Achtung mal ein kleiner Spaß über Rauhhaardackel
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Hast Du jemals einen gehorsamen Dackel gesehen?
Ich mache mit meinen Dackeln Begleithundeprüfung; die machen das aus Spaß und Überzeugung und da läuft keiner "dackeltypisch" mit der Schnauze am Boden, sondern die orientieren sich an meiner Person mit Blick zum Frauchen.
Da gibt es bei Prüfungen immer ein"So was habe ich bei einem Dackel noch nie gesehen". Die Frage ist halt, was für Dackel hat der Prüfer je gesehen und was für ein Verständnis hat er.
So ist es!
Das finde ich ganz toll!
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Hallo,
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Alle 5 Dackel bei Henrys Züchter haben die BH Prüfung souverän gemeistert

Und auch ein Dackel freut sich über Lob - man muss einfach die richtige Belohnung finden und das ist beim Dackel heute mal dies und morgen mal das aber wenn man sie hat, dann geht das auch :) Hier gibt es keinen großen will to please aber der will to eat ist dafür immens und das mache ich mir immer wieder zu Nutze

Ich kenne einige sehr gut erzogene Dackel und jeder Besitzer von denen sagt das gleiche :)hahaha, den will to eat habe ich schon gut in die Erziehung einbauen können. Er ist sowie fast zu dünn und kann deshalb ein wenig Extras wegstecken.
Wir können schon: Sitz, Platz, Bleib, Such, Stop. Also ich kann es schon besser als mein Kleiner. Da hat er mich gut im Griff

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Naja:
Will to Please ist gefordert bei Hunden, die eng mit Menschen zusammenarbeiten.Der Dackel als Jagdhund, der im Bau selbst entscheiden muss wäre schlecht bedient, wenn der Mensch einen "rechts raus" Pfiff trainiert, wie beim Border, denn im Bau ist Outrun eher schlecht.
Ein Dackel muss so.
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Einen Dackel erzieht man nicht, man überzeugt ihn.
Hat man zum Überzeugen die richtigen Argumente (Belohnung und nicht Strafe), dann wird er nicht mit einem "disskutieren", sondern vertrauen.
Ist eigentlich ganz einfach.
Inkonsequent beim Dackel bedeutet abwägen zu können, ob man ihm auch mal seine eigenen Entscheidungen genehmigt und dann die eigenen Forderungen zurück stellt (und auch erkennen zu können, dass die Entscheidungen des Hundes durchaus eine gute Alternative zur eigenen Forderung ist).
Ich hatte damit bisher nie Probleme, im Gegenteil ich genieße es, dass mein Hund auch durchaus selber denken und handeln kann, auch wenn es mal nicht das ist was ich gerne hätte. Weiß ích doch, dass ich mich auf ihn verlassen kann, wenn es drauf ankommt.Genauso denke ich auch.
Deine beiden letzten Sätze sind besonders schön, um einen kleinen Dackel zu beschreiben. - Danke

Es ist einfach so eine Lebensbereicherung und auch immer wieder Herausforderung!
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Ihr Lieben!
Ich möchte Euch allen für die tollen Beiträge danken!
Ich weiß auch, dass es mit unseren anderen Hunden manchmal genau so "kompliziert" abläuft. Aber wer liebt lacht trotzdem. Allen einen schönen 2. Advent.
Anne mit Mäusejäger

