Anzeigen von Fressbarem beibringen - Wie?
-
-
Hallo zusammen,
ich wollte nachfragen, ob ihr mir ein paar Ratschläge habt, wie ich Newton beibringen kann, dass er mir draußen Fressbares, das er findet, anzeigt.
In der Heimatstadt meiner Eltern werden regelmäßig an den Gassi-Strecken Giftköder ausgelegt und da Newton einer Leberwurst, Fleisch, etc. nicht widerstehen würde, führe ich ihn dort derzeit nur noch an der kurzen Leine, maximal an der Schleppleine, sodass ich im Ernstfall den Giftköder rechtzeitig sehe und das Abbruchsignal verwenden kann.
Besonders wenn ich über einen längeren Zeitraum bei meinen Eltern bin, würde ich ihn aber schon gerne ab und an mal (dort wo es erlaubt ist) freilaufen lassen, ohne Angst haben zu müssen, dass er sich an einem Giftköder vergiften könnte.Die Alternative Maulkorb hatte ich mir überlegt, aber da die Stadt eh schon sehr hundefeindlich ist, will ich da nicht noch mehr Öl ins Feuer kippen, indem ich dort einen Hund mit Maulkorb freilaufen lasse...
Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir ein paar Trainingstipps hättet.
Danke und liebe Grüße,
Rafaela - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Anzeigen von Fressbarem beibringen - Wie?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Fressbares anzeigen, das dauert mit dem Training.
Ich empfehle dazu Fährtenarbeit.Fressbares in der Natur nicht zu fressen kannst du darüber trainieren, nur das aufzunehmen was du freigibst.
Fängt beim gefüllten Napf an.
Da führst du eine Geste oder ein Wortsignal ein-was dir besser gefällt.Draußen kannst du Leckerle verteilen, erst mal als "Häufchen", die erst nach Freigabe gefressen werden dürfen, dann verteilt als einzelne Häppchen, usw.
Dauert auch etwas, ist aber enorm hilfreich.LG, Friederike
-
Ich würde wirklich nen Maulkorb nehmen bis es sitzt.
Meinung der Leute hin oder her. -
Frage Niani, hier aus dem Forum. Sie hat es der Maja gut beigebracht und Maja ist ein Labrador,der so ziemlich alles frisst
-
Fressbares anzeigen, das dauert mit dem Training.
Ich empfehle dazu Fährtenarbeit.Fressbares in der Natur nicht zu fressen kannst du darüber trainieren, nur das aufzunehmen was du freigibst.
Fängt beim gefüllten Napf an.
Da führst du eine Geste oder ein Wortsignal ein-was dir besser gefällt.Draußen kannst du Leckerle verteilen, erst mal als "Häufchen", die erst nach Freigabe gefressen werden dürfen, dann verteilt als einzelne Häppchen, usw.
Dauert auch etwas, ist aber enorm hilfreich.LG, Friederike
Danke für deinen Beitrag. Also zuhause mache ich das schon immer so. Er darf nur fressen, was ich freigebe. Er darf erst nach Blickkontakt ans Futter, wenn ich OK gesagt habe. Er darf erst das Leckercken nehmen, wenn er mich angesehen hat, und ich OK gesagt habe. Wenn mir beim Kochen zum Beispiel was runterfällt, nimmt er es nicht. Erst wenn ich OK gesagt habe.
Ihm was draußen auszulegen, das stimmt, das kann ich mal wieder machen. Wobei er das aus der Hundeschule eigentlich sehr gut kennt und überaus misstrauisch wird, wenn da plötzlich irgendwo Leckerchen oder Wurst rumliegt.
Irgendwie ist das komisch. Dinge, die er sonst so findet (Banananschalen, Apfelbutzen, übriges Fleischkäseweckle, etc.) schnappt er sich sofort. Ohne mich vorher anzugucken. Letztens hat er sich einen toten Vogel geschnappt, der am Wegesrand lag... Überaus lecker. Den hat er Gott sei Dank, vmtl genetisch bedingt, nicht gefressen, sondern nur rumgetragen, sodass ich einfach "Aus" sagen konnte. Aber bei Fressbarem, das klein ist, das ist so schnell weg, dass ich gar nicht mehr zum "Aus" komme...
-
-
Du kannst ihm auch eine präparierte Spur mit Bananenschalen, Papiertaschentüchern, Schulbroten, Aas und Kot...legen und er darf sich nicht drauf stürzen.
LG, Friederike
-
Ich würde wirklich nen Maulkorb nehmen bis es sitzt.
Meinung der Leute hin oder her.In Freiburg hätte ich mit dem Maulkorb überhaupt kein Problem. Aber bei meinen Eltern geht das nicht. Da wird dann gehetzt, Verleumdung betrieben, das ganze Dorf gegen diesen Hund aufgebracht. Als Folge wird, wenn es gut läuft, das Ordnungsamt informiert, dass da ein gefährlicher Hund mit Maulkorb freiläuft. Wenn es schlecht läuft, werden nachts Giftköder in den Garten gelegt. Man weiß, wo die Leute wohnen... Ne, dann lieber Schleppleine oder kurze Leine, wenn es bis August nicht zuverlässig klappt.

Frage Niani, hier aus dem Forum. Sie hat es der Maja gut beigebracht und Maja ist ein Labrador,der so ziemlich alles frisst
Danke, werde ich machen. :)
-
Du kannst ihm auch eine präparierte Spur mit Bananenschalen, Papiertaschentüchern, Schulbroten, Aas und Kot...legen und er darf sich nicht drauf stürzen.
LG, Friederike
Urgh, lecker...
Aber stimmt, kann ich mal probieren. Danke. :) -
Es ist natürlich deine Entscheidung, aber wenn in diesem kleinen Ort wo jeder Jeden kennt schon Giftköder ausgelegt werden dann läuft da schon was ganz anderes schief.
Die Angst das Köder in den Garten geworfen werden hält mich übrigens davon ab bei uns ein Hundewarnschild an den Zaun zu hängen...
-
Hat es jemand schonmal geschaft seinem verfressenen Hund beizubringen draußen nichts nur zu fressen sondern auch nicht beim schnüffeln mal über den Boden zu schlecken? Zum nichts fressen hatte ich Smiley schonmal gebracht, leider nimmt sie ohne Maulkorb trotzdem Krümel auf, die ich nicht immer sehen kann, weil sie die Regel da nicht sieht..
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!