Zwei Katzen und ein Hund dazu - kann das funktionieren?

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    Hallo Ihr,


    es geht um den Hund meiner Mutter. Ein Terrier, knapp 1 Jahr alt. Ich habe zwei Katzen, 6 und 9 Jahre alt.


    Meine Mutter muss bald ins Krankenhaus - und kann sich evtl. anschließend auch nicht mehr so um den Hund kümmern.


    Falls alle Stricke reißen, werde ich natürlich in ihr Haus ziehen und zweimal täglich heim fahren und meine Katzen versorgen. Aber lieber wär mir natürlich, ich nähme den Hund zu mir. Besonders falls das langfristig sein müsste und nicht nur während des Krankenhausaufenthaltes.


    Aber kann das klappen? Hat jemand Erfahrungen? Oder Tipps? Versuchen werde ich es wohl sowieso. Aber ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, da bekäm ich schnell Ärger, wenn dann hier lautes "Tiertheater" ist. Hunde und Katzen sind zwar erlaubt, aber eben nur, wenn sie leise sind und auch sonst nicht belästigen.


    Hat jemand Tipps für die Zusammenführung? Kann das überhaupt klappen? Ginge es nur um die OP, dann ginge es ja noch, dass ich zu ihr ziehe, den Hund versorge und dann zu den Katzen fahre. Aber falls wirklich eine dauerhafte Lösung her muss - es geht um Krebs -, da geht das natürlich nicht über Monate und Jahre.


    Kann das klappen? Hund und Katzen? Gerade weil meine Katzen ja schon älter sind. Der Hund liebt bisher alle Tiere, ich glaube, der wär gar nicht das Problem, der würde vermutlich nur spielen wollen und sich denken: toll, dass endlich Kumpels mit mir wohnen. Aber meine Katzen. Ich glaube, die zerstückeln jeden, der hier nicht hin gehört.


    Ich hoffe wirklich sehr auf Tipps. Denn außer mir gibt's keinen, der den Hund nehmen könnte oder wollte. Und ich liebe diesen Hund über alles. Aber ich habe eben 2 Katzen. Der darf nicht im Heim enden oder weiter gegeben werden an einen anderen, nur weil meine Mutter leider völlig unerwartet krank geworden ist.


    Hat jemand Tipps für die Zusammenführung?


    Ich wär Euch echt dankbar. Dass alle Tiere bei uns bleiben steht fest. Nur wär es eben viel besser, wenn der Hund hier wohnen würde. Und nicht ich umziehen müsste - evtl. über Monate - und dann nur zweimal am Tag heim käm für die Katzen.


    Ich hoffe, jemand versteht mein Problem und hat Tipps.


    LG

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  • Hallo,


    erstmal Alles Gute für Deine Mutter...


    War der Hund schon mal bei Dir? Haben die Katzen ihn schon mal "erlebt" bei einem Besuch?


    Jetzt, sofort, geht's ja nicht um eine richtige Zusammenführung sondern Unterbringung und Versorgung des Hundes ist angesagt?!


    ICH würde mir den Hund im wahrsten Sinne des Wortes in Deiner Wohnung an's Bein binden - Leine an den Gürtel und ihn so sichern und gleichzeitig ein "Hunde-Zimmer" mit Türgitter einrichten oder falls das nicht geht einen Laufstall organisieren (Schlafkorb+Decke+vertraute Näpfe von Deiner Mutter mitnehmen) um ihn sicher "zu parken".


    Wenn der Anfang ruhig und gefahrlos für die Katzen ist sind die Chancen gar nicht schlecht, dass sie sich mit dem Hund abfinden.
    Er darf sie nicht jagen, nicht selber auf sie zugehen - sie werden irgendwann von alleine kommen und gucken.
    Du kannst jetzt schon Decken, Kissen, Handtücher hin und her tauschen damit sie den Geruch kennen...


    Der Hund braucht natürlich viel Zuwendung und Bewegung draußen damit er in der Wohnung "ruhen" kann.


    Wieviel Zeit ist denn noch bis zum Krankenhaus-Aufenthalt... ich würde wahrscheinlich direkt anfangen und den Hund über Nacht wieder zur Mutter bringen und nach ein paar Tagen bleibt er ganz bei Dir und Ihr besucht die Mutter nur noch?!


