Austausch: Halter mit (vollständig) unverträglichen Hunden
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Als sie zurück kamen nahm ich Ranger an die Leine und bin in die Richtung weil ich gedacht habe, entschuldigen kann ich mich ja und fragen ob alles o.k. ist egal wie der andere HH dann reagiert.
DAS find ich super
ein richtig feiner Zug von dir.Ich würd das abhaken und einfach weiter trainieren wie bisher.
Mein Notfallplan für solche Situationen ist übrigens meinen kleinen Kampfköter aufzuheben und zu tragen. Schlimmstenfalls knurrt/bellt er dann von oben, aber ist mir lieber als wenn so ein weißer kleine Fluffi Tutnix (die hasst er ja wirklich leider) am Ende noch Schaden davon trägt. Förderlich fürs Training ist das hochheben vermutlich nicht unbedingt (wobei bei einem richtig unsicheren Hund der sich so beruhigt und froh ist, dass er gerettet wurde, vermutlich schon), aber schaden tut es in unserem Fall auch nicht. Und das kommt ja wirklich nur alle heiligen Zeiten mal vor. Hab das bis jetzt glaub ich 2 Mal gemacht.
Aber für solche Späße wird Ranger vermutlich zu schwer sein. Und wenn er nicht so auf körperlichen Kontakt steht ist es vl auch kontraproduktiv.Lass dich auf jeden Fall nicht entmutigen. Das wird schon noch besser werden, Ranger wird auch älter und lernt vielleicht gewissen Situationen zumindest so lange aus dem Weg zu gehen, bis du den Störfaktor verscheuchen kannst

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Tja...scheinbar mal wieder die Phase für dämliche Hundebegegnungen.
Gassi im Feld mit Brix, Lena und May (auch recht unsicher mit andren Hunden). May hat sich die Pfoten aufgerissen, sodass sie dann getragen wurde zurück zum Auto.
In einer Kurve kamen uns dann plötzlich zwei Frauen mit ihren angeleinten kniehohen Mischlingen entgegen. Brix und Lena rangerufen und ins Halsband gegriffen, etwas an den Rand gegangen. Da lassen die zwei Frauen ihre Leinen fallen und die Hunde natürlich geradewegs auf uns zuschießen?!?
Nervten dann Brix und Lena (die das extrem unlustig fanden...) und sprangen dann noch an der Gassibegleitung von mir hoch, der die verletzte Hündin getragen hat. Die hat dann so auf dem Arm rumgezappelt, dass sie vom Arm gefallen ist und losrannte - Ballen direkt wieder neu aufgerissen und am Bluten wie sau.Und die Frauen haben nix besseres zu tun, als auf unser "Können sie die zwei bitte jetzt endlich zu sich rufen!" mit einem schnippischen "Wir können sie auch anzeigen, wenn sie das wollen! In der Brut und Setzzeit die Hunde leinenlos laufen lassen" zu reagieren...

Nur das ihre Hunde, da gerade unkontrolliert am hin und herrennen waren und nicht unsere...aber hey, willkommen Doppelmoral.Brix hat sich mega aufgeführt - merkte aber auch, dass ich recht unsicher wurde in der Situation. Brix hatte kein Halsband um, sodass ich nur ins Nackenfell greifen konnte. Das ist dann für mich ne recht unangenehme Situation. Er hat also geknurrte und gebellt, besonders als die beiden dann direkt bei uns standen und unmittelbar Kontakt aufgenommen haben.
Lena war dafür recht entspannt. Die hatte ich nur mit zwei Fingern im Halsband, hat keinen Ton von sich gegeben, stand einfach da und schaute böse drein. Braves Mausli. Trotz eines hektischen und ängstlichen Brix - für sie total ungewöhnlich. -
@Brizo Das ist ja auch echt doof gelaufen. Das die die Hunde auch loslassen wenn die sehen jemand trägt sogar einen Hund. Ich mein da fragt man doch wenigstens :/
Mir geht es heute Abend besser. Ich konnte letzten Endes wenig dafür, habe daraus aber gelernt dass das drehen von mir mehr als kontraproduktiv war und mal wieder gesehen das Ranger keinen Schaden anrichten will, egal wie dramatisch es aussieht.
Auch wenn es schwer fällt versuche ich zu realisieren dass ich genau den Hund habe den ich brauche. Leider sind wir uns viel zu ähnlich, beide sehr sensibel und nicht sonderlich entspannt, dazu oftmals unsicher mit wenig Selbstbewusstsein. Ich lerne durch ihn entspannter zu werden und vorallem mit Konflikten umgehen zu lernen und loszulassen. Ich habe jegliche Konflikte recht erfolgreich mein Leben lang vermieden und wenn es doch was gab ging es mir psychisch tagelang nicht gut. Inzwischen kann ich es nach ein paar Stunden viel besser abhaken (nicht komplett, aber fast) und ich lerne in Situationen entspannter zu werden und nicht nur immer mir die Schuld in die Schuhe zu schieben. Für Ranger bin ich bestimmt nicht die ideale Besitzerin, aber es geht immer schlimmer und irgendwie raufen wir uns doch immer wieder zusammen und irgendwann habe ich vielleicht meine Lektionen von ihm gelernt und kann die entspannte, sichere Besitzerin werden die er braucht.
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Heute hat Ranger seine Kumpels Amber und Troy getroffen und dann kam noch Holly dazu (übergewichtige, extrem ruhige Goldie Hündin). Andere Hunde standen auch ne Weile dabei aber Ranger hat alles gut ignoriert.
