Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV
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Gast41354 -
9. März 2015 um 21:47 -
Geschlossen
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Ich glaube ich muss meinem Vater doch den Kontakt zu Anju "verbieten" jedenfalls solange ich nicht dabei bin. Ich könnte grade echt ausrasten
Ich sage ihm IMMER er soll sie NICHT ableinen, Niemals!
Gestern habe ich ihn noch mal darauf hingewiesen und ihm auch erklärt das sie jetzt eh nicht ohne Leine laufen darf wegen der BuS.
Was erzählt er mir heute ganz stolz? Das Anju ja sooo brav im Fuß neben ihm gelaufen ist, OHNE Leine und an das der STRASSE!!
Normalerweise hört sie nicht auf andere und nicht mal ich lasse sie offline an der Straße laufen... was soll denn der mist

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Also Serij ist berufsbedingt auch 5-6 Stunden draußen, da rennt sie viel und muss auch geistig arbeiten, und dann machen wir natürlich auch noch was alleine (Fährten, Training, blöd herumlatschen, Dogtrekking, auf der Donauinsel chilen, Bier trinken im Waschsalon, was uns halt einfällt
), aber nicht jeden Tag, wie es mich halt freut. Am Wochenende dann auch gerne lange Wanderungen. Konditionsmäßig würde ich sie nie müde bekommen, aber das will ich ja auch gar nicht. Wenn wir mal einen faulen Tag haben und nur drei Mal zum nächsten Baum gehen, ist das für sie auch ok, nach drei oder vier Tagen wird sie dann aber ein bisschen unentspannt mit so wenig Programm, aber das ist auch normal, denke ich. Sie macht dann auch nichts kaputt, aber man merkt halt, dass ihr sehr fad ist und sie beginnt dann, die Katzen zu nerven oder mir immer hinterherzulatschen. Ich mag das an Serij, dass man mit ihr unendlich viel machen kann, sie aber auch den ganzen Tag entspannt in der Wohnung herumliegt, wenn ich mal keine Lust habe auf irgendwas oder krank bin. -
Von was fuer Wanderungen sprichst du denn, also Kilometer technisch?
Baut ein normaler gesunder Hund nicht auch genug Kondition auf, wenn er nicht tgl. dieses Pensum hat?(mir persoenlich waere das irgendwie viel zu viel
)Je nach Wanderziel zwischen 12 und 20 Kilometer. In Österreich kommt es schon mal vor, dass wir den ganzen Tag lang wandern, von einem Ort zum anderen (über die Berge), das sind dann bestimmt 5-8 Stunden, mit Pausen natürlich. Außerdem kommt so etwas nicht häufig vor, sonst wäre das wirklich viel, viel zu viel.
Genug Kondition, um 800 Meter hochzuwandern, dann runter zu klettern, eventuell noch zu schwimmen? Ich würd's nicht machen wollen, ohne dass der Hund es kennt, länger auf anstrengenden Strecken unterwegs zu sein.
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@MajorTom Serij ist ja eh cool, mit der kann man bestimmt auch Kanu fahren und die angelt einem noch Fische.
Ein Tag ohne Action ist auch kein Problem, aber ab dem dritten meckert sie dann, läuft mir hinterher, ist unruhig und nach 5 Tagen/einer Woche will sie ausbrechen/fliehen/allein toben und macht auch nicht davor halt, mir beim Abtrocknen das Handtuch wegzureißen, am Ärmel hochzuspringen und reinzubeißen und Schuhe zu stehlen, um jene zu zerstören. Dann ärgert sie auch die Katz oder springt gegen das Fenster/die Tür, wenn draußen was Interessantes ist. Außerdem meckert sie ständig, gähnt, stubst, rennt mir hinterher.
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Ich denke es ist viel eine Frage der Gewöhnung und was man selber will. Wobei es so wie bei MajorTom natürlich super ist
.Bei Kara geht es bislang auch so - wenn wir den ganzen Tag unterwegs sind im Stall ist sie vollaktiv und läuft auch nach 3 Stunden noch freudig herum. Gleichzeitig achte ich darauf zumindest einen Tag pro Woche zu haben, wo gar nichts passiert. Ganz vielleicht kurz ein Leckerlisuchen oder 2 Minuten UO. Ansonsten nur Gartenrunden. Notfalls auch mal 2-3 Tage "Leerlauf", aber dann merkt man ihr schon an, dass ihr fad wird.
Ich denke Kondition für 20-30 km Wanderungen haben die relativ schnell, darüber hinaus würde ich umsichtiger aufbauen.
P.S.: kommst du aus den Bergen? Dann müsste sie die Höhenmeter eh "drin" haben. Bei einem normal sportlichen Hund sind so Einzel-Tages-Wanderungen oft kein Problem und auch mehrtägige Wanderungen von 20 km finde ich nicht so viel.
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Wobei meine beiden gesunden Hunde das problemlos machen (wie ich selbst übrigens auch). Wir wandern Sonntags gerne mal 12-15 Kilometer und sind im Urlaub auch noch länger unterwegs. Und natürlich merke ich mal Muskeln je nach Wegstrecke, aber alles bis so 4 Stunden reine Wanderzeit scheinen meine Hunde genau so gut wegzustecken wie ich (und wirkliche Tagestouren im Gebirge sogar besser als ich, also bis auf Lucy). Wenn man Extremtouren macht ist es sicher was anderes, aber einfach nur mal tageweise lange Wanderungen in den Alpen, da braucht es nach meiner Erfahrung eher nicht, dass man jeden Tag so 4 Stunden+ unterwegs ist. Da trau ich meinen Hunden nicht weniger zu, als mir selbst.
