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Rico mag sein Futter nicht

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    Hallo,


    seit knapp 2 Wochen ist Rico jetzt bei uns. Er ist ein Labradoodle und ist jetz 10,5 Wochen. Der Züchter hat uns Welpenfutter mitgegeben und wir haben direkt noch einen großen Sack dazu gekauft, weil wir davon ausgingen, das er das kennt und auch mag. Aber seit wir hier sind macht er lange Zähne. Anfangs haben wir das auf die Eingewöhnung geschoben, aber mittlerweile finde ich es auffällig. Der Züchter meint natürlich, dass es nicht am Futter liegt, klar. Wenn er Hunger hat, wird er auch fressen. Er fährt natürlich völlig auf Leckerlis ab, aber ich kann ihm ja nicht nur "Bonbons" geben. Aber er kommt seit Tagen nicht annähernd auf seine Tagesmenge.
    Die Trainerin meint ich soll ihn nur mit seinem Futter belohnen, aber damit kann ihn nur schwer locken. Das Welpenfutter besteht aus Lachs und Kartoffeln. Die Stücke sind auch ziemlich groß und vor allem total hart. Ich hab schon alles versucht. Klein stampfen, mit Wasser einweichen, aus der Hand füttern. Kann es sein, daß ihm das Zeug einfach nicht schmeckt? Der Tierarzt sagt, er ist völlig gesund. Soll ich einfach mal was anderes probieren? Meine Nachbarn füttern Wolfsblut und sind sehr zufrieden.
    Bin dankbar für Tips...... adrianus

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  • Seine Geschwister sind weg, seine Mama ist weg, die Umgebung neu, vieles zu sehen und zu lernen, da wird man müde oder aufgedreht von,je nach Veranlagung. Da vergißt man schon mal das Futtern... je mehr Drama Du drum machst, umso mehr wird er Dich rausfordern.
    3 x täglich wird sein Futter hingestellt, nach 10 min ist es ohne Kommentar wieder weg. Da braucht es Ruhe und Disziplin. Er ist gesund, der holt sich schon was er braucht. Es ist völlig normal, daß er mal weniger frißt, daß wird immer wieder mal kommen, auch später.
    Und schon wieder ein Grund mehr, meine Welpen nicht vor der 12. Woche abzugeben...

    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia
    Esse quam videri!

  • Ich hatte mit Toby exakt dasselbe Problem. Kaum war er hier, hat er sein bekanntes Futter nicht mehr angerührt.


    TA meinte auch es sei der Trennungsstress etc, nach 1 Woche hat er sogar abgenommen weil er kaum was frass, da habe ich eine Schlussstrich gezogen. Wir haben ihm dann verschiedenes (in Kleinstmengen) vorgesetzt, um herauszufinden was er mag. Sein Trockenfutter mit Ziegenmilch eingeweicht (weil wir auch das Gefühl hatten, er kann/mag die großen harten Brocken nicht so gut kauen) - Fehlanzeige. Wolfsblut Trockenfutter für Welpen - Fehlanzeige. Erst nachdem er die Hälfte seiner Ration mit Dosenfutter bekommen hat, sprang der Appetit wieder an.


    Leider haben wir den Fehler gemacht mit den ganzen Futtersorten dann über mehrere Tage rumzuprobieren, was seiner Verdauung nicht gut bekam. Aber mir war halt wichtig, dass der Zwerg überhaupt erstmal frisst.


    Weil er dann Durchfall hatte (Würmer), bekam er einige Tage lang Schonkost (Reis mit Hühnchen) und danach hat er wundersamerweise auch sein ursprüngliches Trockenfutter vom Züchter anstandslos gefressen. Was es jetzt genau war, warum er
    nicht mehr sein Futter fressen wollte, kann ich nicht sagen. Aber ich lasse meine Hund nie wieder hungern. Ich würde heute vielleicht etwas weniger durch die Futtersorten springen, aber am Ende soll der Zwerg von mir aus kriegen was ihm schmeckt.


    Probier mal, ihm das Dosenfutter von Wolfsblut unterzumischen, das mit Pferd und Süsskartoffeln fand unserer suuuper.

    Toby - Golden Retriever (*08.12.2014)

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  • Danke. Ich hab ihn gewogen. Er hat sogar zugenommen. So schlimm kann es also,nicht sein. Heute ging es dann auch schon besser. Vielleicht muss ich einfach noch etwas Geduld haben. Bei Kindern ist das ja oft auch so. Je mehr Theater man macht, umso schlechter essen sie....ich werde aber auf Wolfsblut umsteigen, wenn der Sack leer ist.

  • Ich persönliche habe kein Problem damit das Futter zu wechseln wenn es meinem Hund nicht schmeckt. Ich esse ja auch nicht alles :D , außerdem glaube ich daran, das manche Hunde ihr Futter einfach nicht vertragen und deshalb mäkeln - sie wissen genau was ihnen bekommt.

    Liebe Grüße Jana und Wuffel

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Um welches Futter handelt es sich genau?


    Also wie gesagt ganz wichtig - man sollte nicht zuviel Tamtam darum machen. Bloß nicht auf die Idee kommen das Futter einfach den ganzen Tag stehen zu lassen.


    Der kleine ist jetzt 2 Wochen da. Er muss sich immer noch eingewöhnen.
    Der Futterneid wird gar nicht mehr angesprochen, seine Geschwisterchen sind ja nicht mehr.
    Ebenso tobt er weniger, was natürlich auch Hunger gemacht hat. Geschwisterchen spielen ganz viel miteinander und klar regt das Appetit an. Sicher spielt ihr genug mit ihm, aber es ist eben nicht dasselbe.


    Wenn er sogar zugenommen hat (füttert ihr denn sehr viele Leckerlis?), dann kann es wirklich nicht so dramatisch sein. :)
    Würde auch, solang er schlecht frisst die Leckerlis runter schrauben und eher mit streicheln oder spielen belohnen. Er soll ja nicht die Angewohnheit kriegen, das Futter nicht zu fressen, weil es über den Tag ja eh viel leckerere Happen gibt.


    Btw: Würmer können den Appetit natürlich auch eindämmen! Deiner scheint ja laut TA gesund zu sein, erwähne es nur wegen hier in Thread erwähntem.


    Klar gibt es aber auch Futter welches dem Hund so gar nicht schmeckt - gerade bei hochwertigem Futter ohne Zusätze und Zucker und anderem ungesunden Kram hatte ich das Problem schon.

  • Mach ja nicht den Fehler und fang jetzt mit ständigen Futterwecheln an, so erziehst du dir einen Mäkler, der das neue Futter ein paar Tage frisst und dann kannst du wieder eine neue Sorte kaufen. Das hab ich mit meinem letzten Hund 6 Monate lang mitgemacht, bis es mir endlich zu dumm wurde. Da ich irgendwann zig offene Futtersäcke hier hatte, hab ich mich dazu durchgewrungen, hart zu sein. Morgens Futter hingestellt, 10min. stehengelassen, weggenommen, mittags und abends dasselbe Spielchen. Es hat genau 2,5 Tage gedauert, dann hatte er Hunger und hat sich aufs Futter gestürzt. Seit diesem Tag hat er seine Schüssel immer sofort komplett ausgefressen, egal, was es für Futter gab.
    Meine jetzige Hündin (8 Monate) bekam daher von klein auf nur ihr Futter und keine anderen Leckerlies, damit sie nicht auf den besonderen Leckerliegeschmack. Während der Zahnungsphase habe ich es eingeweicht, damit es beim Kauen nicht schmerzt.

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