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Trainertipps nach Beißvorfall gesucht (Ba-Wü)

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    Hallo,


    Wir haben heute in unserer Gassigruppe ein unschönes Erlebnis gehabt. Hierbei wurde die (erwachsene) Tochter einer Hundehalterin, die mit ihrem Hund später zu unserer Gruppe gestoßen ist, vom Hund der Mutter angegriffen und durch eine dicke Daunenjacke hindurch blutig gebissen. Er hat auch nicht von selbst losgelassen sondern sich immer weiter verbissen, bis eine aus der Gruppe ihn von ihr trennen konnte. Der Auslöser für den Angriff war für mich nicht erkennbar, sie lief schlichtweg auf die Gruppe zu. Ich war aber auch etwas weiter hinten und es war schon dunkel. Der Hund geht die Tochter und andere Familienmitglieder wohl öfters an wenn diese ihre Mutter besucht, aber normalerweise nicht mit so einer Intensität. Er wird dann üblicherweise in ne Box gesperrt.


    Es ist allerdings nicht der erste Vorfall mit dem Hund, bereits vor knapp 2 Jahren hat er die andere, ebenfalls erwachsene Tochter angegriffen und sie noch schlimmer verletzt. (Auslöser war damals wohl, dass ihr ein Gegenstand aus der Hand fiel und sie mit dem Fuß draufstand damit der Hund nicht an diesen drankommt- er hat sich dann in ihrem Fuß verbissen und musste ebenfalls von anderen Leuten von ihr getrennt werden).


    Der Hund ist ein 4 Jahre alter Dalmatiner, der jetzt seit 2 Jahren in der Familie ist. Er stammt aus einer spanischen Tötung und soweit bekannt lebte er dort zuvor nur im Zwinger.


    Wir möchten ihr jetzt gerne helfen und suchen einen Trainer. Der sich bestenfalls mit (traumatisierten/deprivationsgeschädigten) Auslandsimporten auskennt und nicht allzuweit weg wohnt denn um nen Hausbesuch im Landkreis VS (PLZ 78) zu machen. Hat jemand ne Idee?

    Sunny, der Hund mit den 458 Punkten

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  • Zitat von "milaundgino"

    warum läuft so ein hund frei und ohne maulkorb. könnte ja auch mal ein fremder sein, den er beißt


    Ich frage mich, warum läuft so ein Hund überhaupt noch rum? Ein Hund, der meine Familienmitglieder angreifen würde, den würde ich einschläfern lassen, ohne wenn und aber.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "harry97"

    Ich frage mich, warum läuft so ein Hund überhaupt noch rum? Ein Hund, der meine Familienmitglieder angreifen würde, den würde ich einschläfern lassen, ohne wenn und aber.


    Ist das dein Ernst? Ich hoffe nicht... Man kann einen Maulkorb und eine Leine ranmachen und mit dem Tier arbeiten.
    Vllt betrachtet der Hund die erwachsenen Töchter nicht als Familienmitglieder...

  • Das ist wirklich eine sehr, sehr unschöne Geschichte. Einen Trainer in diesem Gebiet kenne ich leider nicht.
    Die Arbeit mit einem solch wirklich ernsthaft aggressivem Hund erfordert ein sehr hohes Maß an Verantwortungsgefühl und Sorgfalt.
    Ich denke dieser Punkt sollte von Seiten eurer Gassirunde gegenüber der Halterin noch einmal ganz klar angesprochen werden.


    Das der Hund die eigene Tochter ernsthaft beißt, sich in sie verbeißt und trotzdem im Freilauf ohne Maulkorb unterwegs ist, macht zunächst nicht den Eindruck als wäre da der Ernst der Lage bisher erkannt worden...
    Aber letztendlich kenne ich die Leute und die Situation nicht um da Urteilen zu können. Von daher spreche ich bewußt von dem Eindruck den deine Schilderung bei mir hinterlassen hat.


    LG


    Franziska mit Till

  • Wollen die Halter denn überhaupt einen Trainer?


    Es scheint (laut Deinem Posting) eher so, als würden sie das Verhalten ignorierend akzeptieren (Hund eben in die Box sperren) und in den letzten Jahren nicht all zu interessiert gewesen zu sein, das Problem zu bearbeiten!


    Leine und Maulkorb ist AUF JEDEN FALL Pflicht!


    Wichtig ist eine sehr gründliche tierärztliche Untersuchung von Stoffwechselproblemen (Schilddrüse) mis tumoröes Ursachen (Gehirntumor). Sicher sehr aufwendig, aber bei so einem Verhalten absolut wichtig!


    Wenn sie wirklich einen Trainer wollen und auch WIRKLICH mit dem arbeiten wollen, wäre es schon wichtig erstmal ab zu grenzen, ob der Hund (gesundheitlich) überhaupt mitarbeiten KANN!

  • Ja, die Halter wollen einen Trainer. Bisher wurde schlichtweg aus finanziellen Gründen kein Trainer geholt und der Kopf in den Sand gesteckt. Ob sie in der Lage/willens sind wirklich mit dem Hund zu arbeiten und die Tipps eines Trainers zu befolgen kann ich nicht sagen, ist dann auch nicht meine Sache. Aber wenn ihnen dadurch klar wird dass sie dem Hund nicht gewachsen sind und daraus ihre Konsequenzen ziehen, dann ist das auch okay. Hauptsache es passiert was, denn das was gestern passiert ist geht gar nicht.


    Beim ersten Vorfall war der Hund übrigens erst 2-3 Wochen in der Familie, mittlerweile weiß er aber definitiv dass die Töchter zur Familie gehören.


    TA werde ich mal vorschlagen, danke. Gibt es bestimmte Werte die da abgeklärt werden müssen bei der Schilddrüse?


    Maulkorb habe ich gestern sofort vorgeschlagen, dazu striktes Management.


    Suche aber weiterhin nen Trainertipp =)

    Sunny, der Hund mit den 458 Punkten

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