Wenn meine Hunde gar nicht mehr runter kämen mit weniger Programm (und selbst nicht mit viel Programm), würde ich mir schon sehr Gedanken machen... -
Wie gesagt, meine gehen im Alltag auch nur 1,5-2h am Tag. Aber wenn wir bei meinen Eltern sind gibts längere Touren, waren dann auch schon 5h in den Hegaubergen, also auch nicht ganz easy, aber auch nicht extrem schwer.
Bis zum Schluss waren die gut drauf und haben sogar noch miteinander gespielt. Kaum waren sie im Auto sind sie umgefallen. Hätte mich auch gewundert, wenn nicht.Ich stelle mir das aber wirklich stressig vor, wenn der Hund das einfordert. Mal einen Tag (oder ein paar Tage) beaufsichtigen lassen wird da ja schnell mal zum Problem, oder täusche ich mich da?
Wenn man das aber so möchte, soll das in Ordnung sein, Hund findets sicher klasse
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Ich muss halt schon auch dazu sagen, dass Serij kein Hund ist, der zum Überdrehen neigt und Ruhe habe ich ihr nie beibringen müssen, sie hat sich immer schon ihre Auszeiten selber genommen, wenn sie sie gebraucht hat und sie kann auch nahezu überall schlafen oder dösen

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Ich denke es ist viel eine Frage der Gewöhnung und was man selber will. Wobei es so wie bei MajorTom natürlich super ist
.Bei Kara geht es bislang auch so - wenn wir den ganzen Tag unterwegs sind im Stall ist sie vollaktiv und läuft auch nach 3 Stunden noch freudig herum. Gleichzeitig achte ich darauf zumindest einen Tag pro Woche zu haben, wo gar nichts passiert. Ganz vielleicht kurz ein Leckerlisuchen oder 2 Minuten UO. Ansonsten nur Gartenrunden. Notfalls auch mal 2-3 Tage "Leerlauf", aber dann merkt man ihr schon an, dass ihr fad wird.
Ich denke Kondition für 20-30 km Wanderungen haben die relativ schnell, darüber hinaus würde ich umsichtiger aufbauen.
P.S.: kommst du aus den Bergen? Dann müsste sie die Höhenmeter eh "drin" haben. Bei einem normal sportlichen Hund sind so Einzel-Tages-Wanderungen oft kein Problem und auch mehrtägige Wanderungen von 20 km finde ich nicht so viel.
Ich wohne im flachsten Flachland Niedersachsens. Hier gibt es nicht mal eine kleine Rodelstrecke..
In Österreich sind wir da schon recht extrem, weil ich das einfach auskosten möchte. Letztes Mal mussten wir klettern, das muss der Hund dann auch schaffen. Höhenmeter kennt sie z.B. gar nicht, wirklich schwimmen oder klettern zu müssen auch nicht.
Ich hab grad mal die Routen durchgesehen: Einmal 14, einmal 27, einmal 8 Kilometer bei Nacht. Ansonsten sind das auch so 6-8 Kilometer, die wir laufen, um durch den Wald/in die Berge und zurück zu kommen. Unter 6 Stunden täglich draußen kommt der Hund vermutlich gar nicht weg, eventuell sind wir sogar länger draußen (dann aber sitzend und ohne Action).Wenn meine Hunde gar nicht mehr runter kämen mit weniger Programm (und selbst nicht mit viel Programm), würde ich mir schon sehr Gedanken machen...
Mach ich ja, aber ich kann da keinen Fehler meinerseits finden. Ich lasse Smilla drinnen in Ruh, abgesehen von ein bisschen Kuscheln und ein paar Suchspielen, aber ich putsche sie nicht hoch und auch auf den Gängen darf sie langsam gehen, einfach schnüffeln - ich brauche die Action nämlich nicht.
Ich stelle mir das aber wirklich stressig vor, wenn der Hund das einfordert. Mal einen Tag (oder ein paar Tage) beaufsichtigen lassen wird da ja schnell mal zum Problem, oder täusche ich mich da?
Wenn man das aber so möchte, soll das in Ordnung sein, Hund findets sicher klasseIch glaube, Hundepension wäre für den Hund aufregend genug, das ginge aber aus unterschiedlichen Gründen nicht länger als einen Tag. Smilla ist zwar absolut verträglich, aber auch ein Ausbruchskünstler und einer der Hunde, die von Fremden nicht mal den tollsten Leckerbissen annehmen würden, weil sie diese derart blöd finden.
Daran - also am auch mal abgeben können - arbeiten wir aber. -
Smilla überdreht auch nicht wirklich, nur in ihrer Anfangszeit, weil sie überfordert war oder wenn Futterbelohnungen im Spiel sind (aufgrund der Vorgeschichte, in der sie viel hungern musste). Sie schläft im Zug, beim Klavierunterricht, im Wald, im Garten, im Treppenhaus - problemlos. Sie schläft hier auch ausreichend - nervig wird sie echt nur, wenn tagelang Leerlauf war, darauf dann aber auch so richtig.
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