Rammeln
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lemmingstyle -
7. Februar 2015 um 22:25
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Huhu,
mein Ersthund Fred (5 Jahre) ist momentan etwas "potent" und rammelt leider auch den Kleinen (Sammy, 2 Jahre und kastriert) mehrmals am Tag. Fred ist natürlich der absolute Chef. Die beiden spielen auch ganz süß miteinander, rangeln aber auch oft und Fred macht auch ab und an eine Ansage. Manchmal fliegen auch die Fetzen, aber die Rangordnung ist geklärt. Sammy wirft sich auch oft auf den Rücken, ist generell sehr devot oder putzt Fred auch mal die Äuglein. Trotzdem ist Sammy oft ganz schön dreist. Zum Beispiel wenn Fred irgendwo rum liegt und Sammy mit seinem Spielzeug vorbei kommt und direkt neben ihm wild spielt. Oder Fred liegt irgendwo und Sammy klettert über ihn rüber. Geht natürlich nicht.
Soviel zur Harmonie bei uns. Jetzt weiß ich nicht ob ich das unterbinden soll wenn Fred ständig Sammy rammelt. Manchmal springt er auch aus dem nichts auf ihn rauf und legt los. Sammy geht dann einfach langsam weg und Fred rutscht runter. Er sieht dabei aber auch nicht so glücklich aus. Würdet ihr die einfach machen lassen oder soll ich Fred das verbieten? Ich mische mich sonst eigentlich nicht wirklich ein, weil alle Unstimmigkeiten berechtigt sind und fair ausgetragen werden - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich würde das Unterbinden.
Dem 'Unterlegerem' macht es ja keinen Spaß gerammelt zu werden und ebenso hat der 'Überlegene' dabei vielleicht Stress und es dient bei diesem nur dem Stressabbau. Da sollte man diesem lieber eine Alternative anbieten (etwas zum Kauen zb).Ebenso würde ich 'dreistes' Verhalten unterbinden. Kein Hund hat einen anderen zu nerve oder zu ärgern. Fertig. Klar so ein bisschen nerven à la "vielleicht mag er ja doch noch mit mir spielen?" lass ich durchgehen, aber provozieren oä geht nicht.
LG Anna
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Ich muss dazu noch sagen, dass Fred da keine halbe Minute oben ist, weil Sammy einfach weiter läuft und er runter rutscht. Ich komme also währenddessen kaum dazu etwas zu sagen, weil es nur so kurz ist. Würdest du das dann also einfach schon im Keim ersticken? Ich dachte das ist momentan einfach Teil ihreres "Machtkampfes" und das muss so sein. Fred hat einfach Frühlingsgefühle zur Zeit.
Und Sammy ist generell etwas "unhöflich", aber er kuscht auch direkt wenn Fred dann knurrt. Also mische ich mich da eigentlich auch nicht ein, weil provozieren wäre jetzt zu hart. Er ist in seiner ganzen Art einfach so trottelig unbeholfen und merkt gar nicht, dass das stören könnte.
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Also Rammeln unterbinde ich im Ansatz.
Da ich nun keine zwei eigenen Hunde habe, kann ich dir nicht sagen, wie ich tatsächlich bei zwei eignen Hunden reagieren würde. Aber bei Besuchshunden bzw. wenn wir bei anderen zu Besuch sind, achte ich generell darauf, dass es eher nicht zu Machtspielchen kommt oder hab ein sehr gutes Auge darauf.
Ich beobachte dabei auch eher, dass 'Machtspiele' zwischen den Hunden zu viel mehr Stress führen, als wenn man da als Mensch stärker eingreift und klare Regeln aufstellt.
Hunde, die das so von ihren Besitzern kennen, sind meistens auch viel entspannter im Umfang mit Besuchshunden, als Hunde, die das selber Regeln sollen.LG Anna
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Bei uns gibt es das auch nicht.
Amy rammelt gern als Übersprungshandlung mal Angelo, das wird SOFORT strengtens unterbunden. Keiner der Hunde darf und soll als Blitzableiter für den anderen dienen.
LG von Julie -
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Manchmal fliegen auch die Fetzen, aber die Rangordnung ist geklärt.
