Hund steigt nach Unfall nicht mehr ins Auto

  • Hallo ihr lieben ,

    ich hab ein grosses Problem , bzw mein Hund .
    Vor 7 Tagen hatte ich einen mini Auto Unfall, mein Hund(7monate ) saß mit im Auto.
    ich bin mit Schritt Geschwindigkeit bei Glatteis in ein anderes Auto gerutscht , nichts großes nichts schlimmes passiert . Aber seid dem möchte mein Hund partou nicht mehr ins Auto einsteigen ...;((
    vorher war er immer der erste im Auto & auch einsteigen auf Kommando war garkein Thema , aber jetzt keine Chance. Hab es schon mit Leckerbissen probiert , aber er will einfach nicht rein , wenn ich ihn reingebe wehrt er sich , am Anfang hat er gezittert wenn er dann mal im Auto sass , das ist jetzt viel besser , aber einsteigen will er tdm nicht ...

    wir sind auf das Auto angewiesen :,(

    weiss jemand Rat ?

    - vom Handy aus geschrieben , sorry der Rechtschreibung wegen
    :( : :hilfe:

  • Hi, wie hast du denn deinen Hund im Auto gesichert? Vielleicht hat er sich beim Aufprall etwas gestossen oder weh getan und verbindet das jetzt blöderweise mit dem Auto.

    Ich würde mit viel Leckerchen erstmal nur ins Auto rein und ihm zeigen, dass nichts schlimmes passiert. Auch beim Einsteigen mit Leckerchen arbeiten.

    Das wird etwas dauern, aber es sollte sich gut wieder in Ordnung bringen lassen. Wenn er aufgrund seines Alters gerade eh in einer Unsicherheitsphase ist, passiert es schnell, dass so ein Jungspund, ne falsche Verknüpfung bildet.

    Da brauchst du einfach etwas Geduld. Viel Glück!

    LG Sara

  • ich würde auch sagen dass er eben den unfall mit was schlimmes verknüpft hat mit dem auto jetzt.

    also ich würde das so trainiern immer nur ein und aus steigen ohne fahren , und immer wenn er entspannt ist ein leckerchen nicht vorher, ihn immer loben wenn er rein geht

    evt wäre es so dass du rein gehst und ihn nicht rein zerrst einfach ihm zeigst passiert nichts und wenn du zu mir kommst dann gibt es was tolles :)

    das habe ich gemacht als amy ihre unsicherheites phase hatte,
    ich bin zu den sachen hin die ihr unheimlich waren, habe die leine locker gelassen sie also nicht gezwungen und auch wenn es doof klingt ich habe den gegenstand dann gestreichelt und gemeint du bist aber ein lieber gesgendstand :D
    dann hat sie sich immer hin getraut geschuffelt und es war gut , so ähnlich würde ich das nun auch aufbauen

  • Rocky hasste das Auto am Anfang. wir habens ihm schön gefüttert. Er bekam einmal am Tag sein normales Futter zuerst am Auto, dann im Auto mit offener Klappe und irgendwann im Auto bei geschlossener Klappe. Irgendwann ist das Futter dann Leckerli gewichen und inzwischen klappt es super mit einsteigen.

  • Also er fährt mit so einem Auto geschirr ( hab ihn jetzt aber auch mal probiert ohne reinzusetzen ) auf der Rückbank und die hat so nen Schutz das er nicht nach vorne oder in den Fußraum fallen kann .
    ich kann Leckerbissen bis Unters Auto legen das er wirklich richtig dicht ran muss oder auch an die Fußleiste des Autos , garkein Thema , holt er sich und wartet bis ich weitermache , aber sobald er nur mit dem Vorderpfoten ins Auto müsste um an das Leckerei zu kommen ist vorbei , macht er nicht .
    Min Auto frisst er dann Garnicht bis Ungegerne seid dem .
    Habe mir auch schon ein anderes Auto geliehen und probiert ihn zB in den Kofferraum zu setzen ( war vorher auch kein problem ) da will er auch nicht mehr rein ... :((
    wenn ich ihn reingebe ist er angespannt , die ersten Male hat er richtig gezittert , das macht er jetzt nicht mehr , aber sich so entspannen wie vorher tut er auch nicht mehr ...
    er legt sich halt gebt flach hin und liegt einfach nur ...

