Neues Jagdgesetz

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    Hallo zusammen,
    was haltet ihr von dem neuen Jagdgesetz: in Zukunft soll es Jägern nicht mehr erlaubt sein, Katzen und Hunde zu erschiessen. Die Jäger laufen bereits Sturm (das glaub ich gerne). :D
    Um 19°° kommt eine Sendung dazu in WDR2. Ich bin ja mal gespannt, ob das durchkommt. das wär ja phänomenal.
    Es soll ja noch einige andere Neuerungen geben, so dürfen Wildtiere nicht mehr unbegrenzt angefüttert werden, nur damit sie abgeschossen werden können, usw. Lassen wir und mal überraschen.

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  • Welches Jagdgesetz meinst du denn? Das Bundesjagdgesetz ist ja nicht in Überarbeitung. Derzeit sind Änderungen für das Landesjagdgesetz NRW und das Landesjagdgesetz BW im Gespräch.
    Bei beiden finde ich einige Änderungen sinnvoll, viele anderen katastrophal

    Teresa mit Laurin & Luca

  • Ich denke sie wird auf das Landesjagdgesetz NRW anspielen.


    Ich finde die meisten Änderungen katastrophal. Wird das so durchgehen, wird dass das Ende der Artenvielfalt in deutschen Wäldern und Fluren markieren.


    Aber es verkauft sich halt gut, an den minder informierten deutschen Durchschnittsbürger :ka:

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  • Zitat von "Plüschpo"

    Ich denke sie wird auf das Landesjagdgesetz NRW anspielen.


    Ich finde die meisten Änderungen katastrophal. Wird das so durchgehen, wird dass das Ende der Artenvielfalt in deutschen Wäldern und Fluren markieren.


    Aber es verkauft sich halt gut, an den minder informierten deutschen Durchschnittsbürger :ka:



    Dann laß uns doch mal an deiner Weisheit teilhaben ;)
    Was weißt Du denn, was der Durchschnittsbürger nicht weiß ?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Das was man rausfindet wenn man über den Tellerand blickt. Schau dir beide Seiten unvoreingenommen an, lies was zu Ökologie.


    Für die meisten sind Jäger doch nur Killer, die nichts lieber tun als auf Hunde und Katzen zu schießen. Dass sich ein solches Gesetz gut verkauft ist doch klar.


    Zu Pro- und Antijagd gibt es hier einige Threads, das Thema werde ich nicht aufwärmen. Hier war die Meinung zu dem Gesetzentwurf gefragt, die habe ich mitgeteilt.

  • Ja, ich meine das Landesjagdgesetz NRW. Und ja, Jäger sind für mich Killer.
    Ich mache da allerdings einen kleinen aber feinen Unterschied; es gibt die Berufsjäger, sprich Förster, die ihren Job von der Pieke auf gelernt haben und es gibt die sogenannten Hobbyjäger. Und genau die sind mir ein Dorn im Auge. Sitzen in ihrem "normalen Leben, tagein, tagaus am Schreibtisch oder sonstirgendwo, und am Wochenende gehts irgendwohin zum Tiere abknallen. Denen ist es auch egal, wenn sie Hund oder Katz erwischen.
    Ein Förster erschießt nicht so schnell einen Hund, er wird immer erst versuchen, mit den Besitzern zu sprechen.
    Von daher finde ich das neue Jagdgesetz vollkommen in Ordnung.

  • harry97, da möchte ich dir aufs Schärfste widersprechen. Ein Förster ist für den Forst, also den Wald zuständig. Als solcher ist es seine Aufgabe, den Wald, also das Holz zu schützen. Steht in jeder Berufsbezeichnung.
    Die meisten Jäger die ich kenne (und das sind berufsbedingt viele) betrachten Rehe zum Beispiel als Schädlinge. Da gilt: Nur ein totes Reh ist ein gutes Reh. Es wird (ausser führenden Ricken) alles erschossen was denen vor die Flinte kommt.
    Wildernde Hunde sind ihnen egal, die gehen ja nicht ans Holz. Katzen werden ebenfalls geschont, denn sie halten die Kleintiere des Waldes (Mäusearten z.B.) kurz.


