Vaginale Blutungen

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    Hallo ihr lieben,
    Ich brauch von euch ein Rat.


    Aber erstmal zur Vorgeschichte:


    Wir hatten unsere Hündin Püppi damals als Fundhund vom Amt übernommen. Sie wurde vom Vorbesitzer auf einer Landstraße ausgesetzt wo sie vom Pkw erfasst wurde. Eine Tierärztin war zu dem Zeitpunkt zufällig auf dem nachhause Weg und hat sich sofort um das Tier gekümmert. Nach einer richtig heftigen Op wurde übers Radio eine Pflegestelle gesucht weil sie sehr viel Ruhe brauch und ein Tierheim ungeeignet ist.
    Da meine Frau und Ich uns viel für den Tierschutz einsetzten haben wir die Hündin aufgenommen. Nach ner Zeit haben wir uns natürlich an sie gewöhnt und da war uns klar die arme Maus bleibt bei uns. Mit dem Amt wurde dann alles Vertraglich fest gemach.
    Unsere Bedingung vor der Übernahme damals war, dass Püppi kastriert übergeben wird- die Kastration hatte dann die Tierärztin durchgeführt die sie damals aufgelesen hat und mit dem Amt abgerechnet.
    Leider musste Püppi letzte Woche aufgrund von andauernden vaginalen Blutungen erneut unters Messer, wobei festgestellt wurde, dass die Eierstöcke bei der damaligen Kastration nicht mit entfernt wurden, was laut der Tierklinik Norderstedt nicht fachgerecht ist.
    Wir wurden sogar gefragt ob das im Ausland gemacht wurde.
    Durch sämtliche Untersuchungen woher die Blutungen stammen (bei einer "kastrierten Hündin" wie wir annahmen), sind mittlerweile Kosten von insgesamt knapp 1400€ entstanden, obwohl man diese durch eine ordnungsgemäße Kastration komplett hätte abwenden können.


    Mir geht's hier nicht ums Geld sondern um das Wohl unserer Hündin. Sie musste etliche Tests über sich ergehen lassen wie z.B Blut abnehmen, Röntgen, Ultraschall usw


    Die Tierärztin reagierte nur so: Ich hab alles entfernt!!!! Gibt's ein Histologischen Befund?


    Den Befund haben wir natürlich auf anraten der Tierklinik anfertigen lassen und der Tierärztin zukommen lassen. Und jetzt werden wir Ignoriert. Deswegen sehe ich mich gezwungen was zu tun.


    Wie würdet Ihr weiter vorgehen bzw. habt ihr ein Rat was ich machen soll/kann?


    Grüße Marco


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  • Ich würde mich von einem Anwalt beraten lassen. Wenn die TÄ behauptet, sie hätte ordentlich kastriert und in der Klinik wurde was anderes festgestellt, ist doch ein Pfusch offensichtlich.
    Vielleicht wird die TÄ durch ein Anwaltsschreiben gesprächiger.

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  • Du hast geschrieben, das die TÄ die Kastration mit dem Amt abgerechnet hatte.
    Also hat das Amt die Rechnung von der TÄ zur Bezahlung bekommen. Lass Dir von dem Amt die Rechnung oder Kopie zuschicken. Da muss sie ja aufgeführt haben, welche Behandlung sie durch geführt hat.
    So wie sich das anhört, wurde sie nur sterilisiert, dann wird sie immer noch läufig, ist aber nicht mehr Empfängnis bereit....kann nur keine Babys mehr bekommen.

  • Guten morgen,


    die Klinik sagte es wurde nur die Gebärmutter entfernt und der Eileiter hatte "nur" anschnitte. Das heißt alles wurde drin gelassen. Da können wir echt froh sein das kein Rüde drauf war :shock:
    Ich werde jetzt mal den Sachbearbeiter vom Amt anrufen.


    Danke schonmal für die zahlreichen antworten.


    Lg


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    • Neu

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  • Zitat von "MarcoSH"

    Da können wir echt froh sein das kein Rüde drauf war :shock:


    Da wäre gar nix passiert - die Gebärmutter verbindet Scheide mit Eierstöcken - ohne Gebärmutter kommen keine Spermien bis an die Eizellen ran…


    Ich weiß, dass es ein paar TA gibt, die der Auffassung sind, dass man den Risiken einer Kastration vorbeugt, indem man die Eierstöcke (bzw. einen Eierstock) belässt, da dann die Hormone aktiv sind, aber Trächtigkeit und Gebärmutterentzündung ausgeschlossen sind. Ob das tatsächlich Sinn macht halte ich für mehr als fraglich…
    Hat die TA diese denn mit Absicht belassen?

