Chuckit Schleuderball

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    Ich habe vor längerer Zeit mal so einen Ball gekauft, weil ich vom Hölzchen werfen langsam einen Tennisarm bekommen habe. Ist noch ganz praktisch, nur habe ich ein kleines Problem damit:


    Jedesmal wenn ich mit ihr rausgehe und dieses Gerät mitnehme, dreht Edna fast durch. Sie sieht dann nur noch diesen Ball und verrichtet selbst ihr Geschäft kaum mehr. Ich habe auch grosse Mühe, sie zwischendurch etwas zu beruhigen oder dass sie mal einen Schluck Wasser trinkt. Inzwischen nehme ich das Ding vielleicht noch einmal die Woche mit und benutze es nur noch zum aportieren, also nicht mehr zum Spielen. Ändern tut das allerdings nichts.


    Was soll ich tun? Mit Hölzchen läuft es ganz normal ab. Aber das Getue mit dem Ball ist wirklich schräg :???:


    Grüsse. Matts


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  • Naja, du hast sie halt systematisch zum Balljunkie gemacht. Das ist ja nicht selten.
    Ich verstehe immer den Sinn des Böällchenwerfens (außer zur eigenen Belustigung) nicht so ganz, weil der Effekt, der dabei herauskommt (völlig überdrehter, gestresster Hund), ist ja nicht erwünscht. Außerdem ist das abrupte Abstoppen, das der Hund beim Ballholen vollziehen muss, auf Dauer nicht gerade gesund für die Gelenke.
    Mein Tipp wäre: Setze sie auf Ballentzug und gehe stattdessen mit ihr joggen oder radfahren.

  • Ich vermute ja, dass irgendwas mit den Bällen ist, was sie unglaublich klasse für Hunde macht. Alle Hunde die ich kenne, flippen bei den Chuckit-Bällen aus und lassen alles andere (auch andere Bälle) links liegen. :p


    Das hat auch nichts mit Junkie zu tun..



    Ich würde ihr beibringen, dass sie das Teil nicht zu interessieren hat, außer ich sage es. Der Ball samt Schleuder wäre bei mir einfach immer dabei und sie würde ihn nicht bekommen, solange sie geiert.
    Kalle bekommt den Chuckit-Ball momentan nur, wenn er sich sofort hinschmeisst, wenn das 'Platz' kommt (ich will ihn da wieder schneller und sicherer haben). Ansonsten gibt es diesen Ball nicht..

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

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  • Ballspielen oder generell Renn- und Apportierspiele machen vielen Hunden wirklich Spaß - es schüttet Hormone aus und macht euphorisch! Problematisch wird das ganze, wenn der Hund süchtig danach wird. So entwickelt sich dann dieses extreme Durchdrehen beim Blick auf das Objekt der Begierde: Der Ball ist eine Droge für deinen Hund und das löst statt Freude dann extremen Streß aus, bei dir und beim Hund.


    Ich an deiner Stelle würde den Ball rigoros einige Monate in den Schrank sperren und solche Spiele absolut nichtmehr machen! Beschäftige sie ruhiger und sinnvoller, vielleicht mit einem Dummy und "ordentlich" apportieren; übe mit ihr, dass sie auch mal sitzenbleibt obwohl ein Objekt sich vor ihr bewegt (Stichwort: Impulskontrolle). Kalter Ball-Entzug.


    Ich kenne einige Hunde mit so einer extremen Ballfixierung. Die meisten Halter benutzen das Ding nurnoch als absolute supergeile-seltene Belohnung oder zum aktiven und kontrollierten Üben - und nichtmehr zum freien Spielen.

  • Das Tolle am Ball ist halt - aus Hundesicht - dass er erst fliegt, dann noch mal hochhüpft, noch mal und noch mal und noch mal und dann noch etwas rollt. Und Hund denkt sich, Beute, Beute, Beute!


