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Plötzlich Angst vor dunklen Wegen?

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    Hallo,


    mein Sirius ist Anfang Oktober 10 geworden und hat wohl an diesem Tag beschlossen, das er jetzt alt wird. Gut, wirklich ein Welpe war er vorher auch schon nicht mehr, aber jetzt merkt mans halt so richtig.


    Wir haben da so eine Strecke, die wir gerne laufen. Da gehts Richtung Feld und Wiese. Ist schön da und es gibt viel zu schnüffeln. Im hellen ist das auch alles kein Problem. Da läuft er und läuft und läuft. Und immer schön die Nase auf dem Boden...
    Im dunkeln sieht das alles schon ganz anders aus. Da geht er zwar unter Protest mit in die Richtung, aber spätestens wenns dann in den Weg abbiegt, macht er sich steif und bewegt sich kein Stück mehr. Überhaupt hat er in letzter Zeit ein sehr ausgeprägtes Gefühl dafür, was er will und was nicht. (An dem Satz hab ich jetzt einen Moment lang gefeilt, aber so kann mans sagen.) So ist er der Meinung, wenn wir schon in der Dunkelheit da lang müssen, dann wenigstens nur die Mini-Runde über den Parkplatz. Dann können wir wieder rum.


    Wenn wir von Anfang an die andere Richtung gehen, Bahnhof und dann ins dunkle, dann geht er völlig problemlos einen noch viel finstereren Weg entlang.
    Muß ich das verstehen?

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  • Gibt es da vielleicht Fledermäuse ?
    Mia hat auch eine Wiese, die sich Dunkeln niemals betritt, weil das Fledermäuse kreisen
    Tagsüber ist das ganz anders

    Mia, geb 06/2014 - wunderbarer Großpudelmix

  • Meine Hündin zeigte so ein Verhalten im Alter auch.
    Es waren die Augen die nachließen und gerade im Dunklen wohl Probleme machten.
    Sie lief lange im Agility, aber war dann plötzlich beim Hallentraining unsicher und fixierte die Hindernisse. Im Hellen war das kein Problem. Ich habe mir Sorgen gemacht und die Augen untersuchen lassen. Für ihr Alter war das völlig normal, aber so habe ich mich darauf eingestellt und sie blieb öfter mal an der Leine in meiner Nähe.
    Manche Wege waren ihr bei Dämmerung dann auch unheimlich und sie bellte sogar Mülltonnen an die sonst nicht am Rand standen, bis wir sie erreichten und sie einschätzen konnte was es ist.


    LG Terrortöle

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  • Meine Motte hat das auch. Und da wir gerade erst gestern bei unserer TÄ waren und auch darüber gesprochen haben kann ich mit Sicherheit kundtun: Meine Dame wird alt und sieht schlecht :(

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mein vorheriger Hund hatte das ab einen alter von ca . 15 Jahren das er schlechter gesehen hat & das war der Auslöser bei uns das er im Dunkeln ängstlicher wurde . Vielleicht wittert dein Hund aber wirklich auch wildschweine oder sonstiger Waldbewohner und ist deshalb so .

    Leidenschaft Fotografie klick


    Pudelpower

  • Danke für eure Antworten.


    Hm, Wildschweine gibts da nicht. Fledermäuse schon. Die haben ihm bisher nie was ausgemacht. Bei dem anderen Weg, den er geht, sind die aber häufiger. Also passt das auch irgendwie nicht.


    Auf der einen Seite ist Feld und ein paar Obstbäume, auf der anderen ist so ein kleines Freilichtmuseum angelegt worden. Manchmal sind da im vorderen Gehege Ochsen. Und zwei Wachhunde laufen abends frei im Gelände. Die zwei sind aber auch kein Problem. Eher ist er kaum von den beiden Damen wegzubringen, wenn er sie denn mal gemerkt hat.


    Ich verstehe es eben nicht so wirklich. Den Weg geht er seit seiner Welpenzeit praktisch täglich.


    Mir fällt grad ein, der Leiter von dem Museum (hat auch zwei Hunde, daher bekannt) hat mal erzählt, das es da auch Füchse (und Hasen, Katzen, ...) gäbe. Vielleicht sinds die Füchse?

  • Hört sich wirklich nach trüben Augen an ;)


    Als meine Dame langsam schlechter hörter (mittlerweile fast taub) und die Augen auch noch nachzogen, war sie sehr verunsichert (ginge uns schließlich nicht anders :D).
    Nach und nach gewöhnen sie sich aber daran.


    Also ich muss gestehen, dass hat sie und mich stärker zusammengebunden. Ich bin ihre Augen und Ohren (mehr Ohren als Augen) und sie dafür meine Nase und Füße ;P

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