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Dackel sind einfach etwas ganz besonderes. Die müssen den Sinn verstehen, bevor sie was machen - und sinnloses Zeug werden sie einfach nicht tun. die müssen selbst entscheiden können bei der Jagd. Ein Hund, der immer gesagt bekommt, was er tun soll, wäre im Dachbau verloren.
Unser Dackel, als ich ein Kind war, war toll. Null Erziehung, wir waren komplett ahnungslos, aber ein wunderbarer Familienhund trotz schlimmer Vorgeschichte.
Waldi - jaaaaa Waldi - ist immer mit mir spazierengegangen, hat mich heimgebracht, und dann auf dem Absatz kehrt und noch ne Runde alleine gegangen. Hatte alle Dorfhunde im Griff, war aber nie aggressiv, ist nie weggelaufen (ausser wie gesagt die Extrarunde nach dem Gassi manchmal, aber er hat uns nie beim Spazierengehen alleine gelassen), war imemr cool und souverän, hat alles mitgemacht. Wie gesagt, ohne jegliche Erziehung. Ich hab ihm ein paar Tricks beigebracht, konnte mich aber mit 11 gegen meine Eltern nicht durchsetzen, und die hatten nicht so viel mit Hundeerziehung am Hut.Er war einfach klasse, der Waldi - aber ich habe mich nicht wieder für einen Dackel entschieden, denn in mein leben heute würde so ein Hund leider nicht passen.
HAha, das hätte jetzt von mir geschrieben sein können..... (ist das überhaupt ein Satz?
) Egal....Unser Familiendackel, Hündin, zog bei uns ein als ich 7 war. 16 Jahre hat sie uns begleitet. Liebenswert und anhänglich .... anhänglich allerdings nur bei Menschen, die sie mochte. Das waren zwar sehr viele, aber, zu Fremden und Menschen, die zu laut, oder zu hibbelig waren, war sie skeptisch und hat sich NIEMALS bestechen lassen. Gute Menschenkenntnis
Erziehung gabs in unserem Hause schon, aber halt....naja.... zu menschlich. Wir hatten Glück, in einer verkehrsberuhigten Zone neben einem Feld, Wald und Wiesen zu wohnen. Denn sie wäre definitiv kein Großstadtdackel gewesen. Sie machte ihre eigenen Spaziergänge, eigentlich hat sie eher uns ausgeführt.... Leinenführigkeit, pah! Katastrophe! Hat sie was in der Nase gehabt, dann erwürgte sie sich fast selbst am Halsband.... Kein Loch im Boden war vor ihr sicher. Und wenn sie mal das Buddeln anfing, hörte sie erst auf, wenn sie was gefunden hatte...also, immer.... Mäuse, Maulwürfe etc..... In fremden Gefielden, wenn wir z. B. beim Wandern in den Bergen waren, hatte sie uns immer im Blick und ließ auch alles liegen und stehen, sofern man sie rief. In ihrer gewohnten Umgebung allerdings, wars ihr zum Teil echt Wurst, ob nun jemand bei ihr war, oder nicht...sie musste ja vom Feld, der Wiese, oder dem Wald nur ein paar hundert Meter laufen, dann war sie wieder zu Hause. Jeder in der Straße kannte sie, jeder liebte sie.Sobald die Sonne draußen war, und die Temperaturen etwas anzogen, flackte sie sich auf unserer Spielstraße vorm Haus mitten auf den Asphalt....kam ein Auto und wollte vorbei....pech gehabt
erst, wenn man sie ansprach und sie die Gnade hatte, zu hören, räumte sie die Straße. Zum Glück, wie gesagt, kannte sie jeder und es war nie jemand böse....Zu Hause war sie ein Engel. Verschmust, hat sich an alle Regeln gehalten. Draußen war sie auch lieb, aber halt eigensinnig. Wir hätten halt einfach mehr mit ihr trainieren müssen, aber, für unsere Ansprüche war das anscheinend nicht relevant. Und sie war glücklich.....
Sanftes Gemüht, aber mutig (nicht übermütig)! Eigensinnig, aber familiär. Stur, aber gütig. Anpassungsfähig, aber vorerst skeptisch. Zu Hause Prinzessin, draußen Indiana Jones..... kernig und zugleich zart.
Ein richtiger Dackel eben..... und ja, das wurde einige Posts vorher mal geschrieben, dass ein Dackel den SINN verstehen muss, bevor er etwas ausführt. Das ist natürlich bei anderen Hunden auch so, aber der eigene Wille bei den meisten Dackeln ist halt schon überdimensional. Vor allem der BLICK, wenn einem Dackel etwas gegen den Strich geht...unbezahlbar...... noch unbezahlbarer, wenn ein Dackel Dir zeigt, dass Du ihm wichtig bist.... tolle Kumpels.
Und ja, das MUSS so...die Eigensinnigkeit und das forsche Verhalten in der Natur, gehört für mich zu einem Dackel. Wie schon geschrieben wurde, wurde der Dackel zur Eigenständigkeit erzogen, musste immer viel selbst entscheiden, wenn Herrchen keinen Einfluss mehr ausüben konnte (Fuchsbau, Dachsbau). Ich finde, dass Dackel sehr strukuriert denken, genau wissen, was sie wollen und sich viele Dinge nicht aus der Hand nehmen lassen.... sind keine "Sklaven". Das muss man abkönnen.