    Ich selber nutze eben deswegen ganz bewusst keine Bälle. Zum einen, um den Hund nicht so "anzufixen", zum anderen weil viele Hunde den rollenden Ball mit einem Mäuselsprung stoppen (wollen), was ziemlich auf die Gelenke geht.


    Hier gibt es somit Dummies, Fun-Mot und Dummy-Speedball. Also nur Dinge, die nicht groß hüpfen und wegrollen.


    Ich würde dir auch raten, den Ball erstmal in die Verbannung zu schicken. Und ihn irgendwann vielleicht mal mitzunehmen, aber nicht zu benutzen, um dem Hund gleich den Zahn "Erwartungshaltung" zu ziehen.


    Edith sagt übrigens noch: Durch das Hinterherwetzen bei den Bällen belohnt sich der Hund auch selbst für das Hinterhergerenne, nicht jedoch für das Wiederbringen (wie beim Apportieren). Er bringt dir den Ball folglich nicht, weil er für das Bringen belohnt wird/werden möchte, sondern einfach nur, damit du den Ball wieder wirfst und er sich ganz herrlich selbst belohnen kann.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde den Ball nutzen um diverse Übungen zur Impulskontrolle zu machen. Man hat doch mit dem Ball die beste Belohnungsmöglichkeit, die man sich wünschen kann.
    Deshalb Impulskontrolletraining um den Stress rauszunehmen und Ruhe lernen, auch wenn der Ball grad an der Hundenase vorbeirollt.




    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    !!! Wenn dein Hund nicht das tut, was du möchtest, dann such den Fehler zuerst bei dir selbst !!!

  • Zitat von "Murmelchen"

    Ich vermute ja, dass irgendwas mit den Bällen ist, was sie unglaublich klasse für Hunde macht. Alle Hunde die ich kenne, flippen bei den Chuckit-Bällen aus und lassen alles andere (auch andere Bälle) links liegen. :p


    Das hat auch nichts mit Junkie zu tun..


    Hier ist ein Ausnahmefall.
    Ich hab schon einen Whistle Ball und einen fürs Wasser von Chuckit verloren weil Frau Hund sie irgendwo hat liegen lassen und wir sie nicht mehr gefunden haben. ;)

  • Herzlichen Dank für eure schnellen und interessanten Standpunkte!


    Die Impulskontrolle funktioniert auch mit diesem Ball hervorragend. Das macht sie wirklich sehr gut. Allerdings merkt man ihr an, dass sie dabei wesentlich mehr gestresst ist als mit anderen Sachen, zum Beispiel auch mehr als bei vorbeigehenden Hunden, Katzen, usw. Sie ist halt vom Charakter her wirklich ausserordentlich verspielt und ich versuche immer, dass sie trotzdem zwischen Spiel und Ernst unterscheiden kann.


    Ihr habt meinen Eindruck weitgehend bestätigt. Als wesentliches Stichwort nehme ich hier auf, dass Edna offensichtlich mehr Stress als Freude mit dem Ball hat. Ich war erst unsicher, ob die Freude darüber einfach so gross ist. Aber nun bin ich mir eigentlich sicher, dass die Freude vermutlich so gross ist, dass es eher einem Suchtverhalten gleicht. Deshalb werde ich das Gerät, zumindest für längere Zeit, mal weit hinten im Schrank verstauen. Vielleicht nimmt sie es mit zunehmendem Alter etwas gelassener :smile:


    Nochmals vielen Dank für eure Antworten!
    Grüsse. Matts

  • :gut:


    Wie gesagt kann man solche Suchtobjekte wunderbar als seltene, extrem-hochwertige Belohnung benutzen, z.B. für Rückruf (erst aus leichteren und später aus schweren Situationen)! Ich wäre fast froh, wenn meine Hündin so EIN bestimmtes "Ding" hätte, worauf sie so extrem abfährt :hust: Eben für solche Sachen, wo man auch mal eine enorm hochwertige Belohnung braucht, die den Hund sofort bannt

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