Ihr das machen? Ich möchte mir ersteinmal 3 Wochen Urlaub nehmen. Sollte er spezielles Training bekommen? Gibt es Tierrassen, die eher dafür geeignet sind? Ein Husky zum Beispiel, denke ich zumindest, wäre dafür nicht der Typ.. Fragen über Fragen.. Aber ich bin schon einmal sehr froh, dass Ihr positiv darüber denkt! :)
Ob nun Welpe oder erwachsener Hund musst du dir selbst überlegen.Welpe muss alle 2,3 Stunden zum Lösen raus (man sagt pro Lebensmonat 5min)
Ich hab Ted von Anfang an in einem Welpenstall gesetzt und kann nicht klagen. Allerdings war er nach 2 Monaten aus dem Welpenstall rausgewachsen, weil wurde aktiver und mir kam keine weitere Box in die Tüte. Geh zur Zeit auch nicht arbeiten.
Der Welpenstall stand nachts neben meinen Bett und tagsüber hab ich mich entweder im selben Raum aufgehalten oder war nur kurz weg zum Einkaufen, Müll rausbringen, usw. So gewöhnte ich ihn praktisch "im Schlaf" ans allein bleiben.
Dennoch wird dein Welpe dir allerhand Nerven kosten, du mußt ihn erziehen, ist halt ein kleines Kind, welches schnell wächst und dir auch so manches kaputt macht.Ein erwachsener Hund hat natürlich auch seine Vorteile, er ist gereifter, ruhiger, du mußt ihm nicht das kleine Hundeeinmaleins beibringen. Erziehungsarbeit hast du trotzdem, er muss ja auch erst lernen was er bei dir darf und was nicht.
Bezüglich Hunderasse solltest du dir überlegen wie groß er sein soll (leg ruhig mal nen Zollstock an dir an), langes Haar, kurzes Haar, welche Eigenschaften sollte er mitbringen, mit welchen Eigenschaften kannst du nicht leben. Zum Beispiel Wachtrieb, Hütetrieb, Jagdtrieb, Will to please, usw.
Hast du Haus oder wohnst du zur Miete? Wenn du zur Miete wohnst nd Nachbarn hast, sollte dein Hund vielleicht keinen ausgeprägten Wach- oder Schutztrieb haben. Die Nachbarn werdens dir danken.
Hast du jemanden, der den Hund nimmt bei Krankheit? Willst du Hundesport (im Verein z.B.) machen oder soll er eher nebenher laufen?Das sind erstmal meine Gedanken. Wenn dir Fragen zu persönlich sind mußt du sie uns nicht beantworten, aber dir selbst.
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Hört sich gut an.. Bei mir auf der Arbeit wird er es gut haben, wir sind nur insgesamt zu 4., also wird der Hund seine Ruhe haben.. und wenn er mal auf den Boden pinkelt ist das garkein Problem.. Was für eine Rasse es werden soll weiss ich noch garnicht.. Ich bin eher der ruhige Typ, also Abends noch stundenlang mit dem Hund Sport machen wird eher seltener vorkommen. Lieber einen ruhigen Spaziergang machen ;-).. Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass der Hund morgens 30 Minuten Auto fahren muss. Seht ihr da Probleme? Mein Dackel hat Auto fahren geliebt, ich kenne aber auch Hunde die damit garnicht klarkommen..
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30min Auto fahren täglich auch eine Strecke ist glaube zu verkraften. Mein Hund ist seit Mitte Mai auch Bürohund und wir fahren sogar 2x1h.
Vielleicht kann man dir den einen oder anderen Rassetipp geben...
Wichtig wären dann solche Angaben wie gewünschte Größe, Felllänge-Struktur, Wach-und Schutztrieb ja/nein, Jagdtrieb ja/nein, welche Aktivitäten könntest du dir mit dem Hund vorstellen, möchtest du einen Hund der gerne was für dich tut oder darf er gern ein bisschen eigenständig sein etc.
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Ich würd mich im Tierheim umsehen an deiner Stelle.
