Mein schlimmster Tag in der Tierklinik

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    Am Sonntag , den 19.10.14 fuhr mein Sohn unsere Hund Pina, 5 Jahre ( bisher kein Arztbesuch notwendig gewesen) und ich, da unser Hund aus dem linken Nasenloch blutete, auf anraten meiner Tierärztin, in die Tierklinik. Nach 2 stündiger Wartezeit wurden wir von einer jungen Ärztin behandelt. Sie sagte man könne so nicht sagen was der Hund habe und man könne auch nichts gegen die Blutung machen, ich solle mich für ein CT entscheiden, dies koste heut das doppelte da Notdienst wäre. Der Hund blutete durch die Aufregung sehr stark. Ich fragte ob ich etwas zur Blutstillung bekommen könnte um an einem anderen Tag in Ruhe ein CT machen zu können? Wir vereinbarten einen Termin, aber ein blutstillendes Mittel bekam ich nicht, mir wurde Metacam
    (Schmerzmittel) mitgegeben. Wir fuhren wieder nach Hause doch die Blutung war nur noch in Ruheposition zu stoppen. Wir fuhren erneut in die TK, nach stundenlangem Warten wurde der Pina völlig blutüberstömt, so dass Boden und Wand in dem Behandlungszimmer mit Blutlachen überdeckt waren, eine Narkose verabreicht.
    Nach einer Zeit rief uns der Arzt zu sich erklärte uns dass die Pina einen Tumor in der linken Nase habe der nicht mehr zu operieren sei, dass es keine Rettung mehr gäbe und dass wir den Hund wohl nun sofort am Besten einschläfern sollten, da er ja noch in Narkose läge. Pina lag im Flur blutüberstömt in Narkose. Mein Sohn 14 Jahre musste alles mitansehen ich schäme mich, ihm das zugemutet zu haben. Ich sagte dem Arzt das ich auf keinen Fall einwilligen werde den Hund zu töten und dass ich ihn jetzt mitnehmen werde. Er sagte ich solle mir das gut überlegen, wenn es sein Hund wäre und dann würde er es tun. Er sagte die Blutung sei nicht mehr zu Stoppen uns spätestens nach 2 Tagen sei es dann so weit. Er würde ihr nun auf meinen Wunsch Vitamin K1 zur Blutstoppung geben. Ich solle am Morgen zu meiner Tierärztin gehen, er würde ihr eine Mail schicken. Ich fühlte mich wie in einem Schlachthaus nicht wie in einer modernen Tierklinik. Ich wollte das Vitamin K1 mit nach Hause nehmen um ihr in der Nacht, falls die Blutung nicht zum stoppen kommt, welches zu geben. Ein Ärztin erklärte mir das Vitamin K1 sei toxisch und man würde sie überdosieren, das würde nicht gehen und sie könne mir nichts mitgeben. Ich sagte ich könne doch meinen Hund nicht verbluten lassen, die Damen sagten da könne man nichts machen so wäre wohl das Leben.
    Vitamin K1 ist weder toxisch noch ist eine Überdosierung möglich. Und sollte Ärzte arbeiten in einer Tierklinik!
    Ich trug also meinen stark bluteten , mehr tot als lebendigen Hund durch das Wartzimmer ins Auto. Ich zahlte mit Karte um 900.- € und wir fuhren nach Hause. Pina erwachte aus der Narkose und wir redeten ihr gut zu . Zu Hause legten wir sie zu uns ans Bett. Alles war blutüberströmt mein Kofferaum, die Decken sogar das Auto aussen.
    Nach ca. 1,5 stunden erbrach sie eine Unmenge an Blut, ich dachte so das wars. Aber sie legte sich wieder hin und trank die ganze Nacht über Wasser. Die Blutung stoppe in der Nacht ein wenig.
    Das ist jetzt 15 Tage her. Sie bekommt seither 20mg Vitamin K1 am Tag von meiner Tierärztin, ist seit dem 2ten Tag topfit, die Blutung hat ab dem 3. Tag komplett gestoppt. Wie kann es sein, dass ein Tierarzt nicht das Notfallmedikament Vitamin K1 einsetzt, wenn ein Hund eine derart schlimme Blutung hat. Geht es nicht darum erst einmal die Blutung zu kontrollieren um dann in Ruhe zu schauen aus welchen Grund die Blutung eingesetzt hat. Warum musste mein Hund fast verbluten dass ein Arzt nach 8 Stunden, erst nach dem ich sage, dass ich meinen Hund nicht töten werde, ein Notfallmedikament einsetzt? Wie kann es sein dass ein Tierarzt behauptet Vitamin K1 sei toxisch und eine Überdosierung möglich? Und wenn ich auch nur 2 Tage mit meinem Hund gehabt hatte, ich hätte sie aber gehabt. Aber sie lebt und ist putzmunter .
    Geht es um Geld oder um was geht es hier?
    Ich empfand diesen Tag als seelische Grausamkeit, ich habe einen Sarg bauen lassen, ich konnte eine Woche nicht arbeiten gehen und leide seither an starken Kopfschmerzen. Nach 3 Anfragen den Befund und die CT Bilder zu bekommen, habe ich nur das Blutbild von der Tierklinik erhalten. Ich kann diese Geschehnisse nicht so auf sich beruhen lassen.
    Unserem Hund geht es von Tag zu Tag besser, was hat sie wirklich? An wen soll ich mich wenden?
    Bitte helft mir.


