Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV
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Gast41354 -
9. März 2015 um 21:47 -
Geschlossen
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Shiva blieb einmal wie versteinert stehen als sie ihr erstes Pferd sah, das war fast wie im Zeichentrickfilm, dieser grosse schwarze "Hund"? war ihr unheimlich. Sie hat fast 10 Minuten wie eine Wachsfigur davorgestanden und geguckt. Als wir dann endlich weiter konnten hat sie sich noch mehrmals umgedreht ob ihr das Pferd nicht folgt.
Hier wird nur Auto gefahren. Hunde dürfen nicht in den Bus (nur eine Linie glaube ich, die von der Stadt zum Hundestrand geht).
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Hi,
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@liluma
Gestern hatte ich ja vormittags Schule, wo Balou dann allein im Haus seiner Sitterin war. Es ist alles heile geblieben. Um 13:30 habe ich ihn abgeholt, 30/40 Minuten spazieren gegangen und danach nochmal für 2,5 Stunden ins Büro. Er hat geschlafen. Wenn ich den Raum verlass, findet er das aber trotzdem doof.
Heute hatte ich Seminar. Also war er vormittags auch 5/6 Stunden allein im Haus der Sitterin und dann hat sie ihn geholt. Ich bin eben nach Hause gekommen und hole ihn gleich mal ab. Meinen kleinen Spinner
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hallo zusammen,
mein jinx "stellt" seit einiger zeit menschen die ihm suspekt vorkommen. Z.b.: Menschen die auf dem Feld ohne Hund herum laufen.
ich nehme ihn seit dem an die Leine wenn ich sehe mir kommt so ein Kandidat entgegen.am samstag hatten wir wieder training, und diesmal war ein fotograf dabei, der die Hunde fotografiert hat. Wir waren am Flussufer, und während des trainings hat jinx auch nix gemacht. Als dann die "spielpause" kam ist er halt mit den anderen beiden rumm gerannt, und der fotograf legte sich auf den Boden um bessere Bilder zu schiessen. Jinx fand das komisch und ist dann direkt hin geprungen und hat ihn angebellt. Die Trainerin fand das gar nicht gut (is ja klar). Sie meinte ich soll dringend daran arbeiten, weil es sonst passieren kann das er aus unsicherheit beisst.
Sie gab mir nun den Tipp, extra orte auf zu suchen wo möglichst viele Menschen sind. Dann soll ich die schleppleine lang lassen, und ihn in die Situation gehen. Wenn er bellt, dann direkt NEIN und verscheuchen von der Person, so das er merkt das darf er nicht.
Ja ... das habe ich ja davor auch schon gemacht, und ich kann ja nicht von fremden menschen erwarten das sie verstehen das ich hier gerade "übe". Und jedem Spaziergänger entgegen zu rufen "ACHTUNG, GLEICH KÖNNTE WAS PASSIEREN" ist auch doof. Habe die letzten Tage es aber trozdem so geübt wie sie mir sagte, und habe todesblicke, kopfschütteln und beschimpfungen ertragen
Klar die meisten erschrecken sich, wenn da ein 30kg Schäfermix plötzlich vor schiesst. Es wäre doch besser ein paar Menschen "zu bestellen" die wissen worauf sie sich einlassen?Habt ihr Tipps wie man solches Verhalten noch abtrainieren kann? Schlimm ist es bei Menschen die dann noch Augenkontakt auf nehmen und unsicher sind. Er hat noch nie gebissen, bisher hat es sich auf bellend um den Menschen herum springen bzw auch vorspringen beschränkt. Aber man weiß ja nie...

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@BeatriceKiddo
Davon kann ich auch ein Lied singen. Ich ziehe es einfach durch, scheißegal, was die anderen davon halten. Ich bin schon von Anfang an ein Tierquäler, weil mein Hund an der Leine weder zu Hunden noch zu Menschen darf. Weil er nicht von anderen gefüttert werden darf. Weil ich Leute anschnauze, wenn sie meinen Hund hochpushen. Weil er es hasst, Auto zu fahren und mit gekniffener Rute da steht und sich sträubend dagegen wehren will, und ich ihn einfach reinhebe, weil alles andere nichts bringt (schön füttern, trainieren). Weil ich Kommandos durchsetze und selbstständiges Auflösen "bestrafe". Weil er Besuch nicht begrüßen und auch nicht verabschieden darf. Weil er nicht bestimmt, wo wir hingehen und nicht überall schnuppern darf.
Ist mir egal. Ich habe einen verhältnismäßig gut erzogenen Hund, den vermutlich fast jeder, der einen Goldie haben wollte, abgegeben hätte, weil er sich eher wie ein Hovawart verhält. Stellt er Leute, fixiert, steht in der Leine, gibt es einen Anschiss, der sich sehen lassen kann. Weil es ihm anders egal wäre.
Das ist keine Hassrede auf meinen Hund, ich liebe ihn und will ihn nicht anders haben
Ps: morgen gehen wir wieder zusammen arbeiten und am Freitag lasse ich ihn bei uns für 5/5,5 Stunden allein, wenn ich Schule habe. Werde die Nachbarn vorwarnen. Mal schauen, wie er sich benimmt.
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Also grundsätzlich ist es mir auch egal, was andere denken, aber in dem Fall finde ich das nicht so glücklich.
Üben klar, muss sein. Aber den Hund zu Fremden lassen, um ihn dann zu korrigieren finde ich schwierig.
Mal unabhängig von der Übung an sich - ich persönlich ziehe eine Alternative vor, nicht einfach machen lassen und dann reagieren - ich kann verstehen, dass das nicht Jeder geil findet. Gibt genug Menschen mit Panik vor Hunden, für die ist der Tag danach gelaufen. Rettung hin oder her.
