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Gassi gehen mit anderem Junghund (gleiche Rasse)

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    Hallo :)
    ich hoffe hier kann mir jemand weiter helfen, mit meinem Latein bin ich grad am verzweifeln... :mute:


    kurze Vorgeschichte:


    Ca zwei mal in der Woche gehen wir (Jack Dobermann 8 monate alt ) und meine Mama ( mit dobermann 15 Monate alt) ausgiebig spazieren. Die zwei Jungs kennen sich schon seit Jack mit 3 monaten zu uns kam. Es gab nie irgendwelche Probleme.


    Unser Jack wächst gerade zum Mann heran, also klappern markieren und gras abschlecken ist da tagesordnung und gar nicht mehr wegzudenken.
    Kaan( der Hund von meinen Eltern) hat einen Hormonstab (das gleiche wie kastrieren nur sind die eier noch dran :D) Wir laufen nebeneinander, jeder an seiner Seite und beide Hunde sind an der Leine.
    Jetzt zum folgendem Problem:


    Seit neustem reagiert mein Hund bei der kleinsten Situation zickig und gereizt. Als Beispiel: Jack läuft zu Kaan und will schauen was er da macht... Jack "schlägt" um wird zickig zeigt zähne knurrt und es kommt zur rangelei..
    und das sogar obwohl wir schon ausgiebig gelaufen sind, also auf dem Heimweg zb... ohne grund. Kaan gibt jack in dieser Situation überhaupt kein Anreiz so zu reagieren..
    Vorgestern war der allergleiche Fall, sodass die Rangelei wirklich krass wurde und mein Hund sogar dadurch verletzt wurde. Kampfanzeichen waren zu sehn ( beide standen und haben in der Luft sich angeknurrt und zähne gefletscht 8O bis sie sogar auf dem Boden lagen...)


    nun zu meinem hauptsächlichen Problem:


    liege ich in meiner Vermutung richtig, dass Jack durch seine "Pubertät" versucht einfach die grenzen auzutesten wie weit er gehen kann und sogar versuchen will der Ranghöhere zu sein?
    oder hat meine Mutter mit der Aussage "wenn es ihr Hund wäre würde sie zu einem professionellen Hundetrainer/Verhaltensanalyse gehen " recht?
    Ich meine, ob in einem festen Rudel oder in einem fixen ( so wie es bei uns ist weil wir es nicht jeden tag zeitlich schaffen es einzurichten zusammen spazieren zu gehen) ist es doch eigentlich normal dass gerade der kleinere jüngere Hund versucht an die höhere Position zu kommen, wodurch logischer weiße rangeleien und verwarnungen entstehn..so ist es doch auch bei größeren Rudeln, die verwarnen und rangeln doch auch... oder liege ich da falsch?


    wie soll ich mich weiter verhalten? Dem Hund das "probieren" unterbinden? Zumal meine Mama eben halt sagt, bis ich nicht wissen würde was mit meim Hund nicht stimmt, will sie nicht mehr zusammen spazieren gehen aus der Angst es könne mal extrem eskalieren...


    Hat mein Hund ne Verhaltensstörung??????
    Zumal er bei anderen Hunden, wenn wir an denen vorbeilaufen total gelassen reagiert sogar neugierig is und am liebsten hinterher rennen würde um zu spielen ( Die gassigeher hier sind leicht mit scheuklappen gefesselt.... bloooss kein anderen Hund begegnen und am besten Kilometer weit abstand halten...)


    Heute zb war ich auch bei unserer Tierärztin, mit ihr hab ich auch über das Problem gesprochen und diese meinte zhalt auch, dass es schon vom jack sein alter her sein kann dass er versucht die rangordnung auf seine seite zu ziehen.. und man eben mehr aufpassen solle beim gassi gehen ?!



    Ich danke euch für jegliche Antworten Tipps und Tricks ob positiv oder negativ...


    dankeschöön und sorry fürs Roman lesen :headbash:

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  • Hallo Jackdobi,


    du schreibst, die Hunde beißen sich tierarztreif und es kommt demnach zu ernsthaften Auseinandersetzungen?
    Reagiert Jack nur so beim Hund deiner Mutter oder auf alle Hunde?
    Wenn er so jung Hunde blutig beißt würde ich auf jeden Fall intervenieren.


