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Hündin kratzt sich - "kahle" Stelle

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    Hallo!


    Gleich mal vorweg. Ich werde am Montag Vormittag zum Tierarzt gehen, möchte mich aber hier auch noch zusätzlich erkundigen.


    Ich habe eine jetzt 6 Monate alte unkastrierte Hündin. Sie ist bei mir, seit sie 8 Wochen alt ist. Seit ein paar Wochen fällt mir auf, dass sie sich häufiger kratzt und beißt. Ich dachte teilweise aber, dass ich mir das nur einbilde. Ihr Fell und ihre Haut sehen nämlich super aus. Keine Rötungen, keine offenen Stellen, kein Ausschlag, glänzendes Fell, keine Verfilzungen ... Ich bürste sie auch regelmäßig und habe sie vor ein paar Tagen zur Vorsorge mit einem Flohshampoo gebadet (danach keine Besserung, keine Verschlimmerung). Hab mir natürlich ihr Fell und die Haut ganz genau angesehen, Flöhe hat sie bestimmt nicht. Auch sonst kann ich keinen sichtbaren Parasitenbefall erkennen.


    Vor ca. 2 Stunden habe ich bemerkt, dass sie auf der rechten Seite bei der Lende, an der weichen Stelle auf der Seite zwischen Rippen und Becken/Hüfte nur mehr recht kurze Haare hat. Richtig kahl ist die Stelle noch nicht, aber die Haut schimmert schon leicht vor und das Fell ist eben ganz kurz. Sie hat an der Stelle keinen Ausschlag, keine Hautrötung, etc.
    Das muss die Stelle sein, an der sie sich am häufigsten kratzt/beißt. Sie beißt sich aber auch am Bauch und auf der anderen Seite bei der Lende. Manchmal kratzt sie sich auch am Hals. Natürlich haben bei mir nun die Alarmglocken geklingelt. Am Montag fahre ich mit ihr zum Tierarzt.


    Sie kratzt sich meistens in Ruhephasen. In der Hundeschule macht sies nicht, beim Spazieren gehen auch nicht (außer wir bleiben stehen, dann manchmal). Meistens macht sie es morgens kurz nach dem Aufwachen. Ich glaube schon, dass sie sich manchmal auch stressbedingt kratzt (ist ein kleines Sensibelchen), aber bestimmt nicht nur.


    Hat jemand eine Idee, was das sein könnte? Ich persönlich tippe ja vorsichtig auf eine Allergie oder eine Unverträglichkeit ... aber ich weiß es ja nicht.


    Liebe Grüße!

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  • Das es sich um eine allergische Reaktion handelt ist natürlich möglich.
    Was wird denn gefüttert. :???:


    Ansonsten hoffe ich das dein TA dir da mehr sagen kann.

    LG Anette

    (Mohikaner und Inventar)

    Für immer in meinem Herzen

    Diego *2004 - † 21.Juni 2018

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  • Als ich deinen Beitrag las musste ich sofort an Grasmilben o.ä. denken. Was du beschreibst hatte ich mit meiner im Sommer auch durch. Ich habe erst gedacht es seien Flöhe, habe aber keine gesehen und vorsorglich trotzdem alles mit dem Kochprogram gewaschen, Schlafstellen desinfiziert und und ihr auch eine Parasitendusche verpasst. Leider half alles nichts und so bin ich zum Doc. Er nahm dann eine kurze Haarprobe, spritzte ihr ein Mittelchen, welches nach 10 Tagen wiederholt werden musste und dann war alles überstanden. Sie hatte das noch nie und er sagte mir dann, dass es sich um Haarlinge handelte.


    Ich bin natürlich kein Doc und meine Angaben sind ohne Gewähr aber mir kam gleich der eine Gedanke.

  • Hallo ihr Lieben!


    Sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde ...
    Ich war mit ihr beim Tierarzt und dort wurde sie gegen Staphylokokken behandelt. Bekam Antibiotikum, etwas Entzündungshemmendes, Mittel gegen Milben, Flöhe etc., was gegen den Juckreiz. Volles Programm. Nach zwei Tagen wieder und nach zwei Tagen wieder. Der TA meinte dann, es sollte jetzt gut sein und falls nicht, müsse man weiter suchen. Er meinte auch, dass der nächste Schritt eine Umstellung auf gutes Futter wäre.


    Mir kam vor, dass es dann auch besser wurde, aber seit ein paar Tagen kratzt sie sich wieder so häufig. :sad2:
    Heute morgen habe ich mit dem Furminator ihre Unterwolle entfernt, weil ich gelesen habe, dass es auch am Fellwechsel liegen kann, genauer an der juckenden Unterwolle. Sie hat aber gar nicht viel Unterwolle. Dann habe ich ihre Haut mit etwas Olivenöl eingerieben. Mal sehen ob es jetzt besser wird, ich befürchte aber, dass das nicht der Grund für das Kratzen ist ...


    Man sieht zwar keine kahlen Stellen mehr und nach wie vor keine Hautrötungen oder ähnliches, aber manchmal schläft sie Nachts eine Zeit lang gar nicht, weil sie sich kratzt. Nachts und Morgens ist es am Schlimmsten. Man sieht es ihr äußerlich gar nicht an, dass sie irgendein Problem hätte, unruhig ist sie aber ...


    Meine Hündin bekommt Platinum Adult Chicken Trofu und Real Nature Nafu.


