Normales Futter beim Training verwenden

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    Hey :smile:
    Ich möchte mir dieses oder nächstes Jahr einen Labrador Welpen holen.
    Da ich schon sehr lange auf diesen Moment warte, habe ich mich schon eine ganze Weile darüber informiert.
    Labradore neigen ja dazu etwas pummelig zu werden. :D
    Welpen können sich ja nicht sehr lange konzentrieren, weshalb man ja drei mal am Tag ca. 5-10 min mit ihnen trainieren sollte.
    Um die Kleinen zu motivieren, sollte man sie ja mit Zuneigung oder eben auch Leckerlis belohnen.
    Was haltet ihr davon, anstatt von Leckerlis mit dem normalen Hundefutter zu trainieren, also dieselbe Menge, die man normalerweise morgens und nachmittags füttern würde? Also um eben Übergewicht zu vermeiden. Klar ab und zu kann man ja mal Leckerlis geben aber nicht die ganzen Trainingsepisoden lang.


    Danke für eure Antworten :gut:

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  • Hi.
    Viele trainieren mit normalem Hundefutter. Habe ich auch eine Zeit lang gemacht, finde aber, dass sich gerade Trockenfutter nicht allzu gut fürs Training eignet, weil die Hunde zu lange mit Kauen beschäftigt sind. Deshalb gebe ich da lieber kleine, weiche Leckerchen (Fleichschwurststücke, Käseschnibbel) und ziehe die Leckerchen von der normalen Ration ab. Meine bekommen sowieso etwas weniger als die Fütterungsempfehlung. Man kann auch, sofern der Hund das mag, mit kalorienarmen Leckerlies wie Gurkenstücken oder Karottenstückchen belohnen.


    Grundsätzlich zum Training: 3x am Tag 5-10 Minuten halte ich für ein extrem hohes Pensum für einen Welpen. Zum Vergleich: Mein ausgewachsener Rüde von 6 Jahren bekommt ca. 2x am Tag jeweils 10 Minuten Training, wenn wir an einem neuen Trick arbeiten. Wenn man Pech hat, überfordert man das Baby damit und irgendwann sperren die sich dann komplett vor dem Training. Außerdem finde ich, dass man mit einem Welpen noch gar nicht so wahnsinnig viele Dinge konkret trainieren muss. Man kann zwar nach und nach langsam die Grundkommandos und dieLeinenführigkeit üben, aber das nur immer in sehr kurzen Sequenzen und eigentlich stehen bei einem Welpen andere Dinge im Vordergrund. Zum Beispiel Umweltreize kennenzulernen und Bindung zum Halter aufzubauen.

    LG, Kathrin und Bliss

    Für immer im Herzen das Seelenhundrudel Tex, Joy und Luna

  • Genau so mache ich das. Mein Labbi neigt nicht mal zum Zunehmen, aber auch ich belohne mit dem normalem Trockenfutter, von dem der Rest dann abends im Napf landet. Für super-duper-Spitzenleistungen (Reh laufen lassen und Rückruf befolgen) gibt's schon was Besonderes, aber im Alltag geht's meinem Hund nur darum, zur Belohnung irgendwas runterschlucken zu können.


    Diese Verfressenheit hat den Vorteil, dass die Hunde nicht pingelig sind und man nicht jeden Tag überlegen muss, für welche Köstlichkeit der Hund wohl heute bereit sein mag, zu arbeiten!

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

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  • Hallo und willkommen im Forum! :winken:


    Ich nehme auch oft einfach ein paar Brocken von der normalen Trockenfutterration als Leckerli zum üben mit. Generell bekommt er, wenn es den Tag über viele Leckerchen und/oder was zum kauen gab, einfach weniger von seinem Hauptfutter. Du könntest z.B. aber auch kalorienarme Leckerchen nehmen und die richtig "guten" Sachen als besondere Belohnung. Meiner ist so verfressen, dem ist es recht egal ob er nun eine Brocke Trockenfutter oder ein Stück Karotte als Leckerchen bekommt, allerdings steht Käse oder Leberwurst deutlich eine Stufe drüber. :D Letztendlich kommt es darauf an, was dein Hund als Belohnung ansieht, belohnen kannst du auch mit einem Spiel oder einem Spielzeug.