  • Sie hatte uns damals erzähl das Sie es unmöglich findet eine Hündin nur zu sterilisieren da die zurück bleibenden Organe sich verändern können. Aus diesem Grunde würde sie nur kastrieren.



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  • Uns ging es ähnlich. Wir bekamen Lilly aus Frankreich - sterilisiert.
    Anfang diesen Jahres hatte sie auch ganz minimal und nur ein mal gebautet. Ich bin zum Tag und wurde gefragt, ob sie läufig sein kann. Natürlich nicht, ist doch sterilisiert. Es wurde auf Bakterien zurückgeführt und wir bekamen Medikamente mit.
    Einige Wochen später war sie scheinschwanger.
    Es wurde ein Ultraschall gemacht und siehe da, die Eierstöcke wurden nicht ganz entfernt. Da hängen noch Reste.
    Ich wollte mich auch noch mit dem TH in Verbindung setzen und nachfragen, habs dann vergessen. Die TÄ meinte, man solle den Rest jetzt auch lieber entfernen, wegen Krebs. Aber wieso sollte ich einen gesunden hund nochmals aufschneiden lassen. Blöd gelaufen, aber trächtig kann sie nicht werden.


    Ich wünsche euch viel Glück.

  • Zitat von "LillyMarie"

    Uns ging es ähnlich. Wir bekamen Lilly aus Frankreich - sterilisiert.
    Anfang diesen Jahres hatte sie auch ganz minimal und nur ein mal gebautet. Ich bin zum Tag und wurde gefragt, ob sie läufig sein kann. Natürlich nicht, ist doch sterilisiert. Es wurde auf Bakterien zurückgeführt und wir bekamen Medikamente mit.
    Einige Wochen später war sie scheinschwanger.
    Es wurde ein Ultraschall gemacht und siehe da, die Eierstöcke wurden nicht ganz entfernt. Da hängen noch Reste.
    Ich wollte mich auch noch mit dem TH in Verbindung setzen und nachfragen, habs dann vergessen. Die TÄ meinte, man solle den Rest jetzt auch lieber entfernen, wegen Krebs. Aber wieso sollte ich einen gesunden hund nochmals aufschneiden lassen. Blöd gelaufen, aber trächtig kann sie nicht werden.


    Bei einer STERILISATION werden die Eierstöcke auch NICHT entfernt. Sondern nur so durchtrennt, dass die Hündin nicht mehr tragend werden kann. Sie wird weiterhin läufig. In deinem Falle ist dann also alles so gewesen, wie man es dir auch mitgeteilt hat. Was daran ist denn jetzt "blöd gelaufen"?

    “Dogs are great. Bad dogs, if you can really call them that, are perhaps the greatest of them all.”


    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

  • Zitat von "zauberpony"


    Bei einer STERILISATION werden die Eierstöcke auch NICHT entfernt. Sondern nur so durchtrennt, dass die Hündin nicht mehr tragend werden kann. Sie wird weiterhin läufig. In deinem Falle ist dann also alles so gewesen, wie man es dir auch mitgeteilt hat. Was daran ist denn jetzt "blöd gelaufen"?


    Bitte denkt daran, dass gerade auch im fremdsprachigen Ausland bei Hündinnen oftmals von "Sterilisation" gesprochen wird (auch von TAs), wenn tatsächlich eine Kastration gemeint ist. Da eine richtige Sterilisation bei TAs als Kunstfehler, bzw. schlechte Praxis gilt, ist die Chance eher gering, eine sterilisierte Hündin zu bekommen.


    Da in dem konkreten Fall nicht komplette Eierstöcke verblieben sind, sondern nur Reste, ist klar, dass es sich um eine unsauber ausgeführte KASTRATION gehandelt hat.


    Das verbliebene Eierstockgewebe neigt leider zur Entartung, insofern hat der TA mit seiner Empfehlung nicht ganz unrecht (und das ist auch der Grund, warum Sterilisation bei Hündinnen von den meisten TA abgelehnt wird). Ich würde mal mit dem TA besprechen, ob regelmässige Vorsorgeuntersuchungen möglich sind, damit man nur operieren muss, wenn es nötig ist, man die Probleme aber rechtzeitig erkennt. Wobei ich persönlich bei einer gesunden Hündin das Zeug wohl eher entfernen lassen würde, wenn sie fit ist, und nicht als Not-OP. Aber da müsste ich mich auch noch intensiver beraten lassen.

    Rhian - Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006

    Splash - Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010

    Emrys - Welshie-Zwärgli *27.6.2020

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