Das halte ich für einen Widerspruch in sich. Wenn alles klar wäre, fliegen nicht die Fetzen. Auch nicht manchmal.
Ich denke, dass die beiden zu viel allein gelassen sind mit dem Problem. Unsere Hunde sind Hunde, weil sie die Führung durch den Menschen in einem gewissen Rahmen brauchen.
Ich sehe das an meinen Hunden ganz gut. Unter meiner Aufsicht ist alles ruhig, harmonisch und geregelt. Wenn sie unter der Aufsicht meiner Mutter sind, die gar nichts regelt, fangen die plötzlich an einen anderen zu mobben, arschig zu werden und so weiter...
Das Rammeln würde ich in diesem Fall als Stresshandlung vermuten.
Viele Grüße
Corinna -
Jetzt weiß ich nicht ob ich das unterbinden soll wenn Fred ständig Sammy rammelt.
Für mich ist "ständig" der wichtige Punkt. Da scheint ja der "Berammelte" nicht wirklich was entgegenzusetzen und ich würde regulieren.Bei uns ist übrigens Eddie der, der gelegentlich mal total hochdreht und wie blöd in Fins Fell hängt und den auch berammelt. Eddie sucht sich das schon gut aus, denn bei Geordy würde er sich mit solchem Verhalten sofort ein ernsthaftes Donnerwetter einfangen. Finlay hingegen ist total cool und solange Eddie in Kürze wieder normal ist, scherrt ihn das nicht weiter. Übertreibt Eddie, kann Fin das in einem Sekundenbruchteil beenden. Und dann ist auch Ende. Eddie ist auch der einzige Hund, der bei Fin überhaupt soweit kommt und sich das erlauben darf. Jeder andere läge vorher schon im Sand. Von daher kommentiere ich das immer nur mit einem "solange bis du heulst, Eddie" und verlasse mich ganz auf Finlay. Der weiß schon, was er tut.
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Mit manchmal fliegen die Fetze meine ich aber, dass sie sich kloppen wenn es ums Futter (Knabberkram) geht. Das war dann aber fast immer meine Schuld, weil ich irgendwas rumliegen gelassen habe, was dann der jeweils andere beansprucht, obwohl es ihm gar nicht gehört. Das empfinde ich in dem Moment aber auch als fair, weil sich niemand etwas klauen lassen muss, immerhin bekommen ja beide genau dasselbe und zur gleichen Zeit. Da schreite ich dann auch ein.
Ich habe jetzt aber auch herausgefunden woran es liegt. Die Hündin einer Freundin ist zum erste Mal läufig und wir waren vor 3 Tagen und heute (da haben wir es bemerkt) mit ihnen spazieren. Deswegen ist Fred bestimmt so aufgedreht und Sammy muss her halten.
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Herhalten sollte kein Hund!
Es liegt an Dir für Ordnung zwischen Deinen beiden Hunden zu sorgen. Einfach so machen lassen, ist ein NO GO.
Und um Futter zu kloppen, haben sich die Hunde auch nicht. Jeder bekommt seine Ecke zugewiesen und jeder bleibt dort und genießt seinen Snack.
Als Hundeführer hast Du für klare Regeln zu sorgen. Der eine Hund ist gestresst und rammelt auf dem anderen herum und der unterliegende dem bleibt nichts anderes übrig, als sich zu unterwerfen und alles über sich ergehen zu lassen. Das ist für diesen Hund auch kein schönes Leben!
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Ja meine armen Hunde haben kein schönes Leben bei mir. Ihr kennt die beiden doch gar nicht.
Es geht hier sehr friedlich und liebevoll zu. Sie werden auch in getrennten Ecken gefüttert, nur manchmal klauen die sich dann gegenseitig das Kauzeug und da ist keiner von beiden besser. Der eine kennt es z.B. mit einem Rudel aus einem Napf zu fressen während der andere 4 Jahre lang Einzelkind war und seinen Napf für sich hatte. Das ist dann halt manchmal schwierig, aber hier ist noch kein Blut geflossen und wird es auch nicht.Heute wurde übrigens auch noch nicht gerammelt von alleine.
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