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Wenn ich zu meinem letzten Dackel "hopp" gesagt habe, dass er auf die Couch hüpft, dann hat er sich erstmal hingesetzt auf dem Boden und hat mich angesehen nach dem Motto: Hast du nun einen Keks für mich oder warum soll ich jetzt da rauf?
Da konnte ich mich auf der Couch zum Affen machen und der blieb unten sitzen und hat mir zugesehen und zugehört wie ich mich bemüht hatte, ihn heraufzulocken.
Erst als ich keine Lust mehr dazu hatte und zu ihm gesagt hatte: "Dann bleibst du halt unten" - dann ist er raufgehüpft.Der Hammer!
Genau die gleiche Zirkusveranstaltung haben wir jeden Abend bei und zuhause mit unserem Dackel-Mix. Allerdings bellt er mich an, wenn ich finde, er kann ja dann unten bleiben wenn er nicht gleich raufkommen mag. -
Hi, hi, Dackel können seeeeehr gesprächig sein, vor allem wenn sie merken, dass es von Nutzen ist.
Meine jetzige Hündin ist eine gaaaaaaanz ruhige Maus, die hat noch nie gebellt seit ich sie mit 10 Wochen geholt habe. Jetzt ist sie über 5 Monate alt. Den einzigen Laut den sie täglich von sich gibt, ist so ein "Gejaule" wenn sie morgens gähnt, ansonsten ist sie total still.
Das ist sehr angenehm, wenn man vorher einen "etwas lauteren" Dackel gehabt hat, der alles und jeden kommentiert hat. Der konnte ja nichtmal beim Spielen (auch wenn er alleine gespielt hat) die Klappe halten - da musste er immer rumgrummeln, sodass wir den Fernseher lauter machen mussten.
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Unser Charly ist zwar ein Dackel-Mix, sein Eigensinn ist jedoch reinrassig.
Will-to-please? Charly kann kein englisch.
Besonders auffällig war das in der Hundeschule mit lauter Border Collies in der Gruppe. Während diese "Streber"erwartungsvoll ihre Signale ausführten, schaute mich mein Kleiner nur an mit einem Gesichtsausdruck "Und was gibt das jetzt wenn's fertig ist?"
Als ich beim Spazieren mal ein kleines SITZ einbauen wollte (nein, nicht in einer Pfütze), schaute Charly mich an, ob das jetzt mein Ernst sei, drehte dann seinen Kopf weg, schaute mich wieder an, fand ich könne mir mein blödes Sitz sonst wo ihn stecken. Und dann ging er schonmal. Und zwar zurück Richtung Auto...
Mein Vater (noch von der alten autoritären Schule) hat mit meinem Sturkopf mal Sitz (gegen Leckerli) geübt. Als das dritte SITZ etwas autoritär im Ton wurde, ist Charly gegangen
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.......................... etwas autoritär im Ton wurde, ist Charly gegangen

Ja, so sind Dackel!
Man muss ihnen einfach das Gefühl geben, dass man das was man sagt gar nicht so gemeint hat, man im grunde nichts von ihnen will .......... und dann tun sie alles um zu gefallen. Dann ist sich auch ein Dackel für "Gehorsam" nicht zu schade.
Ich finde diesen Thread ganz toll!
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