    Oder Du bereitest alles vor und dann ZACK zieht er um aber ohne Besuche bei der Mutter?!


    Ob er bellt und Randale macht siehst Du erst wenn er schon da ist ;) hast Du jemand, der Dir hilft und gaaanz lange Spaziergänge mit dem Hund machen würde wenn Du in's Krankenhaus fahren willst oder sonst was zu erledigen hast?


    Ich kenne ja Deine familiäre Situation nicht... sprich doch direkt mit Deinen Nachbarn, die haben bestimmt Verständnis, dass es am Anfang kaken könnte und der Hund mal bellt weil er aufgeregt ist wegen der Katzen...


    Für den Hund ist das ALLES ja auch nicht leicht... er ist bestimmt verwirrt und gestresst... ich würde ihn mit in's Bett nehmen und mir die Leine am Arm oder am Bein festbinden :D dann ist er immer unter Kontrolle und muss nicht alleine im "Hunde-Zimmer" oder im Laufstall schlafen.


    Nach ein paar Tagen oder Wochen kann man dann weiter sehen.


    "SPIELEN" mit den Katzen ist VERBOTEN - falls die sich angegriffen fühlen von dem EINDRINGLING kann's echt gefährlich werden!!!


    Der Anfang muss bombensicheres Management sein und dann kann man nach und nach "locker lassen". Die Katzen brauchen ihre Zeit um das ALLES zu verkraften und erst wenn sie sich sicher fühlen werden sie neugierig werden und von selber zum Hund (gesichert!!!) gehen.


    Das kann wirklich lange dauern...


    Nur Mut, das wird schon werden - ein paar Wochen oder Monate "Knast-Atmosphäre" und viel Geduld und gute Planung und demnächst vorsichtig "lockern" und dann ist ES überstanden!


    Gut's Nächtle - Erika!

    KONNY und Denia

  • Als erstes- die Katzen sollten IMMER die Möglichkeit haben, sich zurückziehen zu können. Die räumliche Abgrenzung mit Kindergitter habe ich früher auch praktiziert, als ich meine erste Katze zum Hund hatte. Ich sperrte einen Bereich der Wohnung ab, zu dem mein Hund keinen Zutritt erhielt und in dem sich die Katze entspannt aufhalten konnte. Der Bub musste lernen, dass er die Katze nicht jagen durfte und sie auch mal ihre Ruhe haben wollte. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kam sie von ganz alleine neugierig um die Ecke, um auch mit dem Hund Kontakt aufzunehmen. Bei einem Hund, dessen Verhalten ich gar net einschätzen kann, sprich wie er auf Katzen reagiert, den würde ich angeleint! (mit einer Hausleine) in die Wohnung führen um ihn notfalls stoppen zu können.

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Jetzt muss ich aber auch HUCH?! sagen...


    Du hast am 4.2. geschrieben und heute ist doch erst der 10. - was hast Du denn "gemacht" und vor allen Dingen WIE?


    "Zusammenführung" heißt, dass man ein "Neues Tier" in das Revier der Katzen bringt und das "Neue Tier" ist ein neues FamilienMitglied für die nächsten Jahre, also für immer.


    Du willst doch den Hund übernehmen damit er nicht abgegeben werden muss, er soll doch DEIN Hund werden?!


    Was ist denn passiert - wollten die Katzen ihn kalt machen ;) oder hatten sie "nur" Angst vor ihm und haben sich total verkrümelt?


    Ich habe eine Katze MAITE :D die KillerKatze, die hatte solche Angst vor den Hunden, dass sie sie angegriffen hat!


    Ein paar Wochen habe ich die Hunde durch die Wohnung geleitet und sie haben hinter einem AbsperrGitter geruht und nachts auch geschlafen damit sie der Katze nicht unbedarft begegnen.


    Nach einiger Zeit hat sich alles eingespielt, die neue Katze hat sich sicher gefühlt und die Hunde akzeptiert. Das hat aber bestimmt 6 Monate oder länger gedauert...