Viel Erfolg bei der Hundewahl . -
Ich würde mich ja -falls du familiär nicht auf jemanden zurückgreifen kannst- trotz ganz toller Voraussetzungen beim Job trotzdem zusätzlich einen Plan B überlegen. Weniger für den Fall, dass es im Büro nicht klappt (zB beim Welpen/Junghund würde der ja in die Arbeitssituation "reinwachsen", kann ich mir nicht vorstellen, dass es nicht klappen sollte), sondern für den Fall, dass du mal "ausfällst". Konkretes Beispiel: ich bin im Januar Sonntags Nachmittags quasi vom Hundeplatz ins Krankenhaus gekommen - war nix Schlimmes, aber die wollten mcih halt ne Nacht da behalten. da musste aus dem Krankenhaus heraus "Plan B" von jetzt auf gleich greifen...bei mir ist Plan B meine Mutter, die 90KM entfernt wohnt und mir dann bei sowas den Rücken freihält (und mein Freund, mit dem ich Zusammenwohne, der aber an diesem Tag zB Nachtdienst hatte und den auch nicht spontan hätte ausfallen lassen können). Also vllt den Hund trotzdem von Anfang an auch an einen Sitter oder eine HuTa gewöhnen, vllt einmal die Woche oder so. Oder eben jemanden aus der Familie/dem Freundeskreis mit einbeziehen.
Ansonsten: ich kann die Sehnsucht nach einem neuen Hund so gut nachvollziehen - ich war 4 Jahre ohne Hund nachdem der Letzte mitten in meinem Studium gestorben war. Und letztes Jahr nach dem Examen kam endlich der "Nachfolger"...da gabs auch zwischendrin Bedenken und Zweifel - und ich bin sooooo froh, dass ich es gemacht habe und will ihn nicht mehr missen :-)
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Ein Plan B kann nie schaden, auch, wenn man nicht Vollzeit berufstätig ist. Eine Bekannte von mir ist derzeit arbeitslos, musste aber von jetzt auf gleich zwei Wochen ins Krankenhaus. Die Hündin bleibt schlecht alleine zuhause. Ich hätte sie für maximal eine Woche nehmen können, da ich dann keine Ferien mehr hatte. Sie wurde dann für die zwei Wochen in eine Pension gegeben. Von dem her ist es sicher nicht schlecht, wenn man sich dann zeitnah kümmert, wo der Hund im Notfall hin kann und diese Möglichkeit vorher eventuell mal testet. Newton durfte letztens auch mal einen Tag die Hundepension unserer Wahl testen. Im Oktober dann nochmal für eine knappe Woche. Den einen Tag hat er gut verkraftet, obwohl er den ganzen Sonntag dann recht ko war. Bin gespannt, wie er die Woche im Oktober verträgt.

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Hört sich gut an.. Bei mir auf der Arbeit wird er es gut haben, wir sind nur insgesamt zu 4., also wird der Hund seine Ruhe haben.. und wenn er mal auf den Boden pinkelt ist das garkein Problem.. Was für eine Rasse es werden soll weiss ich noch garnicht.. Ich bin eher der ruhige Typ, also Abends noch stundenlang mit dem Hund Sport machen wird eher seltener vorkommen. Lieber einen ruhigen Spaziergang machen ;-).. Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass der Hund morgens 30 Minuten Auto fahren muss. Seht ihr da Probleme? Mein Dackel hat Auto fahren geliebt, ich kenne aber auch Hunde die damit garnicht klarkommen..
Oh zwischen Dackel und Huskys liegen Welten.:D Aber zumindest soltest du wissen was Jagdtrieb ist. Wenn du dir diesmal einen größeren Hund als Welpe holen möchtest, bedenke das der Hund ca 60% seines Wachstum im ersten halben Jahr macht.
Bei mir und Ted hieß das das er in seinem 4. oder 5. Lebensmonat anfing seine Vorderpfoten aufs Waschbecken zu stellen, während er mir beim Zähneputzen zusah und sondierte nebenbei was er mir vom Waschbecken klauen könnte.
Wenn ich dann mit anderen Dingen beschäftigt war, klaute er mir irgendwas aus dem Bad und zeigte mir seine Beute und wartete darauf das ich es ihm abjage. Noch heute hab ich irgendein Spielzeug von ihm auf den Waschbecken zu liegen.
Mit 6 Monaten mußte ich noch aufpassen, das Ted keine fremden Leute anspringt. Als Welpe haben ihn einige Leute ohne meine Zustimmung gestreichelt und deshalb hatte er gelernt das alle Fremden ihn auch voll lieb haben. Mittnerweile hab ich es aber bei ihm abtrainieren können.