    Kein Jäger den ich kenne, geht nur in den Wald um Tiere abzuknallen. Sicherlich gibt es, wie überall im Leben, Idioten, die besser Quark im Regal geblieben wären. Aber genauso wie es idiotische Jäger gibt, gibt es idiotische Hundehalter. Deswegen schere ich da längst nicht alles über einen Kamm.
    Die meisten sind aktive Tierschützer, sorgen dafür, dass wir überhaupt noch Niederwild in D wie Hasen, Rebhühner, Birkwild usw. haben.
    Ich habe seit 20 Jahren bewusst mit Jägern zu tun. Die einzigen toten Hunde die ich kenne oder von denen ich gehört habe, sind Jagdhunde, die einen Jagdunfall hatten. Der Stress mit den Besitzern ist es einfach nicht wert einen Hund zu schießen.


    Die Vorlage enthält übrigens einiges mehr, als nur das Jagdverbot für wildernde Haustiere.

  • Ehrlicherweise weiß ich nicht, was für Jäger du kennst, aber ich scheine andere zu kennen ;)
    Die fahren auch mal nachts und früh morgens raus wegen Wildunfällen, die sitzen stundenlang draußen und beobachten ohne zu schießen, die betreiben Hege im Sinne von Bäume nachpflanzen und vorher schön einstreichen etc und Hunde abknallen ist nicht in deren Sinne. Der meist gehörte Kommentar war: Dem Besitzer die Meinung sagen, denn der Hund kann nix dafür!


    Die Bauern hier wären für einen höheren Abschuss - hier prallen, wie so oft, mehrere Meinungen aufeinander.


    Hingegen hätte ich den einzigen Berufsjäger/ Förster hier gerne mal meine Meinung gegeigt und der bekommt auch von mir eine Beschwerde und zwar weil er nicht geholfen hat. Die Jäger durften und konnten nicht, er hätte ran gemusst, aber weder Rückruf noch sonst was trotz x- Anrufen. So kann es auch gehen.


    Klar gibt es sie, die Idioten unter den Jägern, aber die gibt es in allen Gruppen... und nein mir sind bei weitem nicht alle Jäger die ich kenne sympathisch, aber ich kenne nun mittlerweile viele- zwangsweise (nein nicht wegen den Hunden- sondern aufgrund Chef etc) :lol:


    Ansonsten schließe ich mich der Meinung von Laurentide an- einiges sinnvoll, anderes finde ich nicht optimal.

  • Zitat von "Plüschpo"

    Kein Jäger den ich kenne, geht nur in den Wald um Tiere abzuknallen. Sicherlich gibt es, wie überall im Leben, Idioten, die besser Quark im Regal geblieben wären. Aber genauso wie es idiotische Jäger gibt, gibt es idiotische Hundehalter. Deswegen schere ich da längst nicht alles über einen Kamm.
    Die meisten sind aktive Tierschützer, sorgen dafür, dass wir überhaupt noch Niederwild in D wie Hasen, Rebhühner, Birkwild usw. haben.


    Finde ich gut :smile: .
    Früher wurde mir auch immer bei dem Gedanken mulmig, dass sich gelangweilte Jäger irgendwo aufhalten könnten, nur um meinen Hund abzuknallen (mal ganz überspitzt gesagt). Das gebe ich zu. Ich habe mich aber dann berufsbedingt mit Revierjägern und Förstern unterhalten und sehe das alles nun ein wenig anders. Die meisten sind ja selbst Hundehalter und haben in der Regel schon Verständnis/suchen das Gespräch. Es sind ja leider genug Hundehalter rücksichtslos was ihr Verhalten im Wald oder während der Brut,-und Setzzeit angeht. Idioten gibt es, wie du richtig schreibst, überall...

    LG, Kathrin und Bliss

    Für immer im Herzen das Seelenhundrudel Tex, Joy und Luna

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