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Rammeln - Dominanz?

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    Hallo ihr Lieben!


    Nachdem ich mich von meiner letzten Hündin tragischerweise verabschieden musste, habe ich mich entschlossen dass es ohne Hund gar nicht geht und halte Ausschau nach einem "neuen" treuen Weggefährten!
    Zuletzt war ich bei einer Tierschutzorganisation wo ich mich in einen kleinen ADSH verguckt habe. Abgestoßen von der Mutter und mit der Flasche aufgezogen. Jedoch wurde mir strikt von ihm abgeraten, da er ja so dominant sei.
    Die Begründung lag hier: Das Rammeln sei ein Ausdruck von Dominanz. Jedoch war der Hund da ca. 3 Monate alt.
    Jetzt kann ich mir aber nicht vorstellen, dass ein Hund mit 3 Monaten so schon seine Dominanz äußern will?


    Naja, wie auch immer. Vielleicht hat ja der ein oder andere n guten Hinweis oder eine Erklärung für mich als "Rüden-Welpen-Laie" :D

    ich bin alles was du fühlst, siehst und hörst.
    meine seele ist frei, aber ich werde dich nie verlassen, solange du mich in deinem herzen lebendig hältst. - mira. 09.10.2014

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  • Naja, also mit drei Monaten geschieht das meiner Meinung nach aus Übermut... Meiner hat da angefangen sein Kuscheltier zu rammeln. Hab es konsequent unterbunden und er macht es nun nicht mehr. Dominanz ist meiner Meinung nach auch keine Charaktereigenschaft und auch kein Wesenszug. Es ist eine Verhaltensweise, die man korrigieren kann, wenn sie unerwünscht ist.

  • Danke! Ich dachte schon ich sei bescheuert.
    Ich hätte es nämlich wie du eingeschätzt! :)

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  • Das Rammeln ist meist Übersprung - auch beim erwachsenen Hund - und seltener sexuell geschweige denn dominant motiviert.


    Sorgen würde mir persönlich eher das:

    Zitat von "tschulia"

    Abgestoßen von der Mutter und mit der Flasche aufgezogen.


    machen, bei der Frage ob ich den Welpen nehme.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    Dolor hic tibi proderit olim. - Ovid

    Schön ist, was dem Gebrauch dient

  • Darf ich fragen warum?
    Ich hätte daran echt wenig negatives gesehen.. :-O

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  • Weil die Hündin in der Regel einen guten Grund hat, einen Welpen auszusondern.
    Die Hündin macht so etwas nicht aus Boshaftigkeit oder weil sie keine Lust auf den Welpen hat, sondern weil mit dem Welpen etwas nicht stimmt und daher die Energie der Aufzucht für sie nicht lohnt, weil ihr bewusst ist, dass der Welpe es bei normaler Aufzucht ohnehin nicht schafft.
    Werden einzelne Welpen aus dem Wurf ausgeschlossen, sorgt die Mutter für die natürliche Auslese.


    Wird der ganze Wurf abgelehnt, stimmt meist mit der Mutter etwas nicht. Wobei man sich auch da fragen sollte, ob man einen Hund mit diesen Voraussetzungen haben möchte.

    LG Raphaela


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  • Aufreitverhalten ist in den wenigsten Fällen sexuell bedingt. Viel öfter ist es Ausdruck von Stress oder Übersprungshandlungen in Konkliktsituationen. Dies würde ich auch in diesem Fall vermuten.


    Dominantes Aufreiten hingegen sieht man eher selten und das sieht auch anders aus als sexuell motiviertes Aufreiten, Aufreiten im Spiel, Aufreiten bei Stress.


    Für mich stellt sich auch viel eher die Frage, wie der Welpe jetzt ohne Mutter aufgewachsen ist und ob die Tierschutzorga das Fehlen von Mutter und Geschwistern halbwegs kompensieren konnte.
    Flaschenaufzuchten sind meistens recht problematisch, vor allem was Trennungsstress angeht.


    Hatte der Hund wenigstens Kontakt zu seinen Geschwistern oder zu mindestens einem besser mehreren erwachsenen Hunden, sprich, ist er auf seinesgleichen ausreichend sozialisiert worden?


    Da würde ich etwas genauer hinterfragen, wie die 3 Monate seines Lebens bisher verlaufen sind.


    Womöglich ist das "Rammeln" ja auch schon ein Zeichen von Stress, der durch den nicht optimalen Lebensstart verursacht wurde.