Also Leute bestellen oder Ansatz überdenken fände ich persönlich besser. -
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@Juliaundbalou: erstmal :
... Mir würde es ja auch nichts ausmachen wenn leute einfach nur dumm schwätzen, sollen die doch denken was sie wollen. Aber bei dieser Übung die ich machen soll, sind die Leute ja involviert 
Bei uns auf dem Feld gibt es einen Geflügel-Zucht verein. Die haben direkt am Weg/Feldstrasse den Auslauf für die Hühner. Wir gehen dort spazieren seit ich ihn habe, und er hat die Hühner zwar angeschaut und interessiert geschwänzelt, aber war sonst cool. Gestern laufe ich da also auch vorbei (hund war an schleppi) und da ist es ihm in den Kopf geschossen, die Hühner jetzt mal zu erschrecken
Also prescht vor und wufft die kurz an. In dem Moment fahren ein paar Fahrrad fahrer an mir vorbei "*kopfschüttel* OH DAS GEHT JA GAR NICHT" "DAS ALLER LETZTE"... ich bin ja nicht auf den Mund gefallen also meinte ich nur : "Haben sie ein Problem? Dann steigen sie ab und wir reden drüber" .. die tante bleibt kurz stehen "DIE HÜHNER ERSCHRECKEN, UNVERSCHÄMTHEIT, NICHT ERZOGEN *PAH*" bevor ich antworten konnte is die davon gedüst. naja... also den "kampfhund" habe ich also auch.Aber das mit den Menschen "stellen" ist wirklich ein Problem... ich bin letztens ner Gruppe von kleinen "kläffern" begegnet. Da die schon alle in der Leine drin hangen, bin ich abgebogen um dem Stress ausm weg zu gehen. Ja da stand dann plötzlich ein Kind mit Fahrradhelm. Schleppleine war lang, und Jinx schnalzt vor und bellt das kind an bevor ich reagieren konnte. Hab dann so schnell ich konnte auf die schleppi getreten und ihn zu sau gemacht. Das Kind hat dann geheult und der Vater hat sich natürlich tierisch aufgeregt. (Die "hundegruppe der ich ausgewichen bin, hat natürlich dann auch noch geglotzt beim vorbei latschen"aha der kampfhund" ..ARGHH ). Ja wie gesagt, es kann halt auch wirklich mal gefährlich werden, gerade wenn ein Kind noch dabei ist.
@HollyAussie: Ja ich finde es auch nicht gut "fremde" zu involvieren. Wie du schon sagst, wenn einer Angst vor Hunden hat, dann ist das echt ein Problem. Und gerade wenn die Schleppleine lang gehalten werden soll, hab ich bisschen schiss, dass ich zu spät eingreife und er den Mensch vllt sogar berührt :/
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@BeatriceKiddo
Ich weiß nicht, ob es die beste Idee ist den Hund rund zu machen, wenn er Leute angeht. Ich habe jetzt verstanden, dass er das aus Unsicherheit macht? Und macht er das nur im Freilauf oder auxh an kurzer Leine? -
@BeatriceKiddo
Ich weiß nicht, ob es die beste Idee ist den Hund rund zu machen, wenn er Leute angeht. Ich habe jetzt verstanden, dass er das aus Unsicherheit macht? Und macht er das nur im Freilauf oder auxh an kurzer Leine?Er macht das im Freilauf wenn ihm jemand "suspekt" vor kommt. Nach dem motto "Angriff is die beste Verteidigung". Er geht erst hin schnuppert in die Luft, wenn die Person dann einfach ohne Blickkontakt oder beachtung für ihn weiter geht, ist es keine Problem. Wenn der jenige dann aber in anschaut, zack nackenfell gestellt und dann fängts an.
Ich zweifel auch ehrlich gesagt, ob ich mit "bestrafen" gut fahre. Bzw es interessiert ihn ja auch in dem Moment net wirklich. Wenn ich brüll geht der ja nur noch mehr ab.
Einmal hat es gestern gut geklappt, ich habe ihn fuss laufen lassen (schleppleine am Boden) und dann kamen uns 2 fussgänger entgegen, ich sehe wie er schon so dahin gehen will, und hab ihm mim zeigefinger kurz in die seite gestubst und "SCHHH nein" gesagt, da hat er sich erschrocken und mich angeschaut, aber da hatte ich das gefühl er hat verstanden warum. Aber sie meinte ja ich soll ihn eben nicht bei fuss haben, sondern machen lassen. Aber da hab ich doch weniger kontrolle und ggf rennt er vllt vor...
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Ich würde wohl eine Mischung zwischen durch-Gehorsam-kontrollieren und Schönfüttern versuchen.
Sprich den Hund ins Fuß rufen (noch bevor es kritisch wird) und ruhiges Vorbeigehen belohnen/loben/wasauchimmer.
Das dann auch gezielt in belebten Gegenden, wo die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass komische Vögel auftreten.Zusätzlich vielleicht öfters mal in die Stadt fahren, damit er viele Leute kennenlernt? Mit Leine, in Maßen und mit Abstand natürlich.
@Juliaundbalou:
Weil du sagst, Balou findet Autofahren scheiße: ist es vielleicht das Knallen der Kofferraumklappe? Meiner ist da jedesmal fast gestorben und wollte ums Verrecken nicht mehr einsteigen - bis ich angefangen habe, die nur noch ganz sanft und ohne Geräusch zuzudrücken
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Ich finde das irgendwie komisch.
Dem Hund wird die Entscheidung überlassen und wenn er sich entschieden hat, wird er bestraft
So verstehe ich es zumindest.
Ich persönlich würde meinen Hund gar nicht die Möglichkeit geben das selbst zu entscheiden. Ich sage wer suspekt ist und wer nicht. - Vor einem Moment
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