    Ich hab sie von einer Verwandten, die in Österreich lebt. Die hatte einen ungewollten Wurf, ich wollte schon lange einen Hund und da fiel die Entscheidung dann leicht. Ich bin gegen Welpenhändler und Hobbyzüchter, aber bei meiner Verwandten weiß ich, dass sie in diese Kategorie nicht rein fällt. Als ich sie holte, hatte meine Maus jedenfalls keine Flöhe. Das wurde überprüft.


    Wenn der TA meint, der nächste Schritt wäre eine Umstellung auf ein gutes Futter (er weiß nicht, was ich füttere und ich bin der Meinung, dass mein Futter ein recht gutes Futter ist), und ich gehe zu ihm, nehme ich an, dass er mir sein Futter verkaufen will (PetFit Nassfutter). Ist eben jetzt die Frage ob das sinnvoll ist?


    Hab mir überlegt, dass ich jetzt 1-2 Tage warte und beobachte, ob es durch das Unterwolle entfernen und durch das Olivenöl besser wird und wenn nicht, versuche ich mal das Trofu wegzulassen. Und wenn das nicht hilft, dann schaue ich evtl. nach einem Nassfutter für Allergiker? Vielleicht Rinti Sensible oder sowas? Könnt ihr mir da ein Futter empfehlen?


    Barfen wäre schwer, wäre aber möglich. Hab leider keine Gefriertruhe, könnte aber vielleicht die meiner Eltern mitbenutzen. Die Wohnen 20 min mit dem Auto entfernt. Müsste dann eben immer eine Wochenration zu mir mitnehmen oder so ...
    Meine Kleine ist aber mein erster Hund und befindet sich gerade noch im Wachstum (ist 7 Monate alt) und ich hab ein bisschen Angst davor, Fehler beim Barfen zu machen, weshalb ich es gern erst mal ohne Barfen versuchen würde.


    Liebe Grüße, Kastanie

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Unser Hund hatte das auch. Da hat der Tierarzt sofort gesagt: der hat eine Weizenallergie. Wie er da sofort drauf gekommen ist, keine Ahnung. Das scheint wohl häufiger vorzukommen.


    Vielleicht probierst Du das mal aus? Kann ja nicht schaden. Was Du fütterst, finde ich gut. Aber falls der Hund wirklich eine Allergie hat, nutzt das beste Futter nichts, wenn Weizen drin ist z.B.


    Bei Devlin war nach der Futterumstellung das Kratzen tatsächlich sofort vorbei.


    Edit: hatte Dein Hund denn überhaupt Flöhe und Milben etc.? Mir wär ein Tierarzt suspekt, der mein Tier mit Chemie vollpumpt, ohne genau zu wissen, was es überhaupt hat.

  • Ich schreibe hier mal weiter, falls jemand mal diesen Thread rauskramt und wissen möchte, wie es weiter gegangen ist. :)


    @Devlin: Mittlerweile ist mir der Tierarzt wirklich suspekt. Mir kommt es so vor, als würde er ohne viel zu untersuchen immer gleich ziemliche Bomben und Antibiotika spritzen. Deshalb war ich auf Empfehlung einer Freundin nun bei einem anderen TA:


    Die Diagnose ist, dass das Jucken wahrscheinlich mehrere Ursachen gleichzeitig hat. Es kann am Fellwechsel liegen, an trockener (Heizungs)Luft, am Getreide im Futter, an einer leichten Allergie gegen Milben, etc.


    Wir müssen jetzt 4-6 Wochen getreidefrei füttern und meine Kleine muss für 4 Wochen einmal pro Woche mit einem Allergieshampoo gebadet werden. Zusätzlich bekommt sie einmal pro Woche nach dem Baden ein Mittel aufs Fell, das der Haut helfen soll, wieder ganz gesund zu werden, da die Haut zwar keine Rötungen oder Pusteln, aber Schuppen hat. Diese Woche bekommt sie noch einmal ein Mittel gegen Flöhe, Milben und alles mögliche (Advocate heißt es) aufs Fell. Ich habe mittlerweile auch vorsorglich auch alle ihre Sachen bei 95°C gewaschen.
    Sollte das alles nichts helfen, muss ich nochmal zum Arzt und dann muss man "härter" ran. Ich glaube aber, dass es hilft, da ja seit dem Doc-Besuch schon wieder einige Tage vergangen sind und sich das Kratzen seither tatsächlich fast auf Null reduziert hat! Ob jetzt Milben oder Getreide oder überhaupt nur der Fellwechsel die Ursache fürs Kratzen ist, kann ich noch nicht sagen, ich habe aber den Verdacht, dass es am Getreide (oder zumindest an irgendetwas im Futter) liegt.

  • (ja, ich bin in der Hinsicht geschädigt, aber) Wurde auf Demodex untersucht?
    Hatte meine Hündin auch ungefähr in dem Alter.


    Manche Tierärzte kommen da wohl nicht so schnell drauf. Unser Tierarzt hat sofort gesagt, dass es wahrscheinlich Demodex ist.
    Aber ein anderer Tierarzt, bei dem jemand mit nem Bruder von ihr war (der ganze Wurf war natürlich betroffen), hat erstmal ne Kultur angelegt. :hust:


    Jedenfalls waren die Symptome recht ähnlich: kratzen, an verschiedenen Stellen und dann letztendlich auch dünner werdendes Fell bis, leider, hin zu kahlen Stellen.

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