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Hund kommt nicht

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    Hallo!
    Mein Westie , 3 Jahre alt, frisst ab und zu ( wirklich selten) beim Gassi etwas. Da man es, wenn er frei läuft, oft nicht sieht, was es ist, oder es war auch schon mal ein Katzen- oder Hundehäufchen :hilfe:, schimpfe ich mit ihm.
    Nicht schlimm, nur so PFUI, komm her, sofort! Er kommt dann nicht, macht absolut dem Kasper, lässt sich nicht anleinen usw. Ich habe es auf nette Weise probiert, mit scharfem Ton, bin in die entgegengesetzte Richtung gegangen, habe ihn ignoriert oder mit Leckerlies gelockt. Nichts hilft, das geht ewig so weiter.


    Habt Ihr eine Idee was ich machen kann, dass er nicht den Kasper macht, sondern einfach akzeptiert es ist Pfui und ich muss jetzt an die Leine.


    LG Christine

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  • Schon mal freundlich versucht?
    Wenn dein Chef oder Lehrer Dich in scharfen Ton ruft, gehst Du dann gerne dort hin?
    Bei meinen Hunden kommt ein scharfes"Pfui!", wenn sie den Kopf heben wird sofort gesäuselt "Fein!" und "Hier",
    dann gibt es Lecker. Sie kommen gerne!

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

  • Mit PFUI Komm her! hast du ihm so richtig das Herkommen vermiest, Herkommen ist nun Pfui für ihn. Den Kasper macht er, weil er mit der Situation überfordert ist und nicht weiss, was tun bei den widersprüchlichen Signalen, die du sendest.


    Bau den Rückruf mit einem neuen Signal positiv auf, und verknüpfe ihn nicht mit Pfui oder anderen aversiven Signalen. Das Abbruchsignal benutze allein, wenn er daraufhin die Handlung abbricht, ist gut.

    Rhian - Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006

    Splash - Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010

    Emrys - Welshie-Zwärgli *27.6.2020

    Welsh Springer Spaniels Reloaded!

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  • Ja, ich habe doch geschrieben, daß ich es auch auf nette Weise probiert habe. Nur das Pfui fällt in schärferem Ton aus. Muß ja, kann ja Pfui nicht wie gut gemacht betonen...

  • Es wurde schon gesagt: Zurück auf Anfang und Rückruf mit einem anderen Wort noch Mal neu aufbauen.
    UNd aufbauen ist genau das: man etabliert ein Basis und macht dann schritt für Schritt wieter. Soll heisssen: EWenn Du sicher bist, dass der Hund kommt, z.B. weil Du in der Küch stehst, rufst DU seinen Namen, wenn er angelaufen kommt das neue Rückrufwort, z.B. 'Hier' und gibst ein Leckerchen, wenn er da ist. das machst DU ca 100 Mal. Dann steigerst Du langsam den Schwierigkeitsgrad.
    Während dieser Zeit machst Du dem Hund ne Schleppleine ans Geschirr, so dass Du ihn DIr zu Not (wortlos!) wieder herangeln kannst.
    Leckerlei nciht zeigen beim rufen und den Hund nicht immer anleinen, wenn er kommt.


    Es ist doch eigentlich auch logisch: Da ist man auf Erkundungstour, so wie es die eigene Natur vorschreibt (Westies sind ja Solitärjäger und nicht darauf gezüchtet Herrchen jeden Wunsch von den augen abzulesen) Dann ruft Frauchen und das bedeutet, die Party ist vorbei. Frauchen ist auch noch schlecht drauf.
    Da würde ich auch nicht kommen.


    Der Hund rafft nicht wirklich, dass Du ihn für's Nichtkommen schimpfst. Der merkt nur, Du bedeutest Ärger


    Schleppleine, Neuaufbau, beides konsequent und damit leben, dass man einen vo Typ unabhängigen Hund hat, den man evt in manchen Situationen von vornherein nicht ableint.
    Das ist ziemlich viel Arbeit und wird Euch wahscheinlich den Grossteil des Winters beschäftigen

    • Neu

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  • Möglicherweise ist seine Verknüpfung von Pfui anders, als Du es Dir vorstellst.


    Man kann dem Hund auch beibringen, dass er nichts vom Boden aufnehmen und schon gar nicht fessen darf. Wir mussten das, den mein Rüde war zu Anfang ein wirklicher Staubsauger. Im Höchstfall nimmt er noch was in die Schnauze und guckt mich dann fragend an. Dann verwende ich "lass es" als Abruchsignal. Und wenn er das getan hat rufe ich ihn her.


    Nicht zwei Aufgaben auf einmal von denen er die erste noch nicht mal verstanden hat. ;)

  • Sorry, ich hab eben noch mal den Ausgangsbeitrag und meine Antwort gelesen und gesehen, dass das nicht richtig zusammen passt.
    Irgendwie will mein Hirn im Moment nicht so recht - ich hatte überlesen, dass es um das Fressen vom Boden geht und nicht um den Rückruf grundsätzlich. .
    Und da bin ich keine kompetente Hilfe, denn meine Hund macht das auch.
    Im Grunde muss man das Kommando Aus! neu aufbauen. Ich hab das selber noch nciht gemacht, weil ich einfach zu faul bin. Wenn meine Kröte in Reichweite ist, spuckt sie es aus, aber meist ist Aus! für sie das Signal den Mist möglichst schnell runter zu schlucken. Seufz. Ich muss da noch mal ran, aber es ist als Problem im Moment irgendwie nciht dringlich genug für mich.


    Was ich aber schon trennen würde ist der Rückruf und das Aus bzw Pfui.
    Es soll ja keine Strafe sein, zu Dir zu kommen. Wenn er nicht hört, ignorier ihn halt für ne kurze Weile und ruf ihn dann, etwas später, wenn Du nicht mehr sauer bist und er den Vorfall vergessen hat.

  • Das "Komm her" wirkt vermutlich negativ auf den Hund, quasi wie Strafe. Nach dem "Pfui" sollte auch erstmal ein Lob kommen, wenn der Hund richtig reagiert und das Aufgenommene fallenlässt, bzw vom Fressbaren ablässt. Und erst danach sollte man den Hund ranrufen, ganz freundlich.
    Ernstgemeint freundlich vielleicht nach einmal tief durchatmen, und nicht mit dem Rest-Frust im Bauch. Denn die negative Stimmung nimmt der Hund deutlich wahr und quittiert das mit Unsicherheit und daraus resultierendem Nicht-Rankommen.


    Der positive Neuaufbau beider Kommandos kann helfen, evtl auch zwei ganz neue Kommandos nehmen.




    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    !!! Wenn dein Hund nicht das tut, was du möchtest, dann such den Fehler zuerst bei dir selbst !!!

  • Zitat von "Lockenwolf"

    warum muss ein Abbruchkommando wie Pfui denn scharf gesprochen und negativ verknüpft sein? Meine haben gelernt dass Pfui was ganz ganz Tolles ist, darum ist es auch ein fröhliches Pfuipfui. Sie wissen, wenn sie dann sofort zu mir kommen gibt es ne Mega Belohnung.


    Das frag ich mich auch immer. Ständig liest man von lauten, scharfen neins und pfuis. Das macht man vielleicht bei kindern damit die den ernst der lage blicken(?!) aber ein Hund ist doch prima zu überlisten mit einem nett aufgebauten und gesprochenen abbruchssignal :lol:

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