    Die Aussage der Orga ist rein fachlich schon komplett falsch. Dominanz ist keine Charaktereigenschaft, sondern dominantes Verhalten ist situationsbedingt und hängt von vielen anderen Faktoren ab. In einer Situation a kann ein Hund x über Hund y dominant sein bzw. sich diesem gegenüber dominant verhalten. In einer Situation b ist vielleicht Hund y dominant über einen Hund z.


    Warum meinst Du, rät Dir die Orga ab? Trauen sie Dir einen vermeindlich dominanten Hund nicht zu? Wollen sie ihn nicht vermitteln? Passen irgendwelche anderen Umstände nicht?
    Gerade so ein Hund braucht eine möglichst hundeerfahrene Stelle, da müsste ein Verein doch froh sein um jeden, der sich interessiert und der auch hinterfragt.

  • Ich bin grade so froh, dass ihr meine Meinung teilt! Wie gesagt, ich dachte erst dass ich total blöd bin, als ich hörte das soll Dominanz ein bei einem dreimonatigen Welpen! :???:


    Also zum Welpen:
    Die "sozialisierten" Hunde sitzen tagsüber nicht in ihren Zwingern, sondern sind im "Haus". Also alle gemeinsam. Der Kleine hatte bei dem Wurf nur eine Schwester bei, die aber schon vermittelt wurde. Die Hündin, alo die Mutter hat beide Welpen abgestoßen. Nicht nur ihn. Beide wurden im Alter von nur 2 Tagen übernommen und dann mit der Flasche aufgezogen. Er und seine Schwester waren wohl seitdem auch zusammen mit anderen Hunden, kennen Katzen, Kinder, Autofahren, Gassigehen, das Leben in der Wohnung, sind Menschen gewöhnt, etc.
    Für mich klingt das schon positiv was die Prägung etc. angeht. Korrigiert mich wenns nicht so ist. Ich freu mich ja über Hinweise und Tipps. :???:


    Der Rüde ist laut Aussage verträglich mit anderen Hunden und hat durch den vielen Kontakt zu Artgenossen ein tolles Sozialverhalten entwickelt, ist aufgeschlossen Menschen gegenüber und mag Kinder.
    Gesagt wurde aber auch, dass er nicht für Anfänger geeignet ist, sowie seine Schwester auch, die ja nun aber schon weg ist. Da beide ja schon sehr selbstbewusst wären und später sicherlich agile, sportliche und große Hunde werden.


    Wo wir dann zu mir kommen:
    Die Dame klang total begeistert, als ich ihr erzählt hatte, dass meine letzte Hündin auch ein ADSH Mix war. (So wie der Kleine eben auch). Noch besser wurde es dann als ich sagte, dass ich ihn mit zur Arbeit nehmen kann. Sie sagte dann auch, dass das so deren absolute Traumvorstellungen sind von jemandem der zu denen kommt. (Hund mitnehmen können zur Arbeit, Rassekenntnis,..)
    Meine alte Hündin war zwar der gemütliche Typ, der jetzt nicht am Tag 6 Stunden körperlich gefordert werden wollte, aber war auch nicht mit nur ner halben Stunde auf der Wiese laufen zufrieden.


    Nunja, der kleine Knopf sitzt da nun immernoch. Und ich denke, dass das unter dem Umstand, dass die sein Aufreiten auf andere Hunde schon falsch interpretieren eher nicht gut ist, als ihn zu jemandem zu geben, der Erfahrungen mit ADSH hat, den Hund im jungen Alter schon fördern kann, etc. Also ich muss sagen ich verstehs nicht. :headbash:


    Ich blick echt nicht durch! :hilfe:

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  • Kurzer Edit:
    Als ich da war hab ich ihn auch in Action gesehen mit den anderen Hunden zusammen, da war er halt welpentypisch unterwegs, mal hier mal da gucken. Spielerisch und interessiert an den anderen Hunden.

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  • Zitat von "tschulia"


    Der Rüde ist laut Aussage verträglich mit anderen Hunden und hat durch den vielen Kontakt zu Artgenossen ein tolles Sozialverhalten entwickelt,


    Der Rüde ist drei Monate alt... wäre er da unverträglich, würde ich mir massive Sorgen machen.
    Ob das so bleibt, kann man schwer sagen.

    LG Raphaela


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