Neuer Hund - Angstpipi?

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    Hallo erstmal, bin ja noch ganz frisch hier :)


    Seit drei Tagen hab ich meinen ersten eigenen Hund. Einen 9 Monate alten Mopsrüden. Das erfreuliche ist erstmal, dass er wahrlich "Mopsfidel" ist. Er hat zwar eine platte Nase aber er röchelt nicht permanent wie man das leider von vielen Möpsen kennt. Er kann auch neben mir herrennen und wirkt danach nicht erschöpft oder atmet gar schwer.wahrscheinlich bin ich dann fertiger :o)
    Wir (ich wohne zusammen mit meinem Freund) haben ihn von einem anderen Paar, die ihn nichtmehr halten konnten weil er sich nicht mit dem anderen Hund von ihnen vertragen hat. Allerdings hat sich ziemlich schnell herausgestellt, das er fast garnichts kann. Das einzige was er konnte war das Kommando "Sitz" und auch nur dann wenn er Lust hatte....mit viel Geduld hab ich ihm gestern "Platz" beigebracht, war erstaunt dass es doch so gut und schnell für mich als Anfängerin ging :rollsmile:


    Allerdings gibt es einige Dinge die mich echt stören unter anderem das ständige "Stresspinkeln"(?)


    Ein paar Beispiele:


    1. Ich war im Bad, mein Freund wollte was in die Spülmaschine räumen. Weil Mopsi gerne in die Spülmaschine kriechen wollte, hat er ihn ins Wohnzimmer gelockt und die Tür geschlossen, damit er 2 Minuten Ruhe hat. Als er zurück ins Wohnzimmer kam -> Pfütze


    2. Ich war alleine Zuhause und habe mich sehr lange nur mit ihm beschäftigt, ihm das "Platz" beigebracht. Sicher ungefähr 2 Stunden hatte er meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Dann war meine Waschmaschine fertig und ich musste dummerweise meine Aufmerksamkeit dann mal dahin lenken :gott: Ich stand also im Wohnzimmer und hing meine Wäsche auf, er war sogar bei mir, lag neben meinen Füßen auf dem Boden. Auf einmal stand er auf und fing an, vor mir auf den Teppich zu pieseln.... Ich aus Reflex laut "Hey!" gerufen, dann hat er auch direkt aufgehört und ist dann fröhlich um mich rumgehüpft als wollte er sagen "Wie schön dass du dich jetzt wieder auf MICH konzentrierst!"


    3. Mein Freund ging heute Nachmittag in die Küche, um das Abendessen zuzubereiten und schloss die Tür hinter sich, weil der Mopsi echt viel Aufmerksamkeit fordert und er sonst keine Ruhe gehabt hätte. Ich saß allerdings direkt nebenan im Wohnzimmer, er war also auf keinen Fall allein und hätte jederzeit zu mir gekonnt. Aber -> Pfütze vor die geschlossene Küchentür :/


    Ich verstehe es, wenn er noch aufgeregt ist (bin ich ja auch) und hab jetzt auch schon gelesen, dass das bei Hunden durchaus bei Stress vorkommen kann. Allerdings frage ich mich schon, wo vor allem bei Situation 2 denn Stress war? Hab gelesen dass es zwar nicht sein kann, aber ich kann es mir nicht anders erklären als dass er damit meine Aufmerksamkeit zurück wollte....was ja auch geklappt hat. Ich kann auch ziemlich ausschließen dass er wirklich MUSSTE, wir waren bis jetzt jeden Tag 4 mal draußen und von einem 9 Monate alten Hund kann ich doch schon erwarten dass er es mal ein paar Stunden aushält oder? Ist ja kein Welpe mehr.


    Jetzt frage ich euch: ist das normal? Sollte ich einfach noch ein paar Tage abwarten und sehen wie es sich entwickelt? Wie soll ich reagieren wenn ich ihn erwische? Habt ihr vielleicht selber Erfahrung mit solch kleinen "Auslaufmodellen"? Als Hundeneulinge sind wir über jeden Rat, über jede Erfahrung dankbar!