    Beste Grüße,
    Geckolina

  • Hallo,


    gerade in der Pubertät braucht so ein Jungspund klare Regeln und Grenzen aufgezeigt. Einfach mal so gegen einen anderen Hund grundlos stänkern, würde ich nicht durchgehen lassen. Ich denke noch hört es sich hier nach normalem pubertären Gehabe an, was sich aber schnell zum Problem entwickeln kann, wenn man nicht einschreitet.


    Lg,
    Rafaela

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  • Bis jetzt wars nur bei dem Hund meiner Mutter so... tierarztreif war die falsche Bezeichnung meiner seits..... Kaan hatte gar nichts und jack hatte ne kleine wunde am ohr...

  • Klar, Regeln muss der Hund haben... einfach so die Situation ignoriert hab ich nicht.. s gab n klares deutliches NEIN und ich bin erst mal mit meim Hund paar Schritte zurueck gelaufen und wieder umgekehrt.. dass ers verbockt hat hat man ihm gleich angemerkt. ..

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Zitat von "Jackdobi"

    Bis jetzt wars nur bei dem Hund meiner Mutter so... tierarztreif war die falsche Bezeichnung meiner seits..... Kaan hatte gar nichts und jack hatte ne kleine wunde am ohr...


    Hallo Jackdobi,


    ich würde zunächst einmal wirklich den Wunsch deiner Mutter akzeptieren und keine weiteren Auseinandersetzungen riskieren.


    Dann würde ich prüfen, ob er sich bei anderen Hunden wirklich korrekt verhält.


    Wenn ich doch mit der Mutter laufen würde, würde ich (als "Soforthilfe") beim kleinsten komischen Schauen, doof knurren oder auch, wenn er Kaan den Weg abschneidet ihn zu mir rufen und hinter mir gehen lassen. Ruhig so 5-10 Minuten lang. Dabei nicht bös' mit ihm sein, aber streng darauf achten, dass er hinten bleibt.
    Er hat sich da nicht einzumischen. Wenn er andere eingrenzen will, grenzt du ihn sofort und heftig ein.
    Achte auf die kleinsten Provokationen.


    Beste Grüße,
    Geckolina

  • Zitat

    und das sogar obwohl wir schon ausgiebig gelaufen sind, also auf dem Heimweg zb... ohne grund. Kaan gibt jack in dieser Situation überhaupt kein Anreiz so zu reagieren..


    Vielleicht liegt es eben (unter anderem!!) auch daran, daß sich bis dahin auf dem gemeinsamen Gassiweg so viele kleine, provokante Situationen für die Hunde ergeben haben - irgendwann knallts dann. Viele hündische Provokationen kriegt Mensch gar nicht mit, die sind so minimal und subtil und Mensch ist häufig ein Körperspachen-Legastheniker.
    Es kann ja sein, daß dein Jack wenig an Maßregelungen von Kaan einstecken mag und schnell gereizt ist - dazu noch die Pubertät und vorangegangene "Anfeindungen" - schon ist so ein Cocktail perfekt der Hunde zum Explodieren bringt.


    Ich würd jetzt erstmal höchstens kleine Gassirunden zusammen laufen, so 10/15 Minuten maximal und die Hunde dabei beobachen - genau bobachten. Vielleicht seht ihr dann Dinge auch bei Kaan, die ihr vorher gar nicht wahrgenommen habt. Und bei dem kleinsten Anzeichen von Aggression würde ich meinen Hund schnappen und woanders lang laufen - da kann Hund nämlich auch gleich lernen, daß man unangenehmen Situationen auch ausweichen kann und nicht immer draufhauen muss :D


    Und vielleicht mal ein bissi Geld in die Hand nehmen und einen guten Trainer auf Jacks Verhalten schauen lassen - Tierärzte sind die falsche Adresse für Verhaltensfragen und bei vielen Hundeschulen ist es leider ähnlich.


    hierund hier kannst du mal nach einem Trainer suchen, sollte keiner dabei sein dann ruf den nächstgelegenen an und frag nach einer Empfehlung.
    Wenn Jemand von ausserhalb mal auf Jack und sein Verhalten (und vor allem in Kombi mit Kaan) schaut dann kommst du damit weiter als mit eigenem Rumprobieren.

    Es grüßen: Birge & der Hüterich

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