    Ich denke, wenn du das Gewicht im Auge behältst und an Tagen mit viel Leckerchen einfach ein klein wenig weniger Futter gibst, passt das schon.
    =)

    Sonja mit ihrem ungarischen Panzerdackel Tomi


    - Die wahre Größe eines Hundes wird nicht in cm gemessen! -

  • ja wie lange der Welpe sich konzentrieren kann wird man ja relativ schnell merken, ist ja denke ich mal von hund zu hund unterschiedlich :)
    ja ich meinte mit training auch mehr so das man wenigstens mal anfängt "sitz" zu lernen und auf den namen hören, an der leine laufen usw .. ich rede ja nicht von saltos oder so :D


    Ja muss man wahrscheinlich ausprobieren mit welchen Leckerlis der Hund sich so beeindrucken lässt :D Das mit kalorienarmen Leckerlis ist echt ne gute Idee, solange der Hund drauf abfährt.


    Danke für eure Antworten :)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • ja wie lange der Welpe sich konzentrieren kann wird man ja relativ schnell merken, ist ja denke ich mal von hund zu hund unterschiedlich :)
    ja ich meinte mit training auch mehr so das man wenigstens mal anfängt "sitz" zu lernen und auf den namen hören, an der leine laufen usw .. ich rede ja nicht von saltos oder so :D

    Training ist Training ;)
    Das blöde ist: Wenn ein Hund einmal unkonzentriert ist und langsam die Lust verliert oder gar frustet ist es eigentlich schon zu spät. Lieber aufhören, wenn etwas gut geklappt hat und es gerade am Schönsten ist.

    LG, Kathrin und Bliss

    Für immer im Herzen das Seelenhundrudel Tex, Joy und Luna

  • Hallo,


    ich habe auch einen Labbi und benutze auch normales Trockenfutter zur Belohnung. Allerdings ein anderes, als sein "normales" Trockenfutter.
    Ich würde ein Trockenfutter wählen, das relativ große Kroketten hat. Das kann man komfortabler geben.
    Da man beim Labbi im Allgemeinen nicht von "Kauen" sprechen kann, ist es auch ganz schnell runtergeschluckt. Er wird also nicht lange damit beschäftigt sein, es herunter zu bekommen. ;)


    Lg,
    Rafaela

  • Ich finde, dass man mit einem Welpen überhaupt nicht gezielt trainieren muss im Alltag.
    Ein Welpenkurs sofern gut geleitet, reicht in den ersten Wochen aus.
    Der Welpe hat mit seiner Umwelt und der neuen Familie so viel zu tun, dass ihn das ganz schön schafft. Den Welpenbesitzer übrigens auch. :D
    Fürs Training gehen weiche kleine Brocken, die der Hund nicht erst lange kauen muss.
    Wenn du Trockenfutter fütterst, kannst du auch die Brocken fürs Training verkleinern, Schere, Messer....
    Ration vom Futter abziehen, am besten gleich für die Trainingseinheiten zurückhalten.


    LG, Friederike




  • Ja na klar ;)
    Das war nur die Antwort zu:

    Außerdem finde ich, dass man mit einem Welpen noch gar nicht so wahnsinnig viele Dinge konkret trainieren muss.

    Wenn man schon im frühen Alter langsam anfängt und dem Kleinen Zeit lässt und nur so lange übt, wie es Spaß macht, ist das doch bestimmt von Vorteil. Welpen spielen und schlafen ja eh mehr als sie so wirklich zuhören können, sind halt Babys :D Nur zu spät sollte man auch nicht anfangen.
    Am wichtigsten ist sowieso erstmal Stubenreinheit.

  • Ja na klar ;)


    Das war nur die Antwort zu:

    Wenn man schon im frühen Alter langsam anfängt und dem Kleinen Zeit lässt und nur so lange übt, wie es Spaß macht, ist das doch bestimmt von Vorteil.

    Ja, ist es. Allerdings erlebe ich genug überambitionierte Hundehalter, die ihre Hundekinder mit unzähligen Trainingseinheiten schon viel zu früh überfordern. Und gerade als Hundeanfänger ist es nicht immer besonders leicht zu erkennen, wann ein Hund genug hat. Deshalb die Anmerkung dazu :).

    LG, Kathrin und Bliss

    Für immer im Herzen das Seelenhundrudel Tex, Joy und Luna

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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