    Liebe Grüße von Marama und Mopsi

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  • Ich glaube, dass er nicht stubenrein ist und auch nicht alleine bleiben kann und würde das volle Programm wie bei einem Welpen durchziehen. Also so wirkt es zumindest auf mich.


    Alle 2 Stunden raus, raus sobald er unruhig wird, raus nach dem Essen.
    Muss ja nicht immer eine ganze Runde sein.


    Ausserdem würde ich am Alleinbleiben arbeiten. Wir machen es mit unser 4 Monate alten Hündin, dass ich sie alleine lasse, nachdem ich eine Runde mit ihr draußen war. Immer mal wieder kleine Abstände. Mal mach ich eine Tür zu hinter mir, mal gehe ich in den Keller, mal draußen die Post holen, mal auch schnell eine Runde alleine mit dem großen und der Zeitraum wird immer größer.


    Und drei Tage sind auch noch nicht lang! Das wird schon!


    Achja und herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs! :)

  • Für Herrn Mops ist das bestimmt alles noch sehr aufregend bei Euch. Außerdem scheint er nicht gewöhnt zu sein, dass man sich mit ihm beschäftigt. Und wenn Du zwei Stunden am Stück versuchst, ihm ein neues Kommando beizubringen ist das viel zu lang. Das stresst auch.


    Er muss sich erst einleben. Ich würde einen neuen Hund erstmal weitestgehend in Ruhe lassen und nur beobachten, auch wenn das natürlich sehr schwerfällt. Die Vorbesitzer werden Dir vermutlich nicht verraten, ob er stubenrein war. Geh halt häufig mit ihm raus, wenn Du Pech hast, muss er es ganz neu lernen.

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  • Überforderung erzeugt Stress und Stress erzeugt eine etwas schnellere Blase was wiederum schnell eine Pfütze erzeugt.


    Wenn man sich 2 Stunden lang mit dem Hund beschäftigt, kann ihn das durchaus sehr stark überfordern, weil es einfach zu lang am Stück ist. Das erzeugt Stress... siehe oben.


    Das Schließen von Türen vor seiner Nase kann ebenso Stress erzeugen. Der Hund ist 3 Tage bei euch. Der wird vollkommen bombadiert mit neuen Eindrücken und neuen Menschen um ihn herum, von denen er nicht weiß ob er ihnen komplett vertrauen kann und vorallem ob er überhaupt zu ihnen gehört. Das aktive Ausschließen vom Sozialpartner mittels einer Tür verursacht immensen Stress bei einem sensiblen Hund.



    Der Hund muss erstmal bei euch ankommen. Lernen das er jetzt dazu gehört und das eine vor seiner Nase geschlossene Tür eben nicht das Ende der Welt bedeutet.


    Wenn er die Pfützen nur in solchen nachvollziehbaren Situationen fabriziert, denke ich nicht unbedingt das er nicht Stubenrein ist. Aber was hätte er in der Situation machen sollen? :ka:

  • Anton war 3 Jahre alt als er zu mir kam und musste ständig pinkeln. So ein Umzug ist wie schon erwähnt Stress für das Tier. Alles , aber wirklich alles ist neu. Ich glaube viele vergessen das, für einen selber ist ja nur der Hund neu. Für den Hund aber vom Teppich, über die Möbel, die neue Umgebung, neue Gerüche, neue Reize, neue Menschen, einfach das ganze Leben.
    Ich bin ganz oft vor die Tür gegangen, damit er sich lösen konnte.
    Macht euch keinen Kopp, lasst ihn ankommen. Vielleicht wollt ihr ein bisschen viel am Anfang

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Okay, ihr habt sicher recht. Ich sollte ihn erstmal ankommen lassen und dann weitersehen. Aber wenn man so unerfahren ist, macht man sich halt viele Gedanken...
    Vielen Dank und liebe Grüße :smile:

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