Hund mit seinen Artgenossen.. ich brauch Hilfe!
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Hallo, ich mal wieder.
Am Sonntag ist unser 1-jähriger Mac aus Griechenland bei uns eingezogen.
Ist noch ziemlich ängstlich, aber er hat eine lange Reise mit vielen Zwischenstationen hinter sich.
Er verkriecht sich meistens unterm Tisch und kommt eigentlich nur hervor, wenn wir alle ausm Wohnzimmer gegangen sind (er sucht uns dann) oder wenn er aufs Klo muss..
So, wenn wir dann mal Gassi sind (das entscheidet er, wann wir gehen. Ich möchte ihn da nicht mit Gewalt unterm Tisch rausziehen) und auf Artgenossen trifft, läuft er einfach vorbei. Auch wenn die Hunde auf ihn zu laufen, es interessiert ihn nicht! Immer gerade aus, er schaut sie ja noch nicht mal an!
Man muss dazu sagen, er erschrickt wirklich noch vor sehr vielen Sachen!
Er braucht Zeit, bis er bei uns angekommen ist. Aber dass er so wirklich garkeinen Kontakt zu anderen Hunden sucht find ich irgendwie komisch!
Freu mich über viele Tipps!
Liebe Grüße
- Vor einem Moment
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Na, der ist eben noch völlig neben sich. Einfach durch den Wind.
Lass ihm Zeit; dräng ihn nicht - das wird!
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Je nach dem was er alles erlebt hat braucht der noch viele Monate, bis er sich einigermassen sicher fühlt und sein wahrer Charakter unter der ganzen Angst sichtbar wird.
Das bedeutet für euch: ein Höchstmass an Geduld und diede nie zu verlieren. Der Hund bestimmt das Tempo, in welchem er sich einlebt. Das kann für euch eine sehr lange Zeit werden. -
Bei der Pflegestelle hat es wohl einen Monat gedauert bis er mit den anderen Hunden gespielt hat.
Fehlt ihm dann der Kontakt zu den Artgenossen ?? -
Nein, der ist jetzt erstmal mit sich selbst stark beschäftigt. Er wird dann auf seine Artgenossen zugehen, wenn er alles um sich besser einordnen und eindchätzen kann.
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Also kann man auch nichts machen um ihm das Eingewöhnen zu erleichtern?
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Meine Frau Schmitt interessiert sich auch herzlich wenig für andere Hunde. Ich halte das für völlig normal.
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Ich würde ihm auch einfach Zeit geben. Und dich sogar eher freuen: Andere Hunde reagieren unter Stress ganz anders (er könnte ja auch aggressiv, mit Gekläff oder ängstlich auf andere Hunde reagieren). Ignorieren sind doch super Voraussetzungen erstmal, er ist eben mit den anderen Einflüssen noch so überfordert, dass die Hunde erstmal nicht wichtig sind für ihn. Und wenn er auf der Pflegestelle mit anderen Hunden gespielt hat, dann hat er ja generell schon Interesse uns ist verträglich. Klingt doch alles sehr gut finde ich :-)
Wenn er sich ein bisschen eingelebt hat, kannst du dich ja gezielt mit anderen Hundehaltern treffen und erstmal gemütliche Spaziergänge mit einzelnen, verträglichen Hunden machen. Viele fremde Hunde sind ja auch wieder Stress, dann lieber öfter mal mit immer den gleichen Hunden laufen, mit denen deiner sich gut versteht.
Viel Spaß mit dem Neuankömmling! :-)
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Ja sei erstmal froh drüber das er andere Hunde ignoriert. Für die eingewöhnungsphase ist das klasse. Wenn er so langsam ankommt, siehst du eh erstmal was für ein Hund das genau ist, was für Spielgewohnheiten und sowas, er hat. Du wirst nach ein paar Wochen merken ob er mit dem ein oder anderen Hund plötzlich Lust auf ne Flitzerunde hat :) Bis dahin, Geduld!!
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Zitat
Also kann man auch nichts machen um ihm das Eingewöhnen zu erleichtern?
Viel Geduld, kein Druck, Stress vermeiden (ruhige Spaziergänge wählen etc.) , Regeln und Rituale einführen. Das gibt dem Hund eine Struktur und Sicherheit. Dazu empfehle ich ein kleines Büchlein von Patricia McConnell "Love has no age limit". Es ist auf englisch, liest sich jedoch einfach und schnell. Gerne hätte ich es schon gelesen bevor ich meinen Hund bekommen habe.
Ich wäre froh, wenn mein Charly andere Hunde auch einfach ignorieren würde anstatt sie anzubellen
Das macht euer Hund super. Konflikte vermeiden. Seine Hundefreunde wird er sich dann schon irgendwann aussuchen, wenn die Zeit da ist. Selbst mein Senior hat trotz seiner Angstaggression ein paar Freunde gefunden. Das sind zwar wenige und das ist dann auch kein gemeinsames Spielen und Rumrennen so wie man sich das als frisch gebackener Hundehalter erträumt. Sondern entweder man schnüffelt mal an der gleichen Stelle oder man ignoriert sich gegenseitig ganz entspannt 
- Vor einem Moment
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