    KONNY und Denia

  • zuri.denia: noch ist meine Mutter ja nur im Krankenhaus und ich hoffe natürlich, dass sie wieder heim kommt und auch relativ fit irgendwann wieder wird. Geplant ist, dass sie den Hund wieder selbst versorgt. Ginge es tatsächlich sofort um eine komplette Übernahme des Hundes von mir, wär ich auch hartnäckiger gewesen.


    Aber die Katzen kamen mit dem Hund gar nicht klar und wollten ihn tatsächlich "killen". Und da die Situation eh schon stressig genug ist, fand ich es für den Moment dann doch einfacher zum Hund zu ziehen.


    Wenn es irgendwann tatsächlich um eine dauerhafte Übernahme geht, bin ich da natürlich ausdauernder, aber noch haben wir Hoffnung und es ist geplant, dass der Hund nach dem KH wieder von meiner Mutter versorgt wird.


    Ich habe mit dem Hund an der Leine meine Wohnung betreten und meine Katzen wollten den Hund direkt anfallen. Dann hab ich noch 2 Stunden rumgesessen und Kaffee getrunken etc. mit Hund neben mir an der Leine und ich musste die Katzen wirklich die ganze Zeit fernhalten, damit sie den Hund nicht angreifen. An andere Dinge wie putzen oder Schlaf war gar nicht zu denken, weil die Katzen wirklich nur wie kleine Tiger bzw. Panter hinter mir plus Hund her waren und wenn ich sie nicht verscheucht hätte, hätten sie den Hund auch verletzt.


    In der momentanen Situation fand ich es da dann doch deutlich besser, zum Hund zu ziehen. Sollte ich den Hund wirklich dauerhaft übernehmen, muss ich natürlich mehr Nervenstärke und Geduld aufbringen. In der momentanen Situation hab ich mich dann aber doch lieber - da zumindest die Katzen ganz und gar nicht einverstanden waren - für den einfacheren Weg entschieden.

  • Ach du Schande! Zum Thema selber kann ich nichts mehr beitragen, es wurde ja alles schon geschreiben. Mein Hund lebt am Wochenende auch mit 3 Katzen zusammen, der älteste wird demnächst 17, der jüngste wird 3. Alle kannten meinen vorherigen Hund, der älteste ist mit ihm von kleinauf aufgewachsen, aber der neue Welpe ist doch etwas anderes.
    Ich würde dennoch die Killerkatzen an den Hund gewöhnen. Nicht gleich 2 Stunden mit den Hund in der Wohnung verbringen, eher nur 15- 20 Minuten und die Katzen mit Leckerli bewerfen.


    Alles Gute deiner Mutter

  • Gute Idee :D die superduper KatzenLeckerei, die es nur gibt wenn der Hund dabei ist!


    Tja, da hast Du aber zwei KampfKatzen - was zum Schnüffeln würde ich den Katzen aber immer wieder mitbringen und auch ab und zu den Hund?!


    Hat der sich sehr gefürchtet, der arme Kerl?


    Was mögen die Katzen denn ganz besonders gern... ein Handtuch vom Hund und da 'drauf dann die Leckerei servieren? Ein paar Mal und wenn der Hund nächstes Mal mitkommt wirklich "schmeißen"?


    Puh - halte durch, das wird schon besser werden, toitoitoi!

    KONNY und Denia

  • Du liebe Güte!


    Was hast du für Katzen und was haben diese Katzen für Erfahrungen mit Hunden gemacht? Denn normal ist das wirklich nicht.


    Ich habe sehr viel Erfahrungen mit Katzen, aber noch nie eine Katze gesehen, die über längere Zeit hinweg einen Hund ANGREIFT! Eine sehr mutige Katze greift einen Hund vielleicht einmal an, um ihm zu zeigen, wer das sagen hat, aber wenn der Hund dann dementsprechend erschrocken ist, zieht sie ihrer Wege und faucht den Hund vielleicht mal an, wenn er es wagt, in ihre Richtung zu gucken.


    Sind deine Katzen eine besondere Rasse?


    Ich habe selbst sieben Katzen, alles zugelaufene Miezen und alle sieben kommen mit den beiden Hunden gut aus, obwohl die Katzen zuerst da waren...

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