Neuzugang beißt um sich...
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Zuerst brauche ich noch eine Antwort:
Frisst sie überhaupt Knabbersachen oder bewacht sie diese nur?
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Wenn sie die Sachen nur bewacht, dann würde ich ihr jetzt längere Zeit nichts geben (und auch nichts rumliegen lassen), bis sich Vertrauen aufgebaut hat.
Wenn sie das doch frisst, dann gibt es zwei Situationen:
1. Du möchtest mit ihr üben, dann gibst du ihr auf ihrem Platz einen eher uninteressanten Kauartikel und wirfst auf Abstand schmackhafte Leckerlies zu ihr.
Dann stehst du auf (nicht zu ihr drehen, nicht auf sie zubewegen) und wirfst. Dann stehst du auf und gehst in eine andere Richtung und wirfst. So wird mit deiner Bewegung einen positive Verknüpfung erfolgen.
Sie sollte dabei aber entspannt bleiben, keine Drohsignale zeigen (dann bist du zu nahe oder zu aprupt oder mit dem Körper in ihre Richtung).
Wenn sie nicht auf ihren Platz bleibst, kannst du sie mit einer langen Leine über einen Ring am Platz anmachen (die Leine führt durch den Ring über ihren Platz und sehr weit weg, du einem zweiten, wo du die Leine festmachst, d.h. zum Lösen der Leine musst du nicht an sie ran).
2. Du möchtest ihr etwas zum Knabbern geben, aber ohne zu üben.
Dann ab in einem Raum, Knabberzeug hinterher und Tür zu. Warten bis sie fertig ist (viele Hunde machen sich bemerkbar), kommentarlos die Tür öffnen und weggehen.
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nein sie frisst sie auch.
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Fazit des Tages. Es war friedlich den restlichen Tag. Leichtes Knurren hab ich ignoriert oder in Spiel umgelenkt.und mehr gabs auch nicht :)
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Wie kommt ihr darauf, dass sog. Kontrollverhalten irgendwie mit Nichtbeachtung quittiert werden müsste? Beim Tausch ist viel wichtiger als die Wertigkeit des Tauschobjekts der Schritt Ertauschtes wieder zurückzugeben.
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Beim Tausch ist viel wichtiger als die Wertigkeit des Tauschobjekts der Schritt Ertauschtes wieder zurückzugeben.
Aber genau dafür brauchst Du doch eine hohe Wertigkeit des Tauschobjektes? -
Warum? Das hängt sehr deutlich vom Hund und dessen Motivation ab.
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Warum? Das hängt sehr deutlich vom Hund und dessen Motivation ab.
Ich komme nicht ganz mit. Kannst Du mir dazu mal ein Beispiel sagen?
Warum sollte ein Hund seine Ressource gegen etwas für ihn weniger Wertvolles eintauschen? -
Wenn das so ist, wieso überhaupt der "Tipp", dass es höherwertiger sein muss, wenn der Hund es sowieso nur dann tauschen würde?
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Du schreibst ja selbst, das sie unsicher ist und nicht weiß wie sie sich verhalten soll. Warum setzt Du nicht da an?
Gib ihr Sicherheit, zeig ihr wie sie sich verhalten soll, baue Vertrauen auf, belohne positives Verhalten.
Damit würde ich anfangen bevor ich lange über Themen wie Ressourcenverteidigung nachdenken müsste.
Meine Erfahrung zeigte, das ein unsicherer Hund noch mehr Regeln und Konsequenz braucht, das gibt auch Sicherheit.
Konsequenz wird oft falsch ausgelegt. Sie bedeutet nicht, das der Hund nie aufs Sofa darf - aber dann, wenn Du ihn runter schickst muß er auch unten bleiben. Wenn Du "Sitz" sagst muß sie das auch tun, genau so wie alles andere.
So lernt sie auch, das sie sich auf Dich verlassen kann.
Ich würde sie wahrscheinlich so minimum 50 x am Tag zu mir rufen, in der Wohnung und/oder draußen, wenn sie kommt bekommt sie immer ein Leckerli oder darf kurz das Tau, das sie so sehr mag halten, stolz drauf sein, das sie's bekommen hat und dann nimmst Du es wieder an Dich. Wenn sie nicht kommt, kommt sie nicht und fertig, nicht noch ein zweites mal rufen.
Das wäre mein Anfang ihr zu zeigen, hey ich bin gut für Dich, bei mir bist Du sicher, vertrau mir.
So haben wir es gemacht. Und ich konnte gerade zu Anfang schnell feststellen, das der Blickkontakt, diese großen, runden fragenden Augen viel öfter bei mir waren. Was ich dann natürlich wieder mit einem Leckerli belohnt habe.
So konnten wir eins aufs andere aufbauen.
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