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Sie kann nicht alleine bleiben

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    Hi zusammen!


    Aus aktuellem Anlass würde ich gerne noch mal um Hilfe bitten. Meine kleine Vizsla ist ein super lieber und sehr anhänglicher Hund. Sie kann allerdings nicht einen Moment alleine bleiben. Wir reden hier nicht von einer Stunde oder einer halben. Noch nicht mal von zehn Minuten. Sobald ich aus der Tür rausgehe, gibt sie Vollgas und ist nicht mehr zu bremsen. Sie schreit, jammert und bellt. Zu Hause klappt es mal mit Glück für drei Minuten, bevor es losgeht, aber auf der Arbeit ist es echt schwer:


    Ich war gerade einkaufen und mein Kollege, den Ellie normalerweise abgöttisch liebt, hat auf sie aufgepasst. Das klappt in der Regel sehr gut. Aber heute bin ich aus der Tür raus und sie ist sofort komplett hochgegangen (ich muss aber sagen, dass sie heute generell extrem aufgeputscht und aktiv ist).


    Mein Kollege sagte, dass er so etwas noch nicht erlebt hat. Sie wäre permanent durch den Raum geflitzt, hätte nicht gewusst wohin und hat dann bellend an der Tür gekratzt. Das ganze ging gut 15 Minuten lang. Sie hat ohne Pause gebellt und geweint.


    Als ich rein bin, war sie sofort ruhig. Hat noch kurz gewinselt und sich dann neben mich gelegt. Sie ist dann umgehend eingeschlafen.


    Hat jemand einen Tipp? Ich weiß, dass Vizslas sehr anhänglich sind, aber das ist doch wirklich sehr ausgeprägt und krass.

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  • Mit 12 Wochen war das bei uns genauso! Fange damit an, immer mal alleine in einen Raum zu gehen. Erst wenn das geht kann man das richtige Alleinbleiben üben. Am Besten kannst du nach dem Spazierengehen oder der Welpengruppe üben, da sind sie müde. Das dauert, aber irgendwann wird sie es lernen.

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  • Ich will auch nicht verzweifelt klingen, aber heute war es so krass, dass die ersten Beschwerden kamen und ich will sie wirklich nicht abgeben müssen.


    Ich bin noch in der glücklichen Situation, dass mein Trakt durch eine Brandschutztür vom Rest getrennt ist :), aber die war heute dummerweise offen.


    xminimaxix:
    Was es bei euch wirklich auch SO krass. Sie springt, bellt und schreit? Ich habe das vorher noch nicht erlebt.


    PS: Ich war auch nur schnell einkaufen – sprich: kein großes Meeting oder sonstiges, langes Verschwinden.

  • Du solltest das auch in kleineren Schritten aufbauen und erst mal nur das Zimmer verlassen in dem sich der Hund aufhält und die Tür hinter Dir schließen. Jacke an- und ausziehen, Schlüssel nehmen, etc. Anfangen mit ein paar Sekunden und langsam aufbauen. Wenn er schreit nicht zurückgehen sondern einen Moment der Ruhe abwarten. Du musst dem Kleinen erst mal zeigen, dass es völlig normal ist, wenn Du kurz gehst und vor allem dass Du zu 100 % wieder kommst.


    Schau Dich mal hier im Forum um. Gibt ganz viele tolle Beiträge zu dem Thema. Der Thread hier z.B. ist recht informativ: http://www.dogforum.de/lonely-…thilfegruppe-t179102.html

    Grüße von Nicole und Mira


    Wenn man denkt es geht nicht mehr,
    kommt von irgendwo ein Hundi her! :-)


    Danke an meinen Engel auf vier Pfoten! Ohne Dich wär alles doof!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Dein Hund hat massiven Stress damit so abhängig zu sein. Ich würde das nicht ausschließlich über Frust, sondern in erster Linie über Belohnung trainieren. Anbinden üben wäre eine solche Übung - das ist der erste Schritt zum Alleinsein für manche Hunde, weil sie dadurch ja nicht mehr auf ihren Menschen zugreifen können. Das natürlich über Belohnung, in kleinen Schritten aufbauen. Geht dann vielleicht auch gut an der Arbeit umzusetzen. Sie muss natürlich so angebunden sein, dass sie nicht bis zu Dir kann ;)


    Wobei es auch Hunde gibt, die da schon die Vollkrise bekommen. Mit denen fange ich an zu üben, dass ich direkt bei ihnen stehe und ruhiges Verhalten belohnt wird. Dann ganz vorsichtig "wegarbeiten". Gerät der Hund in Stress, war der Trainingsschritt zu groß. Ziel ist es, Ruhe zu trainieren, durchgehend.


    Außerdem würde ich dringend daran arbeiten, dass sie nicht immer "an Dir dran" schläft. Das würde ich ihr ungemütlich machen und üben, dass sie nur auf Aufforderung bei Dir liegen darf.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Ja manche tun sich damit extrem schwer. Meine eine Hündin ist auch so ein Exemplar ;) Die hat anfangs sofort gebellt wenn ich nur aus ihrem Sichtfeld zB um die Zimmerecke verschwunden bin. Bei solchen Hunden muss man dann halt NOCH kleinschrittiger vorgehen. Das am Tag 1000e Male machen. Um die Ecke, wieder zurück. Dann mal um die Ecke, zählen " 1 " und wieder zurück. Dann irgendwann um die Ecke und zählen " 1 - 2 " und wieder zurück. Natürlich alles in ganz kleinen Schritten. Wenn der Hund bellt, wars schon zu lang :/

  • Das sind tolle Tipps, danke euch.


    Wobei ich sagen muss, dass sie ja nicht direkt auf meinen Füßen schläft, sondern so 30 bis 50 cm entfernt :).


    Ich versuche es jetzt mal wieder, indem ich aus dem Raum raus und reingehe. Vielleicht komme ich ja mal über fünf Sekunden, ohne das Madame meckert ;).

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