Ich tendierte halt immer zum Welpen. Liegt aber auch daran, das ich auch Katzen habe. Außerdem wächst er mit meinen Lebensumständen auf und ich kann ihn sein Leben lang begleiten.
Bei einem erwachsenen Hund kann es auch bis zu 6Monaten dauern, ehe er richtig angekommen ist und dann eventuell unerwünschte Verhaltensweisen auspacken könnte.Ich liebe es meinen Hund beim Aufwachsen zu zuschauen, mit ihm die Welt (neu) zu entdecken und mit ihm andere Menschen kennenzulernen. Allerdings wenn ich alte Beiträge von mir lese, vom Anfang der Welpenzeit.....oh oh-das war nicht ich. Ich war einfach damals hochgradig genervt von übergriffigen Menschen die den süßen Welpen antatschen wollten. Die magische Grenze waren dann wohl 15kg, als er die erreicht hatte, hat keiner mehr übergriffig reagiert.
Wovon ich dir allerdings abraten würde, wären Hütehunde wie Bordercolli oder Australien Shepard oder deren Mixe.Die Hütehunde gerade "in" und es kann schwierig werden für dich den Hütetrieb in entsprechende Bahnen zu lenken und sie artgerecht auszulasten. Solche Hunde werden gern Balljunkies und das ist weder für den Halter noch für den Hund lustig.
Die japanischen Rassen wie Akita oder Shiba Inu finde ich ebenfalls sehr hübsch, aber sie passen nicht zu mir. Vor allem weil sie (meist) an fremden Hund kein Interesse mehr zeigen sowie sie erwachsen werden.Hier ist mal ein Link mit Rassenamen und Bild http://www.hunderassen.de/de/gruppen/hue…-treibhunde.php
da kannst dich mal durch die verschiedenen Gruppen klicken und dich dann über die Hunderassen gezielt informieren, die dir gefallen.
Hast du deine Favoriten gefunden (können ruhig mehrere sein) würde ich mir Züchter aus dem Inet suchen und Besuche ausmachen um die Rasse dann mit eigenen Augen kennenlernen und erleben zu können.
Auch Züchter vermitteln erwachsene Hunde, falls du keinen Welpen möchtest.Natürlich kannst du auch ins örtliche Tierheim gehen und dort Eindrücke sammeln. Viele haben ihren besten Freund im Tierheim gefunden. Vielleicht auch du? Wenn du einen Hund aus dem Auslandstierschutz zu dir holen möchtest, dann such dir einen aus der bereits auf einer deutschen Pflegestelle lebt. Damit du den Hund auch kennenlernen kannst.
Egal von wo du dir deinen Hund holst (ich habe einen Ups-Welpen) sei wählerisch! Sei kritisch! Hinterfrage! Der Hund muss zu dir und deinem Leben passen und ihr werdet nur beide unglücklich wenn es nicht passt. Wenn man sich ein Tier ins Haus holt übernimmt man die Verantwortung für dieses Leben und kein Hund hat es verdient ein Wanderpokal zu werden.
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Einen Plan B habe ich. Meine Eltern sowie mein Bruder wohnen nur wenige Minuten von mir entfernt. Wenn nötig, würden Sie sofort um meinen Hund kümmern..
Ja das mit der Rassenwahl ist wirklich nicht so einfach. Ich hätte gerne einen mittelgroßen Hund.. Ich bin eher ein Typ, der lieber den Abend gemütlich Zuhause verbringt.. Der Hund sollte auch eher ein ruhiger Artgenosse sein. Schwer zu beschreiben, welche Art zu mir passen würde.. Ein Jagdhund sollte es nicht sein.. Ich möchte auch nichts überstürzen und den ersten Hund holen der mir "gefällt", es ist ja eine Entscheidung für mein Leben.. Habt Ihr vielleicht Ideen, welcher der richtige für mich sein könnte? :-)
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Ein Kromfohrländer? Ein Pudel? Ich würde einen klassischen Begleithund vorschlagen.
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Mir wären jetzt Pudel oder King Charles Spaniel eingefallen.
Ich denke, zu dir passt eine Gesellschaftshunderasse recht gut:
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