  • also wenn er im auto nichts nimmt hat er zu 100% stress, du kannst dann nur so arbeiten wie ich es gesagt habe denn er wird die leckerchen nur nehmen wenn er entspannt ist, oder der stresspegel runter geht.

    daher täglich mehrfach rein, wenn du das gefühl hast er entspannt zumindest ein bisschen dann wieder raus und das mehrfach am tag ,

    es sollte dann immer kürzer sein bis er ruhiger wird und du musst irgendwann schauen dass du ihn so lange drin lässt bis er entpannt ist, immer im stehenden auto, wenn er da total entspannt ist , dann erst mal ganz langsam nur ein paar meter fahren, da mal sehen ob er bis dahin schon leckerchen nimmt ...

    aber ihn nicht zwingen mit dem rein ehen , geh du rein hohl ihn so nah ran wie es geht und mach die leine so auf ganz leichten zug , naja nicht zug, halt einfach so stramm dass du ihn nicht ziehst aber auch so dass er nicht zu rück kann, wenn er dann nach vorne geht , musst du ganz locker lassen und ihn loben, für jede pfote die er in das auto macht loben. das wird evt lang dauern da er scheinbar sich schon mehr als erschrocken hat und es tief sitzt, aber mit viel gedult geht es wieder ;)

  • @miica
    Ich habe den Threadtitel* geändert, damit man sich schon im Titel vorstellen kann, worum es in dem Thread geht.
    (Die Vielzahl der Threads hier gebietet einen möglichst aussagekräftigen Titel.)

    ( *ehemals: Hilfee! Wer weiß Rat?! )

  • Der Unfall ist ja erst eine Woche her. Wenn dein Hund bis jetzt wenigstens klitzekleine Besserung zeigt, dann würde ich einfach so weiter machen. Es braucht ein bisschen, bis er die Unsicherheit im Auto wieder verliert.
    Viel Glück, ich drücke die Daumen.

  • Gib ihm Zeit. Auch wenn bei dem Unfall gar nichts dramatisches passiert ist, kann das für deinen Hund ganz anders aussehen.
    Wie schon gesagt wurde: Es ist erst eine Woche her. Das er sich überhaupt schon zu entspannen anfängt ist doch schon ein großer Schritt, wenn er wirklich so enormen Stress hat.
    Ich würde mich - sofern du Zeit hast - einfach mal für 'ne Stunde ins Auto setzen und ihm einfach zeigen, dass gar nichts passiert. Nimm die besten Leckerchen mit (vllt. Käse oder Fleischwurst) die du hast. Irgendwann wird er die auch nehmen, aber dafür muss er erstmal begreifen, das gar nichts Schlimmes passiert. Unter Umständen kann das eine Weile dauern.
    Meine Hündin hat z.B. schlimmen Stress beim Duschen. Schon wenn ich sie ins Bad zu Rufen versucht habe war sie verschwunden und es gab keine Chance sie in die Wanne zu bekommen ohne das wild strampelnde 30kg-Knäuel irgendwie umständlich über den Wannenrand zu buchsieren und sich dann so davor zu stellen, dass sie keine Chance hat wieder raus zu springen. Wir haben ganz kleinschrittig angefangen und sie mit Superleckerchen ins Bad gelockt. Keine Tür zu, kein Wasser an, nichts. Es hat mehrere Trainingseinheiten gedauert bis sie bei geschlossener Tür überhaupt Futter angenommen hat. Und das obwohl in unseren Augen ja gar nichts dramatisches passiert ist.
    Es kann unter Umständen einfach lange dauern, bis so ein Hundehirn das begreift.

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