1x wollte Amber Ranger dann im Gesicht schnüffeln (waren beide an der Leine an dem Punkt) und ich sah schon wie Ranger steif wurde, hab dann seinen Namen gesagt und ihn etwas weggenommen. Später war es dann Holly und das gleiche.
Mein Problem bleibt da echt dass ich schon verspannt wenn der Hund in die Nähe seines Gesichts geht. Ich weiß das ist nicht gut, aber ich habe bisher kein einziges mal gesehen das Ranger es toleriert wenn ihm ein anderer Hund ins Gesicht schnuppern will (auch nicht von der Leine). Ich weiß nicht wie ich mich da entspannen kann :/
Das Gute war, dass er jedes Mal nur steif wurde und nicht direkt losgeschnappt hat. -
Ha, das kenne ich. Nur ist es bei Caspar Lefzen lecken, was so gar nicht geht. Da liegt der andere schneller auf dem Kreuz, als er "Hoppsala" sagen kann.
Caspar zeigt in letzter Zeit verstärkt positives Interesse an anderen Hunden. Heute auf dem Hundeplatz wieder, da stand er vor einem anderen Rüden mit etwas Entfernung und hat ihn interessiert angewedelt und gequiekt. Wir haben die zwei dann miteinander bekannt gemacht und es lief trotz Leine super ab. Zwar wollte er auch an dem Hund seitlich hoch, ließ sich aber verbal davon abhalten. War dann auch durch das Thema. Glaube der Groschen fällt so langsam, dass man auch ohne Getöse Kontakt aufnehmen kann.
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Mein Problem bleibt da echt dass ich schon verspannt wenn der Hund in die Nähe seines Gesichts geht. Ich weiß das ist nicht gut, aber ich habe bisher kein einziges mal gesehen das Ranger es toleriert wenn ihm ein anderer Hund ins Gesicht schnuppern will (auch nicht von der Leine). Ich weiß nicht wie ich mich da entspannen kann :/
Das Gute war, dass er jedes Mal nur steif wurde und nicht direkt losgeschnappt hat.Tut mir leid, falls ich mich da widerhole, aber: warum trägt er im Kontakt mit anderen Hunden keinen Maulkorb ? Dann KANN er nicht schnappen (oder beissen) und Du kannst gelassener werden....
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Ein Maulkorb birgt natürlich zusätzlich die Gefahr, dass das Gesicht noch interessanter ist für die andren Hunde.
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Aber zwingt man den Hund dann nicht dazu auch noch krasser zu reagieren? Ich meine Abschnappen ist doch prinzipiell erst mal nicht gefährlich. Da steckt ja keine Beschädigungsabsicht dahinter. Zumal Ranger ja hier unter seinen Kumpels war, das heißt die Hunde kennen sich und werden sicher mehr Launen tolerieren als bei Fremdhunden.
Meiner reagiert übrigens genauso und ich würde nicht auf die Idee kommen ihm deswegen einen Maulkorb aufzusetzen, er soll ja auch kundtun was er blöd findet. Er toleriert momentan auch sehr viel und darüber freue ich mich natürlich, aber sobald einer an seinem Kopf schnuppert oder am Hinterteil, schnappt er ab.
Und es ist mir sowieso nicht möglich für meinen Chihuahua einen geeigneten Maulkorb zu finden.. -
Das sind auch Hunde die eigentlich nicht in seine Zone kommen. Deswegen verträgt sich Ranger ja mit ihnen, weil sie eben alle ihr Ding machen und nicht körperlich groß was machen. Warum die gestern schnüffeln wollten weiß ich nicht.
Fremdhundekontakt vermeiden wir ja grundsätzlich, es sei denn ich lern den HH kennen. Wenn es aber z.B. ein körperlicher Hund ist vermeide ich Kontakt auch weiter -- Ranger toleriert momentan einfach keinen körperlichen Kontakt oder wenn dann nur ganz bestimmten. Ihm und anderen Hunden zu Liebe bin ich sehr vorsichtig und schau mir lieber genau an mit wem ich ihn zusammen lass.
MK würde in dem Sinne wenig bringen weil er auch damit den Hund erstmal auf den Rücken legen/scheuchen würde. Klar wäre das Verletzungsrisiko im Sinne von außversehen Beißen weg, aber er könnte den Hund auch mit MK ordentlich eine donnern. Entspannter wäre ich da sicher nicht weil ich immer noch einen tobenden Hund hätte, halt nur einen der in seiner Kommukation noch gehindert ist. Zumal wir ja wieder mal bei der Welpen Begegnung gesehen haben, dass er keine Verletzungsabsicht zeigt.
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Wir haben in der Raufergruppe gelernt, dass bei guten Maulis ( insbesondere Drahtmaulis) die Kommunikation gar nicht gestört ist - viele Hunde lernen auch, dass sie damit die Zähne nicht mehr einsetzen können und werden in ihrem Verhalten zurückhaltender (Erfahrung aus 2 Jahren Raufergruppe)
Ich finde, wenn der HH zugibt, dass er bei Hundebegegnungen sehr angespannt ist, dann muss erst mal dafür eine Lösung gefunden werden, sonst entspannt der Hund ebenfalls nicht. Und für die meisten Halter bringt die Gewissheit, dass der Hund nicht ernsthaft beschädigen kann, ganz viel Entspannung.
Wenn ich als Halter weiss, dass der Hund nicht mehr macht als Abschnappen, dann brauche ich auch nicht angespannt sein.
Und wenn ich weiss, dass der Hund grundsätzlich austickt, dann muss ich daran arbeiten und eben so auf Distanz bleiben, dass der Hund noch ein bisschen Aufnahmefähigkeit hat... - Vor einem Moment
- Neu
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