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Barfer-Blutbild von Eurem Hund

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    HAllo liebe Barfer,


    ich barfe meine Hunde selbst schon seit mehreren Jahren und nun steht am Montag eh ein Tierarzttermin an und ich überlege, einfach nur zur Kontrolle ein Blutbild mitmachen zu lassen (manchmal sieht man ja Krankheiten oder gar Fehlernährung doch nicht jedem Tier an). Nun habe ich aber auch gelesen, dass die Werte bei gebarften Hunden anders ausfallen.


    Macht jemand von Euch, egal ob wegen Barf oder generell ab und an ein Blutbild zur Kontrolle?
    Wie sind da Eure Erfahrungen?


    LG

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  • Hatte ich auch schon einmal überlegt wir füttern seit über einem Jahr Fertigbarf, aber andererseits wenn ich meinen Hund mit Nassfutter oder Trockenfutter ernähre mache ich ja auch kein Blutbild solange wie er sich wohlfühlt.

    Liebe Grüße Gismonster


    Wenn Hunde nasses Gras fressen ...hat es vorher geregnet
    hier gehts zu unserem Photothread

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  • Ich hatte das mal beim Tierarzt angesprochen und dieser meinte es wäre generell möglich ein Blutbild zu machen in dem die Nährstoffe "sichtbar" sind. Es wäre auf alle Fälle extrem teuer gewesen und selbst der Tierarzt der einem sonst alles anbietet fand es unnötig.


    Bei uns wird einmal im Jahr Blut abgenommen.
    Leberwerte, Niere, kleines Blutbild etc. (Habs leider gerade nicht zur Hand)

  • Ich habe eigentlich keinen Grund als Anlass für ein Blutbild, ist nur zur Kontrolle. Manchmal kann das gut sein (eine Bekannte hat das gemacht und Leberprobleme so festgestellt).


    Klar hab ich auch Angst, kann ja sonstwas bei rauskommen, egal ob Krankheit und Fütterungsfehler- man weiß ja nie.


    Barfprofil sagte mir der TA auch, ABER ist sehr teuer und des Weiteren ist das Barfprofil ja nur eine Momentaufnahme, die man dann genaugenommen alle paar Monate machen müsste.


    Das große Blutbild zeigt ja auch allerhand Daten an, ob die Organe in Ordnung sind usw., das würde mir eigentlich reichen. Ein Barfprofil ist sicherlich nicht schlecht, würde ich aber erst machen lassen, wenn es wirklich Anzeichen für falsche Fütterung gibt.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi,


    ich lasse generell regelmäßig die Blutwerte bei beiden Hunden bestimmen. Ursprünglich als Vorsorgemaßnahme eingeführt (damals 1x jährlich), hilft es mir jetzt, die Krankheiten der beiden etwas im Blick zu behalten. Nun gut... bei Ebby's Erkrankungen hilft mir das Blutbild im Grunde nichts, dennoch habe ich ein besseres Gefühl, wenn ich's machen lasse.


    Beim Thema "Vorsorgemaßnahmen" scheiden sich die Geister. Ich plädiere für einen jährlichen Ultraschall, um z.B. Milz- oder Lebertumore frühzeitig zu entdecken. Vermutlich kenne ich inzwischen einfach zu viele Hunde, die aufgrund eines Milztumors gestorben sind. Der jüngste war ein 3-jähriger Rüde, der immer fit war und plötzlich im Urlaub zusammenbrach. In der Klinik wurde ein rupturierter Milztumor festgestellt. Eine Rettung war nicht mehr möglich, der Hund wurde erlöst.
    Dagegen kannte ich einen 14-jährigen Rüden, bei dem der Milztumor eher zufällig gefunden wurde. Die OP brachte ihm noch Jahre.


    Jede Vorsorge hat auch Lücken, aber ich fühle mich mit den Vorsorgemaßnahmen sicherer.


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
    Bones (Hound, *06.05.2014),
    Teilzeit-Hund Porti (*2006 - 27.05.2018) &
    Chanda (Rotti) im Herzen

  • Hm, naja, alles kann man nicht vorsorgen, denn dann müsste man ja auch regelmäßig röntgen, Blutbild, allmögliche Ultraschalle und wer weiß was noch alles- das ist doch sicher auch alles ziemlich teuer, was Du meinst verstehe ich aber gut....denn genau darüber habe ich vorhin auf meinem Nachhaauseweg nachgedacht

  • Wenn schon Blutbild, dann das komplette "Barf"-Profil, es unterscheidet sich vom "normalen BB eben dadurch, dass auch Bereiche mit getestet werden, die auf Mängel sensibler reagieren. Das macht es eben teurer.


    Ansonsten würde ich es ganz lassen, wenn der Hund augenscheinlich in Ordnung ist!


    oft gibt es "kleine Ausreißer" in den Werten (Meßfehler, zufällige momentane Abweichungen...) wegen denen man sich (und den Hund) im schlimmsten Fall nur verrückt macht für nichts und wieder nichts!

  • Hallo,


    ich wollte mal eine kurze Rückmeldung geben.


    Ich habe mich dann doch für ein großes Blutbild entschieden- nicht wegen der Fütterung, sonder allgemein.


    Ergebnis kam gerade: alles im grünen Bereich und ich bin einfach beruhigt, dass alles ok ist.

  • Hi,


    ich wünsche dir, dass das lange lange so bleibt! :)


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
    Bones (Hound, *06.05.2014),
    Teilzeit-Hund Porti (*2006 - 27.05.2018) &
    Chanda (Rotti) im Herzen

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