    Edit by Mod - der Name der TK musste aus rechtlichen Gründen entfernt werden

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  • Von der Tierklinik habe ich bislang noch wenig Gutes gehört. Ich würde Dir mein Tierarzt gerne empfehlen!


    Edit by Mod - der Name der Klinik wurde aus rechtlichen Gründen entfernt

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

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  • Hallo pinamädchen,
    das hört sich ja wirklich grausam an. Zuallererst: Leider kann ich Dir auch nicht sagen, was Deinem Hund fehlt. Was sagt denn Deine Tierärztin? Denn dort ist sie ja seit diesem Vorfall in Behandlung. Von unserer Tierklinik habe ich auch schon einige eher schlechte Stories gehört, aber auch einige wenige Gute. Ich glaube allgemein, dass bei Tierkliniken die wirtschaftlichen Interessen etwas zu weit für meinen Geschmack im Vordergrund stehen. Ob Du dagegen etwas unternehmen kannst? Keine Ahnung. Hast Du Euren Hund schon mal bei einem anderen Tierarzt vorgestellt? Eine zweite Meinung wäre in diesem Fall vielleicht nicht schlecht. Ich drücke Euch ganz feste die Daumen, dass es nichts allzu Schlimmes ist.
    Liebe Grüße

    „Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“
    Heinz Rühmann

  • Puhh, da fehlen mir die Worte!
    Der Umgang mit Dir und deinem Hund macht mich echt sprachlos.
    Gibt es keine andere Tierklink als diese furchtbare in erreichbarer Nähe? Hast du die CT-Bilder inzwischen bekommen? Ansonsten würde ich da nochmal aufschlagen und nur Not den ganzen Saal zusammenbrüllen um an die CT-Bilder zu kommen. Was sagte deine Tierärztin dazu? Google doch mal Tierarzt oder Tierklinik bei dir und schau wo es Bewertung gibt und hol dir eine Zweitmeinung ein.
    Ich hab in erreichbarer Nähe Gottseidank 2 Tierkliniken, jedoch kenn ich davon nur eine und zu der würde ich meinen Hund eher nicht bringen.

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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Grinsekatze1"

    Von der Tierklinik habe ich bislang noch wenig Gutes gehört. Ich würde Dir mein Tierarzt gerne empfehlen!


    Ja Bitte, wer ist denn dein Tierarzt?


    Danke schon mal an Alle! Bin für jede Antwort und Hilfestellung dankbar.

  • [Was sagt denn Deine Tierärztin?


    Sie sagt dazu nicht viel, nur dass ich ihr das Vitamin K einfach weitergeben soll.


    Hast Du Euren Hund schon mal bei einem anderen Tierarzt vorgestellt? Eine zweite Meinung wäre in diesem Fall vielleicht nicht schlecht.


    Ich habe ja die CT Bilder nicht, die bräuchte ich zur Zweitmeinung.

  • Dann würde ich zu einem zweiten Tierarzt gehen, den Vorfall schildern und ihn bitten, die CT-Bilder direkt von der Klinik anzufordern. Dann müssten sie die Bilder doch rausgeben, oder? Denke ich zumindest bzw. ich würde es so versuchen. Du hast ja schließlich eine Menge Geld dafür hingeblättert.

    „Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“
    Heinz Rühmann

  • Ich habe Dir per Mail geantwortet.


    Wenn Du die CT-Bilder bezahlt hast, dann muss der Tierarzt sie Dir auch ausstellen. Mit dem Bezahlen geht das Eigentumsrecht auf Dich über.


    Also einfordern!

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
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    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
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