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Hund und Freigängerkatzen

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    Hallo,
    wir haben folgendes Problem.
    Dort wo wir wohnen gibt es 3 Freigängerkatzen. Die Mutterkatze und 2 Kater, die Söhne der Kätzin.
    Nala kennt Katzen nicht und hat halt den Drang, hinterherzurennen. Wir üben seit wir hier wohnen, indem wir ruhiges Verhalten von Nala loben. Bisher ohne allzu großen Erfolg.
    Heute ist es eskaliert mit der Mutterkatze. Wir waren im Garten, Nala zum Glück an der Leine, Nala sieht die Katze, guckt nur hin und dann ist die Katze auf Nala los!
    Nalas Schnauze hat ein paar Kratzer und ein kleiner Cut in der Nase. Die Katze hat aber nicht abgelassen und ist immer wieder auf sie drauf und hat sich festgekrallt, bis wir sie endlich verscheuchen konnten.
    Die bisherigen minimalen "Erfolge" sind jetzt wahrscheinlich komplett verflogen.
    Da es Freigängerkatzen sind, sind die halt auch nicht groß "bereit mitzuüben" sag ich jetzt mal. Klar, die waren zuerst da, aber irgendwie muss es doch möglich sein, dass zumindest unser Hund sie ignoriert.
    Habt ihr irgendwelche Tipps, wie wir das am besten konditionieren können?
    Die Katzen sitzen auch oft vor der Haustür, dort werden sie verscheucht, wenn wir raus wollen, da die sich auch keinen Meter bewegen, wenn wir mit Nala rauswollen.
    Bin für jeden Tipp dankbar!

    Liebe Grüße


    Sandra & Nala, der kleine Wirbelwind *08.05.2013

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  • Der Zug wird jetzt abgefahren sein, nach dem Angriff der Katze auf deinen Hund.
    Meine Hündin ist mit einer Katze aufgewachsen, also katzenverträglich. Aber nach dem Angriff eines ähnlichen Exemplares wie bei euch, ist es mit den draußen lebenden Katzen auch vorbei.
    Katzen auf unserem Grundstück werden grundsätzlich gescheucht.


    Gehört der Garten mit zu eurer Wohnung/Haus? Dann würd ich eher die Katzen dort verjagen. Schließlich muß sich euer Hund doch im Garten aufhalten können.

  • Wem gehören die Katzen? Sind es eure, die zum Fressen mal drinnen sind und dann wieder raus gehen? Oder sind das fremde Katzen, die jemand anderem gehören?

    Cookie - Shih-Tzu-Mix, geb. 6.10.14
    Mila - BolonkaZwetna, geb. 14.6.17
    Sammy - EKH-Kater, geb. 8/2005

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  • Dachte ich mir schon fast, dass wir jetzt keine guten Karten mehr haben :verzweifelt:


    Die Katzen gehören unserem Vermieter, die den Hof auch nutzen. Die komplett zu verscheuchen wird also nicht möglich sein.


    Wenn die sich im Garten aufhalten wenn wir dort sind, müssen sie gehen. Das ist klar. Wenn wir halt nicht dort sind, haben wir keinen großen Einfluss darauf, ob sie sich dort aufhalten oder nicht.

    Liebe Grüße


    Sandra & Nala, der kleine Wirbelwind *08.05.2013

  • Kann gut sein, dass der Angriff der Mutterkätzin einmalig war - sie wollte klar machen, was Sache ist und das könnte ihr insofern geglückt sein, dass Nala nun kapiert hat, dass, zumindest mit dieser Katze, nicht gut Kirschen essen ist.


    Eine bessere Lernlektion gibt es eigentlich nicht ... ;-)


    Unser Charly lebt seit Welpe mit zwei Katern hier im Haus. Die alteingesessenen Miezen haben gleich klargestellt, dass sie auf seine Anwesenheit wenig Wert legen. Zumindest lies er sie dann irgendewann in Ruhe und hielt Abstand. Mittlerweile, nach fast 2 Jahren, respektieren sich alle und sitzen auch beisammen ... aber aufdringlich darf er dann doch nicht werden, sonst bekommt er eine gescheuert ... zwar nicht mehr die begrallte Variante, aber doch sehr deutlich.


    Charly hat auch draußen Respekt vor Freilaufkatzen - er ist zwar neugierig und rennt schon mal hin, hält aber dann doch gebührenden Abstand.


    Ich würde die Katzen nicht verscheuchen, sondern in Ruhe mit der abseitig angeleinten Nala vorbeigehen, mit beiden Tieren beruhigend reden ... und auf die Zeit hoffen. Alle wohnen da und können sich akzeptieren lernen. Eine Katze zu verscheuchen macht sie nur ungehalten und so kann nie Einvernehmen herrschen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Naja gut, wenn sie halt vor der Tür sitzen, sodass wir nicht rauskommen, muss ich sie ja verscheuchen.


    Ich wage zu behaupten, dass Nala nichts gelernt hat. Als wir vom Gassi kamen, saß einer der Brüder im Hof, da wollte sie auch direkt wieder hin.


    Ich hab halt jetzt Angst, dass ich mal vom Gassi komme und die Mutterkatze im Hof ist und dann wieder einfach auf Nala los geht... Ich weiß nicht, ob ich die Situation alleine gemeistert bekomme bzw was ich dann tun soll.


    Wir werden aber einfach weiterhin ruhiges Verhalten loben, vll macht es ja doch noch Klick...

    Liebe Grüße


    Sandra & Nala, der kleine Wirbelwind *08.05.2013

  • Das Hauptproblem sind eben die Katzen selbst, es ist ihr Revier - aber sie können lernen zu dulden. Das erreicht man nicht durch verscheuchen. Ignorieren vielleicht, aber eventuell sollte man auch mal ein schönes Leckerli fliegen lassen und sie streicheln, wenn sie das zulassen ... Das kann der Hund ruhig beobachten und lernt dabei, dass seine Menschen diesem Wesen zugetan sind und er keine Aggression zu zeigen braucht.


    Ein Hund, der ein oder mehrmals von einer Katze verprügelt wurde, wird einen Teufel tun, ihr immer wieder zu nahe zu kommen ... es sei denn, sie ist irgendwann großzügig und weicht nur aus oder haut ab.


    Hund und Katze aneinander vorbei zu jonglieren kann erst mal aufwendig sein - dabei ruhig und gelassen zu bleiben lohnt sich ...

  • Ich würd das jetzt auch nicht so schwarz sehen. Evtl hat Nala jetzt einen so großen Respekt, dass eh Ruhe einkehrt und sie sich gar nicht mehr traut, hinter den Katzen herzulaufen.
    (Kann natürlich auch das Gegenteil der Fall sein und sie dadurch aufgestachelt worden ist.)


    Aber Ignorieren kann man, denke ich schon erreichen. Nala darf den Katzen halt nicht hinterher rennen bzw sie dauernd anbellen. Jeden Sichtkontakt positiv bestätigen (möglichst bevor sie in Erregung ist).


    Lassen sich die Katzen von euch streicheln? Die Katzen sollten den Hund auch mit was Positivem in Verbindung bringen.


    Ich würd auch auf ein "miteinander" plädieren und die Katzen nicht verscheuchen, wenn sonst auch dauernd Berührungspunkte auf dem Hof/an der Haustüre sind.


    Was ich aber kontraproduktiv finde - ihr selbst seit den Katzen nicht positiv gegenüber eingestellt (was nach dem Angriff verständlich ist) und das merkt sicher auch Nala.

    Cookie - Shih-Tzu-Mix, geb. 6.10.14
    Mila - BolonkaZwetna, geb. 14.6.17
    Sammy - EKH-Kater, geb. 8/2005

  • Ein Hund, der ein oder mehrmals von einer Katze verprügelt wurde, wird einen Teufel tun, ihr immer wieder zu nahe zu kommen ... es sei denn, sie ist irgendwann großzügig und weicht nur aus oder haut ab.

    Wo steht das denn geschrieben ? Hat mein Rüde jedenfalls nicht gelesen. Er war früher sehr wohl katzenverträglich, seit einer Prügelattacke und einer schönen Narbe auf der Nase, hat er Katzen zum fressen gerne.
    Nachbarskatzen kamen auch immer in unseren Garten und saßen vor unser Tür. Meinst Du das ernst das ich sie nicht verscheuchen sollte und mein Hunde nicht mehr in meinen Garten dürfen ? :D Ich glaube nicht. Zum Glück ist unsere Nachbarin ausgezogen und mit ihr die Katzen. Streunerkatzen findet er trotzdem noch blöde.
    Eurer Fall ist natürlich etwas anders, da könnte ihr nur am Gehorsam arbeiten und sie lernt ruhig an den Katzen vorbei zu gehen.

    Liebe Grüße Jana und Wuffel

  • Also die Katze, die meine Hündin angegriffen hat, ist noch ein zweitesmal auf sie los. Ich mußte ihr leider einen Tritt verpassen, weil sie meinem Hund direkt ins Gesicht gesprungen ist.
    Es war nicht auf unserem Grundstück, sondern hier im Viertel. Die lungert ständig da rum.
    Sie hat es einige Zeit später noch einmal versucht, aber da hab ich ihr eine Klapperdose vor die Füße geworfen.
    Das war eine kleine Metalldose, in der ursprünglich Hustenbonbons waren, da hab ich Steinchen reingetan.
    Das hat ihr imponiert. Ich hab bei so einem Angriff Angst um die Augen meines Hundes.
    Aus jahrzehntelanger Katzenerfahrung, weiß ich